Simon Betschinger

10.2K posts

Simon Betschinger banner
Simon Betschinger

Simon Betschinger

@SBetschinger

Vertraue auf die Marktwirtschaft für eine bessere Welt. Unternehmer, Journalist, Diplom Volkswirt (Uni Konstanz). Herausgeber Trader-Zeitung. Gründer TraderFox.

Ravensburg, Deutschland Katılım Nisan 2019
616 Takip Edilen36.4K Takipçiler
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
@sascha_m_k Es gab für Elektroautos nicht genügend Käufer. Ein Markt verwickelt sich nicht über Nacht. Wenn VW heute noch mehr Elektroautos herstellen würde als aktuell wären sie jetzt schon pleite wegen niedriger Verkaufszahlen.
Deutsch
7
6
148
1.9K
S Mueller-Kraenner
S Mueller-Kraenner@sascha_m_k·
Bei VW verlieren 120.000 Menschen ihre Arbeitsplätze, weil man dummerweise auf den Diesel gesetzt und Abgaswerte manipuliert hat, anstatt in E-Mobilität und Digitalisierung zu investieren. Die Bosse tun mir dabei nicht leid, aber die Arbeitnehmer die jetzt ihren Job verlieren.
Deutsch
421
146
1.1K
39.6K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
@stwboerse KI verändert viele Branchen dramatisch. Niedrige KGVs etc. sind leider oft ein Zeichen dafür, dass das Geschäftsmodell nicht zukunftsfähig ist.
Deutsch
1
0
17
886
Stefan Waldhauser
Stefan Waldhauser@stwboerse·
Aus aktuellem Anlass poste ich meinen heutigen Newsletter mal hier rein, denn ich werde ständig auf diesen angeblichen Niedergang des Value Investings angesprochen (bin ja selbst betroffen): In der vergangenen Woche wurde unter langfristig orientierten Investoren viel über den jüngsten Halbjahresbrief des britischen Starinvestors Terry Smith an die Anleger seines Fonds diskutiert. Er gilt als der “englische Warren Buffet” und was er zu sagen hatte, hatte es in sich und löste unter Value-Investoren ein mittleres Erdbeben aus: Der Hintergrund: Smith gilt seit vielen Jahren als einer der prominentesten Vertreter des „Quality Investing“. Sein berühmtes Mantra lautete stets:  „Kaufe gute Unternehmen, zahle nicht zu viel und tue dann möglichst wenig.“ Genau dieses Versprechen scheint er nun zumindest teilweise aufzugeben. Sein Fonds verlor im ersten Halbjahr 2026 rund 14 % gegenüber der  MSCI-World-Benchmark und setzte damit eine inzwischen mehrere Jahre andauernde Underperformance fort. Besonders überrascht hat viele Anleger die drastische Veränderung seines Portfolios. Die Umschlagshäufigkeit des Fonds stieg im ersten Halbjahr auf über 50 % – ein Rekordwert und untypisch für einen langfristig orientierten Value-Investor.  Smith verkaufte oder reduzierte entnervt zahlreiche langjährige Kernpositionen und passte seine Strategie deutlich aktiver an. Man kann in diesem Aktivismus durchaus die „Kapitulation“ eines der berühmtesten Value-Investoren sehen, zumal Smith jahrelang für Buy-and-Hold, auch durch schwierige Börsenphasen hindurch, stand. Smith sieht die Schuld für die schwache Entwicklung seines Portfolios nicht primär bei seinen eigenen Anlageentscheidungen. Stattdessen argumentiert er, dass die Dominanz passiver ETFs und der KI-Boom zu einem Aktienmarkt geführt hätten, der immer stärker von Momentum und immer weniger von Fundamentaldaten getrieben werde. Klassische Qualitätskriterien der Aktien wie Kapitalrendite, Profitabilität und Bewertung würden derzeit kaum noch honoriert. Und da hat er wohl recht. Die Underperformance meines eigenen wikifolios in den vergangenen Jahren ist tatsächlich auch nur zu einem kleineren Teil auf falsche Entscheidungen und schwache Unternehmensentwicklungen zurückzuführen, sondern liegt vor allem im drastischen Verfall der Bewertungen dieser Aktien begründet. Aber sollte man deswegen seine Prinzipien und eine seit Jahrzehnten bewährte Investmentstrategie aufgeben und nach Jahren der Underperformance plötzlich selbst dem Momentum hinterherlaufen? Ich denke, das wäre ein riesengroßer Fehler.  Denn durch den Rückgang der Bewertungen sind die guten Unternehmen im Portfolio ja nur attraktiver geworden. Terry Smith war über viele Jahre eine Art europäisches Gegenstück zu Warren Buffett: ein Investor mit klaren Regeln, einer einfachen Philosophie und einer beeindruckenden Langfrist-Performance. Wenn ausgerechnet jemand wie Smith beginnt, sein Portfolio nach einigen Jahren der Underperformance massiv umzubauen und offen über strukturelle Marktprobleme zu klagen, stellt sich für viele Anleger die grundlegende Frage: Ist das klassische Quality- und Value-Investing wie letztlich auch ich es mit meiner HGI-Strategie betreibe, nur vorübergehend aus der Mode geraten – oder erleben wir gerade den Moment in der Weltgeschichte, in dem plötzlich tatsächlich alles anders ist und die Börsenkurse nie mehr zum realen Wert der Unternehmen außerhalb der Börse zurückkehren? Ich setze darauf, dass die Welt trotz aller Widrigkeiten letztlich nicht völlig aus den Fugen gerät und wir früher oder später eine Rückbesinnung der Finanzmärkte auf die Qualitätsunternehmen sehen werden. Ich denke jedenfalls nicht im Traum daran, meine eigenen Grundsätze über Bord zu werfen. Wenn selbst die diszipliniertesten Investoren wie Terry Smith an ihrem eigenen Ansatz zweifeln und angesichts der milliardenschweren Abflüsse aus ihren Value-Fonds ihre Strategie über Bord werfen, dann stimmt mich das eher optimistisch, dass der Wendepunkt vielleicht gar nicht mehr so weit entfernt ist. Wie seht ihr das?
Deutsch
18
0
41
4.4K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
@OERRBlog Der Bundespräsident stellt absurde Behauptungen auf. Er behauptet, dass ein großer Anteil der Wähler die Demokratie abschaffen möchte. Das ist absurd!
Deutsch
2
3
56
764
ÖRR Blog.
ÖRR Blog.@OERRBlog·
Der überparteiliche Bundespräsident Steinmeier erklärt im ZDF Sommerinterview, er möchte nicht mehr überparteilich sein, sondern Stellung beziehen. #OerrBlog
Deutsch
925
554
3.8K
446.6K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
WELT: "In Deutschland nimmt die Zahl der Beamten immer weiter zu. Aber werden Bauvorhaben jetzt rascher genehmigt? Sind die Gemeinden besser verwaltet? Eher das Gegenteil ist der Fall." Der britische Historiker Cyril Northcote Parkinson formulierte ein berühmtes Gesetz: "Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht." In Verwaltungen führt das oft dazu, dass Beamte Arbeit für andere Beamte schaffen. Wenn mehr Personal da ist, werden mehr interne Abstimmungsrunden gedreht, mehr Zwischenberichte geschrieben und mehr Kontrollschleifen eingebaut. Der Verwaltungsapparat beschäftigt sich zunehmend mit sich selbst, anstatt Ergebnisse nach außen zu produzieren. Die Lösung für Deutschland: Budgets kürzen und Beamtenstellen streichen.
Deutsch
54
227
1.4K
27.4K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
@danielkleini Der Buchwert ist seit 40 Jahren keine sinnvolle Bewertungskennzahl mehr. Früher brauchten Firmen Fabriken und Maschinen, um zu produzieren. Heute entsteht die Wertschöpfung durch Humankapital und digitale Infrastrukturen.
Deutsch
1
0
3
321
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Dividendenrendite 5,6 %. Und jetzt beflügelt KI den Kurs! Schönen Sonntag, liebe Börsianer. Wenn sich Aktien mit niedrigen KGVs in stabilen Aufwärtstrends bewegen, sprechen wir Börsianer von Trading-Value. Ich habe schon häufig darüber berichtet, dass ein Teil meiner Familie aus dem Versicherungsgeschäft kommt. Vermutlich deshalb nehme ich erfreut wahr, dass der ETF iShares STOXX Europe 600 Insurance (WKN A0H08K) in eine neue Rallyphase eintritt. Die Dividendenrendite in meiner Überschrift stammt von AXA. Details entnehmen Sie bitte der angehängten Tabelle. Versicherungsaktien zaubern Value-Anlegern ein freudiges Lächeln ins Gesicht. Die Münchener Rück verspricht eine erwartete Dividendenrendite von 5 %. Die Schweizer Versicherer kommen sogar auf Dividendenrenditen von über 6 %. Interessant ist, dass die Erstversicherer haussieren, während die Rückversicherer korrigiert haben. Bei so hohen Dividendenrenditen ist ein skeptischer Blick angebracht, ob die Wachstumsperspektiven noch intakt sind. Hohe Dividendenrenditen bei schrumpfenden Firmen gehören zu den gemeinsten Value-Fallen, in die Anleger tappen können. Das erste Indiz, das eine Value-Trap unwahrscheinlich macht, ist das Allzeithoch im STOXX Europe 600 Insurance Index. Die Börse ist ein guter Frühwarnindikator, wenn Probleme im Anmarsch sind. Aber die Kurse signalisieren uns, dass die Geschäftsperspektive stimmt. Das zweite Indiz, das gegen eine Value-Trap spricht, ist der erfolgreiche Einsatz von KI, um die Verwaltungskosten zu reduzieren. Die Schadensregulierung war traditionell der zeitaufwendigste und für Kunden frustrierendste Prozess. KI verkürzt diesen massiv: Einfache Schäden (z. B. ein zersplittertes Smartphone-Display oder Gepäckverlust) werden per KI innerhalb von Minuten vollautomatisch geprüft und zur Auszahlung freigegeben, ohne dass ein menschlicher Sachbearbeiter eingreifen muss. Mein Fazit: Der Trend stimmt, die Bewertung stimmt, die Perspektive stimmt. Ich stocke auf beim ETF auf den STOXX Europe 600 Insurance-Index.
Simon Betschinger tweet media
Deutsch
9
7
163
12.1K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Dies ist mein (fast) täglicher Börsengruß. Ich möchte euch für die Möglichkeiten begeistern, die der Aktienmarkt bietet. In deutschen Familien ist Finanzbildung oft ein Fremdwort. Dabei ist es so einfach: Ein junger Mensch sollte so früh wie möglich mit einem ETF-Sparplan beginnen. In den Aktienmarkt zu investieren, ist ein erhabenes Gefühl. Man lässt die klügsten Köpfe und besten Unternehmenslenker ab dem Zeitpunkt der Investition für sich arbeiten. Am Anfang wirkt es bedeutungslos.
Deutsch
0
2
15
1.3K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Guten Morgen, Deutschland. Wer ist eigentlich schuld am Niedergang der deutschen Autoindustrie? Gut bezahlte Industriearbeitsplätze verschwinden, Gewerbesteuereinnahmen brechen ein. Der Wohlstand sinkt. Es ist eine Kombination aus zerstörerischer Regulierung und überheblichem Managementversagen. Die EU zwang die Autohersteller durch die CO₂-Flottengrenzwerte zur Entwicklung von Autos, die niemand kaufen wollte. Unausgereifte und schlechte E-Autos wurden überhastet auf den Markt gebracht. Erfolgreiche Modellreihen mussten eingestampft werden. Mit der Abgasnorm Euro 7 verteuerte die EU die Autoproduktion erneut. Es geht nicht mehr nur um klassische Motorabgase, sondern erstmals auch um Feinstaubemissionen durch Bremsen- und Reifenabrieb. Dies betrifft alle Fahrzeuge – auch Elektroautos, die aufgrund ihres schweren Akkubauchs beim Bremsen und Anfahren oft sogar mehr Reifenabrieb erzeugen. Die technische Umrüstung treibt die Entwicklungskosten pro Fahrzeug massiv in die Höhe, was besonders Kleinwagen unrentabel macht. Als ob das nicht schon genug wäre, schwebt eine große Todesdrohung über der Branche: Die EU hat beschlossen, dass ab 2035 die CO₂-Emissionen von Neuwagen um 100 % sinken müssen. Das bedeutet das faktische Aus für klassische Benzin- und Dieselmotoren. Die Autohersteller haben nun das Problem, dass auf Kredit errichtete Fabriken für Verbrenner obsolet werden, obwohl sie eigentlich noch voll funktionsfähig sind. Die EU vernichtet ganz bewusst einen Teil des industriellen Produktionsapparates. Sie verordnet der Industrie eine Transformation, die schlichtweg nicht möglich ist. Lösung für Deutschland: Den europäischen Regulierungswahnsinn beenden! Insbesondere Volkswagen und Mercedes wurden lange Zeit von einer überheblichen Managementelite geführt, die ignorant und den neuen Wettbewerbern intellektuell unterlegen war. Sinnbildlich dafür steht ein Vorfall aus dem Jahr 2017: Bei einer Podiumsdiskussion der Passauer Neuen Presse verlor der damalige VW-Chef Matthias Müller im Oktober 2017 sichtlich die Fassung, als er auf Elon Musk und Tesla angesprochen wurde. Müller lästerte damals unter dem Gelächter des Publikums und bezeichnete Tesla spöttisch als Weltmeister im Ankündigen, der im Gegensatz zu Volkswagen kaum Autos auf die Straße bringe. Heute wissen wir: Müller hat überhaupt nicht kapiert, woran Tesla arbeitet – nämlich an einer hochskalierten Produktion eines E-Autos, die notwendig ist, um die Herstellungskosten abzusenken. Auch Dieter Zetsche verstand die strategische Bedeutung nicht. Daimler war einst mit 9,1 % an Tesla beteiligt. Dieter Zetsche stieß 2014 alle Anteile ab. Hauptgrund: Reine Bilanzkosmetik, damit das Mercedes-Management einen guten Quartalsbericht präsentieren konnte. Mit solchen kurzsichtigen Manövern zerstört man die strategische Zukunft von Konzernen. 2017 noch lachte Matthias Müller Tesla aus. 2020 realisierte dann der neue VW-Chef Herbert Diess schmerzhaft, wie weit Tesla bei der Software voraus war. Die Softwaretochter Cariad wurde gegründet. Was Elon Musk mit einem kleinen Team von hochtalentierten Entwicklern gelang, wurde für Volkswagen zu einem totalen Desaster. Die Volkswagen-Manager hatten keine Ahnung von Softwareentwicklung, und Tausende Entwickler scheiterten an einfachen Aufgaben. Der neue VW-CEO Oliver Blume musste dann letzten Endes eingestehen, dass Volkswagen das Software-Problem nicht allein lösen kann. Es gibt noch viele weitere Ursachen für den Niedergang der deutschen Autoindustrie. Zum Beispiel die Macht der Gewerkschaften und Betriebsräte sowie die deutschen Arbeitsschutzgesetze. Dazu später mehr…
Deutsch
74
139
623
22.2K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
@vondabetrachtet Was ich empfinde? Schmerz darüber, dass Deutschland auf dem absteigenden Ast ist. Empörung darüber, dass pflegebedürftigen Menschen kaum noch geholfen wird, weil der Sozialstaat missbraucht wird. Wut darüber, dass das Gesundheitswesen immer schlechter wird.
Deutsch
2
0
41
776
betrachtungsweise
betrachtungsweise@vondabetrachtet·
@SBetschinger Simon, was empfindest du wenn du solche Sätze schreibst? Hast du dich mit der Frage befasst, weshalb 'Sozialleistungsmissbrauch' geschieht? Warum verwendest du den militärischen Ausdruck 'antreten lassen' für deine Mitmenschen? Weshalb 7 Uhr 'antreten lassen' und keine 🔽
Deutsch
8
0
12
1.2K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
WELT: "SOZIALSTAAT: Diese Zahlen offenbaren die Dimension des Sozialleistungsmissbrauchs in Deutschland!" Es gibt nur eine Lösung: morgens um 7 Uhr zur gemeinnützigen Arbeit antreten lassen. Dann haben wir die schönsten Parks, die saubersten Innenstädte und gepflegte Bahnhöfe! Statt 5,2 Millionen Menschen würden bald weniger als 2 Millionen Menschen Grundsicherung erhalten wollen. Der Sozialstaat würde gesunden und könnte wieder die tatsächlich Pflegebedürftigen unterstützen. Denn der eigentliche Skandal ist: Wer wirklich Hilfe braucht, wird vom Staat sehr schlecht behandelt und hingehalten.
Deutsch
76
235
1.5K
25.4K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Franz Josef Strauß sagte in einem Interview im Bundestagswahlkampf 1980 folgendes: "Bedarf es einer funktionierenden Marktwirtschaft? Das heißt, die Unternehmen müssen wieder ermutigt werden, sie dürfen nicht durch Steuern oder Abgaben halb erdrosselt werden und damit ihre Investitionskraft verlieren. Investitionen sind das A und das O der Wiederherstellung und der Erhaltung der Vollbeschäftigung. Es muss auch der Arbeitswille und die Arbeitsleistung des Einzelnen durch ein vernünftiges Steuern- und Abgabensystem wieder gefördert werden. Es darf nicht mehr als 50 Pfennig von jeder Mark dem Einzelnen genommen werden. Und nicht zuletzt brauchen wir neben einer funktionierenden Marktwirtschaft, neben dem Leistungswillen des Einzelnen eine Versorgung mit Energie und Rohstoffen in ausreichender Menge und zu bezahlbaren Preisen. Darin liegen ja auch gerade die Sünden dieser Bundesregierung, wenn jetzt ein Bundesminister sagt: ‚Wir müssen 120 Milliarden Mark aufwenden, um die Arbeitslosigkeit von eineinhalb bis zwei Millionen zu verhindern‘. Das heißt, dieses Geld will der Staat doch zuerst dem Einzelnen wegnehmen, um es dann wieder umzuverteilen. Das ist doch der falsche Weg. Die Umverteilungsbürokratie kostet doch Milliarden! Hier liegen die Wurzeln des Übels und hier liegen die Anfänge der Heilung. Und wir werden mit den Rezepten, mit denen wir aus einem Trümmerhaufen den größten Wirtschaftsstaat Europas geschaffen haben, auch die Probleme von heute auf morgen überwinden. Aber das geht nur, wenn der Sozialismus endgültig bei uns gestoppt wird.“
Deutsch
11
60
345
8.1K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Focus: "Erstmals hat China den Booster einer Rakete nach einem Orbitalflug erfolgreich auf einer Plattform im Meer geborgen. Die Technik soll Starts günstiger machen und das Raumfahrtprogramm beschleunigen." Bei der ESA (European Space Agency) lassen sie es gemütlicher angehen. Erst in den 2030er Jahren sollen wiederverwendbare Raketenstufen kommen. Kein Wunder, die Behörde bezahlt die Gehälter, egal ob man Leistung bringt oder nicht. Wie bei der Deutschen Bahn!
Deutsch
10
27
396
9.2K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
@computer186 Das ist nicht richtig. Die Chinesen haben eigene Interessen. Sie waren keine verlässlichen Kooperationspartner
Deutsch
3
0
44
1.6K
computer186
computer186@computer186·
@SBetschinger Volkswagen braucht nur mit Chinesen zusammen arbeiten, damit sie eine vernünftige Software bekommen und bei den Autos auf bekannte Marken zurückgreifen und dem Fahrzeug eine vernünftige Form geben mit denen sich ihre KD identifizieren können.
Deutsch
8
0
2
2K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Volkswagen wird sterben, weil der Konzern keine Manager hat, die Elon Musk intellektuell ebenbürtig sind. In Texas finden nun die ersten Probefahrten des Cybercabs statt. Das Cybercab ist ein Tesla ohne Lenkrad. Es fährt komplett autonom. Elon Musk startet die Massenproduktion 2028 mit dem Ziel von 5 Millionen Robo-Autos pro Jahr! Elon hat ein überlegenes Verständnis von Chance, Risiko und technologischen Pfaden.
Deutsch
112
75
1.1K
36.1K
SHP
SHP@fyee0308·
@SBetschinger Hast du den Link gepostet? Sollte man (leider) nicht nach Gates traden?
Deutsch
1
0
1
75
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
In der Wochenendausgabe der Trader-Zeitung berichten wir über 10 Biotech-Aktien und wie sie KI einsetzen, um ihre Medikamentenentwicklung zu beschleunigen. Sie können die Ausgabe über einen Gratis-Account lesen. Dieser berechtigt zum Lesen von 2 Ausgaben pro Monat. Der Anmeldelink ist in den Kommentaren.
Simon Betschinger tweet media
Deutsch
3
3
17
3.2K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Ich erinnere mich noch gut an die Euphorie der Biotech-Aktien im Zeitraum von 1999 bis 2000. Man bezeichnet sie als „Genom-Blase“. Die treibende Kraft war das Wettrennen um die Entschlüsselung des menschlichen Genoms (Human Genome Project vs. Celera Genomics von Craig Venter). Die Vorstellung, dass Krankheiten bald durch das reine Ablesen des genetischen Codes geheilt werden könnten, löste eine beispiellose Euphorie aus. Kapital, das ohnehin extrem locker saß, floss massenhaft in Biotech-IPOs. Der AMEX Biotechnology Index (BTK) stieg von Mitte 1999 bis zum Peak im März 2000 um fast 500 %. Mit dem Platzen der Dotcom-Blase und der Erkenntnis, dass die Kommerzialisierung der Genomik noch Jahrzehnte dauern würde, crashte der Sektor drastisch und verharre jahrelang im Seitwärtsmodus. Jahrzehnte später ist jetzt! KI macht es möglich, die gigantischen Datenmengen zu entschlüsseln und daraus dann Medikamente zu entwickeln.
Deutsch
1
0
15
1.9K
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Schönen Mittag, liebe Börsianer. Heben als Nächstes die Biotech-Aktien ab? Ich glaube: Ja. Bisher ist fast ausschließlich die Chipbranche der große Gewinner der KI-Revolution. Eventuell lassen sich noch der Banken- und der Versicherungssektor zu den Profiteuren zählen, da sie ihre Verwaltungskosten mithilfe von KI drastisch senken. Bestes Beispiel aus meinem eigenen Depot: Mein Dauerinvestment Allianz marschiert von einem Allzeithoch zum nächsten. Allerdings eilt der Kurs der fundamentalen Gewinnentwicklung inzwischen ein Stück voraus. Mit einem KGV25 von 15,2 ist die Allianz-Aktie so teuer wie seit 2001 nicht mehr. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 galt der Versicherer als echter Wachstumschampion – damals billigte der Markt der Aktie ein KGV von etwa 30 zu. Die letzten zehn Jahre waren dagegen die klassische Value-Epoche der Allianz, in der das KGV um die 11 pendelte. Nun aber kehrt dank KI wieder die Wachstumsfantasie in den Kurs zurück. Im Biotech-Sektor sehen wir derzeit ein ganz ähnliches Muster. Der Nasdaq Biotech-Index ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und nimmt spürbar Fahrt auf. Es wirkt, als antizipiere die Branche bereits die gigantischen Produktivitätsgewinne durch künstliche Intelligenz. Die Effizienzsteigerungen dürften laut Fallstudien monumental ausfallen. Das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk nutzt die KI-Plattform von Claude, um die Erstellung komplexer klinischer Studienberichte weitgehend zu automatisieren. Die Fallstudie ist auf der Website von Anthropic abrufbar. Novo Nordisk spricht von 300 Seiten langen klinischen Studien, an denen früher ein Team aus medizinischen Fachkräften monatelang arbeiten musste. Claude erstellt den Entwurf in nur 15 Minuten. Atemberaubend. Dario Amodei, der CEO von Anthropic, ist felsenfest davon überzeugt, dass KI die gesamte Medikamentenentwicklung revolutionieren wird. Ein Schlüssel liegt in präzisen KI-Vorhersagen darüber, wie Moleküle designt werden müssen, um an Zielproteine anzudocken. Amodei schreibt in seinem viel beachteten Essay: „Ich glaube, dass KI die Rate, mit der wir Krankheiten bekämpfen, massiv beschleunigen wird… Ich wage die Vorhersage, dass die biologische und medizinische Wissenschaft durch KI in wenigen Jahren das erreichen wird, wofür der Mensch sonst 50 bis 100 Jahre gebraucht hätte… Ich erwarte, dass wir bis in die 2030er-Jahre hinein in der Lage sein werden, die meisten Infektionskrankheiten zu eliminieren und fast alle Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und genetische Defekte effektiv zu heilen oder zu verhindern.“ Mein Fazit: Der Biotech-Sektor könnte sich als der ultimative Nutznießer der KI-Technologie entpuppen. Während die Hardware-Produzenten (wie Nvidia) die Schaufeln für den Goldrausch liefern, fangen die Biotech-Unternehmen jetzt an, das Gold tatsächlich zu schürfen. Ich positioniere mich für dieses Szenario bereits defensiv über den iShares Nasdaq US Biotechnology ETF (WKN: A2DWAW) und setze zusätzlich auf zwei ausgewählte Einzelaktien. Die angehängte Tabelle zeigt die 10 größten Aktien des ETFs. Fast alle Biotechfirmen arbeiten hochprofitabel und werden mit moderaten KGVs bewertet.
Simon Betschinger tweet media
Deutsch
25
20
207
13.1K