Steffen Eislöffel
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Der Bullenmarkt ist nicht vorbei. Er hat noch gar nicht richtig angefangen.
In den letzten Wochen hört man überall dieselbe Leier:
„Das Top ist drin, jetzt geht's in Bärenmarkt.“
„Der Aktienmarkt ist eine Blase, bald platzt es.“
„Makro sieht schlecht aus, Rezession voraus.“
Wie immer liegt die Masse falsch, ich erkläre dir was das Smart Money längst weiß. Spoiler: Es wird bullisch.👇
Doch was die meisten übersehen: Das System funktioniert ganz anders, als es an der Oberfläche aussieht.
Während alle auf die Aktienkurse starren, spielt sich das Entscheidende im Unterbau ab, im Finanzbetriebssystem.
Und dort ist gerade ein Prozess im Gange, der alles andere als bearish für #Bitcoin und #Krypto ist.
1. Die Illusion des Abschwungs
Was nach „Abkühlung“ aussieht, ist in Wahrheit eine Normalisierung der Liquidität – keine Rezession.
Die Märkte preisen keine Panik ein, sondern das Ende eines zu langen Entzugsprogramms.
Die Fed hat über zwei Jahre hinweg Liquidität aus dem System gesogen.
Jetzt zeigen die Leitungen Risse:
Reserven im Bankensystem sinken und sind inzwischen schon unter der von Jerome Powell benannten kritischen 10% Schwelle. Das sind keine Zufälle. Das ist das klassische Vorzeichen eines neuen Liquiditätszyklus.
2. Das Finanzsystem ist kein Kreislauf – es ist ein Atmungssystem
Jeder große Zyklus beginnt mit demselben Muster:
Das System atmet aus (Liquidität raus, Risiko runter) – und irgendwann muss es wieder einatmen.
Denn: Ohne wachsende Reserven kann das Bankensystem die Kreditpyramide nicht stabil halten.
Die Fed weiß das.
Darum hat Powell Ende Oktober bereits durchblicken lassen, dass QT bald pausiert.
Nicht, weil alles zusammenbricht – sondern weil das System schlicht neue Sauerstoffzufuhr braucht.
2019 sah es exakt gleich aus. (Bild 1)
Damals sank nach 2 Jahren QT die Liquidität im Bankensektor ebenfalls so tief, das etwas kaputt ging im System. Die FED griff sofort ein.
Jerome Powell sagte damals: „Das ist kein QE. Das hat nichts mit QE zu tun.“ Die breite Masse kennt diesen Begriff inzwischen, die FED kann ihn nicht mehr so frei verwenden ohne die strukturellen Probleme des Systems zu exposen.
QE oder nicht, so oder so explodierte die Fed-Bilanz um über 400 Milliarden USD innerhalb von 4 Monaten. Lange bevor irgendjemand das Wort "Corona" im Mund hatte. Das Ergebnis: Gold rauf, Aktien rauf, Bitcoin rauf.
Die Mechanik war dieselbe wie schon immer: mehr Reserven = mehr Liquidität = höhere Assetpreise.
3. Wie Banken und Reserven wirklich funktionieren
Das Bankensystem besteht aus zwei Welten:
Zentralbankgeld – die echten Reserven, die Banken bei der Fed halten.
Giralgeld – das Geld, das du auf deinem Konto siehst.
Wenn das Finanzministerium Anleihen ausgibt oder Geld vom Treasury-Konto (TGA) bewegt, verlagert sich Liquidität zwischen diesen Welten. Selbst ohne aktives „QT“ kann so Reserven entzogen werden.
Von März bis Oktober 2025 sind allein dadurch über 600 Milliarden Dollar an Bankreserven verschwunden.
QT erklärt davon nur einen Bruchteil.
Der Rest ist strukturell – Folge von Emissionen, Cash Management, TGA-Bewegungen.
Das Problem: Sobald die Reserven zu niedrig werden, verliert die Fed den sauberen Zins-Grip.
Das System wird sprunghaft, der Geldmarkt instabil.
Ab diesem Punkt muss Liquidität zurückgeführt werden
egal ob man es QE nennt oder „Reserve Management“.
Jerome Powell selbst sagte am 29.Oktober beim letzten FOMC Meeting:
“The place we’ll be on December 1 is that the size of the balance sheet is frozen, and as mortgage-backed securities mature, we’ll reinvest those in treasury bills.”
“In the meantime, if you freeze the size of the balance sheet, the non-reserve liabilities, currency for example, they’re going to continue to grow organically and because the size of the balance sheet is frozen, you have further shrinkage in reserves. And reserves is the thing that we’re managing that has to be ample.”
Übersetzt heißt das so viel wie: Wir werden ab dem 1. Dezember zwar die Bilanz nicht mehr selbst aktiv verringern, aber andere natürliche Effekte schon. Das führt zu sinkenden Reserven (im Bankensystem) und Reserven sind die eine Sache die wir kontrollieren die ausreichend sein muss.
Er sagt weiter:
“That’ll happen for a time, but not a tremendously long time. We don’t know exactly how long, but at a certain point, you’ll want to start reserves to start gradually growing to keep up with the size of the [economy].”
Was soviel aussagt wie:
Einige Zeit wird das so gehen das die Reserven weiter sinken, aber nicht für eine sehr lange Zeit (Monate keine Jahre). Wir wissen noch nicht wann, aber irgendwann werden wir die Reserven wieder erhöhen müssen um sie dem Wachstum der Wirtschaft anzupassen.
Er rechtfertigt sich im Vornherein für das anstehende Geld drucken.
Erinnerst du dich? Steigende Reserven = steigende Liquidität = steigende Assetpresie.
Das ist keine Prognose, das ist ein evident belegbarer kausaler Zusammenhang. Ein Gesetz der Ökonomie so wie in der Physik die Gravitation.
4. Warum das alles Bitcoin betrifft
Bitcoin reagiert nicht auf Schlagzeilen, sondern auf Liquidität.
Er ist die reinste Wette auf überschüssige Dollar im System.
Keine Cashflows, keine Fundamentaldaten – nur Knappheit und Nachfrage. Verschiedene Studien beweisen Bitcoins einzigartige Sensibilität auf neue Liquidität.
Wenn neue Liquidität geschaffen wird, fließt sie zuerst in Assets mit hoher Duration und Knappheit.
Deshalb steigen Gold, Aktien und Bitcoin entweder zusammen oder leicht versetzt -
aber historisch Bitcoin immer am stärksten, weil sein Angebot absolut fix ist. Das härteste Asset der Welt.
Der Markt folgt dabei immer demselben Pfad:
Liquidität stabilisiert sich →
Bitcoin führt →
Breite verbessert sich →
Alts ziehen nach, sobald echte Nettoliquidität reinkommt.
Das ist kein „Hopium“.
Das ist die empirische Sequenz, die in jedem Zyklus funktioniert hat.
5. Der Debasement-Trade: Flucht in Knappheit
Gold und US-Aktien stehen gleichzeitig auf Allzeithoch – das ist kein Zufall. Das gab es noch nie zuvor. Warum? Weil Aktien eigentlich das Risiko und Gold die Sicherheit repräsentieren.
Es ist die Flucht aus einem entwertenden Nominalsystem in Assets mit Eigentumscharakter.
Institutionelle wissen:
Wenn Reserven wieder wachsen, verliert Geld an Qualität.
Wenn man weiß das sich das Geld immer weiter ausweiten wird, dann will man keine Cash-Position, sondern Knappheit.
Bitcoin ist die reinste Form dieses Debasement-Trades.
Er reagiert langsamer als Aktien, aber explosiver, wenn die Bilanz tatsächlich dreht. Der Großteil sieht ihn noch nicht als Lösung, deshalb greift man präventiv zu dem was schon immer funktioniert hat (Aktien und Gold).
Wenn die Liquidität dann aber tatsächlich da ist, gibt es nichts was so stark profitieren wird wie Bitcoin.
6. Die Signale, die jetzt zählen
Wenn du verstehen willst, wann der nächste Schub kommt, beobachte:
- Die Fed-Bilanz (ob T-Bills wieder aufgenommen werden)
- Die Bankreserven (Relation zu GDP; <10 % ist kritisch)
- Die SRF-Nutzung (anhaltende Höhe = Stress)
- Die SOFR-Spreads (Funding-Kostenindikator)
7. Fazit
Der Bullenmarkt ist nicht vorbei.
Der Markt wartet nur auf Luft und stockt aktuell weil wir an einem absoluten Liquiditätstiefpunkt sind. Der Markt braucht zwingend frische Liquidität, der Bankensektor aber auch.
Die FED hat schon einmal den Fehler gemacht zulange zu warten, sie verfolgen die Entwicklung mit Argusaugen und kündigen jetzt schon präventiv an das die Bilanz bald wieder steigen muss.
Das System braucht neue Reserven – und sie werden kommen. Ob man es QE nennt oder nicht, ist irrelevant.
Die Bilanz lügt nicht, und Bitcoin kennt als Antwort darauf nur eine Richtung.
Das war nur eine grobe Zusammenfassung meines Deep Dives zu dem Thema der in den kommenden Tagen auf Youtube veröffentlicht wird. Mit mehr Kontext, mehr Daten und besserer Erklärung.
Wenn dir dieser Beitrag einen Mehrwert gegeben hat zeig es doch mit einem Like, Kommentar oder Share.
Wenn du weiterhin erstklassigen Research für das Investieren in Bitcoin/Krypto willst - weißt du was zu tun ist.
Dyor.
Quelle: jameslavish.com/p/the-feds-fav…



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