

Simone Schamann
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Wir sollten uns nicht täuschen: Es wird verheerende Auswirkungen auf die Psyche junger Menschen und auf unsere gesamte Gesellschaft haben, dass wir das Wort "Hitze" in den Medien und in der Politik kaum noch ohne das Wort "WARNUNG" schreiben, lesen, hören, aussprechen. Wir haben aus Corona nichts gelernt. Wir lassen schon wieder zu, dass ein zwangs- und steuerfinanzierten, radikales und hoch ideologisches Milieu ganzen Generationen Angst vor der Luft da draußen, vor dem unvermeidbaren Wetter macht, das unser Leben nun einmal unausweichlich begleitet. Kindern und Jugendlichen wird nicht nur eingeredet, Hitze im Sommer wäre höchst ungewöhnlich und gefährlich. Ihnen wird auch vermittelt, ihre Eltern und Großeltern wären irgendwie Schuld daran, dass sie in einer heißen Hölle ihr Dasein fristen müssen und keine lebenswerte Zukunft haben. Wir lassen zu, dass Verrückte unsere Kinder in eine vollkommen irrationale Angst vor dem Wetter treiben, die es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat. Wie schon während Corona hat die Vernunft vollkommen ausgesetzt, was man daran erkennt, dass kaum jemand das Wort "Klimaanlage" sagt, wenn es um Hitze geht und wir stattdessen so tun, als müssten wir ganz Junge, Alte und Kranke in unterirdische kühle Stollen verlegen, um sie zu schützen. Besessene grüne Eltern starren auf die "Hitzewarnungen" auf ihren Handys und verbieten ihren Kindern, im Sommer draußen zu spielen. Nicht wenige Lehrer machen dabei mit, junge Menschen in die Klima-Hysterie zu treiben. Unsere Gesellschaft produziert Klimaangst-Wracks und zerstört junge, unbeschwerte Leben. In wenigen Jahren wird man all das als gewaltigen Irrweg eines politischen Voodoo-Glaubens erkennen, der ernsthaft das Wetter durch Windmühlen (und das Verbot sauberer Atomenergie) beeinflussen wollte und dabei die eigenen Kinder geopfert hat, die die Älteren für rücksichtslose Klimaverbrecher halten sollten, wovon die Älteren wiederum versuchten, sich durch Selbstgeißelung und Selbstverarmung zu befreien. Eine Gesellschaft, die jungen Menschen Angst vor der Luft macht, versündigt sich. Das hätten wir aus der Pandemie doch eigentlich lernen sollen.






Monatelange Isolationshaft in Stammheim – und am Ende bliebt die Hundematte. Meine Kollegin @Schamonska hat mit Michael Ballweg das Statement des Gerichtssprechers nach der Urteilsverkündung angesehen. Beeindruckende Reaktion von ihm. ⬇️

Hallo @DominikLenze, hallo @Tagesspiegel, schön, dass ihr euch zum bundesdeutschen Vollobst und Sprachrohr von linksextremen NGO-Fotografen macht, die weiter eure Artikel erneut bebildern. »Exklusiv« ist an eurer Berichterstattung natürlich rein gar nichts, denn (ich vermute) viele wussten, dass Gernot Mörig (liebe Grüße an dieser Stelle) vor Ort war, die Fotos sind seit zwei Tagen im Netz, der erste X-Beitrag von Samstag hat mehr Views als der »Tagesspiegel« an Auflagen in einer Woche verkauft. Aber immerhin lasst ihr gar keinen Zweifel daran aufkommen, wie Lappenjournalismus anno 2025 aussieht: keine eigene Recherche, keine eigene Anfrage, kein kritischer Gedanke. Dafür Kontaktschuldkonstruktion, Verbreitung von Fotos, die euch einschlägige Fotografen verkaufen, um euch zeitgleich in euren Block zu diktieren, wie problematisch das alles ist und wie es eingeordnet gehört. Und am Ende, das ist wichtig, »hetzt« ein NIUS-Redakteur. »Hetze« ist bekanntlich ein Wort, das jegliche Bedeutung verloren hat. Und keine Sorge, ich kenne ja komplett die Position, aus der ihr schreibt und argumentiert. Dass ich die Fotos der Antifa-Fotografen verbreitet habe, liegt daran, dass ich von ihnen Rechenschaftspflicht einfordere, wenn sie Privatpersonen mit Kindern bei einer nicht-öffentlichen Veranstaltung über Stunden hinweg fotografieren. Ich werde es wieder machen, denn ich sehe in der Praxis eine öffentliche Markierung, die nicht selten darin mündet, dass Autos brennen oder Menschen ihren Job verlieren. In dem NIUS-Artikel, den ihr zitiert und aus dem ihr »Hetze« ableitet, finden sich ansonsten 23 (!) weitere Absätze, über die ihr kein Wort verliert: über eine Praxis, die rechtskonservativ denkende Menschen in Bedrohung bringt und Existenzen zerstört; über eine medienpolitische Dimension mitsamt einer Branche, die scheinbar keine Debatte über diese Art von linksextremen »Fotojournalismus« zulässt, sondern ihn regelrecht protegiert; über eine steuerfinanzierte NGO-Pipeline, die am Ende in Porträtfotos von Privatpersonen mündet, die Jan Böhmermann verbreitet; über ein Fotografen-Impressum, das sich mit einer Antifa-Gruppe geteilt wird und deren Akteure sich mit linksextremen Gewalttätern solidarisieren; über sechs Anfragen, die verschickt worden sind und um Stellungnahme baten; über die größere Frage, warum rechte Menschen anscheinend Freiwild sein dürfen. Ihr könnt mich gerne zum »Hetzer« machen, aber habt ihr keinerlei Skrupel, auch mal darüber nachzudenken, was diese Fotodokumentation mit 15-jährigen Schülerinnen machen – mit Vätern, die ihr Kind mitgebracht haben? Mit Unternehmern aus Süddeutschland, die einfach aus Interesse angereist sind? Und auch davon abgesehen: Die Erkenntnisse und Recherchezugänge werden an keiner Stelle aufgegriffen, nichts davon wurde angefragt, nichts davon thematisiert; stattdessen vier Absätze Kontaktschuld reingehackt und »Hetze« angedichtet. Kann man machen. Dann darf man sich aber nicht wundern, weshalb diese Art von einseitigem Call-Out-Journalismus auf dem Müllhaufen der Geschichte landet. Liebe Grüße vom hetzenden Nius-Redakteur.













