Thomas Schlüter

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Thomas Schlüter

Thomas Schlüter

@Schlueter_Tom

Risiko ist keine binäre Größe

Katılım Mart 2016
162 Takip Edilen477 Takipçiler
Michael Rocktäschel
Michael Rocktäschel@MRocktaschel·
Wieviel Autofahrer kommen nochmals jährlich in Deutschland durch Radfahrer und Fußgänger ums Leben?
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@The_real_quaser @MRocktaschel Von wann sind bloß diese Zahlen? Aktuell sind es nicht 30, sondern unter 10 tote Radfahrer/Mrd km (was erheblich weniger als im Fietsparadijs™ NL ist).
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Quaser
Quaser@The_real_quaser·
@MRocktaschel Wer Rad fährt hat ein hohes Risiko. Das auch ohne Autos
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@MRocktaschel @BmvgJohn Die Asymmetrie resultiert aus der einseitigen Reduktion der Unfallgefahr auf die Paarung (Auto vs. Aussassen). Das suggeriert fälschlich, dass a) Verkehrstod immer PKW-Beteiligung hat und es b) gar keine anderen Opfer als nur die "Aussassen" gäbe.
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Michael Rocktäschel
Michael Rocktäschel@MRocktaschel·
@BmvgJohn Jeder Unfalltote ist einer zu viel, ja sogar jeder Verkehrsunfall führt zu großem Leid wie von Ihnen auch angemerkt. Deswegen: Ursachen erkennen und bekämpfen ist mein Ziel. Und wie man hier sieht fällt es den meisten ja bereits schwer anzuerkennen dass die Gefahr asymetrisch ist
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@MRocktaschel Zählen Motorradfahrer bei diesem Scoring eigentlich als Auto- oder als Radfahrer? 😈
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@radkolumne Beendigung des Drängelprivilegs (=Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht) würde die Nachfrage ebenfalls wirksam senken.
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Andy Boenau
Andy Boenau@Boenau·
Make it easy for tons of people to ride bikes, and tons of people will choose to ride bikes. e.g. transformation in Paris
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radkolumne
radkolumne@radkolumne·
#Tempolimit und Balkongeländer sind keine kurzfristigen Maßnahmen und auch keine Freiheitsbeschränkungen. Wer will, kann ja Nordschleife oder Parcour.
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BerlinerDirektor
BerlinerDirektor@BERDirektor·
Wie, ich darf nicht mehr mit 10 cm Abstand mit meinem Auto die Radfahrenden überholen?
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@VCOE_AT Für den Vergleich mit anderen Städten sollte man fairerweise den auch woanders erhobenen Gesamtmodalsplit zeigen. 24% MIV ist nicht schlecht, aber jetzt auch kein Weltrekord.
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VCÖ
VCÖ@VCOE_AT·
Die Bevölkerung von #Kopenhagen legt 60% der Arbeitswege innerhalb der Stadt mit dem Rad zurück, 15% zu Fuß und nur 8% mit dem Auto. Eine Verkehrspolitik, die aktive Mobilität fördert, spart den Menschen viel Geld - nicht nur in Zeiten hoher #Spritpreise
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@BalkongM @gri_mm Ein Windmüller, ein Bauer und ein Softwareentwickler stranden auf einer einsamen Insel. Wer überlebt? (Der Softwareentwickler, denn er geht einfach ins Homeoffice und lässt sich eine Pizza kommen).
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Balkong Matratzki
Balkong Matratzki@BalkongM·
@gri_mm Die "Energiewende" ist leider stark abhängig von privaten Investoren und der Verzinsung des Kapitaleinsatzes. In einer Hochzinsphase und Zeiten der Inflation lohnt es nicht, als Anleger in solche Projekte zu investieren, das ist aktuell der Fall!
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Rico Grimm
Rico Grimm@gri_mm·
Die Energiewende wird leichter, als viele denken. Das liegt an einem weitverbreiteten Missverständnis, das Skeptiker ausnutzen, um Angst zu schüren. Denn: Nein, wir müssen das fossile System nicht 1:1 ersetzen. Wir brauchen nicht alle Primärenergie von heute. „Primärenergie“ ist die Energie, die den natürlichen Quellen entnommen wird. Ein Liter Heizöl enthält 10 Kilowattstunden (kWh), ein Kilogramm Steinkohle 8 kWh usw. Zurzeit verbraucht die Menschheit global 180.000 TWh Primärenergie. Erneuerbare stellen davon deutlich weniger als zehn Prozent. Um die fünf Prozent. Das ist ein Fakt, aber komplett irreführend. Denn Primärenergie ist ein bedeutungsloses Konzept in einer elektrifizierten Welt. Es sagt uns, wie viel Energie in Energiequellen steckt, bevor wir sie umwandeln. Aber nicht diese Energie ist für uns wichtig, sondern die erzeugte Energie. Wir müssen alle Energiequellen umwandeln, damit sie nützlich werden. Schließlich kippt niemand ein Fass Öl (159 Liter) in seinem Wohnzimmer aus und erwartet, dass es wärmer wird. Und bei der Umwandlung sind elektrische Systeme deutlich effizienter als fossile. Jede kWh Energie, die wir in ein elektrisches System stecken, kommt mit höherer Wahrscheinlichkeit dort an, wo wir es verbrauchen wollen: am Rad, im Ofen, in der Wärmepumpe. Der Motor eines E-Autos ist 2-4 mal effizienter als ein Verbrenner, weil er weniger Abwärme erzeugt. Eine Wärmepumpe kann aus 1 kWh Strom bis zu 4 kWh Wärme erzeugen, da sie mit der Umgebungstemperatur arbeitet. Ein Gasboiler wiederum verheizt das Gas und das war’s. Verbrenner-Autos sind eigentlich Heizungen auf Rädern. (AKWs sind gigantische Wasserkocher.) Wer also mit Grafiken vom Primärenergiebedarf herumwedelt und die Energiewende damit kritisieren will, sitzt einem Trugschluss auf. Es ist, als hätten sich die Leute in den 1920ern vor die ersten Autos gestellt und gefragt: „Und? Wie viel Hafer frisst das Ding jeden Tag?“ In Deutschland schmeißen wir wegen der Umwandlungsverluste jedes Jahr mehr als 30 Prozent unserer Primärenergie weg. Weltweit waren es vor der großen Elektrifizierung mehr als 50 Prozent. Mal eine Frage: Gehst du in den Supermarkt, öffnest die Packung mit zehn Eiern, siehst darin drei kaputte Eier und zahlst zufrieden? Du bist ja nicht blöd. Wir als Gesellschaft sind es schon. Wir haben 30 Prozent Verschwendung in unserem System eingebaut und hielten das so lange für normal, wie es keine Alternative gab. Aber jetzt gibt es eine. Wer mit Primärenergie-Charts herumwedelt oder Technologieoffenheit in Deutschland fordert, sagt eigentlich: „Lasst uns weiter verschwenden!“
Rico Grimm tweet media
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radkolumne
radkolumne@radkolumne·
"Würde der Straßenverkehr ähnlich strengen Sicherheitsanforderungen unterworfen, dürfte kein Auto fahren.(..) Während im vergangenen Jahr auf Berliner Straßen 37 Menschen getötet wurden, gab es bei der Berliner U-Bahn von den ersten Fahrten 1902 bis heute kaum schwere Unfälle."
Peter Neumann@pneumannberlin

Der schwärzeste Tag in der Geschichte der U- und Hochbahn in #Berlin war der 26. September 1908: Am #Gleisdreieck fuhr ein Zug einem anderen in die Flanke. Die Sicherungstechnik funktionierte. Aber der Mann im Unglückszug beachtete das falsche Signal. #BVG berliner-zeitung.de/mensch-metropo…

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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@Ruediger_Krause @ParkerSelfridge @radkolumne Die Beziehung zwischen Aufwand und Erfolg ist hyperbolisch, weswegen dich VZ im Unendlichen erwartet. Man kann diesen Zustand damit weder jemals erreichen, noch ihm wirklich näher kommen. Der Letzte, der das gekonnt hätte, ist leider vergangene Woche verstorben.😈
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@Ruediger_Krause @ParkerSelfridge @radkolumne Visionzero fragt nicht nach Schuld und Unschuld der Opfer. Tödliche Tramunfälle sind in B durchaus keine Ausnahmen. 2024 gab es sogar 4 Tote mit der Straßenbahn. Aufs ÖPV-Konto kamen damals noch 3 weitere Opfer durch Kollision mit Bussen.
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Rüdiger Krause
Rüdiger Krause@Ruediger_Krause·
@Schlueter_Tom @ParkerSelfridge @radkolumne Die Zahlen eines Jahres sind zu klein, als dass man daraus irgendetwas ableiten könnte. Nur so viel: Bei Unfällen mit Straßenbahnen liegt der Fehler meist beim gegnerischen Unfallbeteiligten. Beim Auto ist es genau andersherum.
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@schieritz Von den 60ct, die der Sprit seit Mitte Februar teurer geworden ist, sind maximal 20ct wg Rohöl. Der Rest ist psychologische Gewinnmitnahme, weil da -u.a. durch Beiträge wie deinen- ein hysterischer Teufelskreis aus Panik und Preiserhöhung gedreht wird.
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Mark Schieritz
Mark Schieritz@schieritz·
Tempolimit jetzt und zwar deshalb: Wenn das Ölangebot um zehn Prozent sinkt, muss die Wirtschaftsleistung so sehr fallen, dass sie mit zehn Prozent weniger Öl auskommt. Ein Tempolimit spart bei der Geschwindigkeit, das ist unschädlicher als wenn die Industrie weniger produziert
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Thomas Schlüter
Thomas Schlüter@Schlueter_Tom·
@ParkerSelfridge @radkolumne Tram 132 Mio Passagiere/Jahr (Wikipedia). PKW 1 Mrd Autofahrten/Jahr (SrV2023). Macht Tram 1 Toter/65 Mio Passagiere, PKW 1 Toter/83 Mio Passagiere. -Die Tram läuft oft vom übrigen Verkehr isoliert, so dass "pro Fahrt" die Exposition noch stark überschätzt.
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Parker (≧□≦)◞Y
Parker (≧□≦)◞Y@ParkerSelfridge·
@Schlueter_Tom @radkolumne Weil eine Autofahrt auch vergleichbar mit einer Tramfahrt ist. Alleine schon die Unterschiede in den transportierten Personen pro Fahrt disqualifiziert diese vergleichsmethode über "Unfall pro Fahrt"
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