Dr. Sebastian Tillmann
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Dr. Sebastian Tillmann
@SebTillmann
#UniKonstanz #Diversity
Konstanz, Baden-Württemberg Katılım Haziran 2016
488 Takip Edilen396 Takipçiler

Ich liebe den Wissenschaftsblog von @SebTillmann. Jeder Artikel ist ein Erkenntnisgewinn.
Gerade wieder der letzte zur Linkslastigkeit der Sozialwissenschaften:
open.substack.com/pub/nullhypoth…
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@DieterKief @TDrygala Ich weiß ja nicht, ob ich soweit gehen würde mich als "heftigen Befürworter" zu bezeichnen ;)
Zumal ich meine Position auf Grund der Diskussion um den Artikel herum auch leicht angepasst habe: nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-ge…
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@TDrygala @SebTillmann Tillmann ist ein heftiger Gender-Befürwortworter - ist das Ihr Ernst?
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@cremieuxrecueil 18 dancers? I'm sceptical of this 2007 pre-replication crisis paper.
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@ViennaSitP @VARulle Ja, das mag sein, ich kenne mich mit der Situation in Österreich gar nicht aus, was das Themas angeht.
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@SebTillmann @VARulle Ich meine, dass es, anders als in Deutschland, in Österreich keine Meldestellen gibt. Solche Einschränkungen der Meinungsfreiheit sind offenbar ein spezifisch deutsches Problem, kein österreichisches.
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Nach all den unbelegten Behauptungen, undifferenzierten Rants und moralischen Empörungen zum Thema "Meinungsfreiheit" und "Zensur" zur Abwechslung einmal von @SebTillmann ein wohltuend sachlicher und absolut lesenswerter Vergleich zwischen DE und USA. nullhypothese.substack.com/p/ich-verachte…
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@ViennaSitP @VARulle Inwiefern? Ich kann gerade nicht nachvollziehen, was Sie meinen.
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@VARulle @SebTillmann Die erwähnten Meldestellen kenne ich aus Deutschland, aber nicht aus Österreich. Habe ich etwas übersehen?
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@SebTillmann Weitere - super relevante Aspekte:
beratungsstelle-barrierefreiheit.de/aktuelles/blog…
Dansk

@jerzy_freitag Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ;). Mal schauen, was die Evidenz sagt.
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@MirjamLechner Ich werde nächste Woche dazu nochmal was schreiben, danke für die Quellen!
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@SebTillmann Und es scheint unterschiedliche wissenschaftliche Studien zu geben - Prof. Beywl jedefalls sieht das Resumee anders als Sie: Aus TAZ taz.de/Geschlechterge…

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Genau diesen Studien traue ich - nicht. Denn die Erfahrung, das Wissenschaftler grottenschlecht daneben liegen können wurde mit "Schreiben nach Gehör" gemacht und man zog das DENNOCH jahrzehntelang durch mit Folgen für eine ganze Generation an Nachwuchs. Als Person mit späterkannter AWVS in der Familie finde ich Glottischlag schrecklich/Hörverständnis (Konsonantenverwechslung) und sehe es wie der Soziologe Dr. Beyel eher als exkludierend, ja als sozusagen Distinktion einer meiner Meinung nach "Abi-Blase" an. Jemand, der Abi schafft ist gut in Hör- und Schriftdeutsch. Dagegen ist Deutsch aber auch für nicht-Abiturientler Vorrückungsfach! In unserer Familie haben wir beides (Hochbegabung aber auch AWVS), aber eben auch 3 Jahre lang mit eigen finanzierter, spezialisierter Lernförderung den "Schreiben nach Gehör" Schaden kompensieren müssen. Ich fragte also in meinem Freundinnenkreis an Pädagoginnen und der Expertin für die Kinderförderung nach dem Gendern mit *_:. Diese sind - davon völlig weg/entsetzt. Ja ich weiß - induktiver Fehlschluss. So wie diesem über 80 % bei Befragungen inzwischen gegenüberstehen. Frankreich hat wegen dieser Frage Gendern in Schulen verboten. Ich selbst kann halbwegs Englisch - wäre aber nicht in der Lage auf Englisch zu gendern. Noch würde ich das von Menschen mit Deutsch als Fremdsprache erwarten - unsere Sprache ist so schon schwer genug für die eigenen Kinder: Laut INSM Monitor erreichen fast 25 % aller Kinder 4te Klasse nicht mehr das Mindestniveau in Deutsch.

Dr. Sebastian Tillmann@SebTillmann
„Danke für die woke Selbstenttarnung durch das Gender*!" So reagierte ein Leser auf mein Sternchen. Er wollte nicht weiterlesen. Aber was sagt eigentlich die Forschung? 🧵
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@RomanGrabo Die Studie wurde recht weit gelesen, ist ja auch spannend =)
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@SebTillmann Laurenz Günther war dir ca. drei Wochen voraus 😉:
open.substack.com/pub/laurenzgue…
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@MirjamLechner Tatsächlich gendere ich auch privat, das war schon eine grundsätzliche Entscheidung auf Grund der Evidenz, keine um politisch zu gefallen oder Zugehörigkeit zu signalisieren.
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Ich finde es verstörend, wenn mir Bekannte erzählen: "Wenn ich (über Tierschutz) vor den Grünen spreche, dann gendere ich, aber daheim oder anderswo doch ned...!" Was wird das gerade? In meinem Umfeld würde man mich eher schräg anschauen, Gleichberechtigung findet andere Weg (oder Hindernisse).
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@MirjamLechner Hm. Vielleicht unterschätze ich die gesellschaftlichen Kosten, immerhin bewege ich mich meistens in einer Bubble, die mir das nicht gut einschätzen lässt. Danke für den Anstoß, ich nehme das nochmal für meine interne Evaluation mit.
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Die gesellschaftlichen Kosten der Oppositionsreflexe sind enorm. Weil das */glottisprech zu einer Fahne der DEI sorry to say Überheblichkeit geworden ist, weil es viele so als virtue signaling vor sich hergetragen haben. Prof. Mau hat das ja auch schon beschrieben. Und ich weigere mich auf Vorträgen zu gendern/glottisprechen, nur um "gut" vor einem bestimmten Publikum da zu stehen, während ich das privat oder "nieder gebildeten Menschen" wie Kindern nicht tue? Wo käme ich ethisch-moralisch hin?

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@jcw_karlsruhe @TDrygala Warum ich gendere hatte ich im verlinkten Post (ganz oben) ausführlich begründet. Hier der Link: nullhypothese.substack.com/p/warum-ich-ge…
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@TDrygala @SebTillmann Es irritiert mich etwas, dass in der Ideologiekritik selbst gegendert wird...
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Wichtiger Beitrag von @SebTillmann zum Thema "Follow the Science": Ideologische Voreingenommenheit und mono-ideologische Zusammensetzung von Fakultäten beeinflussen Forschungsergebnisse.
Leseempfehlung, Link im ersten Kommentar.

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@Falterhert @jerzy_freitag Sokal ist natürlich ein Klassiker, allerdings fallen die Studien die ich zitiert habe und die mich dazu bewegen, zu gendern, nicht darunter. Auch hier sollte man differenzieren und die tatsächliche Qualität betrachten.
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@SebTillmann @jerzy_freitag Für mich stehen Gender Studies auf einer Stufe mit der universitären Rassenkunde der Nazis.
Du kriegst fast alles publiziert, selbst den größten Dreck.
de.wikipedia.org/wiki/Sokal_Squ…
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@jerzy_freitag Methodische Limitationen sind sicherlich gegeben, aber ich wäre da vorsichtig, daraus einen Bias abzuleiten und den dann auf das gesamte Feld auszudehnen.
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@SebTillmann 2/ verwendet wird, weil auch Sprecher und Autoren um die Mehrdeutigkeit wissen (z. B. dieses unsägliche Chirurgenbeispiel). Es ist meines Erachtens nirgends so offensichtlich wie in der Genderlinguistik, d. Studiendesign und vor allem die Interpretation der Ergebnisse Bias haben.
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