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@SopTrader

Sophisticated Trader - mostly commodities, views are my own- no trading advice

Katılım Temmuz 2020
524 Takip Edilen585 Takipçiler
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Twi@SopTrader·
@rikdurst @MeryLuz21226 The are next getting it - and i know many diabetic people dying from cancer after treated with insulin.
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Autos el Roble
Autos el Roble@rikdurst·
@MeryLuz21226 A poco los millones de enfermos en el mundo por diabetes todos tienen Cáncer?
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Luz Mery Ramírez
Luz Mery Ramírez@MeryLuz21226·
Este es el Dr. Otto Warburg. Ganó el Premio Nobel por descubrir cómo se alimentan las células cancerosas. Luego descubrió una manera de prevenir el cáncer, la diabetes y la obesidad, pero cuando la reveló, el sistema médico lo destruyó. Aquí están sus 7 hallazgos ocultos que nunca debiste descubrir: 🧵
Luz Mery Ramírez tweet mediaLuz Mery Ramírez tweet media
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Klar Name 🕊🛸🚿🧠❤
@gy_meag @GEMSTON6 Ich war mir sicher, die Geimpften gehen auf die Barrikaden, wenn sie feststellen, wie man sie belogen und was man ihnen angetan hat … aber selbst das geschieht nicht. Ich verstehe es nicht. Hat man uns tatsächlich jede Wut abtrainiert?
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Twi
Twi@SopTrader·
@P1231032850 @YouTube Genau diese Frage habe ich mir für meinen Wohnort von der KI abschätzen lassen - 30 mins sonnenklar mit freien Oberkörper und kurzer Hose - 2500-5000 IE reicht zur Stabilisierung - zum Aufbau zu wenig.
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Twi@SopTrader·
@gemoscatelli Exactly, the healing habits became the new normal.
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Gerardo Moscatelli
Gerardo Moscatelli@gemoscatelli·
I'm often asked this question "When are you going to eat normal again?" The answer is never. I don't miss having to set 3 alarms in the morning. I don't miss my chronic fatigue, anxiety, anger in the morning, brain fog, constant glucose craving, hunger before lunch after a breakfast full of carbs and fruit juice, then feeling sleepy after lunch. I don't miss my chronic state of inflammation with visceral fat that made me vulnerable to viral and bacterial infection. I don't miss having to stop for junk food during a long trip, I can go on a 24hs trip without any food not feeling any hunger. I don't miss the constant health check-ups, blood analysis, CT scans, MRIs. Once you fix the root cause of all disease you don't have to worry about disease anymore. Why would I go back to my previous unhealthy state? What's the benefit?
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Twi
Twi@SopTrader·
@FrauHodl Die HPV Epidemie ist auch in der Gesichtern angekommen - ich bin erschrocken wie viele Leute Warzen im Gesicht haben....
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FrauHodl
FrauHodl@FrauHodl·
HPV is a BioWeapon. Ever heard of Werner and Gertrude Henle at the University of Pennsylvania? Harald zu Hausen from Heidelberg joined them in 1966. Kathrin Jansen from Marburg, Germany and Pfizer-BioNTech is responsible for Gardasil (HPV) and mRNA-injuries. Get your facts straight. It's May 2026 already.
Josie Osborne 🇨🇦@Josie_Osborne

As part of National Immunization Awareness Week (April 26- May 2, 2026) we are encouraging people to learn more about the HPV vaccine. The HPV vaccine is safe and effective, almost eliminating your risk of certain cancers with just one appointment.

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Twi
Twi@SopTrader·
@P1231032850 @1900HO Der limitierende Faktor ist die Fructose im Zucker, die Leber kann nur bis zu 50g am Tag verarbeiten und Zucker besteht zu jeweils 50% aus Glucose und Fructose....
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P123 🌞 Δψm
P123 🌞 Δψm@P1231032850·
@1900HO 25,2g Zucker in einem Becher. 👇 Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, die Zufuhr freier Zucker auf unter 10 % der Gesamtenergiezufuhr zu begrenzen, was etwa ➡️ 50 Gramm pro Tag für Erwachsene entspricht
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Dr. H 📯
Dr. H 📯@1900HO·
Mischt ihr euren Nachtisch oder esst ihr ihn ungemischt?
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Twi@SopTrader·
@VonFolkwang Die Impfepidemie ist auch ausgebrochen - stellen wir jetzt endlich die Impferrei ein, es wäre schön.
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Twi@SopTrader·
@DirkZett @InternistWey Obstsäfte sind mit das Schechteste, daß sie ihrer Leber antun können - Smoothie aus Gemüsesäften sind gesund, aber das macht fast niemand.
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Gegen den Verfall
Gegen den Verfall@DirkZett·
@InternistWey Man sollte sich selbst bei jedem frisch gepressten Saft oder Smoothie fragen: Würde ich diese Menge an Obst / Gemüse auch essen wollen, die ich jetzt mal schnell trinke? Wenn die Antwort eher nein ist, sollte man dies nicht zur Gewohnheit machen.
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InternistWey👨‍⚕️
InternistWey👨‍⚕️@InternistWey·
Ich kann die Aussagen nur unterstützen und ergänze: auf dem Weg zu Übergewicht und Adipositas werden viele Fehler gemacht, der permanente Konsum von Kohlenhydraten weit über den normalen Zucker hinaus ist das entscheidende Problem und das gilt ab Fettleber und starkem Übergewicht selbst für Fructose aus Obst!
VerteidigerDerDemokratie@VDemokratie

Behauptung: Die Zuckersteuer ist erfolgreich im Kampf gegen Übergewicht und Adipositas und fördert daher die Gesundheit. Realität am Beispiel Großbritannien: - der tägliche Zuckerkonsum aus Süßgetränken ging bei Kindern um 23,5 % und bei Erwachsenen um 40,4 % zurück. Die eingesparte Kalorienmenge beträgt sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen nur rund 1 % der empfohlenen täglichen Gesamtenergieaufnahme. - Nach Einführung der Zuckersteuer in GB ging der Konsum von zuckerhaltigen Getränken mit mehr als 8g Zucker auf 100ml von 27% auf 10% Volumenanteil zurück, gleichzeitig stieg der Konsum von Erfrischungsgetränken mit 5g Zucker auf 100 ml um 65% an. In Summe wurden 21,3% mehr Erfrischungsgetränke konsumiert. - Der Anteil von Adipositas bei Erwachsenen lag in 2015 bei 60,8%, im Jahr 2022 bei 61,4% - Der Adipositas Anteil bei 10- bis 11-Jährigen Kindern lag 2015 bei 33,2%, im Jahr 2022 bei 36,6% Fazit: Zucker wurde durch Süßstoffe ersetzt. Der Konsum von Erfrischungsgetränken insgesamt stieg an. Das Ziel der Zuckersteuer in Großbritannien wurde nicht erreicht. Quelle: SIPCAN, Initative für ein Gesundes Leben Link in der Antwort.

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Twi@SopTrader·
@tomdabassman Eine vernünftige Maßnahme - Vorbild UK taugt nicht überall, aber unsere Töchter den Einwanderern als Freiwild anbieten wird ja bereits in UK und Deutschland praktiziert.....
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TheRealTom™ - Trusted Flagger
Weder gibt es in Großbritannien eine "Zuckersteuer", noch plant die deutsche Regierung eine solche. Es geht ausschließlich um Softdrinks, die tatsächlich unfassbare Zuckerbomben darstellen und ein Anschlag auf die Gesundheit der Konsumenten sind.
TheRealTom™ - Trusted Flagger tweet media
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Twi@SopTrader·
@RolandTichy Und die Inflation hat grade erst begonnen - die Band werden noch massivst unter die Räder geraten - und damit die Raten ansteigen.
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Twi@SopTrader·
@BBarucker Mehr Information brauch man darüber gar nicht haben - die Daten müssen so unfaßbar katastrophal sein. Und das bestätigt auch den Tod des rechtsstaats.
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Bastian Barucker
Bastian Barucker@BBarucker·
Das Paul-Ehrlich-Institut ist auch weiterhin nicht dazu verpflichtet, mitzuteilen, wie viele Nebenwirkungen es nach einer Injektion mit einem mRNA-Impfstoff an die EU-Datenbank gemeldet hat. Ein entsprechender Antrag vor Gericht wurde abgelehnt. barucker.press/p/pei-safevac-…
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Twi@SopTrader·
@gemoscatelli Looking good - starting to get hungry :-))
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Twi@SopTrader·
@marcfriedrich Wenn ich in sein Gesicht sehe ist der HPV Tsunami bei Ihm bereits angekommen.
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marc friedrich
marc friedrich@marcfriedrich·
„Der Tsunami des Lebens rollt bereits an“ – bist du vorbereitet oder ist das kompletter Schwachsinn?
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Gerardo Moscatelli
Gerardo Moscatelli@gemoscatelli·
1st: Extreme spikes in crude oil prices reaching record highs in May/June leading to never seen before demand rationing and forced lockdowns, planes grounded, food shortages, social unrest, riots. 2nd: Record high inflation, fuel shortages and economic depression. 3rd: Unlimited money for the AI GPU Ponziverse, AI tech stocks continue their parabolic ascent to the Moon while people starve without food and die suddenly of strokes, heart attacks, turbo cancers in the streets. 4th: bond holders financially destroyed by sustained persistent inflation above 10%. 5th: the new barons of the AI Feudal digital system emerge distributing shitcoins to their slave followers. 6th: arrival of a fake Messiah in Jerusalem, staged alien invasion Hollywood style. Humans are already too poor, malnourished and brainwashed to understand. The world's population collapses from 8bn to 7bn within 10 years then continues to fall to less than 5bn people in the following decades. No commodities demand supercycle.
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Synthetiks 🥷
Synthetiks 🥷@DrSynthetiks·
Wenn die Schulmedizin so weiter macht, fährt sie tatsächlich bald vor die Wand. Wenn die einzige Antwort zur Prävention nur aus Impfung und Medikation besteht, schafft sie sich mittelfristig selbst ab. So langsam begreifen die Menschen, was Blutdruck- und Fettsenkung und zigfache Impfungen mit ihnen anrichten.
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Manuela Forster
Manuela Forster@manuelaforster·
Gestern hat sich hier etwas Interessantes zugetragen. Ein Arzt, systemmüde, der nicht so richtig wusste wie er weitermachen soll, hat das einfach mal hier in die Runde gebracht. Durch Zufall hab‘ ich kommentiert, und den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Leute haben die Faxen echt dicke ! Dass die Ärzte in ihren Hausarztpraxen unter Druck stehen, kann ich vollkommen nachvollziehen. Das Korsett des sog. Gesundheitssystems wird immer enger geschnürt. Viele von ihnen leiden unter dem Spagat, Patienten nicht so betreuen zu können, wie sie es sich wünschen weil das im System überhaupt nicht vorgesehen ist. Als ich mir dann die Kommentare unter seinem Post so durchgelesen hab‘, hab‘ ich mir gedacht, holla die Waldfee, die Leut‘ sind ja schon richtig selbständig geworden. Die Nummer mit den Göttern in Weiß ist für einen Teil der Bevölkerung echt durch. Das mechanistische Weltbild, das damit verbunden ist, ist für viele einfach untragbar geworden. Die Leut‘ behandeln sich lieber selbst. Nur bei speziellen Anliegen wird professioneller Rat gesucht. Und zu diesen Professionisten gehören nicht nur Ärzte sondern Heilkundige aller Art. Was deutlich zu spüren ist, Corona hat das Vertrauen in Ärzte fundamental erschüttert, und diese Wunden werden sich nicht mehr schließen. Hinzu kommt, viele nutzen die KI um sich schlau zu machen. Natürlich googeln sie keine Herztransplantation sondern das, was an Symptomen in einem Haushalt so anfallen kann. Aber summa summarum übernehmen die Menschen mit Blick auf ihre Gesundheit mehr Verantwortung denn je. Und ich fürchte, das sog. Gesundheitssystem wird sich noch anschauen was seine Existenzberechtigung angeht.
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Twi
Twi@SopTrader·
@gemoscatelli The same here - was'nt ill for 2 years, since I changed everything. Even my spring allergies went away I was very surprised about that last year, but it is this year the same.
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Gerardo Moscatelli
Gerardo Moscatelli@gemoscatelli·
How was this hyper glycemic insulin triggering breakfast full of bread, cereals, bananas and orange juice on Monday after the pizza, pasta, risotto with red wine on Sunday? Breakfast is the most important meal to skip on a Monday morning after having skipped Sunday dinner.
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Twi
Twi@SopTrader·
@Darth_M3L Nehmen sie direkt das Wirkungsprodukt der Mistel - Galaktose, Krebszellen haben damit ein Stoffwechsel (Abfallproblem), Dr. Moosetter hat das sehr gut erklärt....ist Forschung aus der Charité.
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Darth_M3L
Darth_M3L@Darth_M3L·
MISTELTHERAPIE: WIE VIEL EVIDENZ IST GENUG? Wie ein Parasit Hoffnung im Kampf gegen Krebs bringt Ich schreibe seit Wochen über verschiedene Krebstherapien. Über Fenbendazol und seine zwei publizierten Fallserien. Über Budwig und die Frage, warum niemand Leinöl in einer kontrollierten Studie untersucht hat. Über Ivermectin und den Unterschied zwischen Petrischale und Mensch. Ich habe mich durch Stapel von Präklinik gearbeitet, durch zurückgezogene Papers, durch Confounding-Variablen und Leberwertkontrollen. Und dann stolpere ich über eine Therapie, die seit Jahrzehnten in deutschen Universitätskliniken angeboten wird. Die eine aktuelle S3-Leitlinie hat. Die mehr als 50 klinische Studien und mehrere Meta-Analysen aufweist. Und die ich bis vor kurzem kaum kannte, nur als randständige Erwähnung, irgendwo zwischen Homöopathie und Nahrungsergänzungsmittel einsortiert. Das hat mich nicht losgelassen. Dieser Artikel ist das, was ich dann gefunden habe. Und er ist, das vorab, eine grundlegend andere Diskussion als bei allem, worüber ich bisher geschrieben habe. Der Unterschied beginnt dieses mal nicht bei den Daten. Er beginnt bei der Frage, wie viel Evidenz eigentlich genug ist, um etwas ernstzunehmen. In den bisherigen Artikeln ging es fast immer um denselben Angriffspunkt, den Energiestoffwechsel der Tumorzelle. Glukose wegnehmen, Glutamin blockieren, Mitochondrien unter Druck setzen. Misteltherapie funktioniert anders. Sie zielt nicht auf die Tumorzelle, sondern auf das Immunsystem des Menschen, der den Tumor trägt. Mistellektine aktivieren natürliche Killerzellen und Makrophagen, verändern das Milieu, in dem ein Tumor wächst. Das erklärt auch, warum die Diskussion hier eine andere ist. Was Misteltherapie überhaupt ist Viscum album ist die Gemeine Mistel, ein parasitischer Halbstrauch, der auf Wirtsbäumen wie Eiche, Kiefer, Tanne oder Apfel wächst. Die therapeutische Nutzung der Mistel geht auf Rudolf Steiner zurück, den Begründer der Anthroposophie, der 1920 als erster vorschlug, Mistelextrakte gegen Krebs einzusetzen. Das ist die Herkunft, und sie muss dringend erwähnt werden, weil sie erklärt, warum die Forschungslandschaft rund um Misteltherapie so eigentümlich strukturiert ist. Ein Teil der Studien kommt aus anthroposophisch orientierten Institutionen und Herstellern, was Bias-Risiken erzeugt, die ich im Verlauf dieses Artikels direkt anspreche. Die gängigen Präparate heissen Iscador, Helixor, Eurixor, abnobaViscum und Lektinol. Sie werden subkutan injiziert, also unter die Haut, meist mehrmals pro Woche, parallel zu onkologischen Standardtherapien. Der Wirtsbaum, auf dem die Mistel wächst, beeinflusst die chemische Zusammensetzung des Extrakts erheblich, ebenso das Herstellungsverfahren. Iscador wird fermentiert, Helixor nicht. Das klingt nach einem Detail. Es ist keines. Diese Präparate sind pharmakologisch nicht identisch. Wer sagt, die Misteltherapie wirke oder wirke nicht, muss immer dazusagen, welche. Die wichtigsten Wirkstoffe sind Mistellektine, insbesondere Mistellektin I, II und III, sowie Viscotoxine. Mistellektine induzieren in vitro Apoptose in Tumorzellen, also den programmierten Zelltod, und aktivieren Zellen des Immunsystems, vor allem natürliche Killerzellen und Makrophagen. Viscotoxine wirken zytotoxisch, also direkt zelltötend. In präklinischen Modellen sind diese Mechanismen gut beschrieben. Der Schritt vom Labor zur klinischen Wirksamkeit beim Menschen ist damit nicht vollzogen, aber er ist plausibler als bei vielen anderen Substanzen, über die ich bisher geschrieben habe, weil die Mechanismen nicht nur in Zellkulturen funktionieren, sondern an menschlichen Immunzellen demonstriert wurden. Warum Misteltherapie eine andere Diskussion ist In den bisherigen Artikeln dieser Serie ging es immer um Substanzen, für die es keine abgeschlossenen randomisierten Phase-III-Studien am Menschen gibt. Das ist der zentrale Satz, den ich über Fenbendazol, Mebendazol in den meisten Kontexten und Ivermectin in der Onkologie schreiben musste. Er gilt für Misteltherapie nicht in dieser Form. Es gibt mehr als 50 klinische Studien zu Mistelextrakten beim Menschen. Es gibt randomisierte kontrollierte Studien, Meta-Analysen und einen Cochrane-Review. Die aktuelle deutsche S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten, Juni 2024 veröffentlicht unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft und drei weiterer Fachgesellschaften, mit 44 beteiligten Organisationen, nimmt zu Misteltherapie explizit Stellung. Das ist nicht dasselbe wie ein Wirksamkeitsnachweis in allen untersuchten Dimensionen. Aber es ist eine methodologisch andere Ausgangslage als bei allem, worüber ich bisher geschrieben habe. Das bedeutet: Ich kann hier nicht einfach sagen, die Datenlage sei zu dünn für eine Einschätzung. Die Datenlage ist umfangreich. Die Frage ist, was sie zeigt und was sie nicht zeigt. Was die Daten zeigen Ich trenne im Folgenden strikt nach Outcome-Kategorie, weil die Evidenzlage je nach Fragestellung sehr unterschiedlich ausfällt. Lebensqualität unter Chemotherapie. Das ist der Bereich mit der stärksten klinischen Evidenz. Mehrere randomisierte kontrollierte Studien zeigen konsistente Effekte. Semiglasov et al. publizierten 2004 eine placebokontrollierte Studie zum standardisierten Mistelextrakt PS76A2 bei Brustkrebspatientinnen unter adjuvanter Chemotherapie und berichteten signifikante Verbesserungen der Lebensqualität. Ein ähnliches Bild zeigte Bar-Sela et al. 2013 bei Patientinnen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom, die Iscador zusätzlich zur platinbasierten Chemotherapie erhielten. Weniger schwere Nebenwirkungen, weniger Dosisreduktionen, weniger Hospitalisierungen. Die Lebensqualität verbesserte sich dabei nicht statistisch signifikant, aber die Toxizitätslast sank messbar. Loef et al. veröffentlichten 2020 eine Meta-Analyse zur Lebensqualität bei Krebspatienten unter Misteltherapie und berichteten positive Effekte, wiesen aber explizit auf Bias-Risiken durch mangelnde Verblindung hin. 2023 folgte eine spezifische Meta-Analyse zu Brustkrebspatientinnen, die klinisch relevante, mittelgrosse Effekte auf die Lebensqualität zeigte, mit derselben methodischen Einschränkung. Pelzer et al. publizierten 2022 eine Meta-Analyse zu krebsbedingter Fatigue und berichteten einen moderaten Effekt, der in seiner Grössenordnung mit körperlicher Aktivität als Intervention vergleichbar ist. Das Bild ist konsistent. Für Lebensqualität und Fatigue unter laufender Chemotherapie gibt es wiederholbare, in mehreren Studien und Meta-Analysen sichtbare Signale. Das ist mehr als ein Zufallsbefund, definitiv. Die entscheidende methodische Einschränkung, und sie ist strukturell, nicht das Versagen einzelner Forscher, Misteltherapie lässt sich kaum sauber verblinden. Eine subkutane Injektion erzeugt eine lokale Reaktion, eine Rötung, Wärme, leichte Schwellung. Wer Mistel bekommt, weiss es in der Regel. Wer Salzwasser bekommt, auch. Das kompromittiert jede Placebokontrolle bei selbstberichteten Outcomes wie Lebensqualität erheblich. Es ist kein Argument dafür, dass die Effekte nicht real sind. Es ist ein Argument dafür, dass wir sie mit der nötigen methodischen Demut betrachten. Gesamtüberleben. Hier wird die Evidenzlage deutlich komplizierter. Ostermann et al. publizierten eine Meta-Analyse, die Hinweise auf Überlebensvorteile unter Viscum album berichtet, mit einer Einschränkung: Das Ergebnis ist stark abhängig davon, welche Studiendesigns eingeschlossen werden. Die Grossarth-Maticek-Studien, eine Serie prospektiver Matched-Pair-Studien, berichten zum Teil eindrucksvolle Überlebensvorteile. Sie stehen seit Jahrzehnten unter erheblicher Methodikkritik: Selektionsbias, fehlende Randomisierung, fragliche Vergleichbarkeit der Gruppen. Ich nenne sie vollständig, und ich nenne die Einschränkungen gleichwertig. Hofinger et al. publizierten 2024 im Journal of Cancer Research and Clinical Oncology eine Analyse, die genau das systematisch durchleuchtet, was in der Mistelforschung seit Jahren als unbehagliches offenes Geheimnis gilt. Sie schlossen 28 Studien mit mehr als 28.000 Patienten ein und berechneten einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil zugunsten der Misteltherapie. Dann trennten sie nach Studienqualität. Das Ergebnis. Randomisierte Studien mit niedrigem Bias-Risiko lieferten keinen signifikanten Überlebensvorteil. Der positive Gesamteffekt kam aus den methodisch schwächeren Studien. Das ist keine Kleinigkeit. Es bedeutet, dass der Überlebensvorteil, so er denn existiert, bisher nicht in sauber designten Studien reproduziert werden konnte. Ob das an der Studiengrösse liegt, an der Präparateheterogenität oder daran, dass der Effekt tatsächlich kleiner ist als berichtet, lässt die Analyse offen. Sie schliesst einen Effekt nicht aus. Sie zeigt, dass er nicht gesichert ist. Die robusteste Einzelstudie zum Gesamtüberleben bleibt Tröger et al. 2013, ein Phase-III-RCT mit 220 Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom. Iscador Qu gegen Best Supportive Care. Das mediane Gesamtüberleben lag in der Mistelgruppe bei 4,8 Monaten, in der Kontrollgruppe bei 2,7 Monaten. Der methodische Kritikpunkt. Was genau die Kontrollgruppe an Supportivversorgung erhielt, ist nicht vollständig dokumentiert. Das schränkt die Interpretierbarkeit ein, hebt den Befund aber dennoch nicht auf. Überlebensvorteile als gesichert darzustellen, wäre wissenschaftlich falsch. Was die Daten zeigen, sind konsistente Signale in einer Richtung, deren Robustheit mit der Studienqualität abnimmt. Das Präparateproblem: Warum Mistel nicht gleich Mistel ist Dieser Punkt fehlt in fast jeder öffentlichen Diskussion über Misteltherapie. Er ist für Betroffene praktisch der wichtigste! Die gängigen Präparate unterscheiden sich in mehreren Dimensionen. Im Wirtsbaum, im Herstellungsverfahren und in der Konzentration der biologisch aktiven Bestandteile, insbesondere der Mistellektine. Mistellektin-I-Konzentrationen variieren je nach Präparat und Charge erheblich. Eine Meta-Analyse, die Studien zu Iscador, Helixor und abnobaViscum zusammenfasst, vergleicht pharmakologisch unterschiedliche Substanzen. Das ist ein strukturelles Problem der gesamten Mistelforschung, das erklärt, warum Ergebnisse zwischen Studien schwer zu vergleichen sind, und warum Hofinger et al. bei ihrer Qualitätsanalyse auf so viel Heterogenität stiessen. Praktisch bedeutet das, wer im Netz liest, Misteltherapie wirke oder wirke nicht, sollte immer fragen, welches Präparat, welcher Wirtsbaum, welche Dosierung, welcher Verabreichungsweg. Die Antwort auf diese Frage verändert die Einschätzung erheblich. (Die passende Grafik konnte hier von mir leider nicht eingefügt werden, auf meinem Substack-Artikel ist sie ersichtlich) Was die S3-Leitlinie sagt und was der Cochrane-Review dazu beiträgt Die deutsche S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten, Juni 2024 veröffentlicht, nimmt zu Misteltherapie differenziert Stellung. Das ist ein wichtiger Unterschied zu dem, was dieselbe Leitlinie über Budwig sagt. Von der Budwig-Diät wird explizit abgeraten, weil keine klinischen Daten zur Wirksamkeit vorliegen und das Risiko einer Mangelernährung real ist. Für Misteltherapie ist die Aussage nuancierter. Die Leitlinie erkennt die Evidenzlage für Lebensqualitätseffekte an, benennt aber die methodischen Schwächen. Sie empfiehlt keine Misteltherapie als onkologische Erstlinientherapie. Sie rät aber auch nicht grundsätzlich von ihr ab. Das ist klinisch eine andere Einordnung als bei Budwig, Fenbendazol oder Ivermectin, für die es keine vergleichbare Leitliniengrundlage gibt. Zum Cochrane-Review Der ursprüngliche Review von 2008 kam zu dem Schluss, die Evidenz für Überleben und Lebensqualität sei nicht ausreichend überzeugend, unter anderem wegen Heterogenität und methodischer Schwächen. Das Cochrane-Update-Protokoll von 2022 beschreibt eine modernere Methodik mit strengeren Einschlusskriterien, ausschliesslich RCTs, klare Outcomes. Die Ergebnisse dieses abgeschlossenen Updates lagen mir zum Zeitpunkt dieses Artikels nicht vollständig vor. Das halte ich explizit fest, weil dieser Review für die Gesamtbewertung der Misteltherapie zentral ist und ich keine Aussage treffen will, die ich nicht belegen kann. Aber, dass sie ein unterstützender, begleitender Ansatz mit einer Evidenzbasis, die für ihre Kategorie ungewöhnlich solide ist, muss man definitiv anerkennen. Sponsoring, Bias und die Frage der Unabhängigkeit Ein erheblicher Teil der klinischen Studien zu Misteltherapie wurde von Herstellern oder anthroposophisch orientierten Institutionen mitfinanziert. Das schliesst valide Ergebnisse nicht aus. Es bedeutet, dass das Risiko für Publication Bias strukturell höher ist. Und es erklärt, warum Hofinger et al. bei ihrer Qualitätsanalyse explizit zwischen herstellernahen und unabhängigen Studien differenzieren mussten. Ich schreibe das, weil die Frage der Unabhängigkeit in der Mistelforschung eine echte Konfliktlinie ist. Sie zu ignorieren wäre falsch. Sie zum alleinigen Argument gegen die Therapie zu machen, wäre es ebenfalls. Nebenwirkungen und was das für die Praxis bedeutet Mistelextrakte gelten bei sachgerechter Anwendung als gut verträglich. Die häufigsten Nebenwirkungen sind lokale Reaktionen an der Injektionsstelle: Rötung, Wärme, Jucken, gelegentlich ein kleines Granulom. Selten und bei hochdosierter Anwendung können grippeähnliche Symptome auftreten. Sehr selten wurden allergische Reaktionen berichtet. Die wichtigste praktische Einschränkung betrifft mögliche Wechselwirkungen mit Immuntherapien. Checkpoint-Inhibitoren wie Pembrolizumab oder Nivolumab aktivieren das Immunsystem erheblich. Ob und wie Misteltherapie, die ebenfalls immunmodulierend wirkt, diese Therapien beeinflusst, ist nicht systematisch untersucht. Das ist keine Kontraindikation, aber ein echter Wissensblindfleck. Misteltherapie sollte nicht als Selbstbehandlung ohne ärztliche Einbindung erfolgen. Nicht weil die Substanz so gefährlich wäre, sondern weil Dosierung, Präparat und mögliche Wechselwirkungen individuell eingeschätzt werden müssen. Was das für Betroffene und Angehörige bedeutet Ich schreibe das für Menschen, die gerade in einer Situation sind, in der sie nach jedem Strohhalm suchen. Ich kenne dieses Gefühl. Was ich auf Basis dieser Daten sagen kann: Misteltherapie ist die einzige Substanz in dieser Serie, bei der ich nicht schreiben muss, es gibt keine abgeschlossenen klinischen Studien am Menschen. Bei Lebensqualität und Fatigue unter Chemotherapie gibt es wiederholbare Signale in einer Richtung, über mehrere Studien und Meta-Analysen hinweg. Das ist kein Wirksamkeitsnachweis. Aber es ist eine andere Ausgangslage als bei allem, worüber ich bisher geschrieben habe. Was ich auf Basis dieser Daten als sinnvoll halte, falls über Misteltherapie nachgedacht wird und sie überhaupt infrage kommt: Das Gespräch mit dem onkologischen Team suchen, weil Misteltherapie an deutschen Universitätskliniken tatsächlich angeboten wird, nicht als alternativer Heilsweg, sondern als begleitende Massnahme. Zu fragen, welches Präparat, welcher Wirtsbaum, welche Dosierung und ob mögliche Wechselwirkungen mit der laufenden Therapie geprüft wurden. Und, sich nicht von Berichten leiten zu lassen, die Misteltherapie entweder als Wundermittel oder als anthroposophischen Unsinn einordnen. Beides wird der Datenlage nicht gerecht! Was ich mitnehme Ich hätte Misteltherapie fast übersehen. Zwischen Fenbendazol und Budwig und Ivermectin hätte sie sich einfach verloren, weil sie keine virale Geschichte hat, keinen Joe Tippens, kein spektakuläres Versprechen. Was sie hat, ist etwas, das in dieser Diskussion selten ist, eine Dekade nach der anderen an klinischer Forschung, die sich aufschichtet, die methodisch stärker wird, die von einer deutschen S3-Leitlinie zur Kenntnis genommen wird. Und gleichzeitig ein unbehaglicher Befund, den Hofinger et al. 2024 klar auf den Tisch gelegt haben. Sobald man nur die methodisch saubersten Studien betrachtet, verschwindet der Überlebensvorteil. Aber das macht die Misteltherapie nicht wertlos, sondern zu einem Thema, das mehr Sorgfalt verdient, als ihm derzeit zukommt. Die Frage, die mich beschäftigt: Wenn wir Substanzen mit zwei Fallserien ernstnehmen, warum nehmen wir dann nicht ernster, was über fünfzig Studien sagen? Ich habe keine abschliessende Antwort. Aber die Frage lässt mich nicht los. Was sagt ihr dazu? Mel Hinweis: Dieser Text ist keine Therapieempfehlung und kein Ersatz für ärztliche Beratung. Er dient ausschliesslich der Information und der Orientierung. Alle genannten Substanzen und Therapien müssen mit dem behandelnden onkologischen Team besprochen werden. Sollte der Artikel Fehler enthalten, bitte ich um Mitteilung mit Quelle, damit ich entsprechend prüfen und korrigieren kann. Vielen Dank. Quellenverweise in meinem Substack-Artikel, da Links enthalten sind. Zum Artikel findet ihr über den Link in meiner Bio.
Darth_M3L tweet media
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Twi@SopTrader·
@gemoscatelli It must be serious, even Grok try to tell the people it is only water condensating from planes - all topics in which Grok has special guidelines are serious like Corona.
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MummyMortem 💜
MummyMortem 💜@MortemMummy·
Putting this here so German comments can tell you what it is
MummyMortem 💜 tweet media
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Twi@SopTrader·
@gemoscatelli And take your time while changing it - from decades reliable of carbs your body needs time to produce the enzymes to use the fat and switch your mitochondria from burning glucose to burn fat, which is the better fuel - that takes at least 2-4 weeks.
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Gerardo Moscatelli
Gerardo Moscatelli@gemoscatelli·
The first mistake people make when starting ketogenic diets is focusing on low carbs and forgeting the most important: increasing proteins and fats. If you reduce carbohydrates from your diet you will need to significantly increase the amount of healthy proteins and fats to compensate for the lack of energy otherwise you will feel tired, hungry and fail. Forget calories we are not combustion engines, our mitochondria doesn't burn food we have different metabolic pathways for glucose and fatty acids, stearic fatty acids from saturated fats yield more energy than glucose. Avoid unhealthty industrial PUFAs prone to peroxydation: worse than glucose and a slow killer when consumed in combination with glucose in processed carbohydrates or French fries. Significantly increase the amount of fats in your diet (butter, coconut oil, avocados, full fat cream, Greek yogurts, mascarpone, cheese, beef fat, pork fat, olive oil) and you won't crave sugar and carbs anymore. Low fat was an intellectual fraud designed to make people chronically sick.
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