Sabitlenmiş Tweet
Stefan
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Klarnamenpflicht? Nein – und zwar aus gutem Grund.
Ich habe über Jahrzehnte als Privatermittler gearbeitet und 1993 eine Organisation für Opfer von Gewaltstraftaten gegründet. Ich habe gesehen, was passiert, wenn Täter an persönliche Daten kommen. Und ich sage ganz klar: Eine Klarnamenpflicht würde potenzielle Opfer nicht schützen – sie würde sie gefährden.
Vor allem Frauen und Mädchen wären einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt. Wer glaubt, dass persönliche Daten schwer zu bekommen sind, irrt gewaltig. Eine einfache Melderegisterauskunft reicht oft schon aus. Mit etwas Dreistigkeit, einem vorgeschobenen „berechtigten Interesse“ und im Zweifel über den Umweg eines Anwalts kommt man erschreckend leicht an Anschriften.
Ich habe das nicht einmal erlebt. Ich habe es hunderte Male erlebt.
Die Vorstellung, dass weniger Anonymität automatisch zu mehr Sicherheit führt, ist ein Trugschluss. In Wahrheit wird damit die Brücke zwischen digitaler Belästigung und realer Gefahr massiv verkürzt. Aus einem Online-Konflikt kann plötzlich eine reale Bedrohung vor der Haustür werden.
Und noch etwas wird gern verschwiegen:
Täter im Netz lassen sich auch heute schon identifizieren. So schwer ist das nicht. Wer glaubt, man könne sich hinter einem Profil dauerhaft verstecken, irrt ebenfalls. Mit den richtigen Mitteln und rechtlichen Wegen lassen sich Verfasser von Hass, Drohungen und Straftaten in vielen Fällen zügig ermitteln.
Die entscheidende Frage ist also nicht: „Brauchen wir Klarnamen?“
Sondern: „Nutzen wir die bestehenden Möglichkeiten konsequent genug?“
Wir brauchen:
- besseren Schutz von persönlichen Daten
- strengere Kontrolle bei Auskunftssystemen
- echte Konsequenzen bei Missbrauch
- und schnelle, effektive Hilfe für Betroffene
Anonymität ist kein Feind. Für viele ist sie ein Schutzschild.
Wer diesen Schutz leichtfertig abschaffen will, muss sich fragen lassen: Für wen wird es danach wirklich sicherer?
Ich stehe klar auf der Seite der Opfer. Und deshalb lehne ich die Klarnamenpflicht entschieden ab.
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"Willkommen zurück in der DDR": Katarina Witt vergleicht die Corona-Maßnahmen mit dem sozialistischem Staat der DDR."
24.03.2021 #RichtigErinnern

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"Satire ist die Waffe des Volkes, sie ist der höchste Ausdruck des Zweifels, die wichtigste Hilfe der Vernunft."
Dario Fo (* 24. März 1926 - † 13. Oktober 2016), italienischer Satiriker
(Quelle: fritz-theater.de/de/repertoire/…)


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Die Behauptung ‚Wer nichts zu verbergen hat, muss vor der Klarnamenpflicht auch keine Angst haben‘ ist für mich das mit Abstand dümmste Argument in dieser Debatte.
Denn genau das Gegenteil ist der Fall: Sobald Verbrecher den echten Namen einer Frau kennen – also genau der Personen, die man angeblich schützen will –, können sie mühelos weitere sensible Daten ausgraben. Man tut dem Schutz von Frauen damit keinen Gefallen, sondern leistet ihm einen massiven Bärendienst.
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