Peter Heller

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@TrendHeller

Jede Wette gegen die Zukunft geht verloren.

Katılım Mart 2015
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
Der Status Quo ist ebenso korrekt erfasst wie die hohe Innovationsdynamik bei zentralen Komponenten (HTS-Magnete, Laser). Daraus abzuleiten, Fusionsreaktoren kämen erst in Jahrzehnten, erschließt sich nur als ideologische Verblendung. #Kernfusion
DIW Berlin@DIW_Berlin

Trotz jahrzehntelanger Investitionen bleibt die Kernfusion energiewirtschaftlich irrelevant. Forschende von @DIW_Berlin & @TUBerlin empfehlen deshalb, die Strukturen & den energiewirtschaftlichen Fokus der Forschungsförderung grundlegend zu prüfen. 🧵(1/6) diw.de/de/diw_01.c.99…

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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
@ExcessPhase @kontrafunk Die Themen sind nicht gleichzusetzen. Unterschiedliche Bedeutung, unterschiedliche Rahmenbedingungen. Die Grünen tun sich schwer mit der Fusion, da sie keine Gegenargumente außer "noch nicht da" konstruieren können. #Kernfusion
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ExcessPhase
ExcessPhase@ExcessPhase·
@TrendHeller @kontrafunk Die Hoffnung, dass es in Deutschland bald Kernfusion für Fusionskraftwerke geben wird, würde ich auch gerne teilen. Aber es gab soetwas in Deutschland schon mehrmals: 1)Benzinmotor 2)Dieselmotor 3)Kernkraftwerke 4)Transrapid Am Ende haben immer grüne Hausfrauen gewonnen!
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
1/2 @kontrafunk hat mit mir über das Thema #Kernfusion gesprochen. Aufgrund der begrenzten Zeit war eine Darstellung der Details natürlich nicht möglich, aber meine optimistische Einschätzung konnte ich dennoch gut begründen. Link zur Sendung im Thread.
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
@Dwarsloper01 Die größte Hürde stellt die Tritium-Produktion im Fusionskraftwerk selbst dar. Weitere Herausforderungen sind Materialien (Neutronendegradation), Magnettechnik (HTS-Magnete, Kühlung) und Plasmaheizung (Mikrowellen) - alles machbar, alles schwierig.
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
Deutschland sollte aus der EU aus- und den USA beitreten. Wir könnten 3 Bundesstaaten (Nord, Süd, Ost) bilden, die jeweils auf Augenhöhe mit Texas oder Kalifornien agieren. Und wären voll in die innovativste Volkswirtschaft des Planeten integriert. #Deal
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
Zur Wahrheit gehört auch: Weder Dänen noch Grönländer wussten bislang mit #Grönland viel anzufangen. Es wäre für alle - insbesondere die Europäer - von Vorteil, die Potentiale der Insel von denen heben zu lassen, die sich darauf verstehen.
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
@TichysEinblick Rein numerisch - im Artikel leider nicht erwähnt - nimmt wahrscheinlich Dschingis Khan die Spitzenposition ein. Mit geschätzt 40 bis 60 Mio Opfern (weit überwiegend Zivilisten) tötete er auf seinen Eroberungszügen etwa 10% der damaligen Weltbevölkerung.
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Tichys Einblick
Tichys Einblick@TichysEinblick·
Was ist das schlimmste Menschheitsverbrechen? Die Frage als solche sollte als rassistische Fangfrage geächtet werden. tichyseinblick.de/meinungen/kann… Oder man sollte unter den Völkern der Welt einmal darüber abstimmen. Eines ist sicher: die weißen Europäer würden ihr blaues Wunder erleben.
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
@FraukePetry Die Steuern, die wir dem Staat erlauben, lenken sein Handeln. Wenn wir vom Staat die Förderung von Arbeitsproduktivität und Konsum erwarten, sind einzig Mehrwert- und Einkommenssteuer berechtigt und akzeptabel.
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
@dietmar_hipp "Demokratie" ist ein Mechanismus der effektiven Fehlerkorrektur, der durch das Wahlrecht konstituiert wird. "Unsere Demokratie" meint die Verbindung aus Parteienstaat und Verhältniswahlrecht, der die Fehlerkorrektur aushebelt und primär dem Machterhalt statt dem Wechsel dient.
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Dietmar Hipp
Dietmar Hipp@dietmar_hipp·
Ich verwende gerne den Begriff "unsere Demokratie", es ist für mich ein Bekenntnis zum Grundgesetz, nicht ausgrenzend, sonder mit "uns(ere)" alle meinend, die hier leben. In letzter Zeit begegnet mir aber zunehmend die Behauptung, "unsere Demokratie" sei eine (linke) Phrase, 1/
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
@VeroWendland @bundeskanzler "Gefährlich", "Strahlung", "Endlager" sind als Argumente gegen Fusion untauglich. Und das ist auch Gemeinwissen. Ergo zieht die SPD bei Fusion voll mit, die Grünen halten still. Es gibt hier keine kulturelle und diskursive Gleichsetzung und man sollte sie auch nicht herbeireden.
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Anna Vero Wendland
Anna Vero Wendland@VeroWendland·
@TrendHeller @bundeskanzler Die 1 hat die 🇩🇪AKW bekämpft, als sie noch liefen & hätten gerettet können. Die 2 wird auch die Fusion bekämpfen, sobald ein Kraftwerk baubar ist. Die Argumente bleiben immer gleich: „teuer, gefährlich, Strahlung, Endlager, und überhaupt fehlt dieses Geld ja dann bei den EE“.
Anna Vero Wendland@VeroWendland

@_BMUKN Es ist eine Illusion, mit Atomgegnern über Kernfusion ins Gespräch kommen zu können. Nein, diese Leute bekämpfen Kernenergie in allen ihren Formen. Und daher führt auch der Weg zum Fusionskraftwerk nur über Akzeptanz der KE in allen ihren Formen - und über Nuclear Literacy,

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Anna Vero Wendland
Anna Vero Wendland@VeroWendland·
Wenn der @bundeskanzler „das erste Fusionskraftwerk der Welt“ ausgerechnet in Deutschland bauen will, sollte er erstmal das Verbot für die Fission in AtG §7 aufheben, denn sonst glaubt uns das kein Mensch. Kernenergie ist Kernenergie und da will ich ein Commitment sehen.
Anna Vero Wendland tweet media
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Peter Heller
Peter Heller@TrendHeller·
Wahre Worte. Leseempfehlung.
Gerd Buurmann@Buurmann

Jede staatliche Forderung wird durch Gewalt erzwungen. Hinter jedem Gesetz befindet sich die Staatsgewalt. Am logischen Ende jeder staatlichen Verordnung befindet sich eine Waffe. Nur weil man die Waffe nicht sieht, heißt das nicht, dass es die Waffe nicht gibt. Wenn ein System letztlich auf die Möglichkeit physischer Gewalt zurückgreifen kann (z. B. Erzwingungshaft bei Nichtzahlung oder bei Verweigerung von Auskünften), dann bleibt es irrelevant, wie viele bürokratische oder juristische Zwischenschritte eingebaut sind, der Kern bleibt Zwang unter Androhung oder Anwendung von Gewalt. Bei jedem Gesetz sollte man sich daher fragen: Bin ich bereit, selbst dafür die Waffe zu ziehen und andere zu zwingen? Man sollte einem Staat nur das Recht geben, jene Gewalt auszuüben, zu der man auch persönlich bereit ist. Wenn ich mir heute die deutsche Gesetzgebung anschaue, sehe ich sehr viele Gesetze, bei denen ich nicht bereit bin, jemandem dafür eine Knarre an den Kopf zu halten. Ich verstehe nicht, warum ich meinen Mitmenschen mit Waffengewalt vorschreiben soll, wann sie ihren Laden zu schließen haben, an welchen Tagen sie zu ruhen haben, welche religiösen Steuern sie zu entrichten haben, welchen Preis sie für ihre Ware zu nehmen haben, was sie sagen dürfen, welche Impfungen sie nehmen sollen und welche Fernsehsender sie zu finanzieren haben. In all diesen Fällen plädiere ich für deutlich mehr staatlichen Pazifismus. Alle Gesetze werden mit Gewalt exekutiert. Es gibt jedoch viele Menschen, die diese Gewalt einfach leugnen. „Das Ladenschlussgesetz wird doch nicht mit Waffengewalt durchgesetzt“, sagen sie. Natürlich wird es das. Jedes Gesetz wird mit Waffengewalt durchgesetzt. Auch die Grenzen des Landes werden mit Waffengewalt verteidigt – auch wenn es immer wieder Menschen gibt, die schockiert sind, wenn man sie daran erinnert. Deshalb spricht man in der juristischen Praxis in solchen Fällen ja auch von „Zwangsvollstreckung“, „Zwangsgeld“, „Zwangshaft“. Wer sich nicht an ein Gesetz hält, bekommt am Anfang vielleicht nur ein Bußgeld, aber wenn er sich verweigert, die Strafe zu zahlen, kommt irgendwann ein Mensch mit einer Waffe, der einen letztendlich vor einen Richter führt, der ihn in letzter Konsequenz in den Knast stecken kann. Am Ende jeder staatlichen Forderung steht die Waffe. Menschen wollen Gerechtigkeit, sind aber blind gegenüber der Gewalt, die notwendig ist, um diese Gerechtigkeit zu schaffen. Moral ist dort, wo der Mensch Gewalt ausübt. Die moralische Frage ist: Welche Gewalt ist wofür gerechtfertigt? Je mehr der Mensch die Gewalt aus den Augen verliert, die für seine Art zu leben notwendig ist, umso mehr kann sie eskalieren. Wer die Gewalt aus seinem Bewusstsein verbannt hat, ist empört, wenn die Gewalt klar angesprochen wird. „Das ist was völlig anderes“, heißt es dann. Wir müssen uns mit der Gewalt auseinandersetzen, die von den Organen unseres Staates ausgeübt wird, um Gerechtigkeit zu schaffen und unsere Sicherheit zu garantieren und zu verteidigen. Wenn wir diese Gewalt ignorieren, wenn wir sie so weit von uns weg delegieren, dass wir sie aus den Augen verlieren und vergessen, dann kann die Gewalt in der Anonymität des Staates wuchern. Wenn Gewalt ausgeübt wird, darf diese Gewalt nicht verleugnet werden. Sie muss stets begründet werden. Wofür bist du also bereit, die Waffe zu ziehen? Für einen Mindestlohn? Für gendergerechte Sprache? Für ein Kopftuchverbot? Für ARD und ZDF? Für ein Tanzverbot an Karfreitag? Für ein Verbot von Abtreibung? Für einen Impfzwang? Für eine Maskenpflicht? Für ein Löschen von Texten im Internet? Was immer du vom Staat verlangst, er wird es mit Gewalt exekutieren. Und wenn du vom Staat verlangst, diese Gewalt auszuüben, dann ist es auch deine Gewalt!

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