
Мясо макарон
128.8K posts

Мясо макарон
@VaNatalya
В футболе ты обычно ни черта не понимаешь, что происходит, но все равно беспокоишься о происходящем (с)





@lilisosoon @lemuria89058029 Не требовалось, потому что стараюсь избегать ситуаций. Даже в гости стараюсь не ходить к друзьям с собаками. Но в самолете все же не место животным в отсеке со всеми, мне кажется это ненормально, что я должна поступиться комфортом из-за животного.





Am 8. Mai 1945 nahm der amerikanische Captain Oren Haglund in Böhmen ein Video auf, das später berühmt werden sollte. Es zeigt die Flucht deutscher Soldaten und Zivilisten vor der Roten Armee: ein endloser Treck aus erschöpften Menschen, zerlumpten und verstümmelten Soldaten, Toten und Sterbenden am Wegesrand. An diesem Tag kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Berühmt wurde Haglunds Amateurfilm vor allem durch die Szene einer unbekannten jungen Frau. Ihr Gesicht ist zerschlagen, flehend faltet sie die Hände vor amerikanischen Soldaten. Als „Lost German Girl“ schrieb sie Internet-Geschichte. Für mich steht die stumme Klage des „Lost German Girl“ stellvertretend für das Leiden unzähliger deutscher Frauen am Kriegsende. Für sie war der 8. Mai kein „Tag der Befreiung“. 14 Millionen Deutsche wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Hunderttausende Frauen wurden vergewaltigt. Eine Million deutsche Soldaten kehrte nie aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück. Zehntausende überlebten den Krieg, nur um in den Rheinwiesenlagern zu sterben. Das ist die Geschichte, die heute ausgeblendet, kleingeredet oder moralisch entsorgt werden soll. Für mich ist dieses Thema auch persönlich. Ich erinnere mich noch gut an die Erzählungen meiner Urgroßmutter über die letzten Kriegstage und die Ankunft der sowjetischen Besatzer. Was unsere Vorfahren damals durchmachen mussten, war furchtbar. Und es verdient Erinnerung – keine Verachtung, kein Schweigen und keine Belehrung von denen, die deutsches Leid nur dann gelten lassen, wenn es politisch passt. Wir müssen auch diese deutsche Geschichte erzählen. So schlimm der Krieg war: Bombenterror, Vertreibung, Massenvergewaltigung, Hunger, Gulag und Mord sind keine Befreiung. Und sie sind erst recht kein Grund zum Feiern. Das heutige geschichtspolitische Narrativ vom 8. Mai als reinem „Befreiungstag“ ist antideutsch. Es macht deutsche Opfer unsichtbar und verlangt von den Nachkommen, das Leid der eigenen Familiengeschichte als historische Nebensache abzutun. Das lehne ich ab. Gerade heute, da der Frieden in Europa wieder in Gefahr ist, müssen wir unsere eigene Geschichte kennen. Nicht als staatlich verordnetes Ritual. Nicht als Schuldtheater. Sondern als ehrliches Gedenken an alle Opfer des Krieges – auch an die deutschen.





















