Gregor Bachmann
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Gregor Bachmann
@bachmann_gregor
Juraprofessor an der HU Berlin; #Gesellschaftsrecht #CorporateGovernance #Rechtspolitik
Berlin, Deutschland Katılım Eylül 2018
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@bachmann_gregor @cvcoelln Aber Sie haben ja immerhin auch Absolventen mit "gut" gehabt. Ich habe gelesen, dass dies eine sehr seltene Note in den Staatsexamina ist. Haben Sie auch schon einmal einen "Einser"-Juristen zu Ihren Absolventen zählen können?
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Lesenswert für Jurastudenten. Berechtigt insbes. die Hinweise von @bachmann_gregor: 1. Glück als Faktor im Examen überschätzt. 2. Ausgelassener Lerneffekt durch nicht abgeholte Klausuren. WS 18/19+19/20 geht an meinem LS gerade in die Vernichtung (s.u.).
#Echobox=1772541073" target="_blank" rel="nofollow noopener">faz.net/aktuell/karrie…

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"Wer Verbrenner fährt, hat das Risiko in Kauf genommen, das der Sprit teurer wird. Der Staat sollte ihnen dieses Risiko nicht abnehmen. Ansonsten müssten Fußgänger, Radler und ÖPNV-Nutzer Diesel subventionieren. Das wäre weder fair noch sozial gerecht".👍
tagesspiegel.de/politik/jetzt-…
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@cvcoelln @IsidorusH Ganz genau. Keiner meiner Absolventen, der sich mit 12 Punkten in Harvard oder Cambridge beworben hat, ist dort abgelehnt worden, weil es nur ein "gut" ist und 6 Punkte zur Spitze fehlen. Entscheidend sind am Ende nicht Name oder Zahl der Note, sondern wie viele sie erreichen.
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@IsidorusH @bachmann_gregor M.E. Letzteres: Juristische Notengebung hat sich nie substanziell verändert. Führt zu aussagekräftigen Noten auch im Zeitvergleich. Fragen wie "wie gut ist die 1", die man in anderen Fächern sprechen muss, wo "sehr gut" die Standardnote ist, müssen wir nicht stellen.
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Der BGH-Fall aus NJW 1/2026 zur Haftung wegen Verletzung der Streupflicht passt nicht nur zur aktuellen Wetterlage, sondern eignet sich auch hervorragend als Examensfall. Man muss nur das (nicht klausurrelevante) WEG-Recht rausnehmen.
NJW 2026, 69 beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-N…
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@lto_de Da ist man froh, kein "Arbeitgebender" zu sein. Für diesen ganzen bürokratischen Zusatzaufwand muss mindestens ein (weiterer) Volljurist eingestellt werden. Zusätzlich zu den vielen, die sich um Datenschutz, Lieferketten etc. kümmern müssen.
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Ab Juni 2026 gilt die Entgelttransparenzrichtlinie, im Zweifel unmittelbar. Für Beschäftigte bringt sie viele Hebel, um dem Equal Pay näherzukommen.
buff.ly/hebGgzC
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@lto_de @BGH_Bund Es gibt Urteile, die sind selbsterklärend. Dieses gehört dazu. Dass ein Mieter nicht die zu seinem sozialen Schutz installierte Mietbremse zur Erzielung von Profit ausnutzen darf, versteht sich von selbst. Der Fall zeigt auch, dass die Mietpreisbremse den Suchenden wenig nützt.
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Der Mieter in diesem Fall zahlte kalt nur 460 Euro im Monat, verlangte von den Untermietern allerdings 962 Euro im Monat: So einer Untervermietung, nur um Gewinn zu machen, muss der Vermieter nicht zustimmen, so der @BGH_Bund. #Miete
buff.ly/mp9nawi
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Da war das OLG angefressen: Eine SO schlechte Begründung könne niemals von einem Anwalt stammen – Berufung unzulässig! Verhandeln muss es trotzdem, so der @BGH_Bund, auch wenn die Anträge juristisch gesehen Murks sein mögen:
buff.ly/ehMhv9P
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@m_kubiciel @FaMIBiblio @StahlWolfgang Meine Erfahrungen mit KI u. als Kommentator sind bislang andere. Überflüssig werden (und sind es jetzt schon) die Schrottkommentare, die nur abschreiben, was man auch überall sonst lesen kann. Antworten auf bislang ungelöste Fragen oder neue Argumente beizusteuern bleibt gefragt.
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@RDrachenstern @lto_de @BVerfG @_SchneiderM_ Nun ja, man könnte auch in die Privatwirtschaft oder in ein wohlhabenderes Bundesland wechseln. Eine gewisse Zumutung, aber Privatangestellten würde man das ohne weiteres abverlangen.
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@bachmann_gregor @lto_de @BVerfG @_SchneiderM_ Stell dir vor jedes mal würdest du bei der Besoldung mit dem Argument abgewürgt es wäre nicht genügend Geld im Haushalt.
Das ist doch auch Mist für alle Beamten
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Megaknaller aus Karlsruhe: Das @BVerfG gibt einen neuen Prüfungsaufbau und -maßstab beim Alimentationsprinzip vor. Um es mit den berühmten Worten eines Handwerksmeisters zu sagen: "Oh, oh, oh, dat wird teuer!" (für die Bundesländer). Von @_SchneiderM_.
buff.ly/hs97QA9
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@HerrRebelein "Sonnige Grüße" ist ok. Ich frage mich immer, was "liebe Grüße" meint - eine Steigerung von "herzliche Grüße" oder einfach nur dasselbe?
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@HerrRebelein @Dneu869 Immerhin kennt Sie der Professor. In Jura würde das allein deshalb nicht passieren, weil man in diesem Massenfach (leider) kaum persönlichen Kontakt zu Studierenden hat.
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Am Vereinsrecht Interessierte könnten sich noch für unsere Tagung (kostenlos) am übernächsten Freitag (14.11.) hier in Berlin anmelden. Referieren wird u.a. Prof. Leuschner, Vorsitzender des Vereinsrechtstags und Kommentator der §§ 21 ff. im MüKo.
rewi.hu-berlin.de/de/lf/oe/ifn/n…
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Interesse an Promotion im Unternehmensrecht an der HU? Dann jetzt bewerben auf WissMit-Stelle an meinem Lehrstuhl (befristet, aber volle TVL-13-Stelle + ggfs. Möglichkeit der Verlängerung) - ideal auch zur Überbrückung der Wartezeit auf das Referendariat:
haushalt-und-personal.hu-berlin.de/de/personal/st…
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"Autos sollten nicht nur nach ihrer motorisierten Kampfkraft, sondern auch dem für ihren Bau verbrauchten Material und dem für Herumstehen verbrauchten Luftraum besteuert werden. Und zwar saftig" - meint Nikolaus Bernau im @Tagesspiegel. Dem kann man nur beipflichten.
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@felix_bohr Danke für die Erinnerung! Eine mutige Rede, ein mutiger Mann. Warum sind nicht längst große Plätze oder Straßen nach ihm benannt (statt irgendwelcher preußischer Feldmarschälle)? Und warum ist die Rede nicht in Geschichtsbüchern abgedruckt?
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@lto_de @dieLinke @prof_mayer @HassoSuliak Der UN-Sozialpakt verspricht kein "Recht auf eine angemessene Wohnung", sondern ein Recht auf "ausreichende Unterbringung". Formuliert wurde er in den 1960ern, als man noch von unbegrenztem Wachstum & Wohlstand ausging.
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Nicht nur ein Vorstoß der Partei @dieLinke: Auch Verfassungsrechtler wie @prof_mayer fordern, ein einklagbares Recht auf angemessenen bezahlbaren Wohnraum im GG zu verankern.
Bericht von @HassoSuliak.
#Wohnen #Grundgesetz
lto.de/recht/hintergr…
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@lto_de Herrlich: wer sich auf die Deutsche Bahn verlässt, handelt "grob fahrlässig". Das werde ich in meine Vorlesungsmaterialien aufnehmen.
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Mit Rail&Fly zum Flughafen? Wer da keine Verspätung der Bahn einkalkuliert, handelt grob fahrlässig, sagt das LG Koblenz.
buff.ly/j2bDfxR
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