Benjamin Bäumle

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@benbaeumle

Nach 10 Jahren Finanzberatung bin ich heute 100% unabhängig und teile hier meine Erkenntnisse und Erfahrungen aus tausenden Beratungsgesprächen.

Portugal Katılım Nisan 2026
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Ich war 10 Jahre Finanzberater, habe tausende Gespräche geführt und 6,7 Millionen Euro in der Geldanlage betreut. Was mich in dieser Zeit am meisten überrascht hat war, dass die meisten Menschen keine Klarheit über ihre Finanzen haben. Sie wissen zwar ungefähr, was sie haben, sie sparen monatlich einen Betrag X und haben ein Basiswissen zum Thema Geldanlage, aber sie können die folgenden Fragen nicht wirklich beantworten: - Wo stehst du heute wirklich? - Wie frei bist du, konkret, in Jahren und Prozent? - Erreichst du mit dem eingeschlagenen Weg deine finanziellen Ziele? - Was geschieht, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant? Ich habe Anfang 2026 aufgehört als Berater tätig zu sein und bin mit meiner Familie nach Portugal ausgewandert. Nicht aus Abenteuerlust, sondern weil ich wusste, wo ich stand, und es mir leisten konnte. Seitdem baue ich für mich das System, das ich in 10 Jahren Beratung vermisst habe. Eines, das mir einmal monatlich in 15 Minuten zeigt, wo ich wirklich stehe, das mir alle Fragen von oben konkret beantwortet. Ich halte euch hier auf dem Laufenden. Außerdem teile ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren und ich lege den Fokus auch auf die Vermittlung von Finanzwissen sowie auf die Einordnung aktueller Entwicklungen. Alles ohne Agenda und 100% unabhängig.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Wie ich als ehemaliger Finanzberater meine Finanzen organisiere 1) Ich nutze seit Jahren ein Mehrkontensystem, mit Hauptkonto für Einnahmen und fixe Ausgaben, mit Konsumkonto für variable Ausgaben, mit Tagesgeldkonto für meine Rücklagen und mit Depot für meine Geldanlage, fixe Sparrate inklusive. 2) Ich stelle einmal im Monat meine persönliche Vermögensbilanz auf, die mein #Freiheitsvermögen berechnet. Dieses umfasst mein liquides Vermögen inklusive Cash, Geldanlage, Edelmetalle und Krypto, abzüglich Verbindlichkeiten. 3) Darüber hinaus berechne ich drei weitere Kennzahlen, die mir Klarheit darüber geben, wo ich finanziell stehe: - Freiheitsreserve: Wie viele Monate/Jahre kann ich meinen Lebensunterhalt aus meinem liquiden Vermögen decken? Wenn ich z.B. 100.000€ habe und jährlich 25.000€ ausgebe, dann liegt meine Freiheitsreserve bei 4 Jahren. - Freiheitsgrad: Wie sehr kann ich meinen Lebensunterhalt bereits aus meinem Vermögen decken unter Anwendung der 4%-Regel oder aus passivem Einkommen? Wenn ich z.B. 500€ monatlich passiv einnehme bei 2.000€ Ausgaben, dann habe ich bereits einen Freiheitsgrad von 25% erreicht. - Freiheitsdatum: Wann bin ich finanziell frei, wann erreicht mein Freiheitsgrad also 100%? Etwas komplexer zu berechnen und abhängig von der Sparrate und der erwarteten Rendite sowie Inflation. Für mich die wichtigste Zahl überhaupt. Mehr mache ich gar nicht, monatlich 15 Minuten und fertig. PS: Heute möchte ich erstmals meine persönlichen Kennzahlen teilen, passend zum Monatsabschluss April 2026: #Freiheitsreserve: 14,1 Jahre #Freiheitsgrad: 44,8% #Freiheitsdatum: November 2039 mit 54 Jahren und 10 Monaten
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Was für Angebot B spricht ist die "steile Lernkurve". Je nachdem, was ich lerne und was mir das bringt, ist das nicht uninteressant, vor allem für einen 23-jährigen, der vermutlich viel Energie und wenig Verpflichtungen hat wie Familie, etc. Dein Ansatz mit Nebengewerbe & Co gefällt mir aber auch.
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LayoverFinance
LayoverFinance@MuenzenMeister·
Du bis 23 und hast 2 Jobangebote auf dem Tisch liegen: Angebot A: • 42.000 brutto, ca. 2.400 netto • 38 Stunden pro Woche • Tarifvertrag, sicher, wenig Stress • Langsame Beförderungen, Gehaltserhöhung alle paar Jahre um 200 Euro Angebot B: • 65.000 brutto, ca. 3.250 netto • Vertraglich 40 Stunden, real eher 50 weil Mehrarbeit erwartet aber nicht vergütet wird • Hoher Druck, dafür steile Lernkurve • Schnelle Beförderungen, nach 3 Jahren 85.000 realistisch Mindestverweildauer bei beiden: 5 Jahre. Stundenlohn: Angebot A: 21 Euro Angebot B: bei realen 50 Stunden 25 Euro. 4 Euro mehr für 12 Stunden extra pro Woche. Welches Angebot ist das Bessere?
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
@WirtschaftsWise Genau deshalb ist die Sparrate in jungen Jahren der wichtigste Hebel, wichtiger als Rendite, Broker oder die ETF-Auswahl. Wer früh anfängt, lässt die Zeit für sich arbeiten. Wer wartet, arbeitet gegen sie.
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WirtschaftsWise
WirtschaftsWise@WirtschaftsWise·
Person A investiert von 25–35 je 200 €/Monat. Dann nie wieder. Person B investiert von 35–65 je 200 €/Monat. 30 Jahre lang. Bei 8% Rendite: 💰 Person A: ~400.000 € 💰 Person B: ~298.000 € Person A hat 3× weniger eingezahlt (24.000 € vs. 72.000 €) und trotzdem ~102.000 € mehr. 10 frühe Jahre schlagen 30 späte Jahre. Zeit ist das einzige Asset, das du nicht kaufen kannst.
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The Motley Fool
The Motley Fool@themotleyfool·
A great time to begin investing for the very long-term is tomorrow.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
@Der_Boersianer Das deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen aus tausenden Beratungsgesprächen. Und es passt perfekt zur heutigen Mentalität: Hauptsache günstig. Dafür kein Plan, keine Strategie, keine Geduld und keine Konsistenz. Viel verschenktes Potenzial, schade.
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Old School Investor 🇩🇪🤝🇺🇦
Übrigens, die Mehrheit der Aktiendepots in Deutschland ist vierstellig. Median Depotgröße ist 7.500€. Nur mal um das klassische Fintwit Geschwätz einzuordnen. Ein 200k€ Depot geht schon Richtung Top 5% und das ist ja quasi das was man laut Fintwit als Einsteiger haben sollte 😄
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Ich habe mir die neue EU-Studie zu Vermögens-, Kapital- und Wegzugssteuern angeschaut. Mein wichtigstes Takeaway ist, dass die EU aktuell zwar keine Vermögenssteuer einführt bzw. vorbereitet, aber sie analysiert ziemlich genau, wie so etwas funktionieren würde, inklusive aller Probleme und Hebel. Parallel passiert ja schon einiges: – mehr Transparenz bei Vermögen – strengere Regeln im Kryptobereich – Exit Taxes in verschiedenen Ländern Das ergibt für mich ein klares Bild: Der Staat versucht, mit der zunehmenden Mobilität von Kapital Schritt zu halten. Was die Studie besonders interessant macht: Viele Modelle bringen heute wenig ein, und zwar nicht, weil sie grundsätzlich nicht funktionieren, sondern weil sie schlecht designt oder voller Schlupflöcher sind. Und genau das macht mich hellhörig, denn wenn solche Instrumente politisch stärker kommen sollten, dann vermutlich „besser gemacht“ als bisher. Für mich heißt das ganz praktisch, dass es sich lohnt, sich früh Gedanken zu machen: – Wie ist mein Vermögen strukturiert? – Wie mobil ist es wirklich? – Wie abhängig bin ich von einzelnen Jurisdiktionen? Stand jetzt also kein Grund zur Panik, aber auch kein Thema, das man komplett ignorieren sollte. Wer selbst tiefer einsteigen möchte, hier die Studie: taxation-customs.ec.europa.eu/news/publicati…
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
@PeterLucassen Stimmt, Bitcoin war hier auch für mich persönlich ein guter Lehrmeister, denn wenn man mal -50% oder sogar -70% mitgemacht hat, dann sind -20% oder -30% gar nicht mehr so schlimm.
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Peter Lucassen
Peter Lucassen@PeterLucassen·
@benbaeumle Jeder der die Volatilität von Bitcoin kennt nimmt minus 30 Prozent bei Aktien kaum wahr. Kein Grund nervös zu werden wenn man weiß was man tut.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Im März 2020, als die Märkte eingebrochen sind und Panik herrschte, hat mich einer meiner Mandanten angerufen. Sein Depot war knapp 30% im Minus und er wollte verkaufen. Ich habe ihn gefragt, ob er dieses Geld in den nächsten drei Jahren braucht. Da er das verneint hat und ich seine finanzielle Situation gut kannte, habe ich ihm geraten, nicht zu verkaufen, sondern sogar nachzukaufen. Warum? Weil ein Minus von 30% nicht nur Verlust bedeutet, sondern auch eine seltene Gelegenheit sein kann, günstiger einzusteigen. Voraussetzung ist allerdings, dass du weißt, welcher Teil deines Vermögens unangetastet bleiben muss. Wer diese Cash-Reserve kennt, kann in Krisen ruhig bleiben und rational handeln, während andere emotional reagieren. Und noch ein Gedanke, den viele unterschätzen: Ein Verlust von -30% braucht +43%, um wieder aufgeholt zu werden. Wer also bei -30% verkauft, macht Verluste endgültig. Wer stattdessen investiert bleibt und im besten Fall günstig nachkauft, gibt seinem Kapital die Chance, sich zu erholen. Die entscheidende Frage ist also nicht, was der Markt gerade macht, sondern wie dein Zeithorizont und deine Liquidität aussehen.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Stimmt, das ist sehr individuell. Um das für sich selbst zu beantworten, sollte man a) wissen, was man monatlich zum Leben braucht und das b) abgleichen mit dem, was man entweder passiv einnimmt oder problemlos aus seinem Vermögen auszahlen kann, ohne es aufzuzehren, Stichwort 4%-Regel.
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Kieler Aktionär
Kieler Aktionär@KielerFinanzen·
Vermögend ist man, wenn man finanziell frei ist und niemanden mehr fragen muss Wer noch für die Leasingrate seines Porsche arbeiten gehen muss, ist nicht finanziell frei Wie viel braucht man dafür? Keine Ahnung, das hängt so dermaßen vom eigenen Lebensstil ab Mach dein Ding!
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Schönes Gedankenkonzept aus „Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung“ von James Clear: „Sparen wird oft mit Verzicht verbunden. Du kannst es aber auch mit Freiheit statt mit Einschränkung verknüpfen, wenn du eine einfache Wahrheit verstehst: Wer unter seinen aktuellen Möglichkeiten lebt, erweitert seine zukünftigen Möglichkeiten. Das Geld, das du diesen Monat sparst, erhöht deine Kaufkraft im nächsten Monat.“
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Ich verstehe, was der Post sagen soll, möchte aber auf einen Punkt hinweisen: Gehalt und Vermögen sind nicht dasselbe. Ein hohes Gehalt allein macht dich nicht reich. Du kannst 100.000€ verdienen und nichts investieren. Dann baust du auch kein Vermögen auf. Umgekehrt kannst du mit 70.000€ Einkommen konsequent Assets aufbauen und dir so langfristig Vermögen erarbeiten. Am Ende ist also weniger entscheidend, wie viel du verdienst, sondern was du behältst und für dich arbeiten lässt.
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sparbuchfeinde
sparbuchfeinde@sparbuchfeinde·
Unpopular Opinion: Mit 100.000 Euro Gehalt bist du in Deutschland weit davon entfernt reich zu sein.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Ich glaube, der Zinseszinseffekt wird nach wie vor nicht richtig verstanden. Wer es schafft in jungen Jahren eine gute Grundlage zu schaffen, profitiert enorm davon. Ich persönlich habe z.B. gerne auf Konsum verzichtet. Wie viel Verzicht okay ist, ist aber individuell, das habe ich in der Beratung immer wieder erlebt. Entscheidend ist finanzielle Klarheit: wissen wo man steht, sein Ziel kennen, und wissen was auf dem Weg dahin noch fehlt.
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Jaytrading
Jaytrading@yarvin_stoltz·
Der Zinseszins-Effekt wird nach wie vor unterschätzt. Wer es irgendwann geschafft hat 50.000€ im S&P500 ETF zu erreichen, knackt nach 31 Jahren automatisch die 1.000.000€ ohne per Sparplan weiter zu investieren. Das Geld arbeitet von alleine, du brauchst nichts weiter tun. Habt ihr euch mal die Frage gestellt wann ihr "genug" im Depot habt? Viele vergessen häufig beim Investieren/Sparen zu leben. Es wird auf alles verzichtet, nur um die Sparrate hoch zu halten. Das ist natürlich anfangs sinnvoll um den Stein schneller ins Rollen zu bringen, doch irgendwann muss man das Leben auch genießen - vorzugsweise im jungen Alter. Ich werde ebenfalls häufig gefragt warum ich so viel Geld fürs Reisen ausgebe, oder warum ich mir noch eine Immobilie gekauft habe oder warum einen Tesla. Man hätte das Geld doch viel besser anlegen können. Und ja das ist korrekt. Ich könnte problemlos eine doppelt so hohe Sparrate und sicherlich auch ein doppelt so großes Depot haben, wenn ich meinen Lebensstil einschränken würde. Aber dann hätte ich auch absolut nichts erlebt. Ich habe in den letzten 3 Jahren 26 Länder bereist, habe in meiner Traum Wohnung gelebt, ein tolles Auto gefahren, im Restaurant gegessen, wenn mir danach war und bin nun auf die Philippinen ausgewandert. Gegen kein Geld der Welt würde ich meine Erfahrungen und Erlebnisse eintauschen wollen. Um auf die Frage zurück zu kommen. Ich hätte ab einem ETF Depotwert von 500.000€ genug. Ab dann würde ich vermutlich meine Sparrate streichen und das Geld vollständig arbeiten lassen. Wie wäre es bei euch?
Jaytrading tweet media
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LayoverFinance
LayoverFinance@MuenzenMeister·
Warum wird in deutschen Haushalten so selten das Vermögen vorzeitig a die nächste Generation verschenkt? Ist bei meiner Familie und der meiner Frau auch so. Es wurde immer erst geerbt, meistens mit über 50. Die Vorteile: Zb. 50.000 Euro Schenkung an dein Kind mit 25: • Anzahlung für die erste Wohnung • Studium finanziert, ohne BAföG-Schulden ins Berufsleben • zur Finanzierung der Hochzeit Dagegen: 50.000 Euro Erbe mit 55 → landet auf dem Tagesgeldkonto, macht dann aber nicht mehr den Unterschied Der Freibetrag für Schenkungen liegt bei 400.000 Euro pro Elternteil, alle zehn Jahre. Komplett steuerfrei.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Just my take, happy to be challenged on this: The money has to go somewhere. And it won't go into cash or bonds when trust in paper is eroding. So it flows into assets like stocks, real estate, commodities, and precious metals. Things that can't be printed. Historic overvaluation makes more sense when you understand it's not confidence in the system. It's a flight from it.
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Lukas Ekwueme
Lukas Ekwueme@ekwufinance·
So apparently: historic overvaluation + the worst supply shock in history = all-time highs Next step: energy lockdowns... bullish, obviously After all, who needs supply chains, energy, or actual goods when you can just print infinite money
Lukas Ekwueme tweet media
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Warum ich aufgehört habe zu beraten Ich war genau 10 Jahre als Finanzberater in Deutschland tätig, und habe dann von mir aus gekündigt. Ich habe gerne als Berater gearbeitet und der Grund für die Kündigung war am Ende ein privates Thema. Meine Frau ist Portugiesin und sowohl sie als auch meine zwei Kinder leben bereits seit 2022 fest in Portugal. Für mich war das, solange ich als Berater tätig sein wollte, aufgrund von Behördenvorgaben nicht möglich, sodass ich meinen Lebensmittelpunkt in Deutschland belassen musste. Letztlich war ich 2025/2026 so weit, dass ich es mir leisten konnte, den Schritt nach Portugal zu wagen, einem Land, das mir sehr gefällt und das ich zu schätzen gelernt habe. Ich konnte das mit gutem Gefühl tun, weil ich wusste, wo ich finanziell stand, und habe die Entscheidung keine Sekunde bereut. Aktuell arbeite ich an eigenen Projekten. Hier auf X möchte ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen aus 10 Jahren Finanzberatung teilen. Das macht umso mehr Spaß, als ich jetzt 100% unabhängig bin.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Nach all dem, was in den letzten Tagen so los war, möchte ich kurz zusammenfassen: - Die gesetzliche Rente wurde offiziell zur Basisabsicherung erklärt. - Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung wurden angekündigt. - Über 100 Milliarden neue Schulden für 2027 sind geplant. - Neue Steuern und Steuererhöhungen sind im Gespräch, von der Zuckersteuer bis zur Abschaffung der Steuerfreiheit auf Kryptogewinne nach einem Jahr. - Inflation bei 2,7 Prozent und Tendenz wieder steigend. Zugegeben, nicht alles davon ist final beschlossen. Aber die Auflistung zeigt klar die Richtung, in welche sich das entwickelt, und zwar weniger Leistung für den normalen Bürger bei höheren Abgaben und dazu mehr Schulden. Wer kann, sollte sich so unabhängig wie möglich aufstellen. Vermögen aufbauen, selbst vorsorgen und ggf. sogar über Standortdiversifikation nachdenken. Und wer das nicht kann? Für den wird es tatsächlich schwerer. Das ist keine Panikmache, sondern die Realität.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
@peakvaluelab Jedem seine Meinung. Ich halte es für richtig, dass früh anfangen in Bezug auf den Vermögensaufbau besser ist als spät anzufangen... Was heißt für Sie "richtig machen" denn?
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Andreas
Andreas@peakvaluelab·
@benbaeumle Nein, das sind typische Verkäufersprüche. Entweder man macht es richtig oder gar nicht.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
Ich war 10 Jahre Finanzberater, habe tausende Gespräche geführt und 6,7 Millionen Euro in der Geldanlage betreut. Was mich in dieser Zeit am meisten überrascht hat war, dass die meisten Menschen keine Klarheit über ihre Finanzen haben. Sie wissen zwar ungefähr, was sie haben, sie sparen monatlich einen Betrag X und haben ein Basiswissen zum Thema Geldanlage, aber sie können die folgenden Fragen nicht wirklich beantworten: - Wo stehst du heute wirklich? - Wie frei bist du, konkret, in Jahren und Prozent? - Erreichst du mit dem eingeschlagenen Weg deine finanziellen Ziele? - Was geschieht, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant? Ich habe Anfang 2026 aufgehört als Berater tätig zu sein und bin mit meiner Familie nach Portugal ausgewandert. Nicht aus Abenteuerlust, sondern weil ich wusste, wo ich stand, und es mir leisten konnte. Seitdem baue ich für mich das System, das ich in 10 Jahren Beratung vermisst habe. Eines, das mir einmal monatlich in 15 Minuten zeigt, wo ich wirklich stehe, das mir alle Fragen von oben konkret beantwortet. Ich halte euch hier auf dem Laufenden. Außerdem teile ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren und ich lege den Fokus auch auf die Vermittlung von Finanzwissen sowie auf die Einordnung aktueller Entwicklungen. Alles ohne Agenda und 100% unabhängig.
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
@peakvaluelab Gut, stimmt ja beides, aber dafür braucht es i.d.R. keine 10 verschiedenen Produkte...
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Andreas
Andreas@peakvaluelab·
@benbaeumle So ist es. Es werden gerne die Sprüche benutzt „je früher du anfängst, desto besser“ „Kleinvieh macht auch Mist“
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Benjamin Bäumle
Benjamin Bäumle@benbaeumle·
@Tiefseher Wie kam es eigentlich so weit, dass Politiker, die über Steuern und Haushalte von hunderten Milliarden entscheiden, keinen Qualifikationsnachweis vorlegen müssen und nicht haften für das, was sie tun? Jeder Handwerker, Lehrer oder Laborant muss eine Qualifikation nachweisen...
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Daniel D. Eckert
Daniel D. Eckert@Tiefseher·
"Jemand, der 6-stellig verdient, wird einen höheren Beitrag leisten müssten" – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zur Einkommensteuerreform
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