Christian Drosten

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Christian Drosten

Christian Drosten

@c_drosten

Virologist; Director of #CharitéVirology

Berlin, Germany Katılım Ekim 2014
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Cihan Çelik
Cihan Çelik@Celik_Chn·
Update: Offenbar sehen das auch viele meiner ärztlichen Kollegen ähnlich wie ich und wollen keine rechtsextremen Portale mitfinanzieren. Gut so.
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Cihan Çelik@Celik_Chn

Jedesmal wenn beim Hochfahren des Klinikrechners das Logo der „Medico“ Software aufleuchtet, muss ich daran denken, dass der Inhaber von @CGMeHealth Frank Gotthardt die rechtsextremen Portale Nius und Exxpress finanziert. Auch mit Geldern aus dem öffentlichen Gesundheitssystem.

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Klaus Überla Virologie Erlangen
Welche Schlussfolgerungen ziehen wir aus 5 Jahren COVID-19 Impfung? Einige Aspekte habe ich auf den Seiten des Bayerischen Vakzinezentrums (BayVak) unter bzi-bayern.de/impfung/aktuel… zusammengefasst und mit Literaturangaben belegt.
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Peter Dabrock
Peter Dabrock@just_ethics·
Och, nö, Kolleginnen! Das👇 ist politische Agitation in Form von "Wissenschaft" und damit besonders perfide - vieles von dem, was in dem Beitrag unabhängig von der Causa Günther gesagt wird, ist (für mich) nachvollziehbar. Aber auszublenden, dass Günther im Gespräch deutlich gemacht hat, dass sein JA sich auf das Social Media Verbot für unter 16jährige bezieht und er ausdrücklich zivilgesellschaftlich motiviert Qualitätsstandards für Medienportale fordert, hätten die beiden erwähnen MÜSSEN. Sie brechen (wie Nius, Welt, Cicero et al.) das Zitat nach dem "JA" dekontexualisierend ab (youtube.com/watch?v=NM8qB9…). Das ist bösartig und desavouiert alles, was in der Klammer dieser Prämisse weiter gesagt wird, so richtig es juristisch sein mag. Traurig, was aus den beiden in den letzten Jahren in ihrem Drängen, als Public Intellectuals wahrgenommen werden zu wollen, geworden ist. Klug dagegen @MelAmann: morgenpost.de/politik/articl… Günther hat "Mist gebaut", weil er (in der Live-Situation zunächst das Wort JA gesagt hat, ohne sofort die oben erwähnten Präzisierung vor Lanzs Unterbrechung selbst zu benennen). Der ganze weitere Kontext des Gesprächs zeigt aber, dass er nicht an Pressezensur denkt. Das zu behaupten und diese Propaganda so undifferenziert als Aufhänger zu verwenden, ist zweier Wissenschaftlerinnen unwürdig. Übel!
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DIE ZEIT@zeitonline

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther hat eine Debatte um Medienformate wie "Nius" ausgelöst. Hier antworten die Juristinnen Elisa Hoven und Frauke Rostalski auf mögliche Zensurforderungen. trib.al/scR0Nsi

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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
Rede des Jahres! Ich freue mich sehr über die Auszeichnung der Universität Tübingen. Anlass war das hundertjährige Bestehen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). uni-tuebingen.de/fakultaeten/ph…
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
Ich hatte mal überschlagen, dass eine ca. 2-3 Wochen spätere Reaktion in D ca. 60.000 zusätzliche Todesfälle bedeutet hätte. Das scheint wohl mit dieser Schätzung aus UK übereinzustimmen. deutschlandfunk.de/corona-bericht…
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
Artikel 5 des Grundgesetzes regelt die Freiheit von Forschung und Lehre. Dort heißt es in Absatz 3: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ - Beinhaltet der hier ausgedrückte Freiheitsgedanke wirklich auch das Recht, sich bei erneuten Angriffen auf die Demokratie – und den gesellschaftlichen Zusammenhalt – indifferent herauszuhalten und zu schweigen? diw.de/de/diw_01.c.93…
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Marcel Fratzscher
Marcel Fratzscher@MFratzscher·
Christian Drostens Rede bei unserer Jubiläumsveranstaltung hat uns sehr gepackt und wir sind sehr froh, sie auf unserer Webseite zu haben. Wissenschaft hat Verantwortung, Freiheit kann nicht bedeuten, sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen. Zur Rede: diw.de/de/diw_01.c.93…
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
dmz-news.eu/2025/03/16/ein… Sehr treffende Zusammenfassung. Wer immer noch denkt, es ginge hier um einen unterhaltsamen „Virologen-Zoff“, hat einiges nicht mitgeschnitten. Ich empfehle, den Artikel bis zum Ende zu lesen. „Ohne konkrete Namen zu nennen wurde Drosten kürzlich zu Beginn eines Podcast-Interviews mit der „Zeit“ sogar noch deutlicher in seiner Kritik: „Es hat Personen gegeben, Wissenschaftler, auch in meinem Fach, die sich früh in der Pandemie mit falschen Positionen in der Öffentlichkeit festgelegt haben und es nie geschafft haben, sich selbst zu korrigieren, sondern sich verhärtet haben, argumentativ, damit die Wissenschaft argumentativ verlassen haben und begonnen haben politisch Positionen zu beziehen und politisch zu argumentieren. Und dieses Verwechseln von Politikerrolle und Wissenschaftlerrolle, dieseVerführung als ein Wissenschaftler, der vielleicht sich gerne im öffentlichen Licht sieht, in der Kamera sieht, dann populär, sogar populistisch, vielleicht parteipolitisch zu argumentieren, das hat das Vertrauen in die Wissenschaft zerstört.“ Nach den jüngsten Auseinandersetzungen auf Twitter dürfte klar sein, dass Drosten hier auch Jonas Schmidt-Chanasit mit dieser ebenso grundlegenden wie bedenkenswerten Kritik adressiert hat. Zusammen mit dem inzwischen in den Bundestag als CDU-Abgeordneten eingezogenen Hendrik Streeck waren Schmidt-Chanasit und der pensionierte WHO-Mitarbeiter Klaus Stöhr während der Pandemie in Deutschland stetig bestrebt, einen medialen präsenten Experten-Gegenpol zu Drosten zu bilden. Über Drostens deutliche Kritik an fehlgeleiteter Wissenschaftskommunikation bis hin zu gezielter, interessengeleiteter Desinformation wird hoffentlich bald noch ausführlicher Gelegenheit sein, öffentlich wie auch unter den Expert:innen zu diskutieren. Breiten Raum dafür sollte die von der Ampel-Koalition aus Uneinigkeit aufgeschobene, zuletzt vom Bundespräsidenten zurecht wieder angemahnte Aufarbeitung der Pandemie in Deutschland bieten – sofern diese ihren Namen wirklich verdient.“ Hierzu noch der Zeit-Podcast: zeit.de/gesundheit/202… Und ein rezenter Talk-Beitrag bei n-tv, auf den ich ebenfalls in diesem Zusammenhang verweise: n-tv.de/mediathek/vide… Viele weitere Anmerkungen in dem langen Talk mit Tilo Jung: youtube.com/watch?v=av2Hax… Literatur-Referenzen in meinem Buch „Alles überstanden?“ mit Georg Mascolo: ullstein.de/werke/alles-ue…
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
Fachexpertise als Interessenskonflikt implizieren ist nur eine weitere Variante Ihres gekränkten Belastungseifers. In der Vergangenheit haben Sie fachspezifische Drittmittelförderung als Interessenskonflikt dargestellt. Bald werden Sie wohl noch sagen: "The professors are the enemy".
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Jonas Schmidt-Chanasit
Jonas Schmidt-Chanasit@ChanasitJonas·
@lynxxx05 Da fehlt leider die Deklaration möglicher Interessenkonflikte, wie es in der Medizin üblich ist.
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
My point wasn’t about confusing Austria with Australia (that can happen to anyone). It was about the accuracy of early COVID-19 fatality estimates compared to real-world data. These data clearly show that the Great Barrington Declaration proponents were wrong. Yet, as the author list shows, some of them remain committed to science, continuing to contribute valuable data—even when it contradicts their own earlier estimates.
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
This is Austria not Australia. IFRs are estimated from May 2020 onward, which means the first wave is not included in IFR estimates. The IFR estimates impressively confirm what was projected early on (recall February/March 2020 estimates by Neil Ferguson and others). Note that these IFRs occurred in spite of non-pharmaceutical interventions and best efforts to shield senior residents care homes (AKA „focused protection“). Obviously, IFRs went down with later variants after vaccination rollout. Note how IFR was still high even during the delta wave (fall 2021 in Austria). From the paper: „For the Wuhan-Hu-1, Alpha, Delta, BA.1, BA.2 and BA.5 variants, the estimated IFRs (95 % CI) were 0.61 % (0.6 % – 0.63%), 0.55%(0.52%–0.58%), 0.37%(0.35%–0.38%), 0.06%(0.05% – 0.06%), 0.06% (0.06% – 0.07%) and 0.05% (0.04% – 0.05%), respectively.“ „Excluding the nursing home populations, the estimated IFRs in the community-dwelling people were 0.12% (0.11 % – 0.12 %) overall (Table 1), as well as 0.36 % (0.35 % – 0.37 %), 0.51% (0.49% – 0.54%), 0.31% (0.3% – 0.32%), 0.04% (0.03% – 0.04%), 0.05% (0.04% – 0.05%), and 0.04% (0.03% – 0.04%), for Wuhan-Hu-1, Alpha, Delta, BA.1, BA.2 and BA.5 variants respectively.“ Also from the paper, a figure of the course of IFR over time. Note how IFR stays between 0.5 and 1 over the entire period between Nov 2020 and April 2021: the first winter wave and the Alpha variant wave.
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John Bye
John Bye@_johnbye·
Conspiracy X's meltdown over Trump backing mRNA cancer vaccines is a thing of beauty. 😆 🧵
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Christian Drosten
Christian Drosten@c_drosten·
Lieber Herr Barucker, überprüfen Sie doch einfach einmal selber die Argumentation, bevor Sie hier versuchen, Wissenschaftler gegeneinander auszuspielen, die sich gegenseitig kennen und respektieren. Ich selbst bin Koautor auf dem Paper, dass Herr Radbruch am Anfang erwähnt (das von seinem ehemaligen Doktoranden, ich habe es damals auch hinlänglich im Podcast erläutert). Es gibt hier keinen Widerspruch. Was Herr Radbruch sagt, ist vollkommen richtig, aber er argumentiert auf einer anderen Ebene: der Ebene der Immunzellen. Dort ist eine geringe zelluläre Kreuzimmunität bei manchen Menschen nachzuweisen. Dies wurde von anderen Arbeiten bestätigt, die ich dann ebenfalls im Podcast erläutert habe. Wir sehen also eine Kreuzreaktivität von T-Zellen, die schon ein Immungedächtnis gegen endemische menschliche Coronaviren erworben haben, mit SARS-CoV-2. Wer weiß - vielleicht wäre COVID-19 ohne diese geringe Kreuzreaktivität sogar noch tödlicher gewesen. Relevant für die Frage nach einer Durchseuchungsstrategie, um die es in meinem Interview ging, ist aber die Ebene der Bevölkerung. Und hier ist es ist nun einmal so, dass die Kreuzimmunität zu gering ausgeprägt ist, um einen relevanten Schutz ohne Impfung zu vermitteln. Dazu braucht man nämlich eine so starke Hintergrundimmunität, dass eine einmalige Infektion bei den allermeisten Menschen eine nachhaltige Immunität hervorruft, die entweder die Pathogenität auf Null reduziert oder zusätzlich auch gegen die Übertragung wirken muss. Es ist wissenschaftlich glasklar belegt, dass dies bei COVID nicht der Fall war. Das ist übrigens alles weder Immunologie, noch Virologie, sondern Infektionsepidemiologie. Bei Influenza ist eine zelluläre Kreuzimmunität zwischen Virus-Typen ebenfalls nachzuweisen, wie Herr Radbruch in diesem Interview-Auszug richtig sagt. Und sie ist in manchen Fällen deutlich stärker ausgeprägt und wahrscheinlich auch nachhaltiger als bei COVID. Es ist wie so oft: Nicht schwarz gegen weiß, sondern etwas mehr oder etwas weniger grau. Oder, wie ich genau an dieser Stelle im Interview sage: ein neues Virus kann etwas mehr oder etwas weniger neu sein. Das ist es, was ich damit meine. Alles andere sind sinnlose Versuche der Personifizierung, die man mit zusammengestückelten Videoschnipseln natürlich inszenieren kann. Man könnte es aber auch lassen, es bringt uns einer Erkenntnis keinen Schritt weiter.
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Bastian Barucker
Bastian Barucker@BBarucker·
In seinem aktuellen Interview bei @JungNaiv äußert sich @c_drosten wiederholt fachlich falsch zu immunologischen Themen bzgl. Grundimmunität(SARS-CoV2) und Immunschutz nach Genesung. Hier ein Zusammenschnitt mit dazu passenden Aussagen des Top-Immunologen Andreas Radbruch. So lange es beim Thema Pandemiepolitik keine öffentlichen Debatten mit gegensätzlichen Positionen gibt, ist eine Aufarbeitung unmöglich und die sich selbst bestätigenden Blasen agieren parallel zueinander. So wird die Spaltung verstärkt und Austausch verunmöglicht. Es wäre daher weiterhin zu begrüßen, wenn Diskussionformate ins Leben gerufen werden, in denen ehrlich, sachlich und respektvoll über alle Aspekte der Pandemiepolitik gesprochen wird. Quelle Interview Radbruch: youtube.com/watch?v=zxqIy9… Quelle Aussagen Drosten: youtube.com/watch?app=desk…
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