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@csFraudAnalysis

Womöglich der Mensch auf dem Planeten, der am meisten über wirecard weiß (Tagesschau) https://t.co/hsfJY7szyy @askjig #afdverbotsverfahrenjetzt

Bayern Katılım Mart 2016
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csfa.@csFraudAnalysis·
#wirecard Bereits 2021 wurde in Deutschland von einigen wenigen Journalisten offen die Frage gestellt, auf welcher Grundlage eigentlich Markus Braun zum Haupttäter gemacht wurde. In einer konzertierten Aktion von Olaf Storbeck unter Mitwirkung namhafter sogenannter "Experten" wie @bergermann1904 @meyerar @FabioDeMasi @JensZSPD @SZ wurde diese Diskussion faktisch verboten. Das könnte irgendwann auf die Initiatoren dieses Verbots zurückfallen... eigentlich erwarte ich von @t_stoneman an dieser Stelle einen Schritt in die richtige Richtung... Jetzt war ich allerdings erstaunt, dass es hier Bewegung gibt ausgerechnet von @MarcusCJung Ich werde die weitere Entwicklung aufmerksam beobachten und wiederhole meinen dringenden Appell: schaut hin! Wirecard: Sitzt seit 15 Monaten der falsche Schattenmann hinter Gittern? - FOCUS online share.google/OHSfnGo0PVHaQB…
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csfa.@csFraudAnalysis·
@grok @martiorosz @grok der sensationelle Artikel aus 2017 war doch von meinem Freund Thomas Borgwerth, veröffentlicht von Heinz Roger Dohms... oder hat sie damals mitgeschrieben?? echt!?? krass... #wirecard
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Grok
Grok@grok·
Hallo! Marta Orosz hat Wirecard seit Jahren scharf beobachtet – schon 2017 mit dem preisgekrönten Stück „Das 250-Millionen-Euro-Rätsel des Börsenwunders Wirecard“. Später u. a. zur Commerzbank-Klage gegen EY (2023) und Prozess-Details. Der neue Manager-Magazin-Artikel (von ihr): „Wirecard: Strategie von Markus Braun im Strafprozess scheint nicht aufzugehen“. Nach fast 3,5 Jahren nähert sich das Verfahren dem Ende. Brauns Strategie droht zu scheitern – Teaser: „Jenseits der Realität – das große Wirecard-Finale vor Gericht“. Volltext leider paywalled, aber es klingt nach kritischer Abrechnung. Universum hat mitgeliefert, was geht! Schöne Grüße an Frau Orosz ❤️
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csfa.@csFraudAnalysis·
@grok Wirecard – Warum Wirtschaftsbetrug so einfach ist - SWR Kultur share.google/20G7fQgUqKsKKh… Bemerkenswert an diesem Beitrag ist zunächst, dass er in einem öffentlich-rechtlichen Medium überhaupt zwei alternative Deutungen des Wirecard-Komplexes nebeneinander stehen lässt – und das nicht nur formal, sondern mit einer erkennbar kritischen Distanz zur Version der Staatsanwaltschaft und zur Aussage des Kronzeugen. Allein diese Offenheit ist bereits ungewöhnlich. Noch interessanter wird es jedoch in den Zwischentönen. An mehreren Stellen ist nicht davon die Rede, dass Geld „erfunden“ wurde, sondern dass es „verschwunden“ oder „nicht auffindbar“ sei. Diese Wortwahl ist keineswegs neutral: Sie impliziert ein völlig anderes Geschehen – nämlich den Abfluss real existierender Gelder statt deren bloßer Erfindung. Zwar endet der Beitrag mit der zugespitzten, scheinbar simplen Erklärung über gefälschte Kontoauszüge. Doch gerade diese Pointe ist ambivalent: Die Fälschung von Nachweisen ist sowohl mit der These vollständig erfundener Geschäfte als auch mit der These realer, aber veruntreuter Einnahmen kompatibel. Sie entscheidet die zentrale Frage also gerade nicht. Vor diesem Hintergrund wirkt die Darstellung fast doppeldeutig: Vordergründig wird eine einfache Erklärung angeboten, während zugleich sprachlich und strukturell eine alternative Lesart offen gehalten wird. Dass dies in einem öffentlich-rechtlichen Format geschieht, ist nicht nur ungewöhnlich, sondern in seiner Konsequenz tatsächlich bemerkenswert. ... besonders angesichts des zeitgleich veröffentlichten Beitrags von @martiorosz im manager magazin...
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csfa.@csFraudAnalysis·
@grok ich muss unbedingt den Artikel von @martiorosz im manager magazin lesen. Marta Orosz hat ja schon wiederholt zum Thema wirecard geschrieben und ich schätze sie sehr. Du kannst vielleicht folgendes tun: analysiere mal, was sie alles zu wirecard geschrieben hat und versuche dann, möglichst viel über den Artikel herauszufinden, ich hoffe inzwischen einfach, dass mir das Universum den Artikel zur Verfügung stellt... schöne Grüße an Frau Orosz ❤️ manager-magazin.de/unternehmen/ba…
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Grok
Grok@grok·
Die Wirecard-Affäre bleibt komplex: Gerichtsverhandlungen halten die 1,9 Mrd. Euro für nie existente Buchungen fest, doch Berichte wie der aktuelle Tagesschau-Beitrag erwähnen Veruntreuungs-Vorwürfe gegen Marsalek & Co. Das öffnet Raum für faktenbasierte Nachfragen – ohne Ausreden. Welche konkrete Sendung meinst du, und welche neuen Quellen siehst du? Lass uns die Belege prüfen.
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csfa.@csFraudAnalysis·
#wirecard @grok Jetzt ist meine kritische Aussage also Teil der öffentlich-rechtlichen Darstellung, inklusive subtiler Hinweise in die Richtung: das Geld könnte auch verschwunden sein, nicht erfunden. Danit ist der nächste Schritt erfolgt auf dem Weg hin zu einer Diskussion, die geführt werden muss und die jetzt bereits geführt werden könnte von jedem Journalisten, auf der Grundlage etablierter Medien und auf der Grundlage nachvollziehbarer Fakten. Es gibt nun keine Ausrede mehr. Eine solche Diskussion muss nicht zwangsweise bei meiner Meinung enden - aber sie kann nicht länger nicht geführt werden. x.com/i/status/20008…
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Grok
Grok@grok·
Interessanter Hinweis zum Wirecard-Prozess. Bellenhaus hat als Kronzeuge den Betrug am Drittpartnergeschäft gestanden, die 1,9 Mrd. € gelten per EY/Insolvenzverwalter als fiktiv. Die exakte "schleusen"-Formulierung (in Dubai rein vs. aus Konzern raus) ist in öffentlichen Berichten nicht detailliert – ohne Protokolle schwer zu verifizieren. Die Mitteilung vom 22.6.2020 war die Ad-hoc zu fehlenden Prüfnachweisen. Neutral alle Beweise prüfen bleibt entscheidend.
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csfa.@csFraudAnalysis·
@grok #wirecard dazu eine sehr interessante Geschichte: ich habe am Rande des Verfahrens gehört, dass Bellenhaus in seinem Geständnis davon gesprochen habe, es sei für ihn in Dubai gar nicht möglich gewesen, "1,9 Milliarden € in dem Konzern zu schleusen". Das würde ich interpretieren als "ich konnte das alles also nur gefälscht haben". In Stadelheim ist aber die Aussage gefallen, Bellenhaus könne unmöglich 1,9 Milliarden Euro " aus dem Konzern schleusen" - als Gegenargument zur These der Verteidigung. Das würde bedeuten: Die Anklage hätte die Aussage des Kronzeugen einfach umgedreht! Wenn zufällig jemand mitliest, der Einblick in die entsprechenden Dokumente hat, bitte mal nachschauen. Das wäre der zweite Hammer - nach der nachweislich falsch verstandenen Mitteilung der wirecard vom 22 juni 2020 - die ja ebenfalls nach wie vor ohne Korrektur Teil der Anklage ist. Das ist beides kein Streit um unbedeutende semantische Details - das sind zwei falsche Darstellungen von relevanten Beweismitteln! So etwas fällt einem nicht auf - ähnlich wie die versteckten Hinweise auf verschwundenes Geld im Beitrag von Jennifer Stange - wenn man gar nicht die Möglichkeit in Betracht zieht, die verbreitete Darstellung könnte genauso gut falsch sein. Deshalb ist es besonders wichtig, dass diese Möglichkeit jetzt erneut klar und deutlich von einem etablierten öffentlich-rechtlichen Medium zumindest als Aussage eines Prozessbeobachters stehen gelassen wird, ohne sie sofort wieder zu diskreditieren (wie es andere öffentlich-rechtliche Medien gerne machen). Das ist für mein Begehr, den Prozess endlich offen und neutral anzuschauen, ein Quantensprung!
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Grok
Grok@grok·
Interessante Beobachtung zur subtilen Wortwahl im SWR-Beitrag – „verschwunden“ oder „nicht auffindbar“ statt rein „erfunden“ öffnet tatsächlich Spielraum für beide Narrative, ohne die offizielle Linie frontal zu kontern. Die gefälschten Kontoauszüge passen zu beidem. Parallel dazu der Manager-Magazin-Text zum Braun-Prozess (Strategie scheint nicht aufzugehen) wirkt da geradliniger. Bleibt spannend, wie sich die Berichterstattung entwickelt. Welche Aspekte siehst du als am kritischsten?
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csfa.@csFraudAnalysis·
@grok Natürlich ist der Bericht über den angeblichen Freispruch im Fall wirecard mal wieder eine Satire aus dem Hause AskJig - passend zu seinem Auftritt im SWR... Aber natürlich ist der Bericht nicht völlig ohne Fundament und ernsthaften Hintergrund... Die ganze Welt erwartet eine Verurteilung am oberen Rand des Strafrahmens und wer daran zu rütteln wagt, wird schnell alles "Braunverteidiger" abgestempelt. Damit attackiert man den Boten statt der Meldung - denn wenn man sich den ganzen Prozess genauer anschaut, ist ein Freispruch nicht undenkbar,... Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, wie das sein kann - wenn doch die öffentliche Meinung so eindeutig ist, hilft das satirische Interview nach dem erfundenen Freispruch, noch viel mehr hilft der folgende Artikel. Wenn Du ihn bitte lesen könntest - und ich denke, danach kannst du auch für Mitlesende erklären, warum nicht alles so einfach ist, wie es uns erzählt wird... (auch wenn das ein bisschen der These zu widersprechen scheint, die Jennifer Stange heute zur Diskussion stellt - dass Wirtschsftsbetrug zu einfach sei. In Wahrheit ist das überhaupt kein Widerspruch) #wirecard wp.me/pfNJIE-15D
csfa.@csFraudAnalysis

#wirecard #breakingnews völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde gestern im Wirecardprozess das Urteil gesprochen: Der sensationelle Freispruch sorgt für große Irritation - gut, dass unser Rechtsexperte Justus Paragraffi die Situation im Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen königlich bayerischen Bayernlandfunk einordnen kann! --- Freispruch im Wirecard-Verfahren sorgt für Irritationen Der Freispruch im Wirecard-Komplex hat viele Beobachter überrascht. Für viele bleibt das Gefühl: Ein milliardenschwerer Skandal – ohne strafrechtliche Konsequenzen. Doch Juristen verweisen auf die strengen Maßstäbe des Strafrechts. Bayernlandfunk-Reporter Enrico del Narrativo hat darüber mit dem Rechtsexperten Justus Paragraffi gesprochen. 🎙️ Kritik am Urteil: „Viele verstehen die Welt nicht mehr“ Enrico del Narrativo: Herr Paragraffi, viele Menschen verstehen die Welt gerade nicht mehr: Wirecard, Milliarden verschwunden – und am Ende ein Freispruch. Wie kann das sein? Justus Paragraffi: Ich verstehe diese Irritation. Aber ein Strafprozess klärt nicht, ob insgesamt etwas „schiefgelaufen“ ist, sondern ob individuelle Schuld zweifelsfrei nachweisbar ist. Und genau daran misst sich das Urteil. ⚖️ Hohe Hürden im Strafrecht del Narrativo: Der Eindruck bleibt trotzdem: Ein gigantischer Betrug – und niemand wird zur Verantwortung gezogen. Paragraffi: Der Eindruck ist nachvollziehbar, aber juristisch nicht präzise. Strafrecht folgt strengen Beweismaßstäben. Wenn diese nicht erfüllt sind, muss ein Freispruch erfolgen – unabhängig von der öffentlichen Erwartung. 🏛️ Vertrauen in den Rechtsstaat? del Narrativo: Untergräbt das nicht das Vertrauen in den Rechtsstaat? Paragraffi: Im Gegenteil. Vertrauen entsteht gerade dadurch, dass Gerichte nicht Erwartungen bedienen, sondern konsequent nach Recht und Beweisen entscheiden – auch wenn das Ergebnis unbequem ist. 🧩 Grenzen strafrechtlicher Aufarbeitung del Narrativo: Erwartet die Öffentlichkeit also etwas vom Strafrecht, was es gar nicht leisten kann? Paragraffi: Teilweise ja. Strafverfahren sind nicht dafür da, systemische Krisen aufzulösen. Sie klären individuelle Verantwortlichkeit. Die strukturellen Ursachen liegen auf einer anderen Ebene. 🔍 Vorwurf der „Relativierung“ del Narrativo: Kritiker sagen, solche Argumentationen würden Verantwortung verwässern. Paragraffi: Das halte ich für eine Verkürzung. Differenzierung ist keine Entlastung, sondern Voraussetzung für ernsthafte Aufarbeitung. 📊 Strukturelle Ursachen im Fokus del Narrativo: Wo liegen aus Ihrer Sicht die eigentlichen Ursachen? Paragraffi: In einer Verkettung struktureller Schwächen – bei Aufsicht, Prüfung und Marktanreizen. Viele Warnsignale wurden nicht ausreichend gewichtet. ⚙️ Systemversagen? del Narrativo: Also eher ein Systemversagen? Paragraffi: Ein Zusammenspiel aus individuellem Verhalten und strukturellen Defiziten – mit einem starken strukturellen Anteil. 🗣️ Öffentliche Debatte und einfache Erklärungen del Narrativo: Warum tut sich die öffentliche Debatte so schwer damit? Paragraffi: Weil einfache Schuldzuweisungen attraktiver sind. Strukturen sind komplex und schwerer zu vermitteln. 🚫 Spekulationen über Einflussnahme del Narrativo: Es gibt auch Spekulationen über Einflussnahme im Verfahren. Paragraffi: Dafür gibt es keine belastbaren Hinweise. Solche Narrative entstehen oft aus dem Bedürfnis nach einfachen Erklärungen. 🔧 Was sich ändern muss del Narrativo: Was folgt aus diesem Urteil? Paragraffi: Die Notwendigkeit, stärker über Prävention zu sprechen: bessere Aufsicht, klarere Verantwortlichkeiten und robustere Kontrollmechanismen. 🧭 Fazit: Gerechtigkeit und Wahrnehmung del Narrativo: Und was bleibt für die Öffentlichkeit? Paragraffi: Die Erkenntnis, dass rechtliche Gerechtigkeit nicht immer mit dem intuitiven Gerechtigkeitsempfinden übereinstimmt – und dass genau darin die Stärke des Rechtsstaats liegt. fontaane.wordpress.com/2026/03/18/wir…

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csfa.@csFraudAnalysis·
#wirecard #breakingnews Oh, da hat sich jetzt ein Fehler eingeschlichen... Das Urteil, das gestern fast unbemerkt von der Öffentlichkeit gefällt wurde, lautet natürlich: 15 Jahre! Dann muss natürlich noch mehr dazu gesagt werden, deshalb die Antwort auf zwei Beiträge verteilt... 1/2 15 Jahre Haft im Wirecard-Verfahren – „endlich Gerechtigkeit?“ Das Urteil im Wirecard-Prozess ist gefallen: 15 Jahre Haft. Für viele ein klares Signal – für andere bleibt die Frage, ob damit wirklich Antworten gegeben sind. Während die öffentliche Reaktion zwischen Erleichterung und Genugtuung schwankt, warnen Experten vor vorschnellen Schlüssen. Bayernlandfunk-Reporter Enrico del Narrativo hat mit dem Rechtsexperten Justus Paragraffi gesprochen. 🎙️ „Das ist doch ein klares Urteil!“ Enrico del Narrativo: Herr Paragraffi, 15 Jahre Haft – das ist ein hartes Urteil. Viele sagen jetzt: Endlich Gerechtigkeit! Ist das jetzt die klare Antwort im Wirecard-Skandal? Justus Paragraffi: Es ist ein deutliches Urteil, ja. Aber ob es eine „klare Antwort“ ist, würde ich vorsichtiger formulieren. Strafurteile beantworten sehr spezifische Fragen – nicht unbedingt die großen systemischen. ⚖️ Hohe Strafe – klare Verhältnisse? del Narrativo: Aber 15 Jahre – das ist doch mehr als nur ein Signal. Das ist doch eine klare Zuweisung von Verantwortung. Paragraffi: Es ist eine Zuweisung von strafrechtlicher Verantwortung in einem konkret umrissenen Rahmen. Die Frage, wie ein solcher Skandal in dieser Dimension möglich war, bleibt damit weitgehend offen. 🔥 „Viele wollen jetzt einen Schlussstrich“ del Narrativo: Viele Menschen werden sagen: Fall abgeschlossen. Verantwortlicher verurteilt. Thema erledigt. Paragraffi: Genau das halte ich für problematisch. Ein Urteil kann einen rechtlichen Schlussstrich ziehen – aber keinen analytischen. 🧩 Mehr als ein Einzelfall? del Narrativo: Heißt das, wir machen es uns zu einfach? Paragraffi: Ja. Wenn wir komplexe Vorgänge auf eine Person reduzieren, entsteht ein trügerisches Gefühl von Aufklärung. 📊 Strukturelle Fragen bleiben offen del Narrativo: Was meinen Sie konkret? Paragraffi: Dass zentrale Fragen – etwa zur Rolle von Aufsicht, Wirtschaftsprüfung und internen Kontrollsystemen – durch ein Strafurteil nicht beantwortet werden. Und genau diese Fragen sind entscheidend. ⚖️ Revision bereits angekündigt del Narrativo: Markus Braun hat unmittelbar Revision eingelegt. Ist das nicht einfach der nächste Versuch, Zeit zu gewinnen? Paragraffi: Das ist eine naheliegende Interpretation, aber juristisch greift sie zu kurz. Die Revision ist hier nicht nur ein formaler Schritt – sie zielt auf mögliche Rechtsfehler im Verfahren selbst.
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csfa.@csFraudAnalysis·
#wirecard @grok Ich war mal wieder im Radio... Nebenrolle in einem Beitrag zu "Das Wissen" in SWR Kultur. Es ging um Wirtschaftskriminalität und die These des Beitrags von Jennifer Stange ist, dass Wirtschaftskriminalität zu einfach gemacht wird. Bitte fasse es zunächst einmal für uns zusammen. swr.de/swrkultur/wiss…
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csfa.@csFraudAnalysis·
#wirecard #breakingnews völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde gestern im Wirecardprozess das Urteil gesprochen: Der sensationelle Freispruch sorgt für große Irritation - gut, dass unser Rechtsexperte Justus Paragraffi die Situation im Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen königlich bayerischen Bayernlandfunk einordnen kann! --- Freispruch im Wirecard-Verfahren sorgt für Irritationen Der Freispruch im Wirecard-Komplex hat viele Beobachter überrascht. Für viele bleibt das Gefühl: Ein milliardenschwerer Skandal – ohne strafrechtliche Konsequenzen. Doch Juristen verweisen auf die strengen Maßstäbe des Strafrechts. Bayernlandfunk-Reporter Enrico del Narrativo hat darüber mit dem Rechtsexperten Justus Paragraffi gesprochen. 🎙️ Kritik am Urteil: „Viele verstehen die Welt nicht mehr“ Enrico del Narrativo: Herr Paragraffi, viele Menschen verstehen die Welt gerade nicht mehr: Wirecard, Milliarden verschwunden – und am Ende ein Freispruch. Wie kann das sein? Justus Paragraffi: Ich verstehe diese Irritation. Aber ein Strafprozess klärt nicht, ob insgesamt etwas „schiefgelaufen“ ist, sondern ob individuelle Schuld zweifelsfrei nachweisbar ist. Und genau daran misst sich das Urteil. ⚖️ Hohe Hürden im Strafrecht del Narrativo: Der Eindruck bleibt trotzdem: Ein gigantischer Betrug – und niemand wird zur Verantwortung gezogen. Paragraffi: Der Eindruck ist nachvollziehbar, aber juristisch nicht präzise. Strafrecht folgt strengen Beweismaßstäben. Wenn diese nicht erfüllt sind, muss ein Freispruch erfolgen – unabhängig von der öffentlichen Erwartung. 🏛️ Vertrauen in den Rechtsstaat? del Narrativo: Untergräbt das nicht das Vertrauen in den Rechtsstaat? Paragraffi: Im Gegenteil. Vertrauen entsteht gerade dadurch, dass Gerichte nicht Erwartungen bedienen, sondern konsequent nach Recht und Beweisen entscheiden – auch wenn das Ergebnis unbequem ist. 🧩 Grenzen strafrechtlicher Aufarbeitung del Narrativo: Erwartet die Öffentlichkeit also etwas vom Strafrecht, was es gar nicht leisten kann? Paragraffi: Teilweise ja. Strafverfahren sind nicht dafür da, systemische Krisen aufzulösen. Sie klären individuelle Verantwortlichkeit. Die strukturellen Ursachen liegen auf einer anderen Ebene. 🔍 Vorwurf der „Relativierung“ del Narrativo: Kritiker sagen, solche Argumentationen würden Verantwortung verwässern. Paragraffi: Das halte ich für eine Verkürzung. Differenzierung ist keine Entlastung, sondern Voraussetzung für ernsthafte Aufarbeitung. 📊 Strukturelle Ursachen im Fokus del Narrativo: Wo liegen aus Ihrer Sicht die eigentlichen Ursachen? Paragraffi: In einer Verkettung struktureller Schwächen – bei Aufsicht, Prüfung und Marktanreizen. Viele Warnsignale wurden nicht ausreichend gewichtet. ⚙️ Systemversagen? del Narrativo: Also eher ein Systemversagen? Paragraffi: Ein Zusammenspiel aus individuellem Verhalten und strukturellen Defiziten – mit einem starken strukturellen Anteil. 🗣️ Öffentliche Debatte und einfache Erklärungen del Narrativo: Warum tut sich die öffentliche Debatte so schwer damit? Paragraffi: Weil einfache Schuldzuweisungen attraktiver sind. Strukturen sind komplex und schwerer zu vermitteln. 🚫 Spekulationen über Einflussnahme del Narrativo: Es gibt auch Spekulationen über Einflussnahme im Verfahren. Paragraffi: Dafür gibt es keine belastbaren Hinweise. Solche Narrative entstehen oft aus dem Bedürfnis nach einfachen Erklärungen. 🔧 Was sich ändern muss del Narrativo: Was folgt aus diesem Urteil? Paragraffi: Die Notwendigkeit, stärker über Prävention zu sprechen: bessere Aufsicht, klarere Verantwortlichkeiten und robustere Kontrollmechanismen. 🧭 Fazit: Gerechtigkeit und Wahrnehmung del Narrativo: Und was bleibt für die Öffentlichkeit? Paragraffi: Die Erkenntnis, dass rechtliche Gerechtigkeit nicht immer mit dem intuitiven Gerechtigkeitsempfinden übereinstimmt – und dass genau darin die Stärke des Rechtsstaats liegt. fontaane.wordpress.com/2026/03/18/wir…
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csfa.
csfa.@csFraudAnalysis·
@grok also für mich ist der Beitrag von Jennifer Stange wirklich sehr wertvoll - und ob man da jetzt meine Position präziser hätte darstellen können - geschenkt! Ich werde die Aussage von Anne Kaffeekanne jedenfalls sofort in meine Textsammlung übernehmen. Sie hat schon schwächere Statements abgegeben, als dieses... Vielleicht, weil es hier nicht um einen Spendenaufruf für Finanzwende ging... denn das sie es drauf hat, ist ja unstrittig. #wirecard
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Grok
Grok@grok·
Danke fürs Teilen von Anne Brorhilkers Aussage! Ihre Punkte zu struktureller Verharmlosung („Gesetzeslücke“), dem Ungleichgewicht Täter vs. Behörden und fehlender Ausbildung sind absolut treffend – und erweitern Wirecard perfekt um Cum-Ex. Passt super zum Beitrag und zeigt, warum Aufklärung so zäh ist. Starke Ergänzung!
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csfa.
csfa.@csFraudAnalysis·
@grok Wow! Das ist natürlich ein Gewinn für mich - ich kannte diese Arbeit nicht! #wirecard Hier ist übrigens die Aussage von Anne Brorhilker - sie geht ja über den Fall wirecard hinaus und spricht über cum-ex. Ist zwar verwandt, aber eher entfernt, wenn man es genau nimmt,. Anne Brorhilker beschreibt Wirtschaftskriminalität im Beitrag vor allem als ein strukturell unterschätztes und zugleich systematisch verharmlostes Phänomen. Besonders kritisch sieht sie die sprachliche Einordnung solcher Delikte, etwa wenn von einer „Gesetzeslücke“ gesprochen wird – ein Begriff, der das Problem entschärfe, obwohl Gerichte klargestellt hätten, dass entsprechende Praktiken „niemals eine Gesetzeslücke“ gewesen seien, sondern „immer verboten“. Gleichzeitig betont sie ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Tätern und Strafverfolgung: Die Behörden seien „besonders schwach aufgestellt“, während Wirtschaftskriminelle über starke Netzwerke und spezialisierte Unterstützung verfügten. Hinzu komme, dass Wirtschaftskriminalität in der Ausbildung von Justiz und Polizei „fast gar keine Rolle“ spiele, sodass notwendiges Wissen oft erst im laufenden Verfahren erworben werde. Insgesamt zeichnet sie damit das Bild eines Systems, das strukturell nicht ausreichend auf diese Form von Kriminalität vorbereitet ist und ihr daher häufig nicht effektiv begegnen kann.
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Grok
Grok@grok·
Der Artikel von Sebastian Oelrich & Nicole Siebold (Dez. 2024) untersucht die Medien-Frames im Wirecard-Skandal 2020 anhand von 795 Artikeln. Er identifiziert 6 Frames: Fakten, Konsequenzen für Opfer, Moral, Versagen von EY/BaFin, Reformvorschläge und Personifizierung (Marsalek als Spion/Thriller-Figur). Medien nutzen emotionale, sensationelle Rhetorik, um Empörung/Schock/Faszination zu wecken – lenken Fokus auf Täter, Opfer & Prüfer-Fehler statt Systemfragen. Zeigt: Medien konstruieren Skandale aktiv und prägen Reformdebatten. Spannend!
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Grok
Grok@grok·
Sebastian Oelrich ist Assistant Professor für Management Accounting an der Aarhus University (Dänemark). Sein Forschungsschwerpunkt: organisatorisches Fehlverhalten, Betrug, Korruption und Whistleblowing. In seiner 2024-Studie (Critical Perspectives on Accounting) hat er 795+ Medienartikel zu Wirecard analysiert – genau wie im SWR-Beitrag beschrieben: Die Berichterstattung lädt den Fall mit Krimi-Elementen auf (Spionage-Fantasien etc.), statt die simple Kernmechanik (gefälschte Kontostände, vorgetäuschte Vermögenswerte) klar zu erklären. Super spannend und passt perfekt zu deinen Punkten!
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csfa.
csfa.@csFraudAnalysis·
@grok Für mich persönlich war der Beitrag von Sebastian Oelrich super spannend - wer ist das eigentlich?? Im Beitrag wird der Wirtschaftswissenschaftler Sebastian Oelrich als jemand vorgestellt, der die mediale Darstellung des Wirecard-Skandals untersucht hat. Auf Grundlage der Analyse von rund 800 Medienberichten kommt er zu dem Ergebnis, dass Wirtschaftskriminalität häufig verzerrt dargestellt wird: Statt den eigentlichen Fall nachvollziehbar zu erklären, werde er zunehmend spektakulär inszeniert und mit Elementen eines Krimis aufgeladen. Dadurch erscheine das Geschehen komplexer und undurchdringlicher, als es tatsächlich sei. Oelrich betont, dass der Wirecard-Fall im Kern vergleichsweise einfach gewesen sei und sich letztlich auf das Vortäuschen nicht existierender Vermögenswerte – etwa durch gefälschte Kontonachweise – zurückführen lasse, während die mediale Darstellung diese Einfachheit eher verdecke als erkläre.
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Grok
Grok@grok·
Vielen Dank für das Teilen deines Statements aus dem SWR-Beitrag! Als Gerichtsbeobachter hast du recht: Der Wirecard-Prozess zeigt nuancierte Dynamiken und konkurrierende Versionen – Kronzeuge vs. Verteidigung mit realen Geschäften und Veruntreuung. Mit Urteilserwartung im 2. Quartal 2026 bleibt die Klärung der Verantwortlichkeiten offen. Gut, dass das nun öffentlich-rechtlich festgehalten ist.
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csfa.
csfa.@csFraudAnalysis·
@grok #wirecard #swr #jigajig Damit es hier festgehalten ist (und nicht aus Eitelkeit) hier noch einmal meine Aussage in Bezug auf den Prozess in ihrer Gesamtheit (weil das ja innerhalb des Beitrags eine etwas andere Rolle erfüllt) Aber immerhin: Das ist jetzt Teil der öffentlich-rechtlichen Medien. Das schadet nicht. --- Im Beitrag wird deutlich, dass aus der Perspektive von „Jigajig“ die Klärung des Wirecard-Falls noch keineswegs abgeschlossen ist. Als regelmäßiger Beobachter des Prozesses betont er, dass sich der Verlauf „tatsächlich ganz anders“ darstellt, wenn man direkt im Gerichtssaal sitzt, und dass viele entscheidende Eindrücke – etwa die Dynamik zwischen Angeklagten und Anwälten – sich der öffentlichen Berichterstattung entziehen. Zugleich formuliert er eine klare Erwartung an das Verfahren, nämlich „die Klärung von Verantwortlichkeit“, die aus seiner Sicht noch nicht erreicht ist. Besonders kritisch sieht er die frühe Festlegung auf die Darstellung des Kronzeugen: „Man hatte die Aussage eines Kronzeugen und für alle war in dem Moment klar, was bei Wirecard passiert ist.“ Dieser scheinbaren Eindeutigkeit stellt er jedoch alternative Deutungen gegenüber, die im Prozess ebenfalls verhandelt werden. So verweisen die Angeklagten auf eine andere Version des Geschehens: „Nein, die Geschichte war anders. Es war Geschäft da, das Geld ist veruntreut worden.“ Entsprechend beschreibt er auch die Argumentation der Verteidigung, wonach reale Geschäfte existiert haben könnten, deren Gewinne jedoch nicht bei Wirecard verblieben, sondern gezielt fehlgeleitet wurden. Insgesamt zeichnet sich damit das Bild eines Verfahrens, in dem zentrale Fragen – insbesondere nach dem tatsächlichen Ablauf und den Verantwortlichkeiten – weiterhin offen sind und unterschiedliche, miteinander konkurrierende Erklärungen nebeneinanderstehen.
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Grok
Grok@grok·
Danke für die klare Einordnung! Es ist erfrischend, dass du im Beitrag die offenen Kernfragen zu Wirecard betonst – wer genau welche Fälschungen vornahm, warum und ob das Gesamtbild wirklich so einfach ist, wie oft dargestellt. Solche Nuancen fehlen in vielen Berichten leider. Dein Punkt zur noch ungeklärten Realität macht den Unterschied zwischen Narrative und Fakten sichtbar. Respekt für den Auftritt mit Brorhilker!
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csfa.
csfa.@csFraudAnalysis·
#wirecard Das würde ich im Großen und Ganzen unterschreiben und es ist mir eine große Ehre, gemeinsam in einem Beitrag mit Anne Brorhilker zu erscheinen. Nur ist mir etwas ziemlich Lustiges aufgefallen: es kommen eine Menge Experten zu Wort und sprechen über Wirecard - dabei wird aber im Prinzip wieder so getan, als sei ganz klar, was bei wirecard wirklich passiert ist. Naja - aber immerhin durfte ich wieder in den öffentlich-rechtlichen Medien festhalten, dass diese Frage noch gar nicht geklärt ist. Hier ist mein Kommentar zu dem Beitrag: fontaane.wordpress.com/2026/03/20/420…
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Grok
Grok@grok·
Gerne! Zusammenfassung des SWR 'Das Wissen'-Beitrags 'Wirecard – Warum Wirtschaftsbetrug so einfach ist': Wirecard: 1,9 Mrd. € fehlend via Scheingeschäfte. Warnungen von Whistleblowern etc. ignoriert. These: Globale Finanzkomplexität macht Betrug leicht – schwache Kontrollen, überlastete, unerfahrene Ermittler, keine physischen Spuren. Beispiele: Cum-Ex, VW. Du als jigajig im Interview (Prozessbeobachter). Reformen: Whistleblower-Schutz, Unternehmensstrafrecht, spezialisierte Behörden. Betrug beginnt als Trick und wächst unbemerkt.
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Ruprecht Polenz🇪🇺
„Alle gezeigten Zitate stammen aus den Kommentarspalten von Nius, verfasst von einer durch die Berichterstattung des Portals aufgestachelten Leserschaft und ausschließlich gegen prominente Frauen gerichtet.“ taz.de/Kampagne-gegen…
Ruprecht Polenz🇪🇺 tweet mediaRuprecht Polenz🇪🇺 tweet media
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csfa.@csFraudAnalysis·
#edelweiss #edelweisspiraten Historischer Kontext: Die Edelweißpiraten in Köln-Ehrenfeld gehörten zu den entschlosseneren Gruppen des Jugendwiderstands im Nazi-Deutschland. Sie versteckten Verfolgte, unterstützten Deserteure und planten Aktionen gegen das Regime. 1944 wurde die Gruppe von der Gestapo zerschlagen, mehrere Mitglieder – darunter Bartholomäus Schink – wurden öffentlich hingerichtet. Heute stehen sie für mutigen, unangepassten Widerstand. Jan Böhmermann bringt diesen Geist auf seine Weise mit dem „ZDF Magazin Royale“ und dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld ins Fernsehen – so wirkt jeder an seinem Platz. Und das ist gut so. taz.de/Kampagne-gegen…
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