Medan76

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Medan76

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@dbegrich

Neurochirurg, Wirbelsäulenspezialist, hier ausschließlich privat

Düsseldorf, Deutschland Katılım Haziran 2009
87 Takip Edilen38 Takipçiler
Medan76
Medan76@dbegrich·
@AtticusJazz Eine sehr schöne Anekdote. Ich habe ein wenig schmunzeln dürfen. Wie schön, dass Sie diese Erinnerung mit uns teilen.
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Emrah Erken 🔥🎺
Emrah Erken 🔥🎺@AtticusJazz·
Unvergesslich der Besuch des Einbürgerungsbeamten bei meiner eigenen Einbürgerung. Er kam circa 20 Minuten zu früh und meinte: "Ich bin im Fall extra zu früh gekommen. Ich wollte nicht, dass sie sich auf meinen Besuch vorbereiten." Die Szene im Schweizer Filmklassiker entspricht also der Realität. Dann einige Fragen, die ich nie vergessen werde. "Wir Schweizer treiben gerne Sport. Ich fahre beispielsweise gern Velo. Treiben Sie auch Sport?" Meine Antwort: "Ja, ich bin Passeur in der Volleyballmannschaft meiner Schule." Er so: "Sehr gut!" Macht anschliessend Notizen. Dann die Krönung: "Wir haben in der Schweiz Demokratie. Kennen Sie politische Parteien?" Ich zähle dann die Bundesratsparteien auf, Reihenfolge gemäss der Parteienstärke. Er so: "Aber es gibt auch marxistische Parteien. Was halten Sie von diesen?" Ich: "Das ist doch völlig lächerlich!" Der Beamte: "Genau das wollte ich hören!" Er wendet sich zu meinem jüngeren Bruder, knapp über 10: "Und kennen Sie auch politische Parteien?" Mein Bruder: "FDP, CIA, FBI..." Ich (innerlich): "Neinnn. Wir sind durchgefallen!" Der Beamte unterbricht meinen Bruder: "Vielleicht sind Sie etwas zu jung für solche Fragen..." Grosse Erleichterung...
Emrah Erken 🔥🎺 tweet media
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Rena
Rena@renabaddie_·
Can you think of an answer to this qestion ?🤔
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@jaegerthomas2 Wie hätte man vor Jahren darüber gedacht? Und wie sind die Reaktionen jetzt? Die amerikanische Opposition liegt danieder. Wieviel Tabubrüche, wie viele Grenzüberschreitungen benötigt man? Oder sind die Grenzen so weit verschoben, dass alles egal ist? Es lässt mich ratlos zurück.
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Thomas Jäger
Thomas Jäger@jaegerthomas2·
Trump hat das gepostet.
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@Ricarda_Lang Liebe Frau Lang, auch wenn ich diametral entgegengesetzte politische Einstellungen habe: toll gemacht-vom Gewichtsverlust bis zum Halbmarathon. Lassen Sie die Neider posten…egal.
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Ricarda Lang
Ricarda Lang@Ricarda_Lang·
Wenn ich Kommentare von Typen ohne Profilbild lese, die mir vom Sofa aus erklären, dass ein Halbmarathon eh keine Leistung ist und meine Zeit viel zu langsam war.
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@AhmadMansour__ Gute Analyse. Vor allem jedoch hoffe ich, dass Sie Recht haben.
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Ahmad Mansour
Ahmad Mansour@AhmadMansour__·
kein Triumph, sondern Geduld. Keine großen Worte, sondern strategische Nüchternheit. Wer jetzt von Stärke spricht, urteilt zu früh. Und wer von einer Niederlage ausgeht, ebenso. Dieser Krieg ist nicht vorbei – er hat lediglich eine neue Phase erreicht. In asymmetrischen Kriegen gibt es immer seltener den einen, klaren Sieger. Das galt für Afghanistan und den Irak, es zeigte sich im Kampf gegen die Hamas – und es gilt nun auch für den Krieg gegen Iran. Regime können militärisch schwer getroffen, ihre Infrastruktur zerschlagen, ihre Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs gebracht werden, ohne dass daraus automatisch ein strategischer Triumph des Gegners entsteht. Genau darin liegt die Logik moderner Kriegsführung. Wer jetzt vorschnell behauptet, die Mullahs gingen gestärkt aus diesem Krieg hervor, verwechselt Überleben mit Stärke. Iran ist angeschlagen: Die Führungsebene ist weitgehend ausgeschaltet, zentrale Teile der militärischen Industrie und Infrastruktur sind zerstört, wesentliche Komponenten des Raketenarsenals wurden neutralisiert oder beschädigt, und auch das Atomprogramm hat erheblichen Schaden genommen. Selbst die laufenden Gespräche zeigen, wie groß der Druck auf Teheran ist. Und doch bleibt entscheidend: Das Regime existiert weiter – und mit ihm zentrale strategische Hebel. Ein Regime, das überlebt, erklärt sich selbst zum Sieger. Ein tatsächlicher Erfolg Teherans wäre jedoch erst dann erreicht, wenn es aus der Waffenruhe konkrete Vorteile zieht: 1.Strategische Kontrolle über die Straße von Hormus, einschließlich Einfluss auf Schifffahrt und mögliche Gebühren. 2.Die Aufhebung oder zumindest deutliche Lockerung der Sanktionen. 3.Die Sicherung und Fortführung des Atomprogramms, einschließlich angereicherten Urans. 4.Die ungehinderte Weiterentwicklung des ballistischen Raketenprogramms. 5.Die fortgesetzte Unterstützung regionaler Proxys – militärisch, finanziell und politisch. 6.Und nicht zuletzt: die Stabilisierung der eigenen Macht im Inneren. Über mehrere dieser Punkte wird derzeit verhandelt – entschieden ist nichts. Die nüchterne Bilanz lautet: Iran ist schwächer als vor dem Krieg, nicht stärker. Doch seine Fähigkeit, über die Straße von Hormus globalen Druck auszuüben, sowie seine militärische Reichweite gegenüber Israel und den Golfstaaten sind nicht verschwunden. Am Ende setzt sich ein anderes Element durch: das Narrativ. In Teheran lautet es bereits, dass weder Israel noch die Weltsupermacht USA das Regime besiegen konnten. Am Ende zählen oft nicht nur Fakten, sondern auch Bilder, Emotionen und Deutungen. Gleichzeitig sind die Reaktionen im Westen auf den Krieg – geprägt von innenpolitischem Druck, der Angst vor wirtschaftlichen Folgen sowie von Völkerrechtsdebatten, Antiamerikanismus und Antisemitismus – von Unentschlossenheit und strategischer Lähmung gekennzeichnet. Eine Haltung, die dem Regime in die Hände spielt. Auch die arabischen Golfstaaten werden ein solches Regime langfristig nicht akzeptieren. Für viele von ihnen ist dieser Krieg längst kein externer Konflikt mehr, sondern eine direkte Bedrohung ihrer eigenen Stabilität. Entsprechend werden sie ihre Ressourcen einsetzen, um Teherans Einfluss zurückzudrängen.
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@Buurmann Ich sehe aktuell keinen Erfolg: die Straße von Hormus wird nach Gutdünken geschlossen und bei Öffnung mit einer Gebühr von 2 Millionen $ pro durchfahrendem Schiff belegt, ein wesentliche Schwächung des Regimes in Teheran sehe ich derzeit leider nicht.
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Gerd Buurmann
Gerd Buurmann@Buurmann·
Donald Trumps harte Rhetorik und sein bewusst direktes Auftreten passen perfekt in sein Konzept, das er bereits 1987 in seinem Buch „The Art of the Deal“ beschrieben hat. Betrachtet man die aktuelle Entwicklung im Iran, einen ausgehandelten Waffenstillstand auf Zeit und eine offene Straße von Hormus, dann hat seine Strategie zu einem Deal geführt, der durchaus als Erfolg gewertet werden kann. Zum Erfolg hat auch der Post beigetragen, der mit den Worten „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben“ begann. Von vielen wurde das als Drohung im Sinne eines möglichen Völkermords interpretiert, und das, obwohl Trump schon in den folgenden Worten erklärte: „Ich möchte nicht, dass das passiert, aber es wird wahrscheinlich so sein. (…) 47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich zu Ende gehen. Gott segne das großartige Volk des Iran!“ Trump meinte mit „Zivilisation“ offensichtlich das aktuelle iranische Regime und die dazugehörige Infrastruktur. Es handelte sich also nicht um die Androhung eines Völkermords, sondern um die harte, strategische Kommunikation einer möglichen Zerschlagung bestehender Machtstrukturen. Trump ist jedoch bekannt dafür, auch die überzogenen Reaktionen seiner Gegner gezielt in seine Überlegungen einzubauen. Ein großer Teil der politischen Linken reagierte erneut mit maximaler Empörung. Innerhalb der Demokraten wurden erneut Stimmen laut, die über eine mögliche Amtsenthebung diskutierten. Diese völlig überzogenen Reaktionen waren nicht nur Begleiterscheinung, sondern haben Trumps Position aktiv gestärkt, denn je extremer und hysterischer die Vorwürfe wurden, desto glaubwürdiger wurde für Außenstehende – insbesondere für Entscheidungsträger im Iran – das Bild eines Präsidenten, der im Zweifel zu allem fähig sein könnte. Genau diese Wahrnehmung erzeugte massiven Druck. Wenn die andere Seite glaubt, dass ihr Gegenüber unberechenbar ist und im Extremfall auch extreme Schritte gehen könnte, verändert das die eigene Risikobewertung grundlegend. Die Überreaktion seiner Gegner wurde selbst zu einem strategischen Instrument. Sie hat Trumps Drohkulisse verstärkt und damit seine Verhandlungsposition verbessert. Trump agiert so, dass sogar jene, die ihn abgrundtief ablehnen, am Ende nicht nur zu einem verstärkenden Faktor in seinen Verhandlungen werden, ja, sogar zu einem Joker. Wer auf seine Verhandlungstaktiken und bewussten Übertreibungen immer noch mit Hysterie reagiert, verkennt, dass genau diese Reaktionen Teil seines Wirkmechanismus sind und ihn immer wieder aufs Neue stärken. Es ist klar, wie Trump führt, nämlich durch Druck, klare Hierarchien, durch das Belohnen von Loyalität und das konsequente Aussortieren von Schwäche. Als Politiker hat er Gegner verspottet und später eingebunden, hat Brücken gebaut, wo man sie nicht erwartet hätte, und Menschen aus unterschiedlichsten politischen Lagern für sich gewonnen. Trump versteht Verhandlungen als Machtspiel mit vielen Ebenen, psychologisch, medial und strategisch. Seine Kommunikation richtet sich dabei oft nicht primär an die Öffentlichkeit, sondern an die tatsächlichen Verhandlungspartner. Natürlich polarisiert das. Es stößt viele Menschen sogar ab. Aber unabhängig davon bleibt festzuhalten, Trumps Strategie folgt einem Muster, zeigt Wirkung und ist erfolgreich. Wir erleben aktuell eine Situation, in der eine größere Eskalation verhindert wurde. Und auch wenn die Welt weiterhin voller Unsicherheiten ist, gibt es durchaus Gründe, Trumps Politik als positiv zu bewerten. Trump ist nicht frei von Fehlern. Das ist kein politischer Akteur. Aber in der jetzigen Phase, in der er seine letzte Amtszeit gestaltet, versucht er, eben jene Dinge zu verändern, die er mit seiner verbliebenen Zeit noch ändern kann, die ihm wichtig sind und weshalb er gewählt wurde. Seine Art zu handeln ist konsistent, strategisch geprägt, und für diejenigen, die bereit sind, hinter die Oberfläche der täglichen Empörung zu schauen, erklärbar und mit Erfolg gesegnet.
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Iran In Deutschland
Iran In Deutschland@IraninBerlin·
Wenn die Sprache eines Präsidenten auf Beleidigungen gegen eine altehrwürdige Nation herabsinkt, handelt es sich nicht mehr um Politik; vielmehr ist es ein deutliches Zeichen moralischen Verfalls im 21. Jahrhundert. Die jüngsten Äußerungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten, in denen das große Volk Irans beleidigt wird, sind ein klares Beispiel für diskursive #Bankrotterklärung und die Unfähigkeit, die Würde und zivilisatorische Stellung von Nationen zu begreifen. Der Gebrauch einer derart vulgären Sprache diskreditiert vor allem den Sprecher selbst in der #Weltöffentlichkeit. Das iranische Volk, hervorgegangen aus einer bedeutenden Geschichte und einer tief verwurzelten Kultur und gestützt auf seine wichtigste Ressource und strategische Stärke, nämlich ein bewusstes und aufgeklärtes Volk, wird den Anmaßenden des 21. Jahrhunderts lehren, dass die Sprache der Drohung gegenüber einer Nation mit dieser Vorgeschichte und Standhaftigkeit zu nichts führen wird. #istandwithiran
Iran In Deutschland@IraninBerlin

وقتی زبان یک رئیس‌جمهور به توهین علیه یک ملت کهن تنزل می‌یابد، دیگر سخن از سیاست نیست؛ این نشانه‌ای آشکار از سقوط اخلاقی در قرن بیست‌ویکم است. اظهارات اخیر رئیس‌جمهور ایالات متحده در اهانت به #ملت_بزرگ_ایران، نمونه‌ای روشن از ورشکستگی گفتمانی و ناتوانی در درک شأن و جایگاه تمدنی ملت‌هاست. به‌کارگیری چنین ادبیاتی سخیف، بیش از هر چیز، گوینده را در برابر افکار عمومی جهان بی‌اعتبار می‌سازد. ملت ایران، برخاسته از تاریخی سترگ و فرهنگی ریشه‌دار و با تکیه بر مهم‌ترین سرمایه و متحد راهبردی خود، یعنی مردم آگاه، به گستاخان قرن بیست‌ویکم خواهد آموخت که زبان تهدید در برابر ملتی با این پیشینه و صلابت، راه به جایی نخواهد برد. سفیر مجید نیلی #دفاع_میهنی #ایران_جان #ایرانیان

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Medan76
Medan76@dbegrich·
@AhoFrank @IraninBerlin Sie wissen es ja besser. Woher ziehen Sie ihre Informationen? Direkt aus Teheran?🤣😂🤣
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@jreichelt Wie bitter. Aber leider haben Sie recht.
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Julian Reichelt
Julian Reichelt@jreichelt·
Die USA starten innerhalb einer Woche zum Mond und bauen über Nacht einen Evac-Flughafen auf feindlichem Territorium. Die Bundesregierung versucht, den Spritpreis zu senken, indem man ihn nur noch einmal am Tag erhöhen darf. Auf die USA blicken wir herab. Doro Bär nennt uns "eine große Raumfahrernation". Der heutige Ostersonntag allein kostet uns rund hundert Millionen Euro, um wertlosen Wind- und Solarstrom loszuwerden.
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Marie von den Benken
Marie von den Benken@Regendelfin·
Frohe Ostern! Ein tolles Fest. Es feiert, wie der Palästinenser Jesus am 3. Tage nach seinem Tod am Kreuz auferstanden ist. Ein Wunder! So wie das von Jassir Arafat, der als Ägypter geboren wurde und dann als Palästinenser starb. So wurde Ostern der höchste muslimische Feiertag.
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@RZitelmann Falsch abgebogen. Die AfD war nie eine Alternative.
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Dr. Dr. Rainer Zitelmann
Dr. Dr. Rainer Zitelmann@RZitelmann·
Chrupalla preist die Ostermärsche, die seit Jahrzehnten von linken Pazifisten durchgeführt werden (früher mit Unterstützung aus Moskau, die DKP war immer dabei). Er selbst sei auch mitmarschiert. PASST.
Tino Chrupalla@Tino_Chrupalla

Ostern ist das Fest des Friedens. Doch auch dieses Jahr herrscht an Ostern Krieg. Die Kriege auf der Welt bringen Tod und Leid. Sie schädigen den freien und friedlichen Handel. Hier zahlen die Bürger den Preis. Meine Botschaft lautet: Friede ist für alle gut!

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Constantin Schreiber
Constantin Schreiber@ConstSchreiber·
Am 26. Mai möchte ich in Berlin den Iran feiern. Nicht das Regime. Nicht die Schlagzeilen. Nicht den Hass der Mullahs. Sondern die Menschen, ihre Geschichten, ihre Kultur, die über Jahrtausende gewachsen ist – und ihren Mut, der bis heute anhält: #calendar-start=2026-05" target="_blank" rel="nofollow noopener">eventim.de/artist/constan…
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@Bine246 Ein anrührender Beitrag. Es ist gut, immer wieder an den Aspekt zu erinnern, dass Jesus Jude war-und dass es eine tiefe Verbundenheit zwischen dem Judentum und dem Christentum gibt. In diesem Sinne: allen Christen eine besinnliche Osterzeit und allen Juden Chag Pessach sameach!
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Bine 🇩🇪🇺🇸🇬🇧🇫🇷 🇪🇺✌️🗽💛💙🌈 💚🤍❤️
In diesen stillen Tagen der Karwoche, noch bevor Karfreitag mit seiner schweren Stille über uns kommt, möchte ich etwas sehr Persönliches und Wichtiges mit euch teilen. Es ist eine Klarstellung, die mir jedes Jahr neu am Herzen liegt – besonders in einer Zeit, in der antisemitische Vorfälle leider wieder spürbar zunehmen und alte Vorurteile sich mancherorts wieder regen. Jesus von Nazareth war Jude. Er wurde als Jude geboren, in einer jüdischen Familie in Galiläa. Er wuchs auf mit den Geschichten der Tora, den Psalmen und den Propheten. Er lebte als frommer Jude, ging in die Synagoge, lehrte als jüdischer Rabbi, diskutierte in rabbinischer Tradition über die Heilige Schrift und feierte die jüdischen Feste. Sein letztes Mahl mit den Jüngern war ein Pessach-Seder – das jüdische Fest der Befreiung aus Ägypten. Die Worte, die er am Kreuz in seiner größten Not rief – „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ – sind ein direktes Zitat aus dem jüdischen Psalm 22. Seine Mutter Maria war Jüdin, seine Jünger waren Juden, und sein gesamtes Leben und Denken waren tief verwurzelt in der Geschichte, dem Glauben und der Hoffnung des Volkes Israel. Wenn wir uns in den nächsten Tagen auf Karfreitag vorbereiten, dann gedenken wir nicht eines Fremden oder eines Gegners des Judentums. Wir gedenken eines jüdischen Mannes, der aus Liebe zu Gott und zu den Menschen den Weg des Leidens und des Kreuzes gegangen ist. Das Kreuz steht nicht gegen das jüdische Volk. Es steht mitten in der jüdischen Geschichte, inmitten der Sehnsucht nach Erlösung, die schon lange vor Jesus in den Schriften Israels lebendig war. Jesus selbst hat gesagt: „Das Heil kommt von den Juden“ (Johannes 4,22). Ohne diese jüdischen Wurzeln gäbe es kein Christentum – weder die Bibel noch die Botschaft von Liebe, Barmherzigkeit und Versöhnung. Leider wurde Karfreitag über viele Jahrhunderte hinweg missbraucht. Falsche und gefährliche Vorwürfe wie „Gottesmord“ oder „die Juden haben Jesus getötet“ haben zu Pogromen, Vertreibungen, Diskriminierung und unermesslichem Leid geführt. Solche Deutungen sind nicht nur historisch falsch – Jesus wurde unter römischer Herrschaft gekreuzigt, und die römischen Soldaten führten die Hinrichtung aus –, sie sind zutiefst menschenverachtend und stehen im krassen Gegensatz zur Botschaft Jesu selbst. Ich sage es hier ganz deutlich und ohne jede Einschränkung: Antisemitismus hat in der Nachfolge Jesu absolut keinen Platz. Jeder Versuch, das Leiden und Sterben Jesu gegen jüdische Menschen zu wenden, verrät den Kern des Evangeliums – die Liebe, die bis zum Äußersten geht, die Barmherzigkeit, die keine Grenzen kennt, und die Versöhnung, die alle Menschen umfasst. Die katholische Kirche hat das bereits im Zweiten Vatikanischen Konzil in der Erklärung „Nostra Aetate“ klar und unmissverständlich ausgesprochen: Die jüdischen Menschen tragen keine kollektive Schuld am Tod Jesu – weder die Juden zur Zeit Jesu noch die Juden von heute. Die Kirche verurteilt ausdrücklich „Hass, Verfolgungen und antisemitische Äußerungen, die sich gegen Juden zu irgendeiner Zeit und von irgendjemandem richten“. Das ist keine nebensächliche Bemerkung, sondern ein zentraler Teil der Erneuerung des Glaubens nach den Schrecken des Holocaust. Gerade weil Pessach und die Kar- und Ostertage in diesem Jahr wieder so nah beieinander liegen, spüre ich die Verantwortung besonders stark. Wir Christen verdanken dem Judentum unendlich viel: Die Heilige Schrift, den Monotheismus, die prophetische Tradition der Gerechtigkeit und die tiefe Hoffnung auf Erlösung und Freiheit. Statt alter Feindbilder sollten wir daher Dankbarkeit, Respekt, Solidarität und konkrete Freundschaft leben. In einer Welt, in der jüdische Gemeinden wieder mit Angst vor Anschlägen, Schmierereien und verbalen Angriffen leben müssen, dürfen wir als Christen nicht schweigen. Wir müssen entschieden gegen Antisemitismus eintreten – in unseren Worten, in unseren Gemeinden, in unseren Alltag und in der Gesellschaft.
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@PreislerKa Vielleicht doch ein gaaaanz kleines bißchen Selbstquälerei? 😉 Aber Sie haben‘s tapfer durchgestanden. Dafür ganz großen Respekt!
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Karoline Preisler
Karoline Preisler@PreislerKa·
Mein Shirt von gestern ist in der Wäsche. Deshalb gehe ich heute mit dem violetten T-Shirt ins Kino. Benehmt euch! Popcorn 🍿 nur für Artige! (Mir war ja die ausgedachte Story von in Europa gezüchteten Vergewaltigungshunden zu wild. Aber Albanese fand auch dafür Abnehmer.)
Karoline Preisler tweet media
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Medan76
Medan76@dbegrich·
@PreislerKa Da hatte jemand wohl ganz schön was zu knabbern 😉
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Karoline Preisler
Karoline Preisler@PreislerKa·
„Mama! Und dann habe ich neben der Zionistin gesessen. Es war schrecklich! Zionisten wollen mir bestimmt das Popcorn 🍿 klauen. Mama!“ 😁 #Berlin #b3003
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Emrah Erken 🔥🎺
Emrah Erken 🔥🎺@AtticusJazz·
Der englische Ausdruck für die Meerenge von Hormuz ist "Strait of Hormuz". Dieser Interviewer fragt eine woke-linke Teilnehmerin der No Kings Demonstration vom Wochenende, ob es nicht "homophobic" sei, dass man nur über die "Straights" (Heterosexuellen) von Hormuz spricht und nicht über die "Gays of Hormuz". Seht mal, wie sie antwortet... ➡️ Woke is the new stupid!
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DerMedienfuzzi
DerMedienfuzzi@MedienfuzziShow·
Vorher und nachher Der Kunde hatte die Nase voll von den staubigen, alten Dielenböden, die im Winter oft kalt waren. Wir haben es geschmackvoll und modern hergerichtet. Quelle @bankertobuilder
DerMedienfuzzi tweet mediaDerMedienfuzzi tweet media
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