@Fatherof27@OSchreibt@_donalphonso Das ist eine bittere Realität, die man sich meiner Meinung nach aus völlig nachvollziehbaren Gründen nicht eingestehen möchte.
@Fatherof27@OSchreibt@_donalphonso Wenn Geschäftsmodelle nur noch unter Bedingungen am Laufen zu halten sind, bei denen die Mitarbeiter, trotz Vollzeitarbeit, nicht wissen, wie sie Ihre Rechnungen alle bezahlen sollen, dann rechnet sich das nicht.
Das liegt dann meiner Meinung nach nicht am Existenzminimum.
@OSchreibt@Fatherof27@_donalphonso Krankenkassen fordern auch nicht, dass Bürgergeldempfänger weniger Leistungen bekommen sollen, sondern dass die Kosten mit Mitteln aus dem Haushalt beglichen werden.
Das werden sie auch zum Teil schon. Es geht darum, ob der Betrag zu niedrig ist, weil das nicht kostendeckend sei.
@OSchreibt@Fatherof27@_donalphonso Ihre Annahme, dass das unheimlich attraktiv sei und Ihr Empfinden, dass es viele Leute gäbe, die deshalb nicht arbeiten gingen, ändert daran nichts.
Und selbst wenn es so wäre, könnten Sie hinterfragen, ob zu niedrige Einkommen von Arbeitnehmern etwas damit zu tun haben könnten.
#Merz#DGB
Wer hätte damit gerechnet, dass das Unterstellen von Faulheit, die Aufforderung für das gleiche Geld mehr zu arbeiten und die Perspektive auf eine Rente, die maximal zur Basisabsicherung reiche, Leute, die sich teils jetzt schon wenig leisen können, nicht begeistert?🤔
@djabatta@OSchreibt@_donalphonso Es gibt doch aber auch genügend Leute, die einfach knapp über dem Bürgergeld liegen. Für die ist das alles auch nicht drin.
Man macht doch nicht plötzlich einen Riesensprung.
@OSchreibt@Fatherof27@_donalphonso Urlaub, Kino, sonstige soziale Aktivitäten, das können Sie fast alles knicken. Deshalb sagte ich ja, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das für Leute, die nicht nebenher noch schwarzarbeiten, eine super attraktive Alternative ist.
@OSchreibt@Fatherof27@_donalphonso Ihre 6 Euro für die Mensa, sind ungefähr das, was einem Bürgergeldempfänger täglich für Nahrungsmittel und Getränke zur Verfügung stehen.
@Fatherof27@OSchreibt@_donalphonso Das mag sein, dass sie dann etwas niedriger wäre. Es gibt ganz viele Dinge, die auch einen negativen Effekt haben, aber so lange die eigentliche Ursache nicht gelöst ist, trotzdem sinnvoll sein können.
@djabatta@OSchreibt@_donalphonso Wir können die gleiche Diskussion über das Wohngeld führen.
Oder dort muss man fragen: Gäbe es wirklich genug andere Interessenten?
Oder wäre die Miete womöglich einfach niedriger, wenn der Staat kein Wohngeld zuschiessen würde.
@Fatherof27@OSchreibt@_donalphonso Die Lebensunterhaltskosten sind gestiegen. Das Gehalt oder das, was davon übrig bleibt (vermutlich beides), ist in Relation dazu zu niedrig.
@Fatherof27@OSchreibt@_donalphonso Ihren Unmut kann ich ja nachvollziehen.
Die Problematik liegt aber meiner Meinung nach nicht darin, dass die, die Sie dafür verantwortlich machen, daran schuld wären oder generell zu viel bekommen, sondern darin, dass es sich einige, trotz Arbeit, nicht leisten können.