DIE FAMILIENUNTERNEHMER

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Wir sind die Stimme des familiengeführten Mittelstandes in Deutschland.

Berlin | Deutschland Katılım Eylül 2009
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Kluge Köpfe gesucht: 10.000 € für die beste ordnungspolitische Idee DIE FAMILIENUNTERNEHMER vergeben den Ordnungspolitischen Preis für einen bereits veröffentlichten Beitrag (Artikel, Podcast, Video oder Kurzstudie), der aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen ordnungspolitisch analysiert oder löst – mit Bezug zu Deutschland oder Europa. 🗓️ Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026 🔎 Unabhängige Jury, anonymisiertes Auswahlverfahren 👉 ordnungspolitischer-preis.eu
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Energiepolitisch in der Falle!  Die Energiepolitik produziert seit Jahren vor allem eines: Unsicherheit. Das zeigt sich aktuell besonders deutlich beim sogenannten Heizungsgesetz, das nun als „Gebäudemodernisierungsgesetz“ neu verpackt werden soll – aber eventuell aufgrund von Vorfestlegungen und Rechtsprechungen gar nicht umgesetzt werden darf.  Die Klima- und Energiepolitik der Vorgängerregierungen haben Deutschland zunehmend in eine Sackgasse geführt. Nationale Sonderwege, ambitionierte Klimaziele und die Rechtsprechung des Verfassungsgerichts setzen die Politik unter enormen Druck – und führen gleichzeitig dazu, dass Verbraucher und Familienunternehmen kaum noch planen können. Beim Gebäudemodernisierungsgesetz wird das aktuell besonders sichtbar: Trotz gegenteiliger Wahlversprechen ist unklar, ob die Reform überhaupt Bestand haben wird, zumal verfehlte Klimaziele und angekündigte Klagen bereits im Raum stehen. Die Folge: Unternehmen und Verbraucher müssen abwarten oder Entscheidungen unter erheblicher rechtlicher Unsicherheit treffen. Gleichzeitig ist die Politik selbst kaum noch handlungsfähig, weil ihr Spielraum faktisch vorgezeichnet ist. Solche Beispiele häufen sich – und machen die aktuelle Lage für Wirtschaft und Gesellschaft immer schwerer tragbar. Statt mutiger, großer Reformen, die Planungssicherheit schaffen und Klimaschutz sinnvoll ermöglichen, hält man am deutschen Sonderweg fest. Dabei wäre die Integration in den europäischen Ansatz – spätestens mit dem Emissionshandel II – der logischere Schritt. Doch die vermeintliche „Vorbildfunktion“ scheint vielen wichtiger zu sein als ein funktionierendes Gesamtkonzept. Die Bilanz ist ernüchternd: Weder für das Klima noch für die Wettbewerbsfähigkeit ist ein überzeugender Erfolg erkennbar. Energiepolitisch steckt Deutschland damit mehr denn je in der Falle.
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Frisch im Amt, schon zu Gast bei den Familienunternehmern: In Stuttgart besuchte uns Baden-Württembergs neuer Ministerpräsident Cem Özdemir anlässlich unserer #FamUTage26. Auf der Bühne sprach er auch über Familienunternehmen im Land - und Parallelen zu seinem Wahlkampf. Danke für den Besuch! #Unternehmertum
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Sachverständigen-Prognose zu Lohnzusatzkosten erfordert 13 Mio Euro Umsatzsteigerung für nur ein Unternehmen Der Sachverständigenrat für Wirtschaft hat die Wachstumsprognose für Deutschland weiter gesenkt. Ohne Reformen drohen die Lohnzusatzkosten mit Anstieg der Sozialbeiträge auf rund 50 Prozent bis 2040 zu explodieren. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Diese Prognose ist erschreckend und wohl das letzte alarmierende Handlungssignal an die Regierung. Rauft die Koalition sich jetzt nicht zusammen und reißt das Ruder durch Einigung auf Reformen herum, kollabieren unsere Sozialsysteme, und wir laufen auf direktem Kurs, Unternehmertum in Deutschland durch nicht mehr zu schulternden Lohnzusatzkosten regelrecht abzuwürgen. Konkret würde ein Anstieg auf 50 Prozent der Abgabenquote für ein Familienunternehmen wie meines bedeuten, rund 13 Millionen Euro mehr Umsatz im Jahr erzielen zu müssen, um diesen zusätzlichen Lohnkostenanwuchs schultern zu können. Momentan aber sind derartige Wachstumssteigerungen allein schon aufgrund unserer international wettbewerbsschädlichen Steuer- und Abgabenlast absolut illusorisch. Jeder Anstieg der Lohnzusatzkosten minimiert also den Spielraum für Investitionen und bei vielen Mittelständlern sogar für Ersatzinvestitionen. Von Investitionen in Zukunftstechnologien kann dann gar keine Rede mehr sein.   Die Regierung darf jetzt keine Zeit mehr verlieren, um die Sozialsysteme tiefgreifend zu reformieren. Besonders erschreckend ist die Lage der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung stiegen seit 2005 preisbereinigt um rund 64 Prozent, während die Einnahmen nicht einmal halb so viel zugelegt haben. Allein diese Differenz legt die Misere offen: Nur dadurch droht der Beitragssatz von heute 17,5 auf fast 20 Prozent im Jahr 2040 anzuwachsen. Wir höhlen unsere Wirtschaftskraft durch immer höhere Arbeitszusatzkosten regelrecht aus. Soziale Sicherheit ist wichtig, aber sie darf nicht dazu führen, dass Arbeit so unbezahlbar wird, dass Unternehmen schließen müssen und zunehmend Arbeitsplätze wegfallen. Sonst gefährden wir die Grundlage unseres Wohlstands.“
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"Nicht bei den Enttäuschungen stehenbleiben": Unsere Präsidentin Marie-Christine Ostermann zieht bei den Familienunternehmer-Tagen 2026 in Stuttgart ein erstes Fazit zu einem Jahr Schwarz-Rot. #FamUTage26
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Resilienz stärken: Deutschlands Wirtschaft zukunftssicher aufstellen Die Resilienz der deutschen Wirtschaft ist ein zentraler Wettbewerbs- und Sicherheitsfaktor, denn “Business Continuity” bedeutet heute: stabile Lieferketten, digitale Souveränität und wirksamer Schutz Kritischer Infrastruktur (KRITIS). Beim Ausbau der strategischen Technologien und der Infrastrukturen darf es daher keine einseitigen Abhängigkeiten geben. Resilienz ist eine Investition in die eigene Zukunft als Wirtschaftsstandort – sie ist die Voraussetzung für Stabilität, Innovationskraft und geopolitische Handlungsfähigkeit. Das heißt: Wir fordern den schnellstmöglichen Verzicht auf sämtliche 5G-Komponenten, die von Herstellern aus Autokratien stammen.
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Söders Initiative gegen Wohnungsenteignungen:  Der richtige Weg gegen diesen Enteignungsirrsinn Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will per Bundesrat die Enteignung von privaten Wohnungsunternehmen in Deutschland verbieten lassen. Ein wichtiges Signal angesichts aktueller Entwicklungen im Land Berlin und SPD-Vorstößen in Sachen Mietendeckel auf Bundesebene. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Söders Initiative ist die richtige Antwort auf das Gespenst der Enteignung, das derzeit vor allem im Land Berlin umhergeht. Während der Berliner Senat mit seinem Vergesellschaftungsrahmengesetz einen historischen Tabubruch begeht und den Eigentumsschutz erodiert, setzt Bayern ein unmissverständliches Zeichen für die Soziale Marktwirtschaft. Wer wie das Land Berlin den Wohnungsmarkt durch Vergesellschaftung regulieren will, lindert nicht den Wohnungsmangel, sondern schafft eine Investitions-Eiszeit. Durch Enteignungen entsteht keine einzige zusätzliche Wohnung. Stattdessen werden Milliarden an Entschädigungsgeldern aus dem Landeshaushalt versenkt.  Dass Söder den Schutz von Privateigentum an Wohnungen nun explizit verfassungsrechtlich absichern will, sendet ein wichtiges Signal an alle Familienunternehmer und Investoren. Privates Eigentum ist eine der wichtigsten Säulen der sozialen Marktwirtschaft. Mit der Initiative Bayerns bleibt Eigentum ein hohes Gut und steht nicht unter politischem Vorbehalt. Wer hingegen befürchten muss, wirtschaftlicher Erfolg oder Bestandsgröße könnten zum Enteignungsrisiko werden, investiert künftig anders – oder gar nicht mehr in Deutschland. Ich hoffe, dass diese beherzte bayerische Verteidigung des Eigentums in Berlin und anderen Bundesländern zur Besinnung führt.“
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Manche Dinge ändern sich dann doch nicht! Groß war die Hoffnung, dass das BMWE in der neuen Regierung – auch aufgrund der bescheidenen ökonomischen wie ökologischen Bilanz – umsteuert: weg von staatlichen Eingriffen und Technologiesteuerung. Nach einem Jahr liegen nun zwei wesentliche Gesetze vor: das Gebäudemodernisierungsgesetz ebenso wie das Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz. Doch leider strotzen auch diese Gesetze vor ungeahnter Regelungswut. Die entsprechende Kritik lässt nicht lange auf sich warten. Der Normenkontrollrat wird in Bezug auf beide Gesetze sehr deutlich – zu Recht! Die Klimapolitik braucht keine staatlich durchregulierte Wirtschaft. Sie braucht eine kosteneffiziente und technologieneutrale Marktwirtschaft – mit viel Markt und ohne Subventionen und Förderregime!
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Warten auf Reformen fühlt sich mit dieser Regierung an wie Warten auf Godot Der Koalitionsausschuss verspricht wieder einmal „irgendwie weiter so“. Nur: Irgendwie weiter ohne klare Richtung erzeugt keine Hoffnung. Erst recht nicht, wenn parallel immer neue Stoppschilder aufgebaut werden. So kommt man nicht voran. Wenn jede Verhandlungsrunde mit einem Treueschwur beginnt, dass es „keine Alternative“ gebe, ersetzt das keine Strategie, es verhindert sie. Führung heißt, Optionen zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und Entscheidungen zu treffen. Im bürgerlichen Lager muss endlich wieder professioneller und strategischer gearbeitet werden. Geduldsfäden können reißen. Die Wirtschaft braucht kein Dauer-Zögern, sondern verlässliche Schritte nach vorn. Keine überhasteten Schnellschüsse – ja. Aber gar nichts zu tun ist auch keine Lösung. Gewählt wurde eine Regierung, nicht eine Verwaltung. Es ist Zeit, gute Wirtschaftspolitik zu machen. Mutiger, klarer, entschlossener.
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Immer stärkerer politischer Zugriff: Eigentum unter Vorbehalt Der immer stärkere politische Zugriff auf den Wohnungsmarkt gefährdet den Schutz von Eigentum – ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Wirtschaftsordnung. Vorreiter dieser Entwicklung ist einmal mehr das Land Berlin: Mit dem sogenannten „Vergesellschaftungsrahmengesetz“ öffnet der Berliner Senat die Tür für weitreichende Eingriffe in private Eigentumsverhältnisse. Parallel werden Instrumente wie ein Mietenkataster, eine „Mietenpolizei“ und neue Anläufe für einen Mietendeckel vorangetrieben. Das ist ein Kurs, der Eigentumsrechte systematisch relativiert. Was bislang als geschützt galt, steht immer öfter unter Vorbehalt staatlicher Eingriffe. Eigentum wird zur politischen Verfügungsmasse. Die Folgen: Vor allem private Kleinvermieter, deren Wohnungen häufig der Altersvorsorge dienen, werden durch immer mehr Bürokratie belastet und zunehmend aus dem Markt gedrängt. Wer alle unter Generalverdacht stellt, schwächt die Vielfalt und stärkt am Ende gerade die großen Akteure. Für Unternehmen und Investoren entsteht ein Klima der Unsicherheit. Denn wenn Eigentum zur Disposition steht, bleiben Investitionen aus. Statt mehr Wohnraum zu schaffen, setzt die Politik auf Regulierung und Umverteilung. Das löst kein Problem: Es entsteht keine einzige neue Wohnung, während sich die Knappheit weiter verschärft. Allen politischen Entscheidern muss klar sein: Ohne verlässlichen Eigentumsschutz gibt es keine Investitionen. Und ohne Investitionen keinen Wohnungsbau, kein Wachstum und keinen Wohlstand.
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Ablehnung der Entlastungsprämie durch den Bundesrat: Watschen für die Regierung Die Entlastungsprämie kommt erst einmal nicht. Der Bundesrat stimmte dem Gesetzentwurf vom Bundestag nicht zu. Nach neuster Umfrage der Familienunternehmer waren 57 Prozent der Firmenchefs ohnehin nicht bereit, die Entlastungsprämie zu zahlen. Nur 12 Prozent der Unternehmen hätten sie voll, 31 Prozent teilweise gezahlt. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Der Bundesrat hat den Nonsens der Entlastung der Arbeitnehmer durch eine von den Arbeitgebern freiwillig zu zahlenden Prämie vorerst gestoppt. Das ist eine richtige Watschen für die Regierung. Hoffentlich weckt diese Notbremsung bei der Koalition jetzt mehr Sachverstand für unternehmerische Folgen ihres Handelns. Die hatte die Regierung nicht durchdacht. Dies ist jetzt die Chance, den unüberlegten Schnellschuss zu korrigieren, damit nicht die Unternehmer die Zeche dafür zahlen müssen. Viele Firmen wären gar nicht in der Lage, diese Prämie zu stemmen. Die Mehrheit der Unternehmer wollte sie daher auch nicht zahlen. Das Geld hierfür müssten sie schließlich erst erwirtschaften. Ich habe es für mein Unternehmen durchgerechnet: Bei rund drei Prozent Umsatzrendite bräuchten wir allein in unserer Firma für die 250.000 Euro Mehrkosten (bei 250 Mitarbeitern) rund acht Millionen Euro zusätzlichen Umsatz. Dieser Sachverhalt ist vielen Arbeitnehmern gar nicht klar, die glauben, die Arbeitgeber hätten die Entlastungsprämie vorher vom Bund erhalten, um sie dann nur auszuzahlen. Dieser Stopp ist hoffentlich das endgültige Aus für diese Unternehmer-Belastungsprämie. Das wäre auch für den Betriebsfrieden in vielen Unternehmen ein Segen.“
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Die Stimmung der Familienunternehmer in Deutschland ist weiterhin pessimistisch. Die erwartete Auftragslage dümpelt in einer trüben Seitwärtsbewegung und steuert auch im II. Quartal auf keinen erkennbaren Lichtblick zu. Fast jedes fünfte Unternehmen plant Arbeitsplätze abzubauen. Nur 12 Prozent werden die steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1000 Euro voll zahlen. 31 Prozent teilweise. 57 Prozent wollen die Entlastungsprämie nicht zahlen. Dies zeigt die neueste Umfrage von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Deutschlands Familienunternehmer darben unter den multiplen Krisen. An der geopolitischen Lage allein aber liegt es nicht, dass Deutschlands Wirtschaft weit mehr krankt, als unsere Nachbarn in der EU. Die fehlende Resilienz der deutschen Wirtschaft geht auch auf das Konto der seit Jahren nicht an einem Strang in dieselbe Richtung ziehenden Regierungskoalitionen. Die steigende Abgabenlast für unsere Unternehmen ist ein Investitions- und Jobkiller. Noch immer aber warten die Unternehmer auf längst angekündigte Reformen, die den Anstieg der Lohnnebenkosten, Energiepreise und Steuern nicht nur temporär lindern, sondern langfristig in den Griff bekommen. Das frisst neben internationaler Wettbewerbsfähigkeit das so wichtige Vertrauen in den Standort Deutschland. Und in solch kritischer Lage verspricht die Regierung den Arbeitnehmern die Entlastungprämie. Doch dies ist ein Vertrag zu Lasten Dritter. Die Regierung verheißt Entlastung, wälzt aber damit sogar noch weitere Kosten auf die Unternehmen ab. Und das in der längsten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Firmen sind aber gar nicht in der Lage, diese Prämie einfach mal so eben zu stemmen. Es wundert daher gar nicht, dass 57 Prozent der Unternehmer die Entlastungprämie nicht auszahlen wollen. Das Geld hierfür muss schließlich erst erwirtschaftet werden. Ich habe es für mein Unternehmen durchgerechnet: Bei rund drei Prozent Umsatzrendite bräuchten wir für die 250.000 Euro Mehrkosten (250 Mitarbeiter) rund acht Millionen Euro zusätzlichen Umsatz. Es obliegt jetzt Bundeskanzler Friedrich Merz, vom Außenkanzler nun die ebenso wichtige Rolle des Wirtschaftskanzlers auszufüllen. Er muss jetzt echte Führungsstärke zeigen und die Regierungskoalition auf den Kurs der Angebotspolitik einigen. Das Beharren auf Nachfragepolitik, die mittlerweile astronomische Kreditlasten verursacht, ist unvernünftig, zukunftsvergessen und passt nicht mehr in diese Wirtschaftslage.“ Hier gibt's alle Ergebnisse der Umfrage: familienunternehmer.eu/fileadmin/fami…
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„Dem Mittelstand beim Sterben zuzusehen – das können wir nicht akzeptieren“ Der Mittelstand ist enttäuscht von der Bundesregierung und Friedrich Merz. Notfalls müsse der Kanzler die Vertrauensfrage stellen, um die SPD auf einen wirkungsvolleren Reformkurs zu zwingen, sagt die Präsidentin des Familienunternehmer-Verbands, Marie-Christine Ostermann. Über die Politik der Bundesregierung, über die Führung von Kanzler Merz und über die Familienunternehmer-Tage 2026, die heute beginnen, spricht unsere Präsidentin heute im Interview mit der Rheinischen Post. #FamUTage26 💡 Der ganze Artikel: rp-online.de/politik/deutsc…
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#FamuTage26 in Stuttgart – unser Jahreskongress in Zeiten, die Zuversicht brauchen Ein Jahr Bundesregierung – und zuversichtlich zu bleiben, fällt nicht immer leicht. Strukturreformen wurden erneut vertagt, große Sozialstaatsreformen vermieden. Gleichzeitig bleiben die Energiepreise hoch, Rekordschulden werden aufgenommen und selbst gesetzte rote Linien wie Steuererhöhungen überschritten. Das kostet Vertrauen – und erzeugt Resignation. Dabei braucht unser Land jetzt vor allem eines: mutige Reformen. Genau hier wollen wir ansetzen: konstruktiv, ordnungspolitisch fundiert und mit unternehmerischem Blick. Deshalb treffen wir uns diese Woche auf den Familienunternehmer‑Tagen 2026. Unter dem Motto „Zukunft gestalten. Wirtschaftswachstum jetzt!“ diskutieren wir, wie Deutschland wieder auf Wachstumskurs kommen kann – und welche Rolle Familienunternehmen dabei spielen. Die Highlight-Veranstaltung unseres Verbands findet dieses Jahr in Baden‑Württemberg statt – Heimat innovativer Mittelständler und familiengeführter Weltmarktführer. Vor uns liegen Tage des Austauschs mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien, unter anderem mit: Cem Özdemir, designierter Ministerpräsident Baden‑Württemberg  Prof. Udo Di Fabio, Verfassungsrichter a. D.  Günther Oettinger, EU‑Kommissar a. D. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und neue Impulse.
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Einjähriges von Digitalminister Karsten Wildberger: Vorbild für andere Ministerien Das Digitalministerium (BMDS) besteht diesen Mittwoch seit einem Jahr. Fast schon unbemerkt von der Öffentlichkeit arbeitet Karsten Wildberger, Deutschlands erster Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, erfolgreich seine Agenda ab. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Karsten Wildberger ist einer der ganz wenigen Bundesminister im Kabinett Merz, bei denen man nach einem Jahr unmissverständlich sagen kann: Der Kurs stimmt. In nur zwölf Monaten hat er zentrale Blockaden gelöst, an denen die Merkel‑Regierungen und die Ampelkoalition über mehr als ein Jahrzehnt gescheitert sind. Wildberger hat dem stockenden Netzausbau ebenso wie der überfälligen Verwaltungsdigitalisierung spürbare Impulse gegeben. Das macht Hoffnung, dass Deutschlands digitale Aufholjagd endlich beginnt und Bewegung in die zähe Verwaltungspraxis kommt. Ein effizienter, handlungsfähiger Staat ist ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen.  Indem Wildberger durch das Netzausbaubeschleunigungsgesetz der digitalen Infrastruktur zum vorrangingen öffentlichen Interesse verhalf, verkürzte er wichtige Genehmigungsverfahren. Scheiterte die Digitalisierung der Verwaltung bislang im Wesentlichen am föderalen Klein-Klein und den Egoismen der Bundesländer, brachte Wildberger eine föderale Modernisierungsagenda auf den Weg. Ihm ist es damit gelungen, die meisten Ministerpräsidenten mit ins Boot zu holen, um einheitliche IT-Standards und zentrale Lösungen zu unterstützen, anstatt dass weiterhin jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht. Dass sich hier nun etwas bewegt, ist ein echter Fortschritt. Im Koalitionsvertrag steht, dass in der Bundesverwaltung bis 2029 acht Prozent der Stellen abgebaut werden sollen. Von diesen Einsparungen beim Staat ist nach einem Jahr noch immer nichts zu erkennen. Damit die stetig steigenden Personalkosten nicht zu weiteren Steuererhöhungen führen, obliegt daher gerade auch hier dem Digitalministerium eine wichtige Zentralfunktion für effizientere Strukturen. Karsten Wildberger hat hier noch einen sehr beschwerlichen Weg vor sich. Sein Kurs aber stimmt. Von der Geräuschlosigkeit und der Effizienz Wildbergers und seines Digitalministeriums sollten sich andere Häuser einige Bits und Bytes kopieren.“
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Unsere Delegationsreise nach Bulgarien war ein voller Erfolg. Wir danken herzlich allen Teilnehmern, Gastgebern sowie unseren Gesprächspartnern für die interessanten Impulse und freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal - bereits im Herbst 2026! Sie wollen dabei sein, sind aber noch kein Mitglied? Informieren Sie sich jetzt kostenlos und registrieren Sie sich unverbindlich als Interessent: familienunternehmer.eu/socialmedia-b
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Zu spät und zu wenig – Reformvermeidung statt Reformpolitik  Die Koalition ist mit dem Versprechen gestartet, es besser zu machen. Ein Jahr später zeigt sich: Der eigene Anspruch wird bisher nicht eingelöst. Es gibt erste Reformschritte, doch sie bleiben halbherzig und reichen für die Größe der Probleme bei weitem nicht aus. Das deutlichste Beispiel ist die gesetzliche Krankenversicherung. Laut gestartet, mit dem Ziel das System zu entlasten, endet die Reform mit immer weiter zusammengestrichenen Einsparzielen. Übrig bleibt ein Paket, das die strukturellen Defizite nicht behebt, die Finanzierung bleibt wacklig, die Belastung für Beitragszahler steigt weiter.  Dabei ist die Lage in allen Sozialversicherungen ernst. Demografie, Kostenentwicklung und wachsende Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt sind seit Jahren bekannt. Trotzdem setzt die Koalition vor allem auf Zeitgewinn. Wenn Entscheidungen fallen, dann meist als Minimalkompromiss. Notwendige Strukturreformen werden vertagt – mit absehbaren Folgen. Das ist keine nachhaltige Politik. Wer Probleme nicht löst, sondern verlängert, verschiebt die Kosten in die Zukunft. Eine Koalition, die mit Reformanspruch angetreten ist, muss mehr liefern als Schulden, neue Abgaben und zu kleine Schritte. Die Zeit für ernsthafte Reformen ist nicht irgendwann – sie ist jetzt.
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📅 Noch 7 Tage bis zu den Familienunternehmer-Tagen 2026! #FamUTage26 🤝 In der kommenden laden wir unsere Mitglieder, Interessenten sowie hochkarätige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu den Familienunternehmer-Tagen 2026 nach Stuttgart ein. Unter dem Motto „Zukunft gestalten. Wirtschaftswachstum jetzt!“ diskutieren wir gemeinsam, wie unser Land wieder auf Wachstumskurs kommen kann – und welche Rolle Familienunternehmen dabei spielen. 💡 In Zeiten globaler Umbrüche und dem Eindruck, dass die Weichen für die Zukunft derzeit nicht in Deutschland und Europa gestellt werden, stellen wir die Frage: Welche Reformen sind nötig, damit unternehmerisches Handeln am Standort Deutschland wieder attraktiver wird? Und: Woraus schöpfen wir Familienunternehmer Zuversicht für unsere Zukunft in Deutschland? 🗣️ Auf der Bühne begrüßen wir mit Cem Özdemir auch den designierten Ministerpräsidenten Baden-Württembergs. Außerdem haben uns Prof. Di Fabio, ehmaliger Richter am Bundesverfassungsgericht und Heike Göbel, Redakteurin für Wirtschaftspolitik bei der FAZ sowie Günther Oettinger, ehemaliger EU-Kommissar, ihre Zusage übermittelt. 🔎 Alle Mitglieder haben noch die Möglichkeit, sich für die Familienunternehmer-Tage 2026 anzumelden. Und auch (neue) Interessenten können so kurzfristig noch dabei sein: Einfach als Interessent für eine Mitgliedschaft registrieren (Link in der Bio) und für die Veranstaltung anmelden. Wir freuen uns auf Sie! familienunternehmer.eu/socialmedia-b
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Familienunternehmer zum Eckpunkte-Haushalt 2027: Statt Konsolidierung Augenwischerei und blindes Hoffen auf ein Wunder Finanzminister Lars Klingbeil stellte heute die Eckpunkte für den Haushalt 2027 vor, die das Kabinett verabschiedet hat. Von konkreter Haushaltskonsolidierung noch keine Spur. Stattdessen noch nebulöse Globalpositionen. Auch in den Folgejahren drohen weiteres Ausgabenplus und höhere Neuverschuldung und damit weitere Belastungen für die Unternehmen. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: „Die Koalition ist zur Einigung fähig, das war es dann aber auch schon mit den guten Nachrichten heute. Finanzminister Klingbeil legt mit den Eckwerten 2027 und dem Finanzplan bis 2029 kein solides Zahlenwerk vor. Auf dem Papier täuscht der Haushaltsentwurf darüber hinweg, der Finanzminister habe den Haushalt 2027 im Griff und die Deckungslücke erfolgreich geschlossen. Weit gefehlt: Dieser Haushaltsentwurf ist lediglich Augenwischerei. Lars Klingbeil nennt weder konkrete Zahlen noch Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung, wie er dieses Ziel erreichen will. Dass die Schuldenaufnahme erneut steigen soll, scheint für den Bundesfinanzminister bereits unvermeidbarer Fakt zu sein und lässt das Unheil zusätzlicher neuer Steuerbelastungen erahnen. Dabei ist die Abgabenlast für unsere Unternehmen jetzt schon ein Investitions- und Jobkiller. Die Nettokreditaufnahme sinkt 2027 doch nicht wie angekündigt um 10 Milliarden auf 88 Milliarden Euro, sondern steigt stattdessen sogar noch auf 111 Milliarden Euro. Damit bugsiert der Finanzminister unser Land in die völlig falsche Richtung. Rechtlich möglich ist das, weil die schlechtere Konjunktur eine höhere Ausnahme von der Schuldenbremse erlaubt. Das Kabinett hat lediglich eine vage Absichtserklärung mit vielen Fragezeichen präsentiert. Weder Bürger noch Unternehmer können nachvollziehen, wie der Bund seine Finanzen ordnen will. Verunsicherung über drohende weitere Kostensteigerungen aber sind Gift für unsere Wirtschaft. Statt sich den Realitäten zu stellen, die strenge Ausgabendisziplin erfordert, vertagt die Schuldenkoalition die Problemlösung in die Zukunft und hofft auf eine anspringende Konjunktur oder neue Steuereinnahmen, obwohl sie mit ihrer Politik genau das verhindert. Doch während die Wirtschaftswende noch immer ausbleibt, werden die Finanzierungslücken in den jetzt folgenden Jahren real und immer größer. Durch die steigendenden Zinsausgaben gerät der Haushalt unter immer größeren Druck.“
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