Dr. Friedmann Eißler

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@frei_theorem

Islam - Theologie - Religionen | Islambeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg | privater Account ► https://t.co/TX8EwJ1ZSs

Katılım Kasım 2021
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
ℹ️ Das Sanitäter-Massengrab-Massaker …und was wirklich passiert ist Nach vielen Anfragen drei Tage Detektivarbeit. Es ist nicht alles so, wie die Medien es darstellen. Schon per Mail an alle Abonnenten. Ohne Bezahlschranke. steadyhq.com/de/u-m/posts/8…
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
ℹ️ Israels Genozid: Der Trick von Amnesty International In der vergangenen Nacht hat Amnesty International seinen Bericht zum angeblichen Genozid Israels im Gazastreifen veröffentlicht. Wie viele andere arbeite ich dies derzeit durch. Da auch einzelne Angriffe „dokumentiert“ wurden. Vorab möchte ich eine Passage ansprechen, welche den Kern des ganzen Berichtes aufzeigt. Versteckt auf 300 aufwändigen Seiten, die zu weiten Teilen überflüssig sind. „Der IGH hat akzeptiert, dass bei Fehlen eines direkten Beweises [für einen Genozid] eine konkrete Absicht indirekt durch Schlussfolgerung für Zwecke der Staatsverantwortung festgestellt werden kann, […]. Seine Urteile zur Schlussfolgerung einer Absicht können jedoch als äußerst eng gelesen werden, und […] in einer Weise, die einen Staat möglicherweise daran hindern würde, bei der Durchführung seiner Militäreinsätze neben einem oder mehreren zusätzlichen Motiven oder Zielen auch völkermörderische Absichten zu verfolgen. Wie unten dargelegt, hält Amnesty International dies für eine zu enge Auslegung der internationalen Rechtsprechung, die die Feststellung eines Völkermords im Kontext eines bewaffneten Konflikts praktisch ausschließen würde.“ „You feel like you are subhuman“ - Israel‘s genocide against palestinians in Gaza, S. 101 Die Völkermordkonvention wurde 1948 geschaffen, im Nachhall des Holocaust. Eine der Kernfragen war also zu unterscheiden, was ein Krieg ist und was ein Genozid. Denn es hatte ja beides stattgefunden. Zum einen das Kriegsgeschehen an vielen Fronten weltweit. Zum anderen die Vernichtungslager im Nazi-Reich. (Neben vielen anderen Dingen, u.a. in Polen und China, das Töten von Behinderten, Roma und Sinti, SPDlern, und und und.) Hätte man alles rigoros zum Genozid erklärt, wäre jeder Krieg ein Genozid. Wenn ein Staat sich also daran halten wollte, hätte das für ihn jeden Krieg unmöglich gemacht. Selbst, wenn er sich - wie im Falle Israel - verteidigt. ▶️ Ein Beispiel: In einem Wohnhaus wird ein Kommandoposten eingerichtet. Im Haus daneben befinden sich Zivilisten. Das Kriegsvölkerrecht hat als Maßstab die militärische Notwendigkeit angelegt. Die Frage, wie wichtig es ist, den Kommandoposten zu zerstören. Zudem spielen weitere Faktoren eine Rolle, ob ein Kriegsverbrechen vorliegt. Beispielsweise, ob der Angreifer überhaupt wusste, dass sich in dem Haus nebenan Zivilisten befinden. Ob der Angriff auf den Kommandoposten gezielt war, oder ob er auf das Haus daneben gezielt hat. Welche Waffen eingesetzt wurden. Und so weiter. Erst, wenn man nachweisen kann, dass der Angreifer auf das Haus nebenan gezielt hat, und so etwas mehrfach und in der Absicht getan hat, eine Gruppe auszulöschen, kann man von Genozid sprechen. Wird der Kommandoposten zerstört, das Haus daneben beschädigt und die Zivilisten sterben, sind das mit hoher Wahrscheinlichkeit Kollateralschäden. Tragisch, dramatisch, widerwärtig, wie Krieg nun einmal ist. Alles unbenommen. Aber das Kriegsrecht betreffen ist es eben so. Denn es war wahrscheinlich nicht die primäre Absicht des Angreifers, die Zivilisten zu töten. Und das gilt für alle Kriege und für alle Staaten. Unabhängig davon, ob es einem gefällt oder nicht. ▶️ Übersetzen wir also, was Amnesty International hier sagt. Zunächst stellt es fest, dass der Internationale Gerichtshof der UN akzeptiert, wenn anstatt eindeutiger Beweise indirekte Beweise angeführt werden. Das ist grundsätzlich richtig. Der gleiche IGH hat aber festgestellt, dass ein Genozid die einzige (!) Schlussfolgerung sein muss, die man ziehen kann. (Völkermord-Prozess Bosnien/Serbien, 2007) 2015 hat das Gericht das im Prozess Kroatien gegen Serbien nochmals unterstrichen, der Vorwurf müsse „beweiskräftig“ sein. Amnesty International sagt nun, die „Schlussfolgerungen einer Absicht“ seien „äußerst eng“. Sie würden „Feststellung eines Völkermords im Kontext eines bewaffneten Konflikts praktisch ausschließen“. Das ist, wie erklärt, völlig richtig. Das tut die Konvention. Das ist Absicht. Denn in jedem Krieg sterben Menschen. Auch Zivilisten. Ein Genozid müsste also zwangsläufig etwas sein, was über diese „normalen“ Kriegshandlungen hinausgeht. Und exakt das ignoriert Amnesty International durchgehen. In den 15 aufgeführten Fällen von Luftangriffen werden beispielsweise die getöteten Zivilisten aufgeführt. Oder zumindest jene, die die Hamas gemeldet hat. Doch in keinem Fall wird angegeben, wie viele Kombattanten – und damit legitime Ziele – getötet oder verwundet wurden. Weil die Hamas weiß, wie Amnesty International, die UN und viele Menschen im Westen „ticken“. Die Palästinenser geben nie die getöteten Kombattanten an. Um beim obigen Beispiel zu bleiben wird in dem Report die Kommandozentrale in der Argumentation weggelassen, es werden nur die getöteten Zivilisten in dem Haus nebenan betrachtet, und nur aufgrund dessen kommt Amnesty dann zu dem Schluss, dass ein Genozid vorliegt. ▶️ Das ist, als würde man behaupten, Wasser würde kochen, ohne die Temperatur zu messen und das fehlende Verdunsten zu beachten. Einfach nur, weil es gerade in einem Topf auf einem Herd steht. Die Bemessungsgrundlage, ob es sich um ein normales Kriegsgeschehen oder einen Genozid handelt, wird ignoriert. Und damit der Kern der Definition, auf deren Basis die Völkermordkonvention überhaupt geschrieben wurde. ▶️ Und das ist, nüchtern betrachtet, schlicht ein Skandal. Amnesty International behauptet einen Genozid nachzuweisen, indem es einfach die Definition von Genozid ändert. Weil ihr die tatsächliche Definition nicht ausreicht. Das ist exakt das, was Israelfeinde und pro-palästinensische Propagandisten tun. Das ist der Spin. Die Angabe von vielen Toten reicht AI aus, um zu veröffentlichen, Israel begehe einen Völkermord. Die Überschrift lässt erahnen, dass es nicht um eine Prüfung nach wissenschaftlichen Maßstäben ging. In der man ergebnisoffen die Fakten prüft und dann zu dem einen oder anderen Schluss kommt. Sondern dass man von vornherein vermeintliche Beweise gesucht hat, Israel einen Völkermord anzulasten. Und da diese nicht ausreichen, ändert man die Definition. Und sagt, das höchste Gericht, dass diese zu vertreten hat, lege das zu streng aus. _________ 🌐 Dieser Beitrag wurde auch auf Steady veröffentlicht und bereits per Mail an alle Abonnenten und Mitglieder verschickt. (Abo kostenlos, über 2/3 ohne Bezahlschranke.) steadyhq.com/de/u-m/posts/a…
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Dr. Friedmann Eißler
Dr. Friedmann Eißler@frei_theorem·
Der Bericht "Muslimfeindlichkeit - Eine deutsche Bilanz" des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit (UEM) ist fast unbemerkt erneut veröffentlicht worden. In meinem neuesten Video werfe ich eine kritischen Blick auf die Kerninhalte. youtube.com/watch?v=6m5956…
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Dr. Friedmann Eißler
Dr. Friedmann Eißler@frei_theorem·
Wie ist der sogenannte "Wolfsgruß" einzuordnen und was sind die Hintergründe? Das ganze Video zum Thema "Wolfsgruß – ATİB – Graue Wölfe" ist jetzt auf YouTube und als Podcast verfügbar. youtube.com/watch?v=-VK5Hs…
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Daniel Rickenbacher
Daniel Rickenbacher@DanielRickenba6·
Zusammenfassend kann man sagen: Der Postkolonialismus leidet genau an dem, was er angeblich kritisiert: Ein Eurozentrismus, eine Verengung des Fokus auf eine spezifische Epoche und auf gewisse europäische Imperien, eine essentialistische Betrachtung Europas und der Kolonisierten.
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Daniel Rickenbacher
Daniel Rickenbacher@DanielRickenba6·
Die Einwanderung arabischer und muslimischer Migranten ins Land Israel/Palästina vor der Staatsgründung Israels ist ein Tabu in der westlichen, tendenziell pro-palästinensischen Geschichtsschreibung. Der "Blut-und-Boden"-Mythos des palästinensischen Nationalismus, wonach die arabischsprachige Bevölkerung ohne Brüche schon immer im Land ansässig war, wird von westlichen Akademikern einfach unhinterfragt übernommen, obwohl kein westlicher Akademiker dasselbe im Falle der Franzosen, Deutschen oder Schweizer behaupten würde. Das ist natürlich eine absurde Annahme, denn das Land Israel/Palästina war seit 2000 Jahren Teil von Grossreichen und Grenzgebiet zwischen den wichtigen Regionen Syrien und Ägypten. Dass es in dieser Zeit zu Wanderungsbewegungen auch der nicht-jüdischen Bevölkerung kam und dass sich die Bevölkerung verändert hat, ist eine Selbstverständlichkeit. Die Region im südlichen Israel war lange von ägyptischer Einwanderung betroffen. Während der ägyptischen Herrschaft 1831-1840 wanderten nach Schätzungen von Historikern etwa 10.000-20.000 Ägypter ins Land ein, fast 10 Prozent der Gesamtbevölkerung, und siedelten in etwa 100 Ortschaften. Wäre es korrekt, hier von Siedlerkolonialisten zu sprechen? Man könnte ja argumentieren, dass die ägyptischen Siedler durchaus als Vertreter einer kolonialen Macht, nämlich Ägypten, ins Land kamen. Die verstärkte jüdische Einwanderung ins Land Israel begann fast zeitgleich, hatte jedoch keine solche, imperiale Unterstützung. Quelle: 'Asqalān al-Jadīda: Egyptian Rule and the Settlement of Egyptians in the Vicinity of Ashkelon, 1831-1948, #article_abstract" target="_blank" rel="nofollow noopener">escholarship.org/uc/item/2wb2x8…
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Christian Ströbele
Christian Ströbele@c_stroebele·
Weil es gerade wieder durch die Timelime wabert, ein paar Stichworte zu den beiden Abū Sittas: Salmān Abū Sitta, Bauingenieur, bekannt für seinen Aktivismus (darunter hunderte Reden und Aufsätze, bspw.: plands.org/en/articles-sp…) als eine der bekanntesten Größen im Themenfeld 1/
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Nina Scholz
Nina Scholz@NinaaScholz·
Studie (Universität Münster) trübt Hoffnung auf Islam-Liberalisierung durch künftige Multiplikatoren der Muslim-Gemeinde. "Zu einem ernüchternden Befund kommt eine Studie über Einstellungen von deutschen Studenten der islamischen Theologie und Religionspädagogik. Zukünftige Religionslehrer vertreten reaktionäre, antisemitische und islamistische Einstellungen. Was als Baustein für die Integration gedacht war, könnte sich nach den Ergebnissen der Studie als staatlich finanzierte Propaganda für den Islamismus erweisen." @maurerxx mit Details: volksblatt.at/politik/aussen…
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Heiko Heinisch 🗽
Heiko Heinisch 🗽@HeikoHeinisch·
Wären in #Hamburg 1000 Neonazis statt 1000 Islamisten auf die Straße gegangen, um für einen völkisch reinen Staat zu demonstrieren, wäre in #Deutschland und vermutl. auch in #Österreich seit Tagen die Hölle los: Massendemos, Talkshows + Medien hätten nur noch 1 Thema. /1
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Murat Kayman
Murat Kayman@KaymanMurat·
Vorstellung einer homogenen Leitkultur, die mal rassistisch, mal quasireligiös, mal sektiererisch geprägt ist. Diese ideologische Verwandtschaft bereitet auch die muslimischen Jugendlichen in den Verbänden auf die Narrative der extremistischen Gruppen vor. Konfrontiert mit deren
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Eren Güvercin
Eren Güvercin@erenguevercin·
2003 hat der damalige Innenminister Schily die islamistische Kalifatsbewegung #Hizbutahrir mit einem Betätigungsverbot belegt. Seit über 5 Jahren und noch stärker seit dem 7.10. erreicht die Hizbutahrir über #RealitätIslam #GenerationIslam und #MuslimInteraktiv so viele junge Muslime wie nie. Was für eine Bedeutung hat noch ein Betätigungsverbot, wenn es nicht auch durchgesetzt wird? #Lanz
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Emrah Erken 🔥🎺
Emrah Erken 🔥🎺@AtticusJazz·
Aus Brockhaus' Konversations-Lexikon in 16 Bänden (Neunter Band), Leipzig, Berlin und Wien 1894: " (...) Das jetzige Jerusalem zählt (nach einer Schätzung von 1886) 33 951 Einwohner, darunter 20 000 Israeliten, 5500 Mohammedaner, 4600 Griechisch-Orthodoxe, 70 Griechisch-Unierte, 2200 Katholiken, 950 Evangelische sowie 450 armenische, 85 koptische, 56 abessinische 40 syr.-jakobitische Christen. Gegenwärtig kann eine Gesamtzahl von 60 000 (darunter 35-40 000 Israeliten) angenommen werden, da die Zuwanderung von Israeliten fortdauert. (...)" Dazu folgende Bemerkungen: - Ganz offensichtlich bildeten die Juden in den Achtziger und Neunziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts die grösste Bevölkerungsgruppe in Jerusalem. Im Jahr 1894, als dieses Band erschien, lebten bereits circa 6 bis 7 Mal mehr Juden in der Stadt als muslimische Araber. - Bereits im 19. Jahrhundert fand offenbar eine Zuwanderung von Juden in ihre historische Heimstätte statt. Sehr wichtig dabei ist die Feststellung, dass diese Zuwanderung mit Zionismus nichts zu tun hat. "Der Judenstaat" von Theodor Herzl erschien erst 1896, damit zwei Jahre nach diesem Brockhaus-Band. - Diese Zuwanderung erfolgte, als dieses Gebiet noch vom Osmanischen Reich beherrscht wurde (bis 1917). Anschliessend wurde "Palästina" zu einem britischen Mandatsgebiet. - Die Zuwanderung von Juden in dieses weitestgehend unbewohnte Gebiet, wo nur einige wenige Araber und Beduinen noch lebten, brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dies hatte eine Zuwanderung von Arabern die Folge. Sie kamen aus unterschiedlichsten Gebieten des Nahen Ostens. Machen wir einen Sprung nach vorne: - Zwischen 1948 und 1964 gab es keine Forderung von Arabern, die einen unabhängigen "palästinensischen" Staat verlangten oder sich als "Palästinenser" bezeichneten. - Im Jahr 1964 wurde die erste PLO-Charta niedergeschrieben. Diese gilt als die Geburtststunde eines arabischen Volkes mit der Bezeichnung "#Palästinenser", von dem die Welt bis zu diesem Moment noch nie etwas gehört hatte. - Besonders interessant ist Art. 24 der ersten PLO-Charta, der Folgendes besagt: This Organization does not exercise any regional sovereignty over the West Bank in the Hashemite Kingdom of Jordan, on the Gaza Strip or the Himmah Area. Its activities will be on the national popular level in the liberational, organizational, political and financial fields. #google_vignette" target="_blank" rel="nofollow noopener">jewishvirtuallibrary.org/the-original-p… Mit anderen Worten wollte die PLO keine Souveränität über die Westbank und den Gaza-Streifen. Das hat damit zu tun, dass im Jahr 1964 die Westbank jordanisch besetzt war. Erst als Israel dieses Gebiet von den Jordaniern befreite, entstand damit eine Anspruchshaltung der sog. "Palästinenser". Das Motiv hinter der Erfindung der sog. "Palästinenser" ist damit die Begründung einer Anspruchshaltung und die gleichzeitige Delegitimierung Israels und dessen Recht zu existieren. Für mehr Informationen siehe auch: fokusisrael.ch/die-erfindung-… #Israel
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