
Felix Freimann
349 posts




ドイツ🇩🇪といえばソーセージ‼️美味しい😋


Alleine beim Massaker von Babyn Jar gab es mehr tote Zivilisten als bei der Bombardierung Dresdens. Letzteres hat der rechte Rand immer noch nicht verkraftet, ersteres hat er noch nie benannt. Es gibt abgesehen von der regionalen Betroffenheit keinen Grund, die Bombardierung Dresdens irgendwie zu betonen. Relativ zu all den Schrecken des Krieges ist sie vernachlässigbar. Sie besitzt keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Die ihr zugrundeliegende Logik war operativ deutscher Kriegsalltag. Die Deutschen haben jahrelang und millionenfach erbarmungslos Zivilisten massakriert und bombardiert. Wer in auffallender Regelmäßigkeit nur über die deutschen Opfer schreibt und die deutschen Täter ignoriert, gehört nicht nur politisch an den Rand der Gesellschaft.

Max Mannhart hat's geschafft: Ich gebe meine Meisterstelle als Baumschulgärtner auf. Ab sofort bin ich als Chefkommentator & Redakteur für Apollo News tätig! Apollo News ist eines der spannendsten, talentiertesten und freiheitlichsten Medien in der westlichen Welt. Es ist mir Ehre und Freude zugleich, von nun an Teil davon zu sein. Auf eine lange Zusammenarbeit!



Im FAZ-Interview distanziert sich der RN-Chef Bardella durchaus mit harten Worten von der AfD. „Viele Positionen der AfD sind mit unseren Grundsätzen unvereinbar.“








Die Äußerungen von @BjoernHoecke in dem Gespräch bei @benungeskriptet zum Thema #Remigration verdienen nähere Betrachtung, weil sie politisch hoch relevant sind und nicht dem entsprechen, was viele Rechte von Höcke erwarten. Insbesondere diese Äußerung: "Wer die Staatsbürgerschaft hat, und solange dieser Staat existiert, ist staatsrechtlich gesehen Deutscher, da beißt die Maus keinen Faden ab, und da wird die AfD auch als Rechtsstaatspartei nicht rangehen. Das ist selbstverständlich. Aber mit den Auswirkungen müssen wir leben." Diese Bemerkung wird flankiert von weiteren Äußerungen der folgenden Art: "Als verantwortlicher Politiker würde ich alles machen, die Zuwanderung aus außereuropäischen Kontexten sofort auf null zu setzen. (...) Und ich würde versuchen, alles rückabzuwickeln, was rechtsstaatlich möglich ist." "(...) ich will vor allem die außer Landes bekommen, die nicht legal hier sind und die wir auch nicht perspektivisch integrieren können." "Ja, ich habe Ausländer kennengelernt, die deutscher sind als Biodeutsche." Höcke sprach im Zusammenhang mit den seit 2025 möglichen "Turboeinbürgerungen" auch über die Möglichkeit, Einbürgerungen rückwirkend abzuerkennen, wenn sie rechtswidrig zustande gekommen sind; aber er machte deutlich, daß dies quantitativ keine relevante Maßnahme sein werde. Er erwähnte auch eine frühere Initiative von Bundeskanzler Kohl, die türkischen Gastarbeitern eine Prämie für die freiwillige Rückkehr in ihre Heimat bot; aber aus dem Kontext war ersichtlich, daß er nicht daran denkt, auf diese Weise auch die Rückkehr nichtassimilierter Staatsbürger zu befördern. Insgesamt wurde klar: Remigration bedeutet für Björn Höcke die Rückführung von Ausländern in ihre Heimat, und zwar vor allem von Menschen, die als Asylbewerber nach Deutschland kamen und deren Asylgesuch abgelehnt wurde oder deren Asylgrund entfallen ist. Es gibt für Höcke keine "Gruppe C" von nichtassimilierten Staatsbürgern, die durch Assimilierungsdruck zur Remigration genötigt werden sollten. Höcke bewegt sich vollständig innerhalb des Rahmens, den das Bundesverwaltungsgericht in seinem #Compact-Urteil gesetzt hat. Ich stelle das hier nur fest, ohne es zu bewerten. Aber für die deutsche Rechte ist das hochrelevant: In der AfD gibt es keinen führenden Politiker mehr, der Remigration und Staatsbürger zusammendenkt. Auf zwei unter Rechten weitverbreitete Irrtümer, die auch Höcke aussprach, möchte ich noch kurz eingehen: 1. Ein wesentliches Mittel, Armutseinwanderung zu verhindern und Remigration zu befördern, sei die Kürzung der Sozialleistungen für Asylbewerber und für Ausländer, die noch nie Leistungen für den deutschen Staat erbracht haben. Dieser Weg ist in Deutschland durch das Bundesverfassungsgericht verbaut, das das Existenzminimum für alle in Deutschland lebenden Menschen aufgrund von Art. 1 GG gleich definiert und grundsätzlich eine Unterschreitung verbietet. 2. Wir könnten die Aufenthaltsgewährung für 98,5 Prozent aller Asylsuchenden problemlos unterlassen, weil nur 1,5 Prozent von ihnen Asyl aufgrund von Art. 16a GG bekämen, also politisch Verfolgte seien. Alles andere beruhe auf Verträgen, die wir kündigen könnten. In dieser Annahme stecken gleich zwei Irrtümer: Weder bedeutet die Quote von 1,5 Prozent Asylgewährungen nach Art. 16a GG, daß nur dieser Anteil echte Fluchtgründe habe; auch der internationale Schutz aufgrund der Genfer Konvention wird nur bei politischer, religiöser, rassischer pp. Verfolgung gewährt. Noch trifft es zu, daß es auf dem Boden des Grundgesetzes irgendeine Möglichkeit gebe, zukünftig nur derjenigen Gruppe von Personen Schutz zu gewähren, die derzeit Asyl gem. Art. 16a GG erhält. Auf diesen Punkt bin ich ausführlich in meinem Vortrag beim Thing X eingegangen und werde ihn hier auf X erläutern, wenn die Aufzeichnung des Vortrags veröffentlicht sein wird. youtu.be/VO3QuFZ5rFg?si…






Hätte »Ben ungeskripted« aus meiner Sicht im Interview mit Höcke kritischer sein können? Zweifellos. Wenn ein AfD-Politiker wie Höcke sagt, es gebe »nur einen Schuss«, um Deutschland zu retten, würde man gerne wissen, was genau damit gemeint ist – und was passiert, wenn dieser Schuss nicht genutzt wird. Wie könnte eine deutsche Erinnerungskultur fernab von »Schuldkult« aussehen? Hätte ich andere Schwerpunkte gesetzt? Freilich. Wie will Höcke Wähler in Westdeutschland überzeugen, die ihn oftmals (allein habituell) ablehnen? Was bedeutet eine Abkehr Deutschlands vom Westen, Israel und den USA sicherheitspolitisch? Aber: Ben ist kein klassischer Journalist, sondern YouTuber und Interviewer, und Manöverkritik bei solchem einem Interview fällt ja auch irgendwie immer leicht. Ich finde etwas anderes bemerkenswert: Das viereinhalb Stunden lange Gespräch mit Björn Höcke erreicht nach nicht einmal 24 Stunden 1,5 Millionen Views und 120.000 Daumen hoch. Darin zeigt sich im Kern ein größeres mediales Versagen: Es gibt ganz offensichtlich eine enorme Nachfrage nach Gesprächen auf Augenhöhe mit dämonisierten Politikern (Höcke ist der Inbegriff davon), und zwar nach Gesprächen, in denen der Fragesteller (der übrigens erst kürzlich Jan van Aken und den Vater von Maja T. interviewt hat) nicht ständig ins Wort fällt und jede Aussage sofort einordnet. Man kann das Interview also kritisieren – manche Reaktionen darauf sind sehr zartbesaitet (Höcke darf schließlich alles ausbreiten, was ihn beschäftigt – warum sollte man das nicht kritisieren dürfen?) –, doch im Kern lebt solch ein Gespräch von Interesse und Unvoreingenommenheit, und beides kommt in dem Interview durch. Solche unverstellten Long-Format-Interviews, die in den USA schon längst Schule gemacht haben, sollten a) deutlich öfter stattfinden, b) in den Leitmedien wie »Spiegel«, »ZEIT« und »WELT« sowie bei ARD und ZDF geführt werden, und c) zu echten Streitgesprächen erweitert werden. Sie sollten Schule machen, weil sie echten Mehrwert bieten und die journalistische Grundtugend der Neugier ernst nehmen. Ich finde sie deutlich spannender als die dauernd belehrenden und einordnenden Kurzvideos in Politmagazinen sowie Prime-Time-Talkshows, die letztlich reine Simulation von Debatte sind. Das galt für Krah bei Tilo Jung – und es gilt für Höcke bei Ben. Mehr davon, bitte. youtube.com/watch?v=VO3QuF…














Merz ist nach einem Jahr gescheitert, weil er zu dumm ist, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Er hätte sich nur Trumps Bemühungen um Frieden in der Ukraine anschließen und im Inland eine von der AfD tolerierte Alleinregierung starten müssen - dann wäre er jetzt mit Rückenwind aus USA und Russland der König Europas und die Union bei 35%. Das Ausmaß seiner Unfähigkeit wird erst deutlich, wenn man sich die Chance klarmacht, die er hatte!


