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@frie_sa

Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today is a gift, that is why it's called the present.

Die Stadt, die es nicht gibt Katılım Eylül 2022
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Deutscher Schäferhund
Deutscher Schäferhund@DeutscherSchfe3·
Am 15.11.2025 fand die erste „Trauerewache Deutschland“ statt – für Ann-Marie (17), Liana (16), Mia (15), Philippos (20) sowie die unzähligen weiteren Opfer, die seit 2015 durch Gewalttaten ums Leben gekommen sind. Die nächste Trauerewache findet am 25. April in Dresden statt.
Michael Kyrath@kueksElm

x.com/AlexWallasch/s… Für den unsere Kinder gab es keine Demo….kein Musiker hat ein Konzert angeboten…kein Politiker hat geweint…keine Oma ist aus Angst um ihre Enkel auf die Straße gegangen! In der digitalen Welt scheinen viele vergessen zu haben, das analoge Gewalt nicht bei Belieben auf Knopfdruck ab zu schalten ist- und wie in unzähligen Fällen zu einem endgültigen, nicht revidierbarem Ergebnis geführt hat! Setzt ein Zeichen für die Sicherheit unserer- und damit auch Eurer- Kinder am 25.04. ab 14:00 Uhr vor der Frauenkirche in Dresden! trauerwachedeutschland.de

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Leykenda
Leykenda@TheRealLeykenda·
Laut sein kann jeder! Interessant wird’s erst, wenn man wirklich hinschauen muss. Auf den meisten Plakaten stand: „Wir sind noch nicht sauer genug.“ Stimmt. Dann würde es vielleicht auch für all die anderen Opfer reichen.
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💙 ₘ ᵢ.ₙ ᵢ 💙
🚨 Ankündigung 🚨 Passt auf eure Accounts auf❗ Schon wieder wurde jemand gehackt, Account einfach weg, zack übernommen❗ Diese „vote for me“-DMs sind keine Spielerei, das ist ein direkter Angriff auf euren X-Account‼️ Ein falscher Klick und du bist raus‼️ Ich block sowas sofort ohne Diskussion‼️ Klickt NICHT drauf‼️ Niemals‼️ Wer Tipps hat oder selbst Erfahrungen gemacht hat, haut’s hier drunter, es hilft allen die Probleme damit kennen‼️ 💙 ₘ ᵢ ₙ ᵢ 💙 #hacker #hack #scam
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AUF1
AUF1@AUF1TV·
„Wo wart ihr?“:🔥Ein Mann leistet in Hamburg Widerstand! Am Rathausmarkt in Hamburg versammelten sich am gestrigen Donnerstag laut Polizeiangaben rund 17.000 Menschen. Zum Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt – online wie offline. Aufgerufen dazu hatten die Klimaaktivistin Luisa Neubauer sowie der Kolumnist Alexander Zykunov. Auch Collien Fernandes, die mit ihrer Geschichte die ganze Debatte erst anstieß, war mit kugelsicherer Weste vor Ort. Doch ein Mann wollte zu dieser inszenierten Aktion nicht schweigen. Ein Mann stellte sich dagegen! Der Hamburger DJ Jan Leyk. „Wo wart Ihr bei Ece S., Ann-Marie K., Ayleen, Leonie – und all den anderen?“, stand in großen Buchstaben auf seinem Papp-Schild, welches er demonstrativ in der Menge der Demonstranten hochhielt. Auf seinem Instagram-Profil (181.000 Abonnenten) schrieb er unter sein Foto: „Eine einfache Frage. Aber niemand hatte eine Antwort. Stattdessen: Gesichter voller Scham.“ Auch der Journalist Alexander Wallasch war bei der Demo vor Ort und schrieb zu Jan Leyks Protest Folgendes: „Der letzte echte Mann in Hamburg!“
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Karoline Preisler
Karoline Preisler@PreislerKa·
Jaguar will mich per Kopfschuss hinrichten, aber Andreas und sein Kumpel auch. Etwas viel Gedränge🤷🏼‍♀️. Ahmed und Kafka sind da eher Typ Vergewaltiger. Mit oder ohne Kopfschuss. Inshallah. Abdulrahman putzt seine Waffe und hofft darauf, mich vor allen anderen hinzurichten. 👇🏼
Karoline Preisler tweet media
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Michael Kyrath
Michael Kyrath@kueksElm·
x.com/AlexWallasch/s… Für den unsere Kinder gab es keine Demo….kein Musiker hat ein Konzert angeboten…kein Politiker hat geweint…keine Oma ist aus Angst um ihre Enkel auf die Straße gegangen! In der digitalen Welt scheinen viele vergessen zu haben, das analoge Gewalt nicht bei Belieben auf Knopfdruck ab zu schalten ist- und wie in unzähligen Fällen zu einem endgültigen, nicht revidierbarem Ergebnis geführt hat! Setzt ein Zeichen für die Sicherheit unserer- und damit auch Eurer- Kinder am 25.04. ab 14:00 Uhr vor der Frauenkirche in Dresden! trauerwachedeutschland.de
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The Husky
The Husky@Mr_Husky1·
We are called "the elderly." But that quiet label hides something most people rarely stop to consider. We are the last living witnesses of a world that no longer exists. Look at us and you might see gray hair, slower steps, and the patience that time teaches. But listen to our story — really listen — and you'll realize something extraordinary. We are the only generation in human history to have lived a fully analog childhood and a fully digital adulthood. That's not a small thing. That's one of the most breathtaking journeys a human being has ever been asked to make. We were born in the 1940s, 50s, and early 60s, into a world still rebuilding from the rubble of World War II. Our toys were marbles and hopscotch and card games at kitchen tables. When the streetlights flickered on, that was it — childhood adventures were over, and it was time to go home. No smartphones. No streaming. No endless scroll. We built our memories in the real world. With scraped knees and laughter echoing down streets and friendships formed face to face. In 1969, we sat in living rooms staring at black-and-white televisions as Neil Armstrong took humanity's first steps on the Moon. Hundreds of thousands of us stood in muddy fields at Woodstock believing — really believing — that music and community could reshape the future. We fell in love to vinyl records spinning on turntables. We waited days, sometimes weeks, for handwritten letters to arrive. We learned patience because information didn't come instantly. Mistakes were fixed with erasers — not a delete button. Then the world transformed. Machines that once filled entire rooms shrank to devices lighter than a paperback. We went from rotary phones and party lines to seeing the face of someone we love on the other side of the ocean — instantly, on something that fits in a pocket. We watched the birth of the personal computer. The arrival of the internet. The smartphone. Artificial intelligence. And through every single shift — we adapted. Not because it was easy. Because that's what our generation does. We also carry the weight of history in our bodies. We grew up afraid of polio and tuberculosis. We watched science defeat them. We witnessed the discovery of the structure of DNA, the decoding of the human genome, the transformation of medicine itself. We survived pandemics across decades — and kept going. Few generations have been asked to absorb so much change in a single lifetime. And through all of it, certain things never changed. We still know the joy of a cold glass of lemonade on a hot afternoon. The taste of vegetables picked straight from a garden. The value of a long conversation that unfolds slowly, without a screen interrupting it. We have celebrated births and mourned losses. Carried the stories of friends who are gone. Watched the world become something our younger selves couldn't have imagined — and found ways to belong in it anyway. We are not relics. We are living bridges between two entirely different worlds. Our memory carries something the modern world needs — proof that progress doesn't have to erase wisdom. That speed doesn't have to replace patience, kindness, or reflection. So when someone calls us elderly, we can smile. Because behind that word is something remarkable. We crossed two centuries. Witnessed eight decades of transformation. Walked from handwritten letters to artificial intelligence — and never lost our sense of what actually matters.
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English
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Hans Hart
Hans Hart@hans_hart·
Ich arbeite seit 6 Wochen, bei einer EntrümpelungsFirma. Ich hab in der Zeit,mindestens 1 Tonne Bücher weggeschmissen. Auch sehr hochwertige. Mir blutet jedesmal das Herz. Kennt ihr eine Möglichkeit, diese zu retten? Es ist so traurig.
Deutsch
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Livia Clauss
Livia Clauss@LiviaClauss·
Ich kann niemanden mehr sehen. Werde ich gesehen?
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Nemesis die Nette
Nemesis die Nette@nemesis_nice·
250 Medienschaffende Frauen äußern und solidarisieren sich mit Collien Fernandes. Ich solidarisiere mich mit all den Mädchen und Frauen die belästigt, verbal herabwürdigt, angespuckt, bedroht, angegafft, sexuell belästigt, sexuell genötigt, vergewaltigt werden oder sogar mit ihrem Leben bezahlen. Ich solidarisiere mich mit den Schülerinnen und Arbeitnehmerinnen in den Öffis, mit den Frauen im Einzelhandel, auf der Straße, mit Hausfrauen, Müttern, mit jeder Frau die im öffentlichen Raum Unsicherheit und Angst verspürt. Jene Mädchen und Frauen, die die Öffentlichkeit meiden, sich zurückziehen. Situationen meiden, die sie als potenziell gefährlich einordnen. Ich solidarisiere mich also mit jenen Mädchen und Frauen die keine Lobby haben. Mit denen man keine Interviews abhält, denen man keine Titelbilder widmet, deren Stimmen keine Aufmerksamkeit erhalten. Sie sind halt nicht prominent, nicht in Glamour Zeitschriften vertreten. Sie sind halt nur jene, die den Laden Deutschland am laufen erhalten. Und gerade für die müssten wir laut sein.
Deutsch
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MWGFD e. V.
MWGFD e. V.@Mwgfd_official·
Ärzte mit Gewissen / Doctors of conscience aerzte-mit-gewissen.org Wir arbeiten die ersten Fallberichte ein. Kennt Ihr Ärzte, die juristisch verfolgt wurden oder werden, z.B. aufgrund des Ausstellens von Maskenattesten oder Impfunfähigkeitsbescheinigungen oder auch einfach nur, weil sie sich kritisch geäußert haben – macht sie auf unser Portal aufmerksam. Je mehr Berichte wir dokumentieren, desto größer wird die Aufmerksamkeit – auch Richtung Amerika.
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Deutsch
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Old Media
Old Media@oldmedia·
The Job is an Argentine short film from 2008, and also one of the best of this century.
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
In 10 Tagen erreichen die letzten Gastanker aus dem Persischen Golf ihre Häfen. Schiffe, die vor Kriegsbeginn beladen wurden. Eine einzige Ladung davon geht nach Asien. Einen Kontinent, der 90 Prozent des katarischen Gases abnimmt. Sechs Ladungen gehen nach Europa. Wenn diese Schiffe entladen sind, ist Schluss. Kein nächster Konvoi. Kein Nachschub. Die Uhr tickt. Katar produziert ein Fünftel des weltweit gehandelten Flüssiggases. Seit der Blockade der Straße von Hormuz steht der Export still. Seit den iranischen Raketenangriffen auf Ras Laffan, die größte Gasanlage der Welt, ist ein Teil der Infrastruktur physisch zerstört. Was jetzt noch auf dem Wasser schwimmt, sind Schiffe, die vor Kriegsbeginn beladen wurden. Letzte Reste eines Systems, das nicht mehr existiert. Was danach kommt, zeigt Pakistan. Im Januar hatte Pakistan einen Gas-Überschuss. Die Terminals waren unterausgelastet. Die Regierung bat Katar, 24 geplante Ladungen umzuleiten. Eni aus Italien sollte weitere 11 Ladungen verschieben. Pakistan brauchte das Gas nicht. Acht Wochen später brach der Krieg aus. Pakistan versuchte sofort, die Eni-Ladungen zurückzubekommen. Eni lehnte ab. Pakistan kontaktierte Händler in Europa, den USA, Oman, Aserbaidschan und Afrika. Alle boten Preise an, die Pakistan nicht bezahlen konnte. Der Spotmarkt für asiatisches Flüssiggas hat sich seit Kriegsbeginn verdoppelt, auf rund 23 Dollar pro Million BTU. Im März kamen 2 von 8 geplanten LNG-Ladungen an. Die anderen sechs wurden nie geliefert. Für April erwartet die Regierung, dass 3 von 6 Ladungen ausfallen. Beide LNG-Terminals des Landes laufen auf einem Sechstel ihrer normalen Kapazität. Die letzten Reste der beiden Schiffe, die vor dem Krieg ankamen, werden gestreckt bis Ende März. Der Chef eines der beiden Terminals, Iqbal Ahmed, sagt: "Danach sind wir trocken. Wir wissen nicht, wann die nächste Ladung kommt." Pakistan zahlt trotzdem weiter. 538.000 Dollar pro Tag an die privaten Terminalbetreiber. Rund 16 Millionen Dollar im Monat. Für Anlagen, die kein Gas verarbeiten. Die Verträge laufen auf Take-or-Pay-Basis. Kein Gas, aber volle Rechnung. Gas aus Aserbaidschan wäre eine Alternative. Der Preis: dreimal so hoch wie der bisherige Import. Für ein Land mit einer Armutsrate von 29 Prozent und einem Pro-Kopf-Einkommen von 1.800 Dollar ist das keine Option. Pakistan wird stattdessen auf Schweröl umsteigen. Dreckiger. Teurer. Die einzige Wahl, die bleibt. Der CEO des Terminals fasst es zusammen: "Ich sehe ein sehr schwieriges Jahr vor uns, gefolgt von zwei bis drei weiteren schwierigen Jahren." Pakistan ist der extremste Fall. Aber nicht der einzige. Bangladesch importiert 95 Prozent seines Energiebedarfs. Das Land hat Universitäten geschlossen, Treibstoff rationiert, Klimaanlagen in Regierungsgebäuden abgeschaltet. Vier von fünf staatlichen Düngemittelfabriken stehen still. Das Gas, das noch da ist, wird in Kraftwerke umgeleitet, um Blackouts zu verhindern. Ein Land mit 170 Millionen Menschen, im Dunkeln. Und die reichen Länder? Kaufen sich Zeit. Aber nicht viel. Taiwan bezieht ein Drittel seines Gases aus Katar. Die Regierung hat 22 Ersatzladungen gesichert, genug bis Ende April. Klingt beruhigend. Bis man eine Zahl kennt: Taiwan hat Gasreserven für elf Tage. Im Juli liegt der Stromverbrauch 40 Prozent über dem Februarniveau. Der Atlantic Council warnt vor "schweren Energieengpässen", wenn die Straße von Hormuz geschlossen bleibt. Und Taiwan produziert über 90 Prozent der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter. Wenn dort der Strom knapp wird, betrifft das jedes Smartphone und jeden Server auf dem Planeten. Japan hält sich bei Spot-Käufen zurück. Nur wenige Versorger erwägen überhaupt, auf dem freien Markt zu kaufen. Stattdessen plant Japan die Rückkehr zu Kohle und Atom. Im Januar hat das Land das größte Kernkraftwerk der Welt in Niigata teilweise wieder hochgefahren. Die Energiewende läuft rückwärts. Aber selbst wenn die Straße von Hormuz morgen wieder öffnet, bleibt ein Schaden, der nicht reparierbar ist. Diese Woche hat Katars Energieminister Saad al-Kaabi bestätigt: Zwei der 14 Produktionslinien von Ras Laffan sind zerstört. 12,8 Millionen Tonnen pro Jahr. 17 Prozent der gesamten katarischen Exportkapazität. Reparatur: drei bis fünf Jahre. Die Anlagen haben 26 Milliarden Dollar gekostet. Der jährliche Umsatzverlust liegt bei 20 Milliarden Dollar. Katar wird Force Majeure erklären auf Langzeitverträge mit Italien, Belgien, Südkorea und China. Für bis zu fünf Jahre. Das sind keine kurzfristigen Ausfälle. Das ist ein struktureller Verlust für den Rest dieses Jahrzehnts. Al-Kaabi sagte gegenüber Reuters: Er hätte sich "nie in seinen kühnsten Träumen" vorstellen können, dass Katar so angegriffen würde. Von einem muslimischen Bruderland. Im Ramadan. Die Schiffe, die jetzt noch unterwegs sind, werden in zehn Tagen ihre Häfen erreichen. Die Tanks werden entladen. Das Gas wird verbraucht. Und dann beginnt die eigentliche Krise. In diesen Recherchen steckt eine Menge Arbeit. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Libertas 🇩🇪
Libertas 🇩🇪@Libertas2906·
# Gymnasium für alle – und keiner kann mehr lesen 45 Prozent der deutschen Grundschüler wechseln inzwischen aufs Gymnasium. Fast jedes zweite Kind. Josef Kraus, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, sagt dazu trocken, was jeder weiß, der die Augen aufmacht: „Die Gymnasien sind die neuen Hauptschulen." Und die Politik trägt diesen Wahnsinn gefälligkeitspolitisch mit. Selten hat ein einziger Satz so viel aufgedeckt. Denn was hier passiert, ist kein Versehen. Kein Ausrutscher. Kein bedauerlicher Kollateralschaden gutgemeinter Bildungsreformen. Was hier passiert, ist das Ergebnis jahrzehntelanger systematischer Zerstörung – durchgeführt von Bildungspolitikern, die das Wort Leistung aus ihrem Wortschatz gestrichen haben und das Wort Gerechtigkeit so lange umgedeutet haben, bis es das genaue Gegenteil von dem bedeutet, was es einmal bedeutete. --- ## Die große Lüge von der Bildungsgerechtigkeit Man muss verstehen, wie die Ideologie hinter diesem Desaster funktioniert. Das Versprechen lautete: Wenn wir mehr Kinder aufs Gymnasium schicken, dann schaffen wir mehr Chancengleichheit. Mehr Aufstieg. Mehr Gerechtigkeit. Das war von Anfang an eine Lüge. Chancengleichheit bedeutet nicht, dass alle dieselbe Schulform besuchen. Chancengleichheit bedeutet, dass jedes Kind die bestmögliche Förderung für seine tatsächlichen Fähigkeiten bekommt. Ein Kind, das handwerklich begabt ist, analytisch denkt und in der Praxis aufblüht, wird nicht gefördert, wenn man es jahrelang durch einen gymnasialen Lehrplan schleift, für den es weder die Neigung noch die Voraussetzungen mitbringt. Das Kind wird nicht gefördert. Das Kind wird beschädigt. Aber darum geht es diesen Bildungsideologen nicht. Es geht ihnen um die Quote. Um die Statistik. Um den Prozentsatz der Gymnasiasten, mit dem man in Brüssel und Berlin Eindruck schinden kann. Das Kind ist Mittel zum Zweck – und der Zweck ist politische Selbstdarstellung. Kraus nennt das beim Namen: „Akademisierungswahn" der Eltern, den die Politik „gefälligkeitspolitisch" mitträgt. Das ist präzise. Wer einer aufgebrachten Mutter heute sagt, ihr Kind sei nicht gymnasialgeeignet, bekommt Vorwürfe zu hören, die sich gewaschen haben. Der Lehrer ist dann der Buhmann. Die Schule diskriminiert. Das System ist ungerecht. Und die Politik hat diese Mentalität über Jahrzehnte nicht nur toleriert, sondern aktiv befeuert – weil es Stimmen bringt und weil es einfacher ist, die Anforderungen abzusenken als den Eltern unbequeme Wahrheiten zuzumuten. --- ## Was das Abitur heute noch wert ist Wer sich die Zahlen anschaut, bekommt Magenschmerzen. In den siebziger Jahren machten rund zwölf bis fünfzehn Prozent eines Jahrgangs Abitur. Das waren wirklich die Besten, die Strebsamsten, diejenigen, die den Stoff beherrschten. Heute liegt die Abiturientenquote je nach Bundesland bei 50 Prozent und darüber. Gleichzeitig klagen Hochschulprofessoren seit Jahren, dass ein Großteil der Erstsemester nicht in der Lage ist, einen fehlerfreien deutschen Satz zu schreiben. Dass Grundlagen der Mathematik, die früher in der Mittelstufe abgehakt wurden, an der Universität nachgeholt werden müssen. Dass das selbstständige Lesen und Verstehen eines komplexeren Textes für viele Studenten eine echte Herausforderung darstellt. Das Abitur ist entwertet. Nicht weil die heutigen Schüler dümmer wären als frühere Generationen. Sondern weil man den Anspruch so weit nach unten geschraubt hat, dass das Zeugnis am Ende nichts mehr aussagt. Ein Abitur, das fast die Hälfte aller Schüler erreicht, ist kein Leistungsnachweis mehr. Es ist ein Verwaltungsakt. Und Bayern – das letzte Bundesland, das noch einen Notenmindestdurchschnitt für die Gymnasialempfehlung verlangt – wird dafür von den übrigen Ländern behandelt wie ein bildungspolitischer Hinterwäldler. Dabei ist Bayern der einzige, der noch Rückgrat zeigt. --- ## Der Handwerker, den keiner mehr ausbildet Während dieser Akademisierungswahn die Gymnasien mit überforderten Schülern flutet und die Universitäten mit Studienabbrechern, die nach sechs Semestern ohne Abschluss und mit einem ordentlichen Schuldenberg dastehen, bricht in Deutschland die handwerkliche Infrastruktur zusammen. Es fehlen Elektriker. Klempner. Tischler. Heizungsbauer. Maurer. Mechatroniker. Pflegefachkräfte. Das sind keine Randberufe – das sind die Menschen, die dafür sorgen, dass dieses Land überhaupt funktioniert. Ohne sie läuft buchstäblich nichts. Kein Licht, kein Wasser, keine beheizten Wohnungen, keine funktionierenden Autos. Ein erfahrener Handwerksmeister verdient heute in vielen Regionen mehr als ein Bachelor-Absolvent der Sozialwissenschaften. Ein guter Elektriker ist in manchen Städten kaum noch zu bekommen. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem, weil jahrzehntelang das Handwerk als Verliererweg verunglimpft wurde – als das, was übrig bleibt, wenn man es aufs Gymnasium nicht geschafft hat. Das ist die direkte Folge dieser Politik. Man hat einer ganzen Generation von Kindern und Eltern eingetrichtert, dass Bildung gleichbedeutend ist mit Abitur und Studium – und dass alles andere irgendwie weniger wert ist. Das ist nicht nur ökonomisch irrsinnig. Das ist eine kulturelle Katastrophe. --- ## Wenn in Berlin 1,2 Prozent bestehen Besonders grotesk wird das Bild, wenn man sich Berlin anschaut. In der deutschen Hauptstadt haben in diesem Jahr lediglich 15 von 1.223 Grundschülern den Probeunterricht für das Gymnasium bestanden. Eineinhalb Prozent. Und das in einer Stadt, in der gleichzeitig die gymnasialen Übergangsquoten nach oben manipuliert werden, in der Inklusion und Diversität als Leitprinzipien des Bildungssystems gelten und in der jeder Versuch, Leistungsunterschiede ehrlich zu benennen, sofort in die Nähe von Diskriminierung gerückt wird. Das ist das reale Ergebnis dieser Ideologie. Nicht Gleichheit. Nicht Chancengerechtigkeit. Sondern eine Stadt, in der das Gymnasium zu einer Verwahranstalt für Schüler geworden ist, die dort schlicht nichts verloren haben – während die Kinder, die tatsächlich das Potential hätten, in einem Umfeld versinken, das weder Leistung fordert noch Exzellenz ermöglicht. --- ## Das Schweigen der Verantwortlichen Was mich an dieser Debatte am meisten wütend macht, ist nicht der Zustand selbst. Der Zustand ist schlimm genug. Was mich wütend macht, ist die Tatsache, dass das alles seit Jahren bekannt ist. Seit Jahrzehnten. PISA-Studien, Bildungsberichte, Warnrufe von Lehrern, Professoren, Arbeitgebern, Handwerkskammern – alles dokumentiert, alles ignoriert. Josef Kraus sagt heute, was er seit zwanzig Jahren sagt. Und die Reaktion der Politik ist dieselbe wie immer: Ein paar zustimmende Kommentare, ein paar halbherzige Absichtserklärungen, und dann weiter im Programm. Die Gymnasialquoten steigen weiter. Die Anforderungen sinken weiter. Und das Abitur wird weiter entwertet, bis es eines Tages so viel wert ist wie ein Schulabschluss, den man auf dem Postweg bestellen kann. Das ist kein Versagen. Das ist Absicht. Eine Bildungspolitik, die Leistung sanktioniert, Mittelmaß belohnt und jeden, der Unterschiede benennt, als elitär diffamiert, arbeitet nicht versehentlich gegen das Interesse der Kinder. Sie tut es mit Vorsatz. Weil ein gut ausgebildetes, kritisch denkendes, leistungsbereites Volk schwieriger zu regieren ist als eines, das glaubt, es sei irgendwie erfolgreich gewesen, weil auf seinem Zeugnis ein Abitur steht. Das ist die bitterste Wahrheit hinter dem Akademisierungswahn: Er produziert keine Akademiker. Er produziert Abhängige. apollo-news.net/gymnasien-sind…
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Anabel Schunke
Anabel Schunke@ainyrockstar·
Text eines Lehrers auf Reddit: „Hallo allerseits, ich habe Mathematik studiert und arbeite derzeit, auch aufgrund der aktuell prekären Arbeitsmarktlage, als Lehrer im Seiteneinstieg an einer Realschule im Ruhrpott. Der Anteil an Flüchtlingen ist an meiner Schule so wie an vielen anderen Schulen hier in der Region ziemlich hoch. Die meisten Flüchtlinge werden in seperaten Integrationsklassen unterrichtet, da aufgrund des desolaten Bildungsstands eine Eingliederung in den Regelunterricht schlicht nicht möglich ist. Zwei solcher Integrationsklassen unterrichte ich mehrmals die Woche und wollte hier einfach mal meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich war schon vor Antritt meines derzeitigen Jobs der aktuellen Migration gegenüber äußerst kritisch, aber meine Erlebnisse im Schuldienst lassen meine damaligen schlimmsten Befürchtungen wie eine wohlwollende Utopie erscheinen. Für den Kontext: Ein Gros der Integrationsklassen besteht aus in Spanien geborenen Marrokanern, ansonsten sind aber auch Syrer, Afghanen und Roma zahlenmäßig stark vertreten. Der übrige Rest ist ein wildes Potpourri aus Ukrainern und Flüchtlingen aus anderen arabischen oder muslimischen Ländern wie dem Libanon oder Somalia. Eine Klasse setzt sich vor allem aus jüngeren Schülern zwischen 11 und 13 Jahren zusammen, die andere Klasse besteht vor allem aus Teenagern, die um die 16 Jahre alt sind. Nun eine kleine Zusammenfassung meiner Beobachtungen: •In etwa die Hälfte der Klassen sind nicht nennenswert in ihrer eigenen Sprache alphabetisiert, knapp über die Hälfte versteht, auch teils nach Jahren im hiesigen Schulsystem, im etwa so gut Deutsch wie ich Mandarin •Zumindest in Mathe (bei den anderen Fächern kann ich es nur arg beschränkt beurteilen) ist der Bildungsstand ein absolutes Fiasko, selbst bei den älteren Schülern. Wirklich absolut einfachste Rechenaufgaben (5+6 oder 7-4) bereiten schon große Schwierigkeiten. Die Ursache scheint oft kognitiver Natur zu sein, denn selbst, wenn ich die Zahlen durch Gegenstände verdeutliche, sind viele Schüler nicht imstande, entsprechende Aufgaben zu lösen •Aktuell ist Ramadan. Ukrainische Schüler, die nicht fasten, müssen, wenn sie etwas trinken oder essen wollen, den Raum verlassen. Das ist einerseits eine von den Klassen selbst auferlegte Regel, wird andernseits aber auch von großen Teilen des übrigen Lehrpersonals und der Sozialarbeiterin geduldet oder gar aktiv befürwortet •Einige männliche Schüler weigern sich aus Glaubensgründen, neben weiblichen Schülerinnen zu sitzen. Dies wird ebenfalls toleriert. •Schlägereien sind an der Tagesordnung und das ist keine Übertreibung. Es findet tatsächlich annähernd täglich mindestens eine Schlägerei statt. •Vernünftig geführte Schulmappen oder allgemein ein pfleglicher Umgang mit Schulmaterialien existiert nicht. Die meisten kommen bloß mit den Klamotten, die sie am Leibe tragen, in den Unterricht. •Etwa die Hälfte der Klasse mit den älteren Schülern verspätet sich zur ersten Stunde stets um mindestens 10, gut und gerne mal 20 oder 30 Minuten. Auch nach den Pausen ist die Klasse eigentlich jedes Mal erst 10 Minuten zu spät wieder beisammen. •Während des Ramadans schläft, ebenfalls vom sonstigen Schulpersonal toleriert, ein guter Anteil regelmäßig im Unterricht, indem der Kopf auf den Tisch gelegt wird •Weibliche Schülerinnen werden regelmäßig mit stark obszönen Begriffen belegt. Die Ahndung solcher Äußerungen findet entweder gar nicht oder dermaßen zurückhaltend statt, dass einer Wiederholung Vorschub geleistet wird •An Elternsprechtagen ist mit 90 Prozent der Eltern, auch nach mehrjährigem Aufenthalt in Deutschland, nur über Dolmetscher zu kommunizieren •Vor ein paar Tagen erzählten mir einige Schüler stolz, welche neuen Handymodelle ihre Geschwister und Eltern denn so haben, die wohlgemerkt fast ausschließlich Transferleistungen empfangen
Deutsch
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Baerbel Jilge
Baerbel Jilge@BJilge·
Baerbel Jilge tweet media
ZXX
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