Michael Hebsaker

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@hebsaker

Ökonom @ZEW Ungleichheit und Verteilungspolitik Mikrosimulation Own opinions

Mannheim/Reutlingen Katılım Ağustos 2021
198 Takip Edilen60 Takipçiler
Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
Spannende, schnelle Berechnung! Klar, dass Senkung der Einkommensteuer eher Besserverdienern nutzt. Aber Hinweis: Sie steigert Arbeitsanreize (hier nicht berücksichtigt), so dass der zu verteilende Kuchen wächst. Ein Zielkonflikt, mehr Umverteilung nicht per se gut oder schlecht.
Stefan Bach@SBachTax

Der Steuerreform-Vorschlag von @YannickBury und @dorn_florian entlastet weniger die arbeitende Mitte, sondern v.a. Besser- & Hochverdiener. Insgesamt 28 Mrd. €/Jahr Entlastung. Davon gehen 12 Mrd. € oder 43% an die Top10% (ab 90 T€ brutto), (1/4) handelsblatt.com/meinung/gastbe…

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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@RobinJessen Welfare relevant growth effects aber immernoch debattiert. PSS vs Waldenstöm et al.. Wie siehst du das?
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@RobinJessen Das finde ich eine wichtige Frage. Meines Wissens ist die Literatur zu der ETI on tax cuts immer noch nicht so ganz klar und produziert unterschiedliche Ergebnisse. Meine Lesart: ETI für untere 90% nahe null. Obere 10% oder besser oberes % deutlich höhere ETI.
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@hendrikgerstung Nein, mein Post sollte keine Kritik @SBachTax sein. Die Berechnungen sind top und zeigen genau den Reformeffekt. Sowohl die relativen als auch absoluten Entlastungen werden gezeigt. x.com/SBachTax/statu…
Stefan Bach@SBachTax

@YannickBury @dorn_florian Relativ zum Einkommen erreichen die Entlastungen 3% des zvE bei 110 bis 120 T€ zvE. Die absoluten Entlastungen erreichen 3 600 € im Jahr bei 120 bis 150 T€ zvE. Mittlere Einkommen (30 bis 60 T€ zvE) werden nur um 1,3 bis 1,6% des zvE entlastet, 500 bis 1 000 € im Jahr (4/4)

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Hendrik Gerstung
Hendrik Gerstung@hendrikgerstung·
@hebsaker Konnte man die Uhr nach stellen, wann hier je nach Intention mit absoluten und mit prozentualen Entlastungen argumentiert wird. Immer das gleiche!
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
Wichtiger Debattenbeitrag. Etwas verkürzt zusammengefasst: Reform der ESt entlastet eben diejenigen, die die Hauptlast der ESt tragen. Will man effektiver die "Mitte" entlasten, dann müsste man z.B. an die SV-Beiträge ran
Stefan Bach@SBachTax

Der Steuerreform-Vorschlag von @YannickBury und @dorn_florian entlastet weniger die arbeitende Mitte, sondern v.a. Besser- & Hochverdiener. Insgesamt 28 Mrd. €/Jahr Entlastung. Davon gehen 12 Mrd. € oder 43% an die Top10% (ab 90 T€ brutto), (1/4) handelsblatt.com/meinung/gastbe…

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Michael Hebsaker retweetledi
Stefan Bach
Stefan Bach@SBachTax·
Der Steuerreform-Vorschlag von @YannickBury und @dorn_florian entlastet weniger die arbeitende Mitte, sondern v.a. Besser- & Hochverdiener. Insgesamt 28 Mrd. €/Jahr Entlastung. Davon gehen 12 Mrd. € oder 43% an die Top10% (ab 90 T€ brutto), (1/4) handelsblatt.com/meinung/gastbe…
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@DIF2000_ @unddubistschuld Korrekt. Geht zurück bis 1883. Solidarprinzip auch heute noch ein Grundpfeiler der soz. Marktwirtschaft mit hohen Zustimmungswerten (etwas 80%). Anders ist es in der privaten Krankenversicherung geregelt. Hier bestimmt individuelles Risiko die Höhe des Beitrags.
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
🧵zu mögl. Erhöhung der #Beitragsbemessungsgrenze in der GKV und die Interaktion mit der Einkommensteuer. C.p. bringt eine reine Erhöhung der BBMG (300 € mntl.) Mehreinnahmen in GKV und PV um etwa 4,5 Mrd. €. Aber reduziert die Einnahmen in der ESt um ca. 1 Mrd. € /n
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@bitterbynature Mmh, wäre interessant die Verteilungseffekte über die Einkommenseffekten näher zu betrachten. Ist nicht ganz einfach. A priori nicht klar, wie stark die die Last von der Sozialversicherung ins Sozialrecht wandert.
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unterbergen
unterbergen@bitterbynature·
@hebsaker Anderer Punkt: Ende der kostenlosen Mitversicherung der Ehepartner erhöht den Bedarf im Sozialrecht und führt dazu, dass mehr Menschen Bürgergeld, Kinderzuschlag usw. beziehen und man erheblich mehr verdienen muss, um aus dem System zu kommen.
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@unddubistschuld Begrenzung des Solidarprinzip, Idee dahinter: Leistungsanspruch wächst nicht unendlich mit Einkommen. Unter gegebenen Umständen, dass Kassenleistungen gedeckelt sind, macht es auch Sinn die Beitragshöhe zu deckeln.
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Cassandra 🍓
Cassandra 🍓@unddubistschuld·
@hebsaker Warum ist überhaupt eine Versicherung am Einkommen gekoppelt?
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@Fichtenmoped79 Interessant wäre die Verteilungswirkung dieser Mehrbelastung der Bürger über Einkommen und Alter
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@Fichtenmoped79 Nun Mindestbeitrag der freiwilligen Krankenversicherung fällig. Etwa 270€ pro Monat. Damit Einnahmenplus GKV und PV von etwa 9 Mrd. €. Unterstellt man für diese Ehepaare einen Grenzsteuersatz von 30%, dann reduzieren sich die Einnahmen durch ESt um etwa 2,7 Mrd. €.
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@Fichtenmoped79 Zusätzlich dürften auch die Ansprüche auf Sozialtransfers durch die höheren Beiträge steigen. Schätzung ins Blaue etwa 200 - 500 Mio. €. Damit bleibt fiskalisch ein + von etwa 6 Mrd. für den Staat. Damit auch ein - von 6 Mrd. für die Bürger.
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
@Fichtenmoped79 grobe Überschlagsrechnung: Ende der Familienversicherung in meinem Verständnis: keine Mitversicherung des/r Ehepartner/in. Kinder bleiben weiterhin mitversichert. Damit etwa 2,8 Mio. Familienversicherte fallen aus der Familienversicherung raus.
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
Durch die Interaktion der fälligen Sozialversicherungsbeiträge mit dem Einkommensteuersystem (Anrechenbarkeit von Vorsorgeaufwendungen) führt die Erhöhung der BBMG zu geschätzten Mindereinnahmen von ca. 1 Mrd. Euro im Einkommensteuersystem. /end
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Michael Hebsaker
Michael Hebsaker@hebsaker·
Umgekehrt gilt dies auch für die Generierung von fiskalischen Mehreinnahmen. Zwar führt die Erhöhung der BBMG c.p. zu Mehreinnahmen von ca 4,5 Mrd. in GKV und PV. 8/n
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