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Twitter-Account von Hasan Ismaik, Mehrheitsgesellschafter und Fan des deutschen Fußball-Traditionsklubs TSV München von 1860.

Munich Katılım Aralık 2015
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Liebe Löwen, heute hat sich der neue Aufsichtsrat der TSV 1860 München KGaA konstituiert. Ich freue mich sehr, dass wir mit Herbert Bergmaier einen erfahrenen und verdienten Löwenfreund als neuen Vorsitzenden gewinnen konnten – jemanden, der unseren Verein seit Jahrzehnten mit Herz und Leidenschaft begleitet. Ich wünsche allen Mitgliedern des Gremiums ein glückliches Händchen und die nötige Weitsicht, damit wir den TSV 1860 gemeinsam wieder zu einer erfolgreichen und starken Marke im deutschen Fußball machen. Es gibt nur ein Ziel für uns alle: Gemeinsam nach vorne. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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Mit meinem neuen Mitglied des Aufsichtsrats der KGaA Herbert Bergmaier vor dem verregneten München.
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Ich wünsche unserem Präsidenten viel Erfolg.
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Liebe Löwen, ich bin auf dem Weg nach München – mit dem festen Vorsatz, zur Stabilisierung und Neuordnung bei unserem TSV 1860 München beizutragen. Nach dem geplatzten Verkauf meiner Anteile ist es mir ein persönliches Anliegen, das direkte Gespräch mit Gernot Mang und seinen Kollegen im Präsidium zu suchen. Die jüngsten öffentlichen Äußerungen von Herrn Mang machen mir Hoffnung: Er hat unmissverständlich signalisiert, dass er strukturelle Veränderungen im Verein anstoßen möchte – ein Vorhaben, das ich ausdrücklich begrüße und unterstützen werde, wenn es unserem Klub dient. Ich werde rund eine Woche in München bleiben und den Austausch mit weiteren Gremien des TSV 1860 suchen. Ebenso wichtig ist mir der offene Dialog mit Fans und Medienvertretern. Ich möchte ihre Fragen beantworten und transparent über die Hintergründe meiner Entscheidung informieren, den Anteilsverkauf zu stoppen. Sie alle haben die Entwicklungen der letzten Wochen mit großem Interesse, kritischer Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein begleitet – das verdient Anerkennung. Die vergangenen Tage waren für den gesamten Verein – und auch für mich persönlich – äußerst belastend. Mein Ziel war es stets, den TSV 1860 in gute, verlässliche und seriöse Hände zu übergeben. Dass wir dabei in zentralen Punkten getäuscht wurden, trifft mich tief. Umso klarer ist mein Bekenntnis: Auch nach dem Scheitern des Deals bleibe ich den Löwen freundschaftlich und loyal verbunden. Gerade jetzt brauchen wir Zusammenhalt, gegenseitiges Vertrauen und kollektive Stärke. Unser gemeinsamer Fokus muss auf der Mannschaft, dem Trainerteam und dem Management liegen – sie verdienen unsere uneingeschränkte Unterstützung. Zeigen wir der Konkurrenz, dass wir wieder als Einheit auftreten – wie in den besten Zeiten unseres Klubs. Selbstverständlich werde ich Sie offen und transparent über die Entwicklungen meiner Reise informieren. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, nach den jüngsten öffentlichen Äußerungen von Herrn Karl-Christian Bay – bislang der einzige Vertreter des früheren Präsidiums, der sich zur gescheiterten Übertragung meiner Anteile an 1860 geäußert hat – sehe ich mich veranlasst, einige zentrale Punkte klarzustellen. Als Verkäufer ist es meine vorrangige Pflicht sicherzustellen, dass eine Übertragung der Anteile erst dann erfolgt, wenn der e.V. mit dem vorgesehenen neuen Anteilseigner einverstanden ist (was durch die Erteilung des Verzichts aufs Vorkaufsrecht belegt ist) und der vollständige Kaufpreis bezahlt wurde (was leider nicht geschehen ist). Ob der vorgesehene Käufer ein geeigneter Kooperationspartner für den Verein ist, ist eine Entscheidung, die ausschließlich vom Präsidium getroffen werden kann und muss. Genau aus diesem Grund haben wir Herrn Bay frühzeitig eingebunden, damit er sich mit dem potenziellen Käufer, Herrn Thoma, befassen konnte. Dies war umso wichtiger, da es bei dem Vorgang um deutlich mehr ging als nur um einen möglichen Verzicht auf das Vorkaufsrecht: Nach unserem Verständnis hat das damalige Präsidium weitreichende Vereinbarungen mit der Käuferseite getroffen – insbesondere im Hinblick auf den Beitritt zum Kooperationsvertrag und die Übernahme des Bridge Loans. Es ist zudem öffentlich bekannt, dass ein Treffen zwischen Herrn Thoma und der Stadt durch Herrn Bay vermittelt wurde. Darüber hinaus hätte sich das damalige Präsidium auch davon überzeugen müssen, dass der potenzielle Käufer in der Lage ist, die für Oktober vorgesehenen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. All dies tut man sicherlich nicht, ohne sich vorher ernsthaft mit der Eignung von Herrn Thoma als künftigem Partner auseinanderzusetzen. In der Presse erklärte Herr Bay, das damalige Präsidium habe „immer im Sinne des Vereins gehandelt“. Aber ist es wirklich im Interesse des Vereins, Verträge mit jemandem zu schließen, der – nach eigenen Worten – nie richtig geprüft oder überhaupt gekannt wurde? Vor diesem Hintergrund finde ich es wenig überzeugend, wenn nun öffentlich der Eindruck erweckt wird, das Präsidium habe Herrn Thoma weder ausgewählt noch gebilligt. Ich halte es für höchst fragwürdig, wie unter diesen Voraussetzungen Entscheidungen von solcher Tragweite getroffen werden konnten – und dass nun versucht wird, die Verantwortung dafür auf andere zu verlagern. Ein Club wie 1860, der auf Vertrauen und Zusammenhalt baut, verdient eine verantwortungsvolle Führung – mit Offenheit, Klarheit und einem klaren Fokus auf die Zukunft des Vereins. Ich bin überzeugt, dass mit dem neu gewählten Präsidium – das ebenfalls den Wunsch nach einer sachlichen, konstruktiven Zusammenarbeit signalisiert hat – ein solcher Weg möglich ist. Vergangenes muss aufgearbeitet werden – aber entscheidend ist, wie wir gemeinsam nach vorne schauen. Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, wir haben in den vergangenen Tagen eine schwierige und herausfordernde Zeit durchlebt. In voller Transparenz möchte ich euch daher mitteilen, was in Bezug auf den geplanten Verkauf meiner Anteile am Klub geschehen ist. Vor einigen Wochen habe ich meine grundsätzliche Zustimmung zu einem Verkauf an eine Gesellschaft gegeben, die letztlich unter der Kontrolle von Matthias Thoma steht. Es war von Anfang an vorgesehen, dass keine öffentliche Mitteilung erfolgt, bevor der Abschluss vollständig vollzogen ist. Sobald der Käufer offiziell Anteilseigner gewesen wäre, sollte eine umfassende Medienerklärung veröffentlicht werden. Es lag ganz offensichtlich nicht im Interesse irgendeiner Partei, den Verkauf zu verkünden, bevor alle ihre Verpflichtungen erfüllt hatten. Ich möchte unmissverständlich klarstellen: Das, was geschehen ist, ist die Folge einer übereilten und unnötigen Bekanntmachung des Verkaufs. Sie hat beim Klub große Verwirrung ausgelöst und alle Beteiligten in eine unangenehme Lage gebracht. Meine Enttäuschung richtet sich dabei klar gegen das frühere Präsidium – und zwar allein deshalb, weil es auf eine Ankündigung des Verkaufs vor der e.V.-Mitgliederversammlung gedrängt hat, um eigene Ziele zu verfolgen. Darüber hinaus haben sich einzelne Redner in einer Weise geäußert, die den Respekt gegenüber 14 Jahren unerschütterlicher Unterstützung meinerseits für 1860 vermissen lässt – ebenso wie gegenüber meinem tiefen Verständnis für die Strukturen und Bedürfnisse dieses Vereins. Auch wenn ich das große Engagement vieler Vertreter des e.V. für 1860 nicht verkenne, bin ich derjenige, der allein die Verantwortung für die finanziellen Bedürfnisse dieses großartigen Klubs getragen hat – und dafür gesorgt hat, dass er nicht das gleiche Schicksal wie andere Traditionsvereine erleidet. Der vorgesehene Käufer hat uns alle in eine sehr schwierige Lage gebracht. Ich werde daher alle vertraglichen und rechtlichen Schritte prüfen und einleiten. Ich wiederhole nochmals: Die vorzeitige Ankündigung des Verkaufs war ein schwerer Fehler, den ich weder unterstützt noch stillschweigend hingenommen habe – im Gegenteil: Ich habe mich ausdrücklich dagegen ausgesprochen. Ich danke euch für eure Geduld und euer Verständnis – und ich versichere euch: Ich werde den Klub weiter unterstützen. Ich habe angekündigt, in den kommenden Tagen nach München zu kommen und bin bereit, mich mit dem Präsidium, dem Verwaltungsrat sowie – wenn gewünscht – auch mit den Mitgliedern zu treffen, um einen Konsens zu finden, der für alle Seiten tragfähig ist. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um einen neuen Umgang auf Basis von gegenseitigem Respekt und Kooperation. Und ich wiederhole noch einmal: Wenn es jemanden gibt, der 1860 mehr bieten kann als ich – dann möge er mit einem ernsthaften Vorschlag vor mich treten. Wenn es das Beste für 1860 ist, bin ich jederzeit offen für ein Gespräch. Mit herzlichen Grüßen, Hasan Ismaik
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Liebe Löwen-Fans, ich habe eine wichtige Nachricht für euch: Ich bleibe bei 1860 München. Ich habe immer betont, dass ich meine Anteile nur in verlässliche und verantwortungsvolle Hände geben werde. Nachdem ich mich intensiv mit der aktuellen Situation beschäftigt habe, musste ich feststellen: Ein Rückzug meinerseits würde dem TSV 1860 nicht helfen – im Gegenteil. Aus diesem Grund habe ich entschieden, den angestoßenen Verkaufsprozess sofort zu stoppen. Was mir dabei besonders wichtig ist: Robert Reisinger und Karl-Christian Bay haben euch getäuscht. Ihr Ziel war es, sich mit meinem vermeintlichen Abgang einen sauberen Abschluss zu verschaffen – um sich selbst als Retter zu inszenieren. Das hat mit ehrlicher Vereinsführung nichts zu tun. Ich werde nun das Gespräch mit dem neuen Präsidium von 1860 suchen – gemeinsam wollen wir Lösungen für das Grünwalder Stadion und die Turnhalle erarbeiten. Unser Fokus gilt der Mannschaft: Sie hat das Potenzial, eine sehr erfolgreiche Saison zu spielen. Ich unterstütze alle, die sich mit Herz und Verstand für unseren Verein engagieren. Und auch den Fans, die mich kritisch sehen, reiche ich – wie schon in der Vergangenheit – die Hand zur Versöhnung. Denn am Ende eint uns alle eines: Einmal Löwe, immer Löwe. Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, heute ist ein historischer Tag für den TSV 1860 München – denn mit dem 5. Juli beginnt eine neue Zeitrechnung in der Geschichte unseres Traditionsvereins. Wir haben uns ganz bewusst entschieden, im Bereich Merchandising neue Wege zu gehen – mutiger, professioneller und näher an unseren Fans. Ich bin überzeugt, dass die Löwen-Familie begeistert sein wird, wenn sie unsere neue Fanwelt bei unserem starken Partner GALERIA Kaufhof am Marienplatz sowie den neu gestalteten Fanshop an der Grünwalder Straße erlebt. Auf diesem Niveau waren wir noch nie. Deshalb gilt mein besonderer Dank allen Beteiligten, die diese neue Ära möglich gemacht haben – vor allem unserem neuen Merchandising-Geschäftsführer Valentin Pusnava, der mit frischen Ideen und großer Erfahrung diesen Schritt maßgeblich mitgestaltet hat. Ich bin stolz, dass die Löwen nun im Herzen Münchens sichtbar sind. Wir sind zurück. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, es ist ein trauriger Tag für den TSV 1860 München: Werner Lorant ist tot. Er hat unserem Verein in den 1990er-Jahren so viel Freude bereitet und etwas Unfassbares geschafft – unsere Löwen in Rekordzeit von der Bayernliga bis in die Bundesliga geführt. Sein Name wird für immer mit 1860 München verbunden bleiben. Ruhe in Frieden, Werner Lorant. Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, ich wünsche euch von Herzen ein frohes, sonniges und friedliches Osterfest. Mögen euch diese Tage Momente der Ruhe, der Freude und des Zusammenseins mit euren Liebsten schenken. Unsere Mannschaft hat uns mit vier Siegen in Folge ein blau-weißes Lächeln ins Gesicht gezaubert – ein starkes Zeichen in bewegten Zeiten. Gerade an diesen Tagen dürfen wir uns auf die Werte besinnen, die größer sind als jedes Ergebnis: Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Mitgefühl – jene Ideale, für die alle Propheten einstanden. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, vorneweg: Ich liebe Deutschland. Seine Geschichte, seine Denker und Lenker, seine Landschaften. Aber auch den Fleiß, die Innovationskraft und die industrielle Stärke, die dieses Land jahrzehntelang geprägt haben. Doch genau dieses Fundament scheint zu bröckeln – nicht erst seit gestern, aber inzwischen unübersehbar. Ein Blick auf die aktuelle Grafik des OECD Economic Outlook reicht: Deutschland zählt zu den Konjunkturschlusslichtern. Länder wie Indien, China, die USA – sogar Russland und Kanada – überholen uns im globalen Wachstumswettlauf. China trägt mittlerweile über 30 Prozent zur weltweiten Industrieproduktion bei – und baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Und Deutschland? Diskutiert, zaudert, streitet. Während andere handeln, verharrt Deutschland in politischen Grabenkämpfen und struktureller Trägheit. Was hat das mit Fußball zu tun? Sehr viel. Denn der Zustand des deutschen Fußballs ist ein Spiegelbild genau dieser Entwicklung. Auch hier erleben wir einen schleichenden Niedergang – über Jahre kaschiert durch Einzelerfolge, inzwischen aber offensichtlich. Die Bundesliga wird beim DFB zwar weiterhin als „Premiumprodukt“ gepriesen – doch ein kurzer Blick auf die Halbfinals der europäischen Wettbewerbe zeigt die Realität: Keine deutsche Mannschaft ist mehr im Rennen. Der FC Bayern scheitert verdient an Inter Mailand, Dortmund scheidet gegen den FC Barcelona aus, Eintracht Frankfurt verabschiedet sich gegen Tottenham – eine Mannschaft, die selbst in der Premier League nicht zur Elite zählt. Gleichzeitig stehen vier englische Teams im Halbfinale, dazu drei aus Spanien, zwei aus Italien, eins aus Frankreich. Sogar Norwegen und Schweden sind mit jeweils einer Mannschaft vertreten. Deutschland? Spielt nicht mehr mit – weder sportlich noch strategisch. Wer glaubt, das sei nur eine schwache Saison, der irrt. Der deutsche Fußball hat, genau wie die deutsche Wirtschaft, ein Strukturproblem: Fehlender Mut zur Veränderung – sowohl auf dem Platz als auch in der Verbandsarbeit. Verwaltungsmentalität statt Wettbewerbsdenken – bei DFB und DFL wie in vielen Ministerien. Rückständige Systeme – sei es in der Nachwuchsförderung oder in der Energiepolitik. Selbstzufriedenheit – statt der Bereitschaft, sich neu zu erfinden. Was wir hier sehen, ist mehr als eine sportliche Schwächephase. Es ist ein kulturübergreifender Stillstand. Es reicht nicht mehr, nur zu verwalten. Deutschland braucht wieder den Mut, vorauszugehen. In der Wirtschaft wie im Fußball. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, ich möchte mich zu meinem gestrigen Auftritt bei Blickpunkt Sport äußern. Rückblickend bereue ich es, mir für dieses Interview Zeit genommen zu haben. In Abu Dhabi war es zu diesem Zeitpunkt ein Uhr nachts – unter diesen Bedingungen hätte ich ein professionelleres Gespräch erwartet. Leider konnte ich weder meine Gedanken in Ruhe darlegen, noch waren die gestellten Fragen klar formuliert. Auch viele Löwen-Fans hätten sich gewünscht, aus erster Hand Informationen zur aktuellen Situation bei 1860 zu erhalten – diese Chance wurde leider verpasst. Ich habe Verständnis dafür, dass das Bayerische Fernsehen stolz ist, Uli Hoeneß im Studio zu begrüßen und mit ihm über den FC Bayern zu sprechen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass auch unser Verein und unsere große, leidenschaftliche Anhängerschaft eine ausgewogenere Plattform erhält. Zu Herrn Hoeneß möchte ich sagen: Ich habe großen Respekt vor seiner Lebensleistung – er ist zweifelsohne Mister FC Bayern. In zwei Punkten jedoch kann ich ihm nicht zustimmen: Zum einen gab es bereits vor meinem Einstieg bei 1860 kein langfristiges Konzept, sonst wäre es nicht zur damaligen Situation gekommen. Zum anderen ist die Wahrheit, dass die Allianz Arena ohne 1860 in dieser Form nicht existieren würde. Ohne uns würde der FC Bayern heute womöglich noch im Olympiastadion spielen. In einem Punkt allerdings teile ich seine Einschätzung: Das Grünwalder Stadion wird auf Dauer nicht die Heimat sein können, die unser Verein wirtschaftlich braucht – zumindest nicht mit einer Kapazität von 15.000 oder 18.000 Zuschauern. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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Liebe Löwen, in den vergangenen Tagen wurde meine Kritik an der aktuellen Struktur des TSV 1860 München e.V. kontrovers diskutiert. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um meine Aussagen klarzustellen und meine tiefe Verbundenheit zu Sechzig und seinen Anhängern zu bekräftigen. Zunächst: Ich respektiere demokratische Prinzipien und bin mir bewusst, dass sie eine zentrale Rolle in der Führung eines Vereins spielen. Deswegen weise ich entschieden den Vorwurf des Präsidiums um Robert Reisinger in einer Stellungnahme zurück, dass ich mit dem Mitglieder-basierten Vereinswesen und insbesondere mit der Satzung des TSV 1860 nicht vertraut wäre. Das ist falsch! Meine Meinung lasse ich mir vor keinem verbieten. Der e.V. wäre gut beraten, auch andere Meinungen zu akzeptieren. Doch stattdessen erinnert mich dieses Verhalten an die aktuelle politische Lage in Deutschland. Und glauben Sie mir, ich bin ein sehr weltoffener Mensch. Bis heute wurde nicht ein Gespräch mit mir gesucht, wie wir ehrlich und vor allem erfolgsbasiert zusammen arbeiten können. Wahre Demokratie bedeutet nicht nur Abstimmungen und Mehrheitsentscheidungen – sie bedeutet auch Verantwortungsbewusstsein, Kritikfähigkeit, Transparenz und den Willen, gemeinsam das Beste für den Verein zu erreichen und auch ALLE Mitglieder mit ins Boot zu nehmen. Ich wünsche mir bei zukünftigen Mitgliederversammlungen vor allem eines: Ein externes und neutrales Kontrollorgan, meinetwegen vom DFB/BFV oder dem Kreisverwaltungsreferat München, das die Mitgliederversammlung überwacht. Warum ich das thematisiere: Ich finde, man sollte nicht gleichzeitig Spieler und Schiedsrichter sein. Außerdem sollte eine angemessene und akzeptable Dauer der Veranstaltung forciert werden. Damit wirklich alle Mitglieder, egal welchen Alters und mit welchem Anfahrtsweg, daran teilnehmen können. Eine Mitgliederversammlung, die künstlich mehr als 13 Stunden in die Länge gezogen wird, hat nichts mit den Werten einer Demokratie zu tun, sondern dient einzig und allein dem Machterhalt. Dieses Procedere ist einfach nur abschreckend. Und zur Demokratie gehört auch, dass 1860 auf kritische Fragen reagiert. Ich glaube, unser Meisterspieler Alfred Heiß wartet bis heute auf eine Antwort des Präsidiums und Verwaltungsrats. Das ist bezeichnend und inakzeptabel. Der amtierende Präsident Robert Reisinger streitet ab, dass er keine "Marionette" des Verwaltungsrats sei. Der Präsident hat bei 1860 München wenig bis gar keine Entscheidungsgewalt, muss sich meist mit dem Verwaltungsrat abstimmen. Wenn er dies nicht macht , wird er ausgetauscht. Reisinger wollte wieder antreten, das hat er mir gegenüber versichert. Der Verwaltungsrat hat ihm jetzt das Vertrauen entzogen. Dementsprechend wird Reisinger nun Opfer seiner eigenen Politik. Wer noch immer glaubt, dass sich 1860 München auf dem richtigen Weg befindet, verschließt die Augen vor der Realität. Das geht bei der andauernden Erfolglosigkeit los und hört beim Umgang miteinander auf. Ich erinnere an die Fälle Marc Pfeifer oder Hans Sitzberger - und an die destruktive und wenig durchdachte Personalentscheidung Oliver Mueller. Ich bin ein Verfechter von offenen Wahlen - nach dem Vorbild der Bundestagswahlen in Deutschland. Jede Partei schickt seinen Spitzenkandidaten ins Rennen. Bei 1860 wird EIN Kandidat vom Verwaltungsrat vorgeschlagen, der nichts anderes leben muss, als die lähmende Einbahnstraßen-Politik dieses Gremiums fortzusetzen. Es sollte jede/jeder zur Präsidentenwahl zugelassen werden - vorausgesetzt gewisse Kriterien werden erfüllt. Robert Reisinger hat vor einigen Jahren einmal gesagt, dass er in Aussicht stellt, dass mehrere Kandidaten zugelassen werden sollten. Natürlich ist nichts auf den Weg gebracht worden, wie so vieles andere auch. Seit knapp 14 Jahren investiere ich Zeit, Geld und Energie in 1860 München, weil ich an das gewaltige Potenzial dieses Klubs glaube. Leider sehe ich immer wieder, dass wichtige Entscheidungen nicht im Sinne der Zukunftsfähigkeit des Klubs getroffen werden. Es fehlt an einer klaren, professionellen Strategie, die den TSV dorthin bringt, wo er hingehört: in die Bundesliga. Aber wenn ich das anspreche, kommt immer wieder der Reflex: 1860 ist nicht nur Fußball. Meine Kritik richtet sich nicht gegen das Prinzip der Demokratie, sondern gegen Strukturen, die verhindern, dass 1860 sein volles Potenzial entfaltet. Dazu zählt, dass ein Präsident aus verschiedenen Kandidaten ausgewählt werden sollte und nicht vom Verwaltungsrat vorgegeben wird. Ich fordere keine Alleinherrschaft, sondern eine sachliche und zukunftsorientierte Zusammenarbeit ohne persönliche Befindlichkeiten und Blockaden. Wir müssen uns fragen: Wollen wir uns weiterhin in internen Streitigkeiten verlieren, oder wollen wir endlich gemeinsam eine professionelle und ambitionierte Zukunft gestalten? Ich bin bereit, mich konstruktiv einzubringen, wenn auch die andere Seite dazu bereit ist. Die Fans verdienen einen Verein, der nicht in Grabenkämpfen versinkt, sondern mit einer klaren Vision nach vorne geht. Und diese Vision kann nicht sein, sein gemietetes Museum Grünwalder Stadion bis zur Erschöpfung zu verteidigen und damit die Zukunft außen vorzulassen. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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حسن إسميك
حسن إسميك@HasanIsmaik·
Der deutsche Bundeskanzler @OlafScholz führte Gespräche mit dem illegitimen syrischen Präsidenten, der sich selbst ins Amt eingesetzt hat, ohne die politischen oder gesellschaftlichen Kräfte oder die intellektuellen und akademischen Eliten in Syrien zu konsultieren. Ahmad al-Sharaa versammelte eine begrenzte Anzahl von Milizenführern, von denen die meisten von der deutschen Regierung selbst sowie von einer Vielzahl anderer Länder wegen ihrer extremistischen Ideologie und ihrer Verbindung zu terroristischen Organisationen gesucht werden. Es ist der Gipfel der Ironie, dass Deutschland, das als Modell der Demokratie gilt und für die Menschenrechte, die alle seine Bürger genießen, respektiert wird, sich nun in der Lage befindet, einen Milizkrieger willkommen zu heißen, der die Macht ergriff, indem er die Menschen terrorisierte und ihnen das Recht nahm, über die Zukunft ihres Landes zu bestimmen. Anstatt ihm Legitimität zu verleihen, hätte die internationale Gemeinschaft fordern sollen, dass die Bestrebungen des syrischen Volkes erfüllt werden, indem vom repressiven Baath-Regime zu einem wahrhaft demokratischen System übergegangen wird. Andernfalls, was nützen die Sanktionen, die all die Jahre gegen Syrien verhängt wurden, wenn wir dann die Ablösung eines kriminellen Regimes durch ein noch extremeres Regime billigen, das an die Ideologie des Dschihad glaubt und von jemandem angeführt wird, der sich stolz als „erobernder Führer“ bezeichnet? Dies wirft eine noch größere Frage auf: Welche Art von Eroberung ist das im einundzwanzigsten Jahrhundert? Wenn man diesem verdrehten ideologischen System erlaubt, sich zu etablieren und an Stärke zu gewinnen, werden wir vielleicht bald seine kriegerischen Rufe hören: „Erobert Deutschland!“, und es wird seinen Extremismus gewaltsam im Land verbreiten, während es seine Bürger als Gefangene nimmt. Ich rate respektvoll und aufrichtig dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und ganz Europa, dem syrischen Volk beizustehen und es von extremistischen Ideologien zu befreien, seien sie parteiisch oder religiös. Dies ist alles, wonach wir als Araber streben, und wir setzen unser Vertrauen darauf, dass der Westen uns dabei hilft, die dunkle Geschichte unserer jüngeren Vergangenheit zu überwinden und eine glänzende Zukunft für das syrische Volk auf der Grundlage einer starken Demokratie, Menschenrechte und freier und fairer Wahlen aufzubauen.
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lsmaik 1860 Munich@ismaik1860·
Liebe Löwen, das Jahr neigt sich dem Ende zu, und ich möchte diesen besonderen Moment nutzen, um mich bei allen zu bedanken, die den TSV 1860 München zu dem machen, was er ist: ein Verein mit Herz, Tradition und Leidenschaft. Mein besonderer Dank gilt den Angestellten des Vereins – vom Platzwart bis zur Geschäftsstelle, von den Trainern und Betreuern bis hin zu den Helfern im Hintergrund. Euer Einsatz, Eure Hingabe und Euer unermüdlicher Wille, das Beste für die Löwen zu geben, sind die Grundlage für ein Miteinander. Ihr seid die stillen Helden, die diesen Verein am Laufen halten – dafür möchte ich Euch von Herzen danken! Auch unseren Spielern, Trainern und Fans möchte ich meinen Respekt aussprechen. Jeder von Euch trägt mit Stolz das Löwen-Wappen und zeigt, was es bedeutet, Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu sein. Lasst uns in der besinnlichen Weihnachtszeit innehalten, Kraft tanken und mit Optimismus auf das kommende Jahr blicken. 2025 wird ein Jahr voller Chancen, und ich bin stolz darauf, diesen Weg mit Euch allen gemeinsam zu gehen. Ich wünsche Euch und Euren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr. Möge der Löwen-Geist uns wieder vereinen und uns auf unserem Weg begleiten. Einmal Löwe, immer Löwe  Hasan Ismaik
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lsmaik 1860 Munich@ismaik1860·
Liebe Löwen-Fans, ein sportlicher Vergleich mit dem FC Bayern ist für uns aktuell nicht möglich. Umso mehr beeindruckt mich das jüngste Beispiel dafür, wie der FC Bayern seine Werte lebt: Die Entschuldigung für die Schmähplakate gegen PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi zeigt, dass dieser Verein nicht nur von Respekt spricht, sondern ihn aktiv einfordert. Solch ein Verhalten verdient meine volle Anerkennung und meinen größten Respekt. Ich wünsche mir sehr, dass auch wir beim TSV 1860 München daran arbeiten, Hass und persönliche Anfeindungen aus unserem Stadion zu verbannen. Lasst uns dafür sorgen, dass unser Verein nicht nur durch seine Tradition, sondern auch durch ein respektvolles Miteinander glänzt. Einmal Löwe, immer Löwe! Hasan Ismaik kicker.de/fc-bayern-ents…
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Liebe Löwen, es ist mir ein besonderes Anliegen, über die Fanseite Sechzger.de zu sprechen. Es wird behauptet, ein aktuelles Interview von mir sei voller Schuldzuweisungen und populistischer Aussagen gewesen. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit. Wer sich ernsthaft mit meinen Antworten und diesem Portal auseinandersetzt, erkennt, dass diese Seite ideologisch geprägt ist und bewusst versucht, alles in eine bestimmte Richtung zu lenken – und das nicht zum Vorteil von 1860. Solche Denkweisen halte ich für gefährlich, denn sie widersprechen den Werten, die unsere Löwen verkörpern sollten. Ihre Absichten zielen klar darauf ab, Hasan Ismaik als den schlechten Investor darzustellen, der schädlich für 1860 München ist. Menschen, die mir neutral gegenüberstehen, werden verunglimpft und beschädigt. Ein gutes Beispiel ist der Kampf gegen das Bündnis vor einigen Monaten. Diese tapferen Menschen hatten das Herz am richtigen Fleck und ein einziges Ziel: Sie wollten 1860 aus der Schockstarre befreien. Sogar unser treuer Hauptsponsor, die Bayerische, musste viele Angriffe ertragen – nur weil sie sich um unseren Verein sorgt. Im Juni habe ich Sechzger.de zu einem Gespräch eingeladen, um offen zu sein. Obwohl ich höflich auf merkwürdige Fragen geantwortet habe, wurden die meisten meiner Antworten nie veröffentlicht. Liebe Fans von 1860 München, ich rate euch, diese Seite nicht zu lesen. Sie versucht, euch in die Irre zu führen und die aktuelle Situation zu verfälschen. Einmal Löwe, immer Löwe Hasan Ismaik
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