Johannes Schneider

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Johannes Schneider

Johannes Schneider

@jsndr

I like incentives. professor of economics @jku_econ

Linz Katılım Ekim 2010
302 Takip Edilen372 Takipçiler
Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin @SPOE_at und dann ist die Frage, wie bekäme man da Transparenz hinein. Nur mit Deckel natürlich nicht. Aber das Setzen von Referenzpunkten. (2 oder 3facher Satz) vielleicht?
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin @SPOE_at Eh. Ich stimme da auch zu. Ich finde nur der ärztliche Behandlungsmarkt ist interessant, weil es ein experience good (credence good?) Markt ist mit Suchkosten, Auch der Wahlarzt ist ja nicht Walk-in. Und da bin ich unsicher, ob die Friktionen ohne Regulierung adressiert sind.
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Martin Halla
Martin Halla@HallaMartin·
Die @SPOE_at fordert mittlerweile Preisobergrenzen für vieles – nun anscheinend auch bei ärztlichen Leistungen. Das klingt sozial, ignoriert aber Marktlogik: Wird der Preis gedrückt, steigt die Nachfrage, das Angebot sinkt. Die Folge ist nicht „Gerechtigkeit“, sondern Knappheit, also noch mehr Wartezeiten und Druck auf die Spitäler.
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin (Kann Pareto besser sein natürlich...aber nur pooling ist efficient, so wird ein Schuh daraus ..es war schon spät)
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin Wenn es tatsächlich literal im Sinne von Spence wäre, wäre dann ja ein Latein Verbot (und damit forced pooling) eine Pareto Verbesserung... 😉
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Martin Halla
Martin Halla@HallaMartin·
Lasst uns mal eine Wahrheit über den Lateinunterricht ansprechen: Viele Eltern wollen eigentlich gar nicht, dass ihre Kinder Latein (oder Altgriechisch) lernen. Sie wählen aber gezielt Schulen, die solche Fächer (verstärkt) anbieten, weil sie das schulische Umfeld und die Klassenkameraden schätzen, die damit oft einhergehen.
Martin Halla@HallaMartin

@VARulle Selbst wenn man die Ergebnisse zur zweiten Hypothese kausal interpretiert (nur positive Selektion in Latein, kein inhärenter Effekt des Sprachstudiums), bleibt Latein immer noch ein Signal im Sinne von Spence. Und auch Signale haben einen ökonomischen Wert :)

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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin da ist der empirisch "Beweis" halt schwer, weil man da immer nur ceteris paribus sauber testet. Das macht es immer noch total hilfreich, weil es (wie hier) einfache Narrative a la "fix this -> problem solved" ausschliesst. Mein Punkt ist vermutlich nur: general eqm is hard :)
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin fair point. Meine Analogie wäre zu anderer Infrastruktur. Wenn sie da ist, wird Sie genutzt und führen (z.b. am Arbeitsmarkt) u.U. zu besseren matches. Wenn nicht (vor allem flächendeckend nicht), fragt sie auch keiner speziell nach, weil sich die Frage gar nicht stellt.
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Martin Halla
Martin Halla@HallaMartin·
🇦🇹 Frauen in Teilzeit — Politische Forderung vs. empirische Evidenz bzgl. formaler Kinderbetreuung. ➡️Frauensprecherin Meri Disoski (@disoski): „Teilzeit ist Folge fehlender Kinderbetreuung, unfairer Arbeitsbedingungen & mangelnder Gleichstellung.“ (siehe Link unten) ➡️ Forschung: „Öffentlich bereitgestellte & stark subventionierte Kinderbetreuung hatte keinen Einfluss auf den langfristigen Rückgang der Geschlechterungleichheit“ – sprich: lokale Kinderbetreuung änderte kaum etwas am Arbeitsmarktengagement von Frauen. (siehe Screenshots) 🔗 diepresse.com/19927119/gruen…
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin Genau, sowohl klassich progressiv (Gendergrenzen überwinden) als auch Hattmansdorfer (zumindest in Teilen mit "do it for the country") sagen ja auch: Wir wollen ein anderes Ggw. (=soziale Norm?). In diesem Kontext sehe ich die "Teilzeitdebatte" auch als eine über Normen.
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Martin Halla
Martin Halla@HallaMartin·
@jsndr Mit einer "Normendebatte" meinst du eine politische Intervention, die darauf abzielt, diese Normen zu beeinflussen?
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin Richtig ist natürlich auch: Betreeungsmglk. heute besser als vor 25 Jahren. Daher müsste (wenn die relevante constraint), eine "Teilzeit-/Normendebatte" heute MEHR Effekt haben, weil die Gefahr in die (im status quo redundante) Beschränkung zu rennen geringer ist....
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin Immer Interpretation, aber "Solange es keine flächendeckende, ganztägige Kinderbetreuung gibt, ist jede Debatte über Teilzeitarbeit scheinheilig" klingt für mich nach notwendiger Bedingung. Was Du sagst: *Child care is not a _relevant_ constraint today* is about sufficency, no?
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@HallaMartin Ich sehe den Widerspruch nicht. Grüne: Ohne Betreuung, mehr Vollzeit non *feasible*. Kleven et al: In eqm, constraint "Betreuung" non-binding => Betreuungsmglk. allein ist es nicht. Aber Betreuungsmglk vielleicht dennoch *notwendige* Bedingungen f. mehr Mütter in Vollzeit, oder?
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Martin Halla
Martin Halla@HallaMartin·
Warum schließt selbst massive Kinderbetreuung den Gender Gap nicht? 🔹 Ökonomisch-theoretisch wäre es plausibel: weniger Betreuungskosten → mehr Erwerb von Frauen. 🔹 Aber: Normen sind anscheinend (in Ö) stabil und einflussreich
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@lvaro_d If even the Spanish left doesn't like building anymore, there's no hope in other parts of the world
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Johannes Schneider retweetledi
The Review of Economic Studies
The Review of Economic Studies@RevEconStudies·
"Can communities sustain cooperation when players can add or erase signals from their records? Sufficiently long-lived players can hardly sustain any cooperation, but players w/ intermediate lifespans can sustain some cooperation." From @harry_toulouse: restud.com/community-enfo…
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Johannes Schneider retweetledi
UC3M Economics
UC3M Economics@EconomicsUc3m·
How to incentivize those standing on the shoulders of giants? 📢Check it out at our new post at uc3nomics.uc3m.es/moonshots-and-… Moonshots and Milestones by Johannes Schneider (UC3M) @jsndr
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@lvaro_d @spencer_pantoja And here, I am unsure if fueling centripetal forces (aka what I thought you meant by "Downsian forces") or going even further on pushing centrifugal forces ("us" vs "them") would have been the right strategy (all in hindsight, of course)
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Johannes Schneider
Johannes Schneider@jsndr·
@lvaro_d @spencer_pantoja Ok, but plain vanilla Downs can't be enough. It would predict that we'd see indistinguishable candidates in all dimensions. Probably not true here...😀 One thing I still don't know is: was this an (ex-ante) unlikely series of coin flips, or a mispecified model on the Dems side?
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Álvaro Delgado-Vega 🇪🇺🇺🇦
It is funny that some blame the Democratic defeat on the fact that Harris did not moderate on some issues. How should we compare her most radical policy stance to the massive deportation of millions? Whatever defeated Harris, cannot be the logic of Downsian competition
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