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@kuzrob
Viva la libertad. Carajo!







The idea that RCP8.5 is today implausible because of climate policy success is a lie Climate scientists are hurting their own agendas when spinning falsehoods like this They know better


Wer etwas über das Thema nachdenkt, merkt sehr schnell, dass @rolandtichy wie auch zahlreiche andere hier schlicht Unsinn schreiben. Nehmt euch eine Minute, um es zu verstehen: Der IPCC hat um 2010 verschiedene Szenarien aus der Wissenschaft übernommen, wie sich der weltweite CO₂-Ausstoß entwickeln könnte. Dafür wurden sehr pessimistische, sehr optimistische und mittlere Entwicklungspfade aufgenommen. Hier geht es um das pessimistische Szenario RCP8.5, das später im neuen SSP-System als SSP5-8.5 fortgeführt wurde. Dieses Szenario beschrieb im Kern ein „Weiter so“: Der Energiebedarf einer wachsenden Weltbevölkerung mit steigendem Wohlstand wird weiterhin überwiegend durch fossile Energien gedeckt, während kaum Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Schon damals galt dieses Szenario eher als unwahrscheinlich. Es stellte den Worst Case dar, also die Entwicklung, die ohne nennenswerte CO₂-Reduktionsmaßnahmen möglich gewesen wäre. Glaubt man einigen hier auf X, wäre genau das sogar ihr Wunsch gewesen, ironischerweise sind es heute oft dieselben Leute, die am lautesten schreien. Studien zu den Kosten des Klimawandels, etwa vom BMWK, haben stets die gesamte Spannbreite der Szenarien betrachtet. Für Deutschland lagen die prognostizierten Schäden bis 2050 zwischen 280 und 900 Milliarden Euro. Dass Medien bevorzugt die Worst-Case Zahlen herausgreifen, trägt erheblich zu Missverständnissen in der Öffentlichkeit bei. Dafür kann die Wissenschaft wenig. 15 Jahre später sieht die Realität anders aus: Durch CO₂-arme Stromerzeugung, Elektrifizierung und Sektorenkopplung werden inzwischen knapp 10 Gigatonnen CO₂ im Jahr gegenüber dem alten RCP8.5-Pfad eingespart – Tendenz steigend (Quelle, siehe Link). Gleichzeitig ist der Ausbau erneuerbarer Energien global kaum noch aufzuhalten und beschleunigt sich vielerorts sogar. Deutschland ist da schon lange kein Vorreiter mehr, der EE-Ausbau wächst in vielen Ländern schneller und vor allem konsequenter als bei uns. Damit ist der ursprüngliche Worst-Case Pfad praktisch nicht mehr erreichbar. Deshalb diskutieren Forscher rund um Van Vuuren und @hausfath inzwischen, ob man diesen Szenariopfad künftig überhaupt noch benötigt. Wahrscheinlich wird das mit dem AR7 Synthesebericht des IPCC ab etwa 2028 offiziell umgesetzt werden. Wieder einmal bestätigt sich der Satz: „There is no glory in prevention.“ Wenn Sie jetzt noch mal den Text von H. Tichy lesen, lesen Sie ihn vielleicht anders als vorher. nature.com/articles/s4301…

Ich tu mir schwer mit der “unplausible” Erklärung für das Löschen von RCP8.5. Unwahrscheinlich war’s ja schon immer. Ich will es an einem Beispiel erläutern: Wenn ich zu Tode käme weil beim Verlassen meines Hauses mir meine Katze vor die Füße rennt während mir ein Dachziegel auf den Kopf fällt und ich auf die Straße stolpere ich dort von einem Bus erfasst werde … Dann ist das diese Abfolge höchst UNWAHRSCHEINLICH. Wenn man jetzt jedoch weiß, dass ich gar keine Katze habe, zudem ein Flachdach und in meinem Ort kein Bus fährt dann ist das UNPLAUSIBEL. NUR es war schon immer UNPLAUSIBEL weil die Annahmen schon immer nicht zutrafen. Schon immer UNPLAUSIBEL nicht ein EXTREMSZENARIO. Und wem man das weiß muss man sich fragen warum wurde dieses Szenario jemals publiziert? Welchen Grund hatte das?








@Moorbek @MuninHugin1986 @AndreaMehling Eben. Der Platzbedarf von Plutonium ist quasi null. Daher ist es fast vollkommen egal, wie viele Einheiten du davon hast, so lange sie ohnehin schon da sind. Die Argumente gegen Atommüll sind größtenteils obsolet, da Atommüll bereits existiert. Es ist binär.














