Haustein

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@lystein

Professor mit Leidenschaft für China- Autorin von: Global Icons, (Wallstein) Videokunst (Beck Verlag) und Zeitgenössische Kunst in China (de Gruyter 2015)

Berlin,/Göttingen/Wendland Katılım Nisan 2009
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Haustein@lystein·
James Joyce is and forever remains the greatest of them all. One could happily spend the rest of one’s life immersed in his books — reading, rereading, and still discovering new depths — and die in the end without the slightest regret.
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Haustein@lystein·
James Joyce ist und bleibt der Titan, der Größte. Man könnte sein verbleibendes Leben in stiller Hingabe seinen Büchern opfern, sie unablässig lesen, neu lesen, tiefer lesen – und würde dennoch in Ehrfurcht sterben, ohne ihn je ganz erfasst zu haben.
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Haustein@lystein·
Wir brauchen keine kriegstüchtige Gesellschaft. Wir brauchen eine friedensfähige und vernünftige Gesellschaft. Eine, die nicht jubelt, wenn wieder junge Menschen in Uniformen gesteckt und an die Front geschickt werden sollen.
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Haustein@lystein·
Dabei wissen wir aus der Geschichte: Völker werden nicht von heute auf morgen kriegsbegeistert. Es braucht Jahre der emotionalen Vorbereitung. Es braucht Feindbilder, die gepflegt werden. Es braucht das langsame Verschwinden der Frage: „Könnte man das nicht auch anders lösen?“
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Haustein@lystein·
Man spricht nicht mehr von „Krieg“, sondern von „Verteidigung der Werte“. Man zeigt nicht die verstümmelten Leichen junger Männer in Schützengräben, sondern glänzende Leopard-Panzer und patriotische Werbespots.
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Haustein@lystein·
Und wer warnt, wer auf die Gefahren eines Eskalationsspiralen hinweist, wird schnell als „Putin-Versteher“, „Naivling“ oder „Friedensschwärmer“ diffamiert.
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Haustein@lystein·
Es ist die klassische Salami-Taktik: Scheibchen für Scheibchen wird das Undenkbare normal. Die Medien berichten über „Erfolge“ auf dem Schlachtfeld. Politiker sprechen nicht mehr von Diplomatie als höchstem Ziel, sondern von „militärischer Unterstützung bis zum Sieg“.
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Haustein@lystein·
Heute heißt es bereits, wir müssten „kriegstüchtig“ werden, die Gesellschaft müsse sich darauf einstellen, dass junge Menschen wieder für „unser Land“ sterben könnten. Und manche finden das bereits patriotisch und mutig.
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Haustein@lystein·
Schaut genau hin, wie methodisch die Stimmung gedreht wird:Zuerst war es nur „Solidarität“ mit der Ukraine. Dann kamen die Waffenlieferungen, erst defensiv, dann immer schwerer. Danach die Forderung nach mehr Rüstungsausgaben, nach „Zeitenwende“.
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Haustein@lystein·
Wehret den Anfängen! es beginnt immer leise. Mit einem Wort hier, einer Kampagne dort. Mit Begriffen, die plötzlich salonfähig werden und die wir gestern noch mit Grauen betrachtet hätten. „Kriegstüchtig“ soll Deutschland jetzt werden.
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