Max Wienke

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Marktanalyst bei eToro | Aktiver Anleger und Trader | Zertifizierter Technischer Analyst (CFTe) | Über 10 Jahre Erfahrung am Aktienmarkt

Frankfurt Katılım Ağustos 2023
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𝗠𝗲𝘁𝗮 𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗿𝘁 𝗖𝗮𝗽𝗘𝘅 📈, 𝗭𝘄𝗲𝗶𝗳𝗲𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗻𝗹𝗲𝗴𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻 🤔 Meta befindet sich mitten im KI-Wettrüsten und erhöht den Einsatz deutlich. Die Zahlen zum 1. Quartal und der neue Ausblick haben das in der vergangenen Woche noch einmal unterstrichen. Die Aktie reagierte mit einem Rückgang von rund 10 Prozent. Der Markt zeigt sich zunehmend skeptisch gegenüber steigenden Ausgaben bei gleichzeitig unklarer Monetarisierung. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen einem weiterhin starken operativen Geschäft und wachsenden Investitionsrisiken. 𝗩𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗔𝗻𝗮𝗹𝘆𝘀𝗲: etoro.com/de/news-and-an…
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𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 „𝗕𝗼̈𝗿𝘀𝗲𝗻𝘄𝗲𝗹𝘁 𝗞𝗼𝗺𝗽𝗮𝗸𝘁” 𝗕𝗶𝗴 𝗧𝗲𝗰𝗵 𝗵𝗮𝘁 𝗤𝟭-𝗭𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗿𝗴𝗲𝗹𝗲𝗴𝘁: 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘄𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻! 📊 Gestern Abend haben vier Tech-Giganten ihre Zahlen veröffentlicht 🤖 Alles drehte sich um KI, Capex und Margen ⚖️ Die Marktreaktionen waren am Ende sehr gemischt 🎬 𝗬𝗼𝘂𝗧𝘂𝗯𝗲: youtube.com/watch?v=73wjAH… 🎧 𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: open.spotify.com/episode/575A4Q…
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𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗚𝗼𝗹𝗱𝗿𝗮𝗹𝗹𝘆 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗮𝗻𝗵𝗲𝗶𝘇𝗲𝗻 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝘁𝗲 🪙🔥 Der Goldpreis notiert am Mittwochvormittag rund 18 Prozent unter seinem Rekordhoch, im März lag der Abstand zeitweise sogar bei 27 Prozent. Trotz dieser starken Schwankungen liegt das Edelmetall seit Jahresbeginn noch immer rund 6 Prozent im Plus. Dabei sollte man berücksichtigen, dass der Goldpreis zuvor drei Jahre in Folge gestiegen ist. Kurz- bis mittelfristige Gewinnmitnahmen sind in diesem Umfeld nicht ungewöhnlich, sondern eher ein gesunder Teil des Trends. Der starke Rückgang im März hatte mehrere Ursachen, darunter Liquiditätsengpässe, ein stärkerer US-Dollar und wieder aufkommende Zinssorgen, die gemeinsam eine Abwärtsspirale auslösten. Turbulenzen an den Aktienmärkten zwangen Investoren dazu, Gold zu verkaufen, um Margin Calls zu bedienen – ein Phänomen, das als Margin Call Paradox bekannt ist. Aktuell belasten vor allem die gestiegenen Ölpreise. Sie dämpfen die Hoffnung auf Zinssenkungen, treiben die Inflation nach oben und lassen die Anleiherenditen steigen. Für einen nachhaltigen Anstieg des Goldpreises braucht es daher idealerweise eine Kombination aus Zinssenkungen der Fed, fallenden Renditen und einem schwächeren US-Dollar. Kurzfristig ist dieses Szenario mit erheblichen Hürden verbunden. Sollte jedoch absehbar werden, wie und wann der Iran-Konflikt gelöst wird und die Ölpreise wieder fallen, dürften auch die Inflationserwartungen und Anleiherenditen nachgeben. Das würde den Dollar unter Druck setzen, Gold für internationale Anleger attraktiver machen und dem Preis neuen Auftrieb geben. Das Bild kann sich also schnell drehen.
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🚗📉 𝗠𝗲𝗿𝗰𝗲𝗱𝗲𝘀-𝗕𝗲𝗻𝘇: 𝗚𝗲𝘄𝗶𝗻𝗻 𝗲𝗿𝗻𝗲𝘂𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝗯𝗿𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗛𝗼𝗳𝗳𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗮𝘂𝗳 𝗘𝗿𝗵𝗼𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗶𝗹 ⚠️📊 Die Mercedes-Benz-Aktie geriet am Dienstag nach der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal unter Druck. Die Ergebnisse fielen zwar schwach aus, lagen aber über den Erwartungen. Die Hoffnung richtet sich nun auf eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte. Doch der ungelöste Iran-Konflikt und weiter steigende Ölpreise belasten diesen Ausblick. Am späten Nachmittag notiert die Aktie rund 3 Prozent im Minus. 𝗩𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗔𝗻𝗮𝗹𝘆𝘀𝗲: etoro.com/de/news-and-an…
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🛢️📈 𝗦𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗢̈𝗹𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗶𝗻𝘀𝘀𝘁𝗼𝗿𝘆 💶📊 Die KI-Story hält die Aktienkurse derzeit oben. Doch diese Woche geht es nicht nur um die Zahlen der großen Tech-Giganten, sondern auch um die geldpolitischen Aussichten. Die Fed und die EZB werden ihre Zinsentscheide bekanntgeben, Änderungen am Zinsniveau werden jedoch nicht erwartet. Entscheidend werden die Pressekonferenzen sein. Dort dürfte sich zeigen, wie die Notenbanken die Auswirkungen der hohen Ölpreise einschätzen. Denn der weiterhin ungelöste Iran-Konflikt und die steigenden Energiepreise haben die Zinsstory verändert. Eine Zinserhöhung der EZB im Juni gilt zunehmend als wahrscheinliches Szenario, um die Inflation zu kontrollieren. Für den DAX wäre ein solcher Schritt aus drei Gründen schwieriger zu verkraften als für die US-Märkte, nämlich wegen des fehlenden KI-Puffers, des hohen Industrieanteils und einer möglichen Euro-Stärke. Die Fed dürfte die Zinsen vorerst länger unverändert lassen, allerdings auf einem insgesamt höheren Niveau als in Europa. Eine erste Senkung wird derzeit erst für Ende 2027 eingepreist. Die Notenbanken werden versuchen, keine Panik auszulösen, dürften angesichts der geopolitischen Unsicherheit aber besonders auf Risiken hinweisen. Je länger der Konflikt anhält, desto schwieriger wird der Balanceakt, Inflation zu bekämpfen, ohne die Wirtschaft abzuwürgen. Hinzu kommt ein personeller Wechsel, Mitte Mai übernimmt Kevin Warsh den Vorsitz der Fed. Er gilt als deutlich Trump-freundlicher als Jerome Powell. Doch der Wunsch nach niedrigeren Zinsen könnte an der hartnäckigen Inflation scheitern.
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📈🇩🇪 𝗜𝗻𝗳𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗶𝗻 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝘁: 𝗭𝗶𝗻𝘀𝗮𝗻𝗵𝗲𝗯𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗺 𝗝𝘂𝗻𝗶 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘄𝗮𝗵𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 💶📊 Für Deutschland wird im April ein weiterer Anstieg der Inflation von 2,7 auf 3,1 Prozent prognostiziert, die Zahlen werden morgen Mittag veröffentlicht. Das wäre eine klare Warnung, käme aber keineswegs überraschend. Der Iran-Konflikt wirkt als zentraler Preistreiber. Steigende Energiepreise setzen jedoch eine Kaskade entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Gang. Da diese Kosten oft zeitverzögert weitergegeben werden, dürfte die volle Wirkung in der Inflation erst im Sommer oder Herbst sichtbar werden. Gleichzeitig bleibt völlig offen, wann und wie der Konflikt gelöst wird. Genau diese Unberechenbarkeit ist das größte Gift für die Börsen. Solange die Straße von Hormus als Drohkulisse im Raum steht, gibt es für den Ölpreis keinen echten Deckel. Je länger die Blockade anhält, desto größer wird der wirtschaftliche Schaden. Das sorgt für erhebliche Unsicherheit bei den Inflationserwartungen. Wird Inflation nicht mehr als kurzfristiger Ölpreisschock gesehen, sondern als strukturelles Problem entlang der gesamten Wertschöpfungskette, verändert sich die Lage für die EZB grundlegend. Der Markt preist bereits ein, dass die EZB die Zinsen wieder anheben könnte. Eine Zinserhöhung im Juni gilt zunehmend als wahrscheinliches Szenario. Ein weiterer Anstieg der Inflation bedeutet nicht automatisch einen Einbruch beim DAX. Doch es wird deutlich schwieriger, mit den US-Indizes mitzuhalten. Die USA sind weniger abhängig von Ölimporten und die KI-Story ist dort deutlich stärker, genau darauf richtet sich aktuell der Fokus vieler Anleger.
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Is this rally getting too narrow? eToro Global Market Analyst @lale_akoner and @maxwi_etoro break down why markets are holding firm, how top-end consumers are driving growth, and why Big Tech is doing the heavy lifting. Read more insights 👇
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𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 „𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝗻𝗴 𝗛𝗮𝘂𝘁𝗻𝗮𝗵" 𝗧𝗲𝘀𝗹𝗮-𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲 𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘁 𝗲𝗿𝗻𝗲𝘂𝘁 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝟰𝟬𝟬-𝗗𝗼𝗹𝗹𝗮𝗿-𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲 📉 Stärkster Wochenrückgang seit Dezember 📈 Langfristiger Aufwärtstrend bleibt intakt ⚠️ Doch Unterstützungen wieder stärker im Fokus 𝗬𝗼𝘂𝗧𝘂𝗯𝗲: youtube.com/watch?v=K_g0sm… 𝗦𝗽𝗼𝘁𝗶𝗳𝘆: open.spotify.com/episode/0HNwBn…
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📉🇩🇪 𝗜𝗳𝗼-𝗗𝗮𝘁𝗲𝗻: 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗴𝗲𝗴𝗲𝗻𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗨𝗦𝗔 𝗶𝗻𝘀 𝗛𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗿𝗮̈𝘁 🇺🇸📊 Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland ist im April weiter eingebrochen – von 86,4 auf 84,4 Punkte. Damit sind die Erholungshoffnungen vom Jahresbeginn vollständig verflogen. Zwar haben sich die Aktienmärkte in den letzten Wochen erholt, doch der Iran-Konflikt bleibt ungelöst. Für deutsche Unternehmen bedeutet das vor allem Unsicherheit. Planung wird zunehmend schwieriger, Investitionen werden aufgeschoben. Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck, getrieben von steigenden Energiekosten, gestörten Lieferketten und einer nachlassenden Kaufkraft. Die US-Aktienrally wird vor allem von Tech- und Chipwerten getragen. Der S&P-500-Technologiesektor liegt seit Monatsbeginn mit rund 14 Prozent deutlich vorne – Tech ist zurück. Genau daraus ergibt sich jedoch ein Problem für Deutschland, ein wachsendes Underperformance-Risiko gegenüber den USA. Während dort Big Tech dominiert, ist die deutsche Wirtschaft stärker von Industrie geprägt und damit deutlich anfälliger für Energiepreise und globale Störungen. Die deutsche Wirtschaft steht damit auf der Kippe. Die Lage ist ernst, aber kein Selbstläufer in die Rezession. Viel hängt vom weiteren Verlauf des Iran-Konflikts ab. Eine Eskalation könnte den Ausschlag in Richtung Rezession geben, während eine Entspannung zumindest Raum für eine moderate Erholung schaffen würde. Sollte es zu einer diplomatischen Annäherung kommen, dürfte sich die Stimmung schnell drehen. Das Problem ist, dass Zeit ein entscheidender Faktor ist. Je länger eine Lösung auf sich warten lässt, desto größer wird der wirtschaftliche Schaden.
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𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 „𝗕𝗼̈𝗿𝘀𝗲𝗻𝘄𝗲𝗹𝘁 𝗞𝗼𝗺𝗽𝗮𝗸𝘁” 𝗭𝘂 𝗚𝗮𝘀𝘁: 𝗜𝗻𝗴𝘃𝗮𝗿 𝗥𝘂̈𝗰𝗸𝗲𝗺𝗮𝗻𝗻 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗔𝗻𝗹𝗲𝗴𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝘃𝗼𝗹𝗮𝘁𝗶𝗹𝗲𝗻 𝗣𝗵𝗮𝘀𝗲𝗻 𝗼𝗳𝘁 𝗳𝗮𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻 US-Aktienmarkt auf neuen Rekordhochs Straße von Hormus weiterhin blockiert Ölpreis steigt zweistellig in dieser Woche Widerspruch zwischen Markt und Geopolitik? Erklärung der Zusammenhänge Typische Anlegerfehler in volatilen Phasen 🎬 𝗬𝗼𝘂𝗧𝘂𝗯𝗲: youtube.com/watch?v=PKpO3I… 🎧 𝗣𝗼𝗱𝗰𝗮𝘀𝘁: open.spotify.com/episode/6q9Pg0…
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🌍📉 𝗚𝗲𝗼𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸 𝘁𝗿𝗶𝗳𝗳𝘁 𝗞𝗼𝗻𝗷𝘂𝗻𝗸𝘁𝘂𝗿: 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗔𝗫 𝘇𝘂 𝘀𝗼𝗿𝗴𝗹𝗼𝘀 𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝘁𝗲 Die aktuellen PMI-Zahlen für Deutschland sind ein Alarmsignal. Der Iran-Konflikt trifft die deutsche Wirtschaft in einem äußerst sensiblen Moment, denn die Erholung steht ohnehin auf wackeligen Füßen. Zwar wurde die Waffenruhe verlängert, doch der wirtschaftliche Preis der Blockade wird zunehmend spürbar. Besonders auffällig ist der Einbruch im Dienstleistungssektor. Der Services PMI fällt von 50,9 auf 46,9. Auch die Industrie verliert an Dynamik, der Manufacturing PMI sinkt von 52,2 auf 51,2. Während der DAX zuletzt noch von Hoffnungen auf eine Deeskalation profitiert hat, baut sich in der Realwirtschaft ein spürbarer Kostendruck auf. Die anhaltende Blockade treibt Energiepreise nach oben und belastet Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Wir sehen hier ein klassisches Auseinanderdriften. Auf der einen Seite die Börsenpsychologie mit steigenden Kursen, auf der anderen die wirtschaftliche Realität eines Ölpreisschocks. Die Rezessionsrisiken nehmen damit zu. Deutschland ist als Industrienation besonders anfällig, gerade wegen der hohen Abhängigkeit von Energieimporten. Der Brent-Preis ist seit Wochenbeginn um rund 14 Prozent auf über 103 US-Dollar gestiegen – ein Tempo, das spürbare Folgen haben wird. Der DAX dürfte entsprechend sensibel auf jede neue Schlagzeile aus dem Nahen Osten reagieren. Die Sorglosigkeit der vergangenen Wochen könnte schnell einer deutlichen Korrektur weichen, sollte eine diplomatische Lösung weiter auf sich warten lassen.
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𝗜𝗿𝗮𝗻-𝗞𝗼𝗻𝗳𝗹𝗶𝗸𝘁: 𝗪𝗮𝗳𝗳𝗲𝗻𝗿𝘂𝗵𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗮̈𝗻𝗴𝗲𝗿𝘁 – 𝘀𝗸𝗲𝗽𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗿𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 🕊️🤔 Die Lage wirkt aktuell äußerst paradox. Donald Trump verlängert die Waffenruhe mit dem Iran auf unbestimmte Zeit, gleichzeitig bleibt die Straße von Hormus blockiert. Als Folge bestehen Angebotsengpässe bei Öl, Gas und Dünger weiterhin. Die grundlegenden wirtschaftlichen Probleme sind also keineswegs gelöst. 𝗩𝗼𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗶𝗴𝗲 𝗔𝗻𝗮𝗹𝘆𝘀𝗲: etoro.com/de/news-and-an…
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𝗦𝗔𝗣 𝘃𝗼𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗭𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻: 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘇𝗮̈𝗵𝗹𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗶𝘀 𝗯𝗲𝗶 𝗞𝗜 🤖📊 Die SAP-Aktie stand in den vergangenen Monaten unter Druck, vor allem weil Anleger an der Geschwindigkeit des Cloud-Wachstums zweifelten und die disruptive Kraft der KI für das klassische Softwaregeschäft fürchteten. Entsprechend befindet sich der Markt aktuell in einer Wartephase. Entscheidend ist der Beweis, dass KI die Margen steigert und nicht nur die Kosten erhöht. Genau darauf kommt es bei den Quartalszahlen am Donnerstag an. Investoren werden genau hinschauen, ob SAP den KI-Angstfaktor mit konkreten Umsätzen entkräften kann. Das Umfeld bleibt dabei schwierig. Der ungelöste Iran-Konflikt belastet die Budgets vieler Kunden und könnte Investitionen bremsen. Die Aktie notiert 46 Prozent unter ihrem Rekordhoch. Das wirkt auf den ersten Blick attraktiv, ist aber nur dann eine Chance, wenn das Geschäftsmodell intakt ist. Ein überzeugender Ausblick wird daher entscheidend sein, um Vertrauen zurückzugewinnen und eine Bodenbildung zu untermauern. Gleichzeitig gibt es eine starke Gegenthese zur SaaS-Apokalypse. SAP verfügt über einen enormen Wettbewerbsvorteil, nämlich Daten. KI ist nur so gut wie die Datenbasis – und SAP sitzt auf einem der wertvollsten Datensätze weltweit, von Finanzen über HR bis hin zu Lieferketten. Hinzu kommt der Lock-in-Effekt. Einmal in der Cloud, sind die Wechselhürden hoch. Das sorgt für stabile, planbare Cashflows. Allerdings greift dieser Effekt erst voll, wenn die Kunden den Schritt tatsächlich gehen. Viele zögern noch, vor allem wegen Kosten und Komplexität. Am Ende stellt sich die zentrale Frage, ob es SAP gelingt, mit KI nicht nur effizienter zu werden, sondern auch neue Abhängigkeiten zu schaffen und die Kundenbindung weiter zu stärken. Auch der interne Einsatz von KI sollte genau beobachtet werden. SAP hat bereits angekündigt, Tausende Stellen umzubauen, hier erwarten Anleger konkrete Fortschritte bei der operativen Marge.
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𝗘𝗿𝗵𝗼𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻: 𝗕𝗼𝗲𝗶𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗿 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲 ✈️❓📊 Die Boeing-Aktie hat sich seit Monatsbeginn um 13 Prozent erholt und damit den breiten US-Aktienmarkt outperformt. Am Montag schloss der Kurs bei 225 US-Dollar. Allerdings wurde dieses Niveau bereits 2017 erreicht, von einem echten Comeback kann also noch keine Rede sein. Zudem haben sich durch die tieferen Hochs der vergangenen fünf Jahre zwischen 243 und 278 US-Dollar starke Widerstände gebildet. Ein Ausbruch darüber könnte jedoch neue Käufer anlocken. Am Mittwoch stehen die Zahlen für das erste Quartal sowie ein neuer Ausblick an. Sie dürften zum Gradmesser dafür werden, wie stark die aktuellen geopolitischen Spannungen die Geschäftsentwicklung von Boeing tatsächlich belasten. Der Iran-Konflikt bleibt ungelöst, die Ölpreise sind seit Wochenbeginn um rund 5 Prozent gestiegen. Für Boeing ist das ein zweischneidiges Schwert. Steigende Kerosinpreise setzen die Margen der Airlines unter Druck. Finanzschwächere Fluggesellschaften könnten Bestellungen stornieren oder Auslieferungen verschieben. Gleichzeitig entsteht daraus aber auch ein struktureller Anreiz zur Modernisierung. Neue, effizientere Flugzeuge verbrauchen weniger Treibstoff, was Investitionen langfristig attraktiver macht. Anhaltende Spannungen könnten wiederum die Nachfrage nach Rüstungsgütern wie Raketenabwehrsystemen, Kampfjets und Tankflugzeugen erhöhen. Boeing ist ein Unternehmen mit zwei Standbeinen, bei dem das Verteidigungsgeschäft als Puffer für die Herausforderungen im zivilen Luftfahrtsegment dienen könnte.
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𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 „𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝗻𝗴 𝗛𝗮𝘂𝘁𝗻𝗮𝗵" 𝗦𝗔𝗣-𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲 𝗲𝗿𝗵𝗼𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗸𝗿𝗮̈𝗳𝘁𝗶𝗴 – 𝗵𝗮𝘁 𝘀𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗕𝗼𝗱𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗳𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻? 📈 Aktie erholt sich in der Vorwoche um 12% 📉 Kurs notiert weiterhin unter der 20-Wochen-Linie 📅 Quartalszahlen am Donnerstag liefern neuen Impuls 𝗬𝗼𝘂𝗧𝘂𝗯𝗲: youtube.com/watch?v=tjP2zF… 𝗦𝗽𝗼𝘁𝗶𝗳𝘆: open.spotify.com/show/6bRwUauYu…
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Is this relief… or just a pause? eToro Global Market Analyst @lale_akoner, and Market Analysts @maxwi_etoro and @Molina_Jorda break down why oil risks aren’t over, how banks are holding up better than sentiment, and what’s really driving markets now. Read more insights 👇
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𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗘𝗿𝗵𝗼𝗹𝘂𝗻𝗴, 𝗴𝗿𝗼ß𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻: 𝗧𝗲𝘀𝗹𝗮-𝗭𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻 𝗮𝗺 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻𝗱 Die Tesla-Aktie hat vergangene Woche kräftig angezogen und ist um 15 Prozent gestiegen, der stärkste Wochenanstieg seit fast einem Jahr. Das verschafft der Aktie vor den Quartalszahlen etwas Puffer, selbst bei möglichen Enttäuschungen. Trotzdem liegt der Kurs noch 20 Prozent unter dem Rekordhoch, während der breite US-Aktienmarkt längst neue Bestmarken erreicht hat. Aufholpotenzial ist also vorhanden. Am Mittwoch stehen die Quartalszahlen samt Ausblick an, längst geht es dabei um mehr als nur das E-Auto-Geschäft. Entscheidend wird sein, wie Tesla seine Perspektiven in den Bereichen KI, Robotik und Energie darstellt. Der Iran-Konflikt ist ungelöst, die Ölpreise ziehen wieder an. Das wirkt in beide Richtungen. Höhere Spritpreise könnten die Nachfrage nach Elektroautos stützen, gleichzeitig belasten steigende Energiepreise die Kaufkraft und treiben die Logistik- und Produktionskosten an. Gerade bei hochpreisigen Anschaffungen wie Autos kann das schnell bremsen. Hinweise auf Engpässe bei Batterierohstoffen oder Halbleitern wären ein Warnsignal. Die Zahlen werden zeigen, wie robust Tesla in diesem Umfeld aufgestellt ist. Gleichzeitig gewinnt die Energie-Sparte weiter an Bedeutung. Sie wächst aktuell am schnellsten, profitiert direkt von hohen Energiepreisen und dient als Gegengewicht zum schwankungsanfälligeren Autogeschäft. Viele Anleger sehen hier bereits „das nächste große Ding“ – Tesla wird zunehmend als KI- und Energieunternehmen wahrgenommen. Und nicht zuletzt steht auch der mögliche Börsengang von SpaceX im Raum, der zusätzliche Fantasie in die Bewertung bringen könnte.
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𝗜𝗿𝗮𝗻-𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸: 𝗪𝗶𝗲 𝗿𝗼𝗯𝘂𝘀𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗸𝘁𝗶𝗲𝗻𝗿𝗮𝗹𝗹𝘆? ⚠️📈 Der Brent-Ölpreis notiert zu Beginn der europäischen Eröffnung mehr als 5 Prozent höher bei über 95 US-Dollar. Gleichzeitig startet der DAX rund 1 Prozent schwächer in die Woche, während die Futures auf den S&P 500 vorbörslich etwa 0,5 Prozent im Minus liegen. Die Märkte zeigen sich nervös, ohne jedoch in Panik zu verfallen. Am Wochenende haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder zugenommen. Der zweiwöchige Waffenstillstand läuft am Mittwoch aus. Eine Verlängerung ist damit das Minimum, das die Märkte jetzt brauchen, um ruhig zu bleiben. Bleibt diese aus, könnten die Ölpreise schnell wieder über 100 US-Dollar steigen. Das würde Aktien insgesamt unter Druck setzen, vor allem zinssensitive Sektoren. Gleichzeitig könnte die Nachfrage nach sicheren Häfen wie Gold wieder anziehen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Erholung an den Aktienmärkten der vergangenen Wochen zunehmend losgelöst von der makroökonomischen Realität. Eine Abkopplung ist nicht ungewöhnlich, aber auf Dauer schwer haltbar. Entweder liefern Fortschritte in den Verhandlungen die nötige Unterstützung für die hohen Bewertungen oder Anleger nehmen kurzfristig Gewinne mit.
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