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@mstrombergo

Katılım Mayıs 2026
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mstrombergo@mstrombergo·
Truth will come out in any case - Sooner or later.
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Reza Pahlavi
Reza Pahlavi@PahlaviReza·
Whether or not Europe stands with us, whether or not your journalists do their jobs, whether or not your politicians demonstrate the courage to act, I will fight for my people and my country.
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mstrombergo
mstrombergo@mstrombergo·
Vollkommen einverstanden. Nichts von dem, was im Januar 2026 geschehen ist, darf jemals normalisiert oder vergessen werden. Diese Tage sind eine nationale Tragödie. In Deutschland wird die Erinnerung an die dunkelsten Kapitel aktiv, dauerhaft und institutionell gepflegt – durch Schulen, Gedenkstätten, jährliche Veranstaltungen und Mahnmale. Genau so wird es nach dem Fall der Islamischen Republik mit allen Opfern, besonders aber die aus dem Januar 2026 sein. Diese Menschen werden nicht „nur eine weitere Geschichte“ werden. Sie werden zu nationalen Helden und Märtyrern – in einem zukünftigen „Tempel der Erinnerung“. Ihre Namen, ihre Gesichter und ihre Geschichten werden in Schulbüchern, Museen, Straßen und Feiertagen verewigt werden, als ständige Mahnung: „Nie wieder Islamismus. Nie wieder diese Barbarei.“ Die Islamische Republik wird in den Geschichtsbüchern Irans stehen – aber nicht als Höhepunkt unserer 2500-jährigen Geschichte, sondern als das, was sie wirklich war: eine finstere, blutige Unterbrechung. Danke, dass du daran erinnerst. Wir vergessen nicht. #Iran #RezaPahlavi #RegimeChange #JavidShah #PayandehIran #RezaPahlavi‌ForIran
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Hasteh
Hasteh@UnseenNoir·
Nothing about what is happening in Iran should ever become normal. The killing of innocent people is not something time can soften or silence—we have a responsibility to keep talking about it, to keep their stories alive, and to refuse the comfort of forgetting. Behind every name is a family carrying unbearable grief, and they need more than sympathy—they need us to stand with them, to support them emotionally, to make sure they are not alone in their pain. We must be their voice when they cannot speak, we must carry their truth when others try to bury it, and we must remind the world, again and again, that this tragedy is not over—and it will never be just another story. #DigitalBlackoutIran #InternetBlackoutIran #FreePoliticalPrisonersinIran
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mstrombergo
mstrombergo@mstrombergo·
Truth will come out in any case - Sooner or later.
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Potypto ᛃ
Potypto ᛃ@potypto·
برای اطلاعات بیشتر به کانال تلگرام زیر مراجعه کنید: T.me/Iranndr
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Potypto ᛃ
Potypto ᛃ@potypto·
همرزمان و حامیان گرامی در سراسر جهان، با وجود چالش‌های جدی که در یک ماه اخیر با آن مواجه بودیم، امروز با افتخار و شفافیت کامل در مقابل شما هستیم. حمایت‌های بی‌دریغ شما، ما را قادر ساخت تا اقدامات بزرگ و تأثیرگذاری را به انجام برسانیم: • تأمین هزینه‌های درمانی آسیب‌دیدگان گارد جاویدان • پرداخت بدهی‌ها و کمک‌هزینه‌های ضروری خانواده‌های آسیب‌دیده • پشتیبانی مستمر از خانواده‌هایی که در خط مقدم انقلاب ملی شیر و خورشید ایستاده‌اند شروع کار ما هرچند کوچک بود، اما با قدم‌های پیوسته و هدفمند از لحظه تأسیس سازمان تا امروز، به نقطه عطفی واقعی در تاریخ مبارزات مردم ایران برای آزادی تبدیل شده است. کمک‌های شما از نقاط مختلف جهان، مستقیماً به دست افراد در جای‌جای ایران رسید. این حمایت‌ها نه تنها زخم‌های جسمی و مالی را ترمیم کرد، بلکه باور و امید را به مویرگ‌های انقلاب ملی شیر و خورشید تزریق نمود. خانواده‌های آسیب‌دیده آرامش یافتند و هزاران نفر که این فرآیند را از نزدیک یا دور شاهد بودند، شاهد تولد یک اعتماد و باور جدید شدند: «ما تنها نیستیم». ما ثابت کردیم که حتی در شرایط سخت، با انسجام و شفافیت می‌توان تاریخ ساخت. اکنون، با تکیه بر همین اعتماد متقابل و با انرژی بیشتر، به سمت مراحل بعدی حرکت می‌کنیم. حمایت‌های شما تاکنون، پایه‌های محکمی برای ادامه راه ساخته است. با ادامه این همراهی، می‌توانیم حمایت‌ها را گسترش دهیم، پروژه‌های بزرگ‌تری را اجرا کنیم و تأثیر عمیق‌تری بر روند انقلاب ملی بگذاریم. مبارزه ما ادامه دارد. امید ما زنده است. و این فقط آغاز است. با قدردانی عمیق و اطمینان کامل به پیروزی نهایی، سازمان INDR – Iran National Digital Resistance پاینده ایران جاوید شاه
Potypto ᛃ tweet media
Potypto ᛃ tweet mediaPotypto ᛃ tweet media
Potypto ᛃ@potypto

سازمان INDR با تلفیق «تخصص» و «میهن‌پرستی»، ساختاری امن و شایسته‌سالار برای مبارزه هدفمند با رژیم ایجاد کرده است. از خدمات پزشکی امن تا اینترنت بدون فیلتر؛ ما زیرساخت پیروزی را می‌سازیم تا صدای انقلاب خاموش نشود.

فارسی
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mstrombergo
mstrombergo@mstrombergo·
Treffen mit den Champions und Medaillengewinnern des iranischen Sports „Es ist uns eine Ehre, heute als Gruppe iranischer Sportler vor Ihnen zu stehen. Eine Generation, die weit über Medaillen und Titel hinaus für das Volk und die Zukunft Irans einsteht. Wir haben versucht, die Stimme des Volkes und die Stimme der Sportler zu sein, die an ihrer Seite stehen. Ich spreche hier für das Ringen. Alle haben die Erhebung des Löwen und der Sonne verteidigt, wurden aber leider von Geheimdienstagenten bedroht, die sich in den Häusern des Rings eingenistet haben. Den Fußball aus den Händen der Revolutionsgarden zu nehmen, ist dasselbe, wie den Iran aus den Händen der Revolutionsgarden zu nehmen. Eine Sportart, für deren Gesundheit wir, unsere Väter und unsere Großväter so viel gearbeitet haben, wird auf übelste Weise für ihr eigenes Überleben missbraucht. Das Regime benutzt die Fußballspieler, um sich selbst weißzuwaschen. Die einflussreichen Positionen und Sitze, die der iranische Sport im Internationalen Olympischen Komitee hätte haben können, sind leider verloren gegangen. Nach der Revolution hat das Schachspiel den größten Schaden erlitten, und viele unserer Talente und besten Spieler haben den Iran verlassen. Frauen wurden besonders im Bodybuilding ignoriert und unsichtbar gemacht. Was ist Ihrer Meinung nach der wichtigste Teil der Arbeit? Ich glaube, der beste Ort, um Kinder sportlich und charakterlich zu fördern, sind die Schulen. Wir müssen uns besonders um den Behindertensport kümmern. Wir müssen Druck auf Organisationen und Verbände außerhalb des Irans ausüben, damit sie sich unserem Volk anschließen und uns unterstützen, damit wir diesen Weg leichter gehen können. Wir haben weltweit sehr viele Kinder, die mit uns arbeiten. Allein in Iran haben wir zwei bis drei Millionen Kämpfer. Ein Sportler stirbt zweimal: einmal mit dem Ende seiner sportlichen Karriere und einmal mit dem natürlichen Tod. Sie wollen eine Garantie, dass ihre sportliche Lebenszeit nicht verschwendet wird. Wir haben dafür ein konkretes Programm für die Übergangsphase. Wir haben sehr stark auf die Potenziale im Inneren Irans gesetzt. Unsere Projekte müssen so gestaltet sein, dass sie sie dort auch umsetzen können. Es gibt im Iran Sportler mit sehr guten Ideen, deren Verbindungen jetzt leider gekappt sind. In dieser Phase haben Sie eine Plattform, die Sie für die Informationsverbreitung nutzen können – die Website IPP und das Fernsehen. Ich bitte Sie inständig: Geben Sie ihnen Mut und Zuversicht, dass sie nach dem Tag der Freiheit nicht einfach eliminiert werden. Diese Menschen bleiben. Nur die korrupten Manager an der Spitze müssen entfernt werden. Wir wollen, dass für sie Platz geschaffen wird – für diejenigen, die sauber sind, die wirklich Fachleute sind und die wirklich das nationale Interesse unseres Landes im Herzen tragen, nicht für diejenigen, die sich das Land unter den Nagel gerissen haben. Ich sehne den Tag herbei, an dem unsere Frauen unter der strahlenden Flagge des Löwen und der Sonne im Bodybuilding Ruhm ernten können.“
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mstrombergo
mstrombergo@mstrombergo·
Liebe Landsleute, In diesen Tagen, in denen ihr mit großem Mut dem besatzenden Regime Irans gegenübersteht, setzt dieses verhasste und isolierte System weiterhin seine Übergriffe auf Leben und Eigentum des Volkes fort, um seinen unvermeidlichen Sturz noch etwas hinauszuzögern. In dieser Situation sehe ich es als meine Pflicht an, denen, die mit den Verbrechern zusammenarbeiten, ein klareres Bild von der Gerechtigkeit im zukünftigen Iran zu zeichnen. In diesem Sinne habe ich das „Komitee zur Ausarbeitung von Regelungen für die Übergangsgerechtigkeit Irans“ gebeten, eine gutachtliche Stellungnahme zu zwei wichtigen Themen abzugeben: Erstens zur strafrechtlichen Verantwortung von Personen, die mit den Unterdrückungsstrukturen der Islamischen Republik zusammenarbeiten, und zweitens zur Beschlagnahmung von Vermögen von Protestierenden und ihren Familien. Dieses Komitee hat nun seine erste gutachtliche Stellungnahme veröffentlicht, und die Botschaft ist eindeutig: Diese Handlungen sind keine einfachen oder belanglosen Kooperationen, sondern stellen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Kein Befehl, keine Position und keine Ausrede kann die individuelle strafrechtliche Verantwortung aufheben. Daher muss jeder, der bewusst und freiwillig mit den Unterdrückungsstrukturen des Regimes zusammenarbeitet – ob im Inland oder im Ausland – wissen, dass er sich strafrechtlich verantwortlich macht: 🔹sei es durch Spitzeltum oder Informationsweitergabe 🔹sei es durch Mitwirkung an Kontrollposten 🔹sei es durch den Einsatz von Kindern und Jugendlichen bei der Unterdrückung von Protestierenden, 🔹 sei es durch den Erwerb, die Übertragung, den Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten, die im Zuge der Unterdrückung von Protestierenden und ihren Familien beschlagnahmt wurden. Deshalb werden nicht nur die Personen, die Befehle erteilen, ausführen oder diese Beschlagnahmungen erleichtern, zur Verantwortung gezogen, sondern auch jene, die wissentlich und freiwillig solche beschlagnahmten Güter kaufen oder verkaufen. Diese Verantwortung umfasst auch die Verwendung dieser Vermögenswerte zur Wiedergutmachung des den ursprünglichen Eigentümern entstandenen Schadens. Daher warne ich alle, die heute mit den Unterdrückungsorganen des Regimes zusammenarbeiten wollen: Denkt zweimal nach, bevor ihr eine Handlung begeht, die dem iranischen Volk körperlichen, finanziellen oder sozialen Schaden zufügt. Denkt an eure eigene Zukunft und die eurer Familien. Denkt an den Tag, an dem Iran frei sein wird – den Tag, an dem die Wahrheit nicht mehr verborgen bleiben kann, an dem Namen bekannt werden und an dem kein Unterdrücker und kein Verbrecher der Verantwortung vor dem Gesetz entkommen wird. An jenem Tag wird das iranische Volk eine Regierung haben, die die Rechte der Iraner achtet und Iran zu einem freien und blühenden Land macht. Es lebe Iran, Reza Pahlavi ----------------------------- Vollständiger Text der beratenden Stellungnahme des „Komitees zur Ausarbeitung der Regeln der Übergangsjustiz im Iran“: iranopasmigirim.com/fa/transitiona…
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Queen Gordafarid 🇮🇷
Queen Gordafarid 🇮🇷@Niloufar_Persia·
این حکومت فکر کرد ما با زن ، زندگی آزادی راضی میشیم. نه عزیز من! ما با زن ،مرد ،زندگی ،میهن، آزادی، آبادی، سکولاریسم، دموکراسی، حقوق بشر راضی میشیم.
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@ConstSchreiber Danke Herr Schreiber für das posten dieses Videos. Naika Foroutan hatte ich vergessen. Wurde aber jetzt ergänzt. x.com/mstrombergo/st…
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Ergänzung zum feministischen/reformistischen Netzwerk Naika Foroutan – die institutionelle Schwergewichtige Wir haben eine der einflussreichsten Figuren dieses Kreises bisher unterschätzt: Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung an der Humboldt-Universität Berlin und Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie ist nicht nur eine der meistgefragten Expertinnen in ARD, ZDF, Spiegel, taz und Deutschlandfunk – sie sitzt auch an den Schalthebeln der staatlichen Migrations- und Integrationsforschung. Ihre Haltung zum Iran folgt exakt dem Muster des Netzwerks: • Sie kritisiert das Regime, fordert aber konsequent inneren Wandel und zivilen Widerstand statt radikalem Regime-Change. • Harte Sanktionen oder externer Druck werden von ihr skeptisch gesehen. • Sie positioniert sich klar reformistisch und pluralistisch – und steht dem monarchistischen Flügel um Reza Pahlavi distanziert gegenüber. Foroutan ist damit die akademisch-institutionelle Verstärkung des Netzwerks. Während Natalie Amiri, Gilda Sahebi oder Katajun Amirpur die mediale Öffentlichkeit bedienen, liefert Foroutan die wissenschaftliche Legitimation und beeinflusst über DeZIM die Politikberatung der Bundesregierung. Zusammengefasst: Das reformistische Netzwerk wäre ohne Naika Foroutan nicht komplett. Sie verbindet Universität, Think-Tank und öffentlich-rechtliche Medien zu einem geschlossenen Kreis, der in Deutschland maßgeblich mitbestimmt, wie über Iran gesprochen wird.Das Netzwerk ist größer und einflussreicher, als viele denken. #Iran #RezaPahlavi #RegimeChange #JavidShah #PayandehIran #RezaPahlavi‌ForIran #PayandehBadaIran

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Constantin Schreiber
Constantin Schreiber@ConstSchreiber·
Naika Foroutan sagt an der Uni Münster, es gebe in Deutschland eine „Leerstelle Gaza“ wegen historischer Schuld und latenten Unwissens. Da musste ich deutlich widersprechen bis mich dann Journalist Jan-Martin Wiarda unterbrach und die Diskussion beendete.
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mstrombergo
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Die bittere Parallele zwischen 1979 und heute Im Exil in Panama sagte Mohammad Reza Pahlavi in seinem letzten großen Interview mit David Frost: „In jeder Sache kommt früher oder später die Wahrheit ans Licht.“ Und weiter erklärte er sinngemäß: „Die meisten Menschen sind ruhig geblieben. Es war eine kleine, gut organisierte Gruppe, die mit ausländischer Unterstützung die Straße beherrscht hat.“ Genau dasselbe Spiel läuft heute wieder – nur mit umgekehrten Vorzeichen. Im Gegensatz zu 1979 schweigt die große Mehrheit der Iraner heute nicht. Sie ist laut, sie geht zu Tausenden auf die Straße und demonstriert für einen echten Regime-Change. Bei zahlreichen Großdemonstrationen in Europa und Nordamerika rufen Zehntausende „Javid Shah“ und zeigen das Bild von Reza Pahlavi. Er wird von der großen Mehrheit der Opposition – über alle Ethnien und politischen Gruppen hinweg – als Oppositionsführer und Übergangsleader akzeptiert, der Iran wieder vereinen kann. Dennoch werden genau diese echten, radikalen und nationalen Stimmen der Straße systematisch ausgeblendet oder heruntergespielt. Stattdessen dominieren eine kleine, medienkompatible reformistische Minderheit und ihre Verbündeten das Narrativ. Dabei spielen westliche Medien (ARD, ZDF, Phoenix, Spiegel, taz, Deutschlandfunk) und große NGOs / Menschenrechtsorganisationen (Amnesty International u. a.) eine zentrale Rolle: Sie verstärken gezielt das reformistische „Frau, Leben, Freiheit“-Narrativ und marginalisieren die Stimmen, die einen echten, vollständigen Regime-Change fordern. Gestern demonstrierten Iraner deshalb direkt vor dem ZDF-Studio in Mainz gegen genau diese einseitige Berichterstattung. x.com/SaraJavidShah/… Die Geschichte wiederholt sich – nur diesmal nicht als Tragödie, sondern als Farce. Der Vorhang ist gefallen. Man sieht jetzt sehr deutlich, wer auf welcher Seite steht. #Iran #RezaPahlavi #RegimeChange #JavidShah
mstrombergo@mstrombergo

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diana bloom
diana bloom@diana_bloom_·
🔴 How can lobbyists spend more than two hours discussing the human rights situation in Iran and still save the regime? An analysis of the (Green) Heinrich Böll Foundation panel from 2016 First, a note about the participants: - Hadi Ghaemi served on the board of NIAC (the regime's lobby group) for many years and later founded the NGO “Center for Human Rights in Iran.” As leaks of his communications with Trita Parsi from that time show, Ghaemi’s explicit goal was to establish an NGO that did not advocate for the overthrow of the regime. The fact that Ghaemi was a member of NIAC is being kept under wraps. - Omid Nouripour (a Green Party politician) has had ties to NIAC-members for years. The linked post shows how he has helped stabilize the regime for many years. - Ziba Mir-Hosseini is advocating for women’s rights and gender equality within Islam. - The moderator and initiator of the panel is Ali Fathollah-Nejad (CMEG). He, too, has a long history of ties to NIAC members. His entire political work is based on preserving the regime through, for example, pro-JCPOA and anti-sanctions stances. About the panel: 1. The entire panel does not even once question the legitimacy of the Islamic Republic itself. Everyone is engaged in an intellectual discussion about how to bring about small improvements within the regime. They all accept that it isn’t working, that execution rates are rising, and that change would take a long time. The idea of ending the regime to improve the human rights situation in Iran isn’t even a conceivable option in this panel. 2. In the introduction, Fathollah-Nejad claims that the era of regime change is over and that a new era is beginning. He also claims that the suffering of the Iranian people is only partly due to the regime and partly due to "imperial pressure". 3. Ghaemi founded a regime-affiliated NGO to present the regime’s narrative to the West under the guise of a human rights organization. According to Ghaemi, everyone in the civilian population supports the JCPOA and opposes military intervention by the U.S. and Israel. Of course, this did not reflect the actual will of the people in Iran. It was the selective narrative that the regime-affiliated NGO presented to the West to advance its own interests. 4. As for the opposition, the only person mentioned by the entire panel is Narges Mohammadi, who is the face of the regime’s reformist wing. She, too, does not represent the end of the Islamic Republic. 5. The panelists are all pro-JCPOA. Nouripour claims that the money from the JCPOA is rightfully the regime's money and lists the positive things the regime is doing with it (boosting the economy, creating jobs). This “on the one hand, on the other hand” narrative is, first of all, untrue: the money did not benefit the people. And it downplays the downsides of the JCPOA: funding for terrorist proxies and more money for repression. Nouripour mentions it, but treats it as if it were on equal footing. 6. According to Ghaemi, 80% of the executions is “merely” due to drug-related cases. Even if that were true - which it certainly was not - it would not serve as a justification. According to Ghaemi, no pressure from within or without can put an end to the executions. 7. Mir-Hosseini claims that Ahmadinejad ultimately became a supporter of women's rights. 8. Fathollah-Nejad claims that there is a danger that “authoritarian stability” could emerge in Iran. They speak of the future in this context. This is meant to convey that the Islamic Republic had not yet been that at the time. Judging by the human rights crimes that took place under the regime up until 2016, this is a statement that whitewashes the regime. 9. The panelists are against sanctions. 10. Ghaemi, in particular, repeats the false narrative that there are reformists and hardliners within the regime. This illusion of an opposition within the system has prolonged the life of the Islamic Republic by decades. As I listen to this panel, three things become clear to me: - Every one of the panelists wants the Islamic Republic to survive, either because of their Muslim background or because they are part of the NIAC ecosystem. - All four panelists are aware of the regime’s human rights abuses. But they justify and downplay them. - And finally, this image comes to mind: The panelists strike me as people (in fireproof suits) in a burning house who - instead of leaving the house or calling the fire department - take two glasses and repeatedly pour a few drops of water from one glass into the other. They claim that the fire is indeed hot, but that they are doing something about it and that the situation will surely change soon. Meanwhile, all the children in the house have already died in the fire.
diana bloom@diana_bloom_

🔴 There is so much to say about Omid Nouripour (The Greens), and you have to start somewhere. So I’ll just begin with a superficial selection from his own Instagram feed (2015 to 2020). 1. It’s March 2015, and Nouripour shares a meme by Negar Mortazavi. This is interesting for two reasons: First, Negar Mortazavi is part of NIAC, the regime’s lobby in the U.S. Second, he shared Mortazavi’s post in 2015. That year, NIAC played a role in the disastrous JCPOA, which was signed in Vienna under the Obama administration. The JCPOA will play an important role in this thread. In May 2015, he criticized Ted Cruz, who opposed the JCPOA. He accused politicians like Cruz of risking a war.

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mstrombergo
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@Osint613 Sie ist der Goldesel der Islamischen Republik. Den Tag an dem Sie den Friedensnobelpreis bekommen haben die Mullahs eine riesen Party geschmissen und konnten Ihr Glück nicht fassen. x.com/mstrombergo/st…
mstrombergo@mstrombergo

Thread 2/5 Narges Mohammadi – der Goldesel des Regimes Der Friedensnobelpreis 2023 machte sie zum Goldesel dieses Spiels. Sie kritisiert die Kopftuchpflicht für Frauen, Folter und Todesstrafe – aber immer im Rahmen einer reformistischen, schrittweisen Veränderung („Regime-Change von innen“). Sie spricht sich wiederholt gegen harte Sanktionen aus – eine Position, die perfekt zu NIAC (Trita Parsi / Ali Vaez) und anderen reformistischen Lobby-Gruppen passt. Ihr Zyklus ist seit Jahren nahezu identisch: Verhaftung → Hungerstreik → dramatische Gesundheitsmeldung → mediale Weltkampagne → temporäre Kaution oder Verlegung → Interview → nächste Runde. Aktuelles Beispiel (Mai 2026): Der jüngste medizinische Bericht zu ihren angeblichen Herzproblemen wurde von iranischen Medizinerinnen als medizinisch völlig unglaubwürdig entlarvt. Die Ärztin Maryam E (@mrym0me) hat ihn Punkt für Punkt zerlegt (Blutdruck „stundenlang Null“, falscher „Operationssaal“, kontraindizierter Tilt-Table-Test etc.). → Direkter Link zum Post von Maryam E x.com/mrym0me/status… Genau diese Rolle wird von prominenten iranischstämmigen Expertinnen im deutschsprachigen Raum (Natalie Amiri, Gilda Sahebi, Katajun Amirpur u. a.) sowie führenden Medien (taz, Spiegel, ARD, Phoenix, Deutschlandfunk, ZDF) nachhaltig unterstützt und hervorgehoben. Nächster Teil → Vergleich mit Fatemeh Sepehri

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Open Source Intel
Open Source Intel@Osint613·
Narges Mohammadi, arrested in December at a demonstration in northern Iran, experienced a series of serious heart attacks while imprisoned in Zanjan. Her medical condition continued to decline despite local hospital care, and Iranian authorities only approved her transfer to a Tehran hospital following pressure from family members and international officials.
Open Source Intel@Osint613

Nobel Peace Prize laureate Narges Mohammadi has been released from a Tehran hospital after being admitted in serious condition. Her family confirmed she is now recovering at home.

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mstrombergo
mstrombergo@mstrombergo·
@GeoPersiaMedia Vieln Dank für Ihre Arbeit und Mühe. 🙏 Ein wirklich sehr guter Artikel.
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mstrombergo@mstrombergo·
Ergänzung zum feministischen/reformistischen Netzwerk Naika Foroutan – die institutionelle Schwergewichtige Wir haben eine der einflussreichsten Figuren dieses Kreises bisher unterschätzt: Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung an der Humboldt-Universität Berlin und Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie ist nicht nur eine der meistgefragten Expertinnen in ARD, ZDF, Spiegel, taz und Deutschlandfunk – sie sitzt auch an den Schalthebeln der staatlichen Migrations- und Integrationsforschung. Ihre Haltung zum Iran folgt exakt dem Muster des Netzwerks: • Sie kritisiert das Regime, fordert aber konsequent inneren Wandel und zivilen Widerstand statt radikalem Regime-Change. • Harte Sanktionen oder externer Druck werden von ihr skeptisch gesehen. • Sie positioniert sich klar reformistisch und pluralistisch – und steht dem monarchistischen Flügel um Reza Pahlavi distanziert gegenüber. Foroutan ist damit die akademisch-institutionelle Verstärkung des Netzwerks. Während Natalie Amiri, Gilda Sahebi oder Katajun Amirpur die mediale Öffentlichkeit bedienen, liefert Foroutan die wissenschaftliche Legitimation und beeinflusst über DeZIM die Politikberatung der Bundesregierung. Zusammengefasst: Das reformistische Netzwerk wäre ohne Naika Foroutan nicht komplett. Sie verbindet Universität, Think-Tank und öffentlich-rechtliche Medien zu einem geschlossenen Kreis, der in Deutschland maßgeblich mitbestimmt, wie über Iran gesprochen wird.Das Netzwerk ist größer und einflussreicher, als viele denken. #Iran #RezaPahlavi #RegimeChange #JavidShah #PayandehIran #RezaPahlavi‌ForIran #PayandehBadaIran
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mstrombergo@mstrombergo·
Zusammengefasst ergibt sich ein klares Bild: Ein kleiner, aber medial extrem einflussreicher Kreis iranischstämmiger Frauen dominiert große Teile der Iran-Berichterstattung im deutschsprachigen Raum. Sie sind hochqualifiziert, eloquent, gut vernetzt und kommen beim deutschen Publikum hervorragend an. Ihr gemeinsamer Nenner: • Sie kritisieren das Regime – aber fast immer nur reformistisch und „nuanciert“. • Sie distanzieren sich (manche subtil, manche offen) von Reza Pahlavi und dem monarchistischen Flügel. • Sie lehnen harten externen Druck, maximale Sanktionen und militärische Optionen ab. • Sie setzen konsequent auf „Regime-Change von innen“ und zivilen Widerstand. Genau das ist der springende Punkt: Ein „Regime-Change von innen“, wie ihn diese Damen propagieren, ist in der Realität meist kein echter Regime-Change, sondern eine Reform innerhalb des Systems. Viele Reformer im Land (siehe Narges Mohammadi) gehören selbst zum Machtapparat oder werden vom Regime toleriert und instrumentalisiert. Die Damen dieses Netzwerks haben Narges Mohammadi übrigens sehr stark gepusht – sie wird von ihnen als Symbolfigur der Opposition dargestellt, während Reza Pahlavi und die harte Regime-Change-Stimme marginalisiert werden. Ob bewusst oder nicht: Dieses Netzwerk trägt dazu bei, dass die stärkste Symbolfigur der Opposition geschwächt und ein echter Systemwechsel verzögert wird. Das ist keine Verschwörung – aber ein strukturelles Phänomen, das man beim Thema Iran im deutschen Raum im Hinterkopf haben sollte. #KingRezaPahlavi‌ForIran #RezaPahlavi #Iran
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mstrombergo
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Iran "Expertinnen" im deutschsprachigen Raum Thread: Das einflussreiche reformistisch-akademische Iran-Netzwerk im deutschsprachigen Raum Ein Muster, das vielen Iranern in der Diaspora schon länger auffällt: Im deutschen Medien-, Universitäts- und NGO-Bereich gibt es ein kleines, aber sehr einflussreiches Netzwerk iranischstämmiger Frauen, die regelmäßig als „die“ Iran-Expertinnen gelten. Die wichtigsten Vertreterinnen: • Katajun Amirpur – Prof. Islamwissenschaft, Uni Köln, Buchautorin • Gilda Sahebi – Journalistin, Ärztin, Buchautorin • Natalie Amiri – ARD/ZDF-Moderatorin, Bestseller-Autorin • Shoura Hashemi – Geschäftsführerin Amnesty International Österreich • Düzen Tekkal – Gründerin Hawar Help • Diba Mirzaei – Forscherin GIGA Hamburg • Azadeh Zamirirad – Senior Researcher SWP Berlin • Mina Khani – Publizistin & Autorin • Daniela Sepehri – Deutsch-iranische Aktivistin Was sie gemeinsam haben: • Hochqualifiziert, eloquent und bestens integriert • Starke mediale Präsenz + gegenseitiges Pushen • Fast alle haben Bücher bei renommierten Verlagen • Reformistische Linie • Distanz oder Ablehnung gegenüber Reza Pahlavi • Skepsis gegenüber hartem Regime-Change In den nächsten Posts schaue ich mir einige von ihnen genauer an.Teil 1 → Katajun Amirpur
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Agatha Christ 🇮🇷 🇩🇪
Iranische Feministinnen in der Diaspora, schaut euch das genau an und fragt euch ehrlich: Was wäre aus euch geworden, wenn es die Pahlavi-Familie, die ihr so sehr hasst, nie gegeben hätte? Wo stündet ihr heute? Wahrscheinlich in irgendeinem Dorf, früh verheiratet, mit mehreren Kindern, ohne Bildung, ohne Rechte und ohne Stimme – genau wie Millionen iranischer Frauen vor 1979. Nicht im Herzen Europas, nicht mit Studium, Reisepass und Freiheit, sondern unter einem Regime, das Frauen systematisch entrechtet. Ihr genießt heute genau die Früchte jener Modernisierung und Befreiung, die die Pahlavis gegen massiven Widerstand durchgesetzt haben. Und statt Dankbarkeit hetzt ihr täglich gegen eure eigenen Befreier. Ihr habt diese Freiheit nicht verdient, die ihr so selbstverständlich lebt. Trotzdem kämpfen wir Monarchisten auch für euch. Nicht weil ihr es verdient hättet, sondern weil wir den Worten unseres Königs folgen: Für ein freies, säkulares und prosperierendes Iran – für alle Iranerinnen und Iraner, auch für die Blinden und Hassenden unter euch. Erstickt ruhig weiter an eurem Hass und eurer Geschichtslosigkeit. Die Geschichte wird trotzdem ihren Lauf nehmen. Was ihr für euch selbst in Anspruch nehmt – Freiheit, Rechte, ein Leben in Würde und Sicherheit –, verweigert ihr den Menschen im Iran, indem ihr spaltet, hetzt und jede echte Opposition gegen die Islamische Republik sabotiert. Das war schon immer das Markenzeichen der Linken: selbst in Freiheit leben, während man anderen die Freiheit verwehrt. Ich verachte euch bis ins Innerste.
انسان ناشناس@_HumanUnknown_

مستند از تاریخچه زنان ایران که توسط رضاشاه بزرگ «پدر ایران نوین» و اعلیحضرت همایون محمدرضا شاه پهلوی شاهنشاه آریامهر بزرگ ارتشتاران، پادشاه ایران، به آزادی کامل رسیدند.

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mstrombergo
mstrombergo@mstrombergo·
Thread 5/5 Fazit: Ein kleines, aber medial extrem einflussreiches Netzwerk iranischstämmiger Frauen – unsere Damen im deutschsprachigen Raum – dominiert große Teile der Iran-Berichterstattung. Gemeinsam mit führenden Medien prägen sie ein reformistisches Narrativ, das schrittweise Veränderung statt vollständigem Systemsturz betont. Die Mahsa-Amini-Proteste 2022 zeigten die wahre Kraft der Straße. Durch die gezielte Umdeutung und die massive Förderung von Figuren wie Narges Mohammadi durch genau dieses Netzwerk wurde diese Kraft kanalisiert und entschärft. Mohammadi ist die perfekte, kontrollierbare Opposition – ein Goldesel, der dem Regime Zeit verschafft und radikale Regime-Change-Stimmen schwächt. Während echte, kompromisslose Stimmen wie Fatemeh Sepehri weitgehend unsichtbar bleiben, wird Mohammadi von unseren Damen und den üblichen Medien als zentrale Stimme präsentiert. Das ist kein Zufall, sondern ein strukturelles Muster. Ein reformistisches Netzwerk, westliche Medien und das Regime profitieren jeweils davon, dass die echte, nationale Opposition geschwächt bleibt. Wer Iran wirklich verstehen will, sollte nicht nur die lauten Stimmen dieser Netzwerk Damen hören – sondern auch die leiseren, radikaleren Stimmen der Straße. #Iran #RezaPahlavi #RegimeChange #JavidShah #PayandehIran #RezaPahlavi‌ForIran #PayandehBadaIran
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Thread 4/5 Die Rolle der westlichen Medien bei der Umdeutung der Proteste Die Umdeutung der Mahsa-Amini-Proteste von einem landesweiten Regime-Change-Aufstand zu einer „Kopftuch-Revolution“ wäre ohne westliche Medien und prominente Unterstützer nicht möglich gewesen. Statt der radikalen Rufe („Tod dem Diktator!“, „Iran wird frei!“ und „Von Zahedan bis Kurdistan – Unser Leben für den Iran!“) dominierte plötzlich nur noch „Frau, Leben, Freiheit“ und das Kopftuch-Thema. Besonders sichtbar wurde dies durch die medienwirksame Haar-Abschneide-Aktion im Oktober 2022, die bis heute (2026) als Symbol für die feministische Deutung weitergetragen wird. Viele deutsche und internationale Prominente schnitten sich aus Solidarität die Haare ab – darunter Jasmin Tabatabai, Karoline Herfurth und Düzen Tekkal. Über 600 deutsche Kulturschaffende (darunter Iris Berben und Ulrich Matthes) unterzeichneten offene Briefe. Diese Geste hat in der iranischen Kultur eine tiefe Symbolik: Im Schahname von Ferdowsi schneidet Farangis nach der ungerechten Hinrichtung ihres Mannes Siyavash in tiefer Trauer und ohnmächtiger Wut die Haare ab – ein klassisches Symbol für Protest gegen Ungerechtigkeit, wenn man nicht direkt kämpfen kann. 2022 wurde diese traditionelle Trauergeste jedoch von westlichen Medien und Prominenten bewusst in eine feministische Solidaritätsaktion umgedeutet – und dieses Narrativ wird bis heute aktiv am Leben gehalten. Ein besonders anschauliches Beispiel dafür lieferte Düzen Tekkal selbst auf dem roten Teppich der Berlinale 2026. Zusammen mit Jasmin Tabatabai, Karoline Herfurth, Banafshe Hourmazdi und Pheline Roggan lief sie mit den Slogans „Jin – Jiyan – Azadî“ und „Free Iran“ über den Teppich. x.com/DuezenTekkal/s… Die Reaktionen auf diesen Post zeigen die tiefe Spaltung in der iranischen Opposition: Viele Nutzer (vor allem aus dem national-iranischen und pro-Pahlavi-Lager) kritisierten die Aktion scharf als Versuch, die Proteste zu „kurdisieren“ und von einem gesamt-iranischen Regime-Change abzulenken. Kommentare wie „Wir hassen zwei Dinge: den Islam und Linke“, „Das spaltet die Opposition“ oder „Wir brauchen keine ausländischen Linken, die uns vorschreiben, worum es geht“ waren häufig zu lesen. Auf politischer Ebene haben vor allem Grünen-Politiker:innen wie Annalena Baerbock, Ricarda Lang, Cem Özdemir und Omid Nouripour (iranischstämmig) die Proteste aktiv mitgetragen und maßgeblich zur feministischen Umdeutung beigetragen. Sie rahmten die Bewegung primär als Kampf gegen die Kopftuchpflicht und für Frauenrechte, während die radikalen Rufe nach dem Sturz des gesamten Systems in ihrer Darstellung weitgehend in den Hintergrund traten. Die Linke zeigte sich hingegen gespalten und zurückhaltend – viele Stimmen warnten vor „westlicher Einmischung“ und lehnten harte Sanktionen ab. Genau die Stimmen des reformistischen Netzwerks wurden von ARD, ZDF, Phoenix, Spiegel, taz und Deutschlandfunk zu den Haupt-Expertinnen gemacht. Sie lieferten die westlich anschlussfähigen Narrative und halfen damit – bewusst oder unbewusst –, die revolutionäre Kraft in eine kontrollierbare, reformistische Erzählung zu verwandeln. Nächster Teil → Fazit
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Thread 1/5 Ergänzung: Die gezielte Umdeutung der Mahsa-Amini-Proteste 2022 Zuerst ein Zitat aus dem Haupt-Thread (Teil 1 – Fazit): „Ein kleiner, aber medial extrem einflussreicher Kreis iranischstämmiger Frauen dominiert große Teile der Iran-Berichterstattung im deutschsprachigen Raum. […] Sie setzen konsequent auf ‚Regime-Change von innen‘ und zivilen Widerstand. […] Dieses Netzwerk trägt dazu bei, dass die stärkste Symbolfigur der Opposition geschwächt und ein echter Systemwechsel verzögert wird.“ Genau dieses Muster zeigt sich besonders deutlich bei den Mahsa-Amini-Protesten 2022 – einer der größten und radikalsten Regime-Change-Bewegungen der letzten Jahrzehnte. Was wirklich passiert ist: Auslöser: Am 13. September 2022 wird die 22-jährige Iranerin Mahsa Amini aus dem Nordwesten Irans von der Sittenpolizei in Teheran verhaftet – sie war nur zu Besuch in der Hauptstadt. Drei Tage später stirbt sie an den Folgen schwerer Kopfverletzungen. Ihre Eltern betonten später ausdrücklich, man solle aufhören, sie ständig als „kurdisches Mädchen“ zu framen: „Sie war Iranerin. Tochter des Iran.“ Die echten Proteste (September–Dezember 2022): • Landesweit, von Kurdistan bis Belutschistan, von Teheran bis Isfahan. • Multi-ethnisch und klassenübergreifend: Arbeiter, Bazaaris, Studenten, Frauen und Männer. • Die Iraner reagierten bewusst auf Versuche, die Proteste als „kurdische Revolution“ darzustellen und riefen: „Von Zahedan bis Kurdistan – Unser Leben für den Iran!“ (und umgekehrt). • Auf den Slogan „Jin, Jiyan, Azadi“ antworteten viele mit der erweiterten Parole „Frau, Leben, Freiheit, Mann, Heimat, Wohlstand“. • In Zahedan kam es am 30. September 2022 zum „Bloody Friday“-Massaker: Nach dem Freitagsgebet in der Makki-Moschee eröffneten Sicherheitskräfte (IRGC, Polizei, Basij) gezielt das Feuer auf Betende und Protestierende – vor allem von Dächern. Mindestens 80–100 Tote (darunter Kinder), über 300 Verletzte. Es war eines der blutigsten Einzelereignisse der gesamten Protestwelle. Es ging niemals primär nur um das Kopftuch. Es war ein voller Aufstand gegen die Islamische Republik – gegen 43 Jahre Unterdrückung, Korruption, Hinrichtungen und wirtschaftliches Elend. Die Umdeutung zur „Frau, Leben, Freiheit“-Revolution: Innerhalb weniger Wochen wurde die Bewegung von westlichen Medien, NGOs, reformistischen Stimmen des Netzwerks und prominenten internationalen wie deutschen Künstlerinnen, Expertinnen und Politikerinnen auf eine feministische Kopftuch-Revolte reduziert. • Der kurdische Ursprungs-Slogan „Jin, Jiyan, Azadi“ wurde zur alleinigen Marke gemacht. • Besonders Düzen Tekkal (keine Iranerin) hat den kurdischen Background von Mahsa Amini sehr stark gepusht und damit die Opposition zusätzlich gespalten. Nächster Teil → Narges Mohammadi – der Goldesel des Regimes
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Iran "Expertinnen" im deutschsprachigen Raum Thread: Das einflussreiche reformistisch-akademische Iran-Netzwerk im deutschsprachigen Raum Ein Muster, das vielen Iranern in der Diaspora schon länger auffällt: Im deutschen Medien-, Universitäts- und NGO-Bereich gibt es ein kleines, aber sehr einflussreiches Netzwerk iranischstämmiger Frauen, die regelmäßig als „die“ Iran-Expertinnen gelten. Die wichtigsten Vertreterinnen: • Katajun Amirpur – Prof. Islamwissenschaft, Uni Köln, Buchautorin • Gilda Sahebi – Journalistin, Ärztin, Buchautorin • Natalie Amiri – ARD/ZDF-Moderatorin, Bestseller-Autorin • Shoura Hashemi – Geschäftsführerin Amnesty International Österreich • Düzen Tekkal – Gründerin Hawar Help • Diba Mirzaei – Forscherin GIGA Hamburg • Azadeh Zamirirad – Senior Researcher SWP Berlin • Mina Khani – Publizistin & Autorin • Daniela Sepehri – Deutsch-iranische Aktivistin Was sie gemeinsam haben: • Hochqualifiziert, eloquent und bestens integriert • Starke mediale Präsenz + gegenseitiges Pushen • Fast alle haben Bücher bei renommierten Verlagen • Reformistische Linie • Distanz oder Ablehnung gegenüber Reza Pahlavi • Skepsis gegenüber hartem Regime-Change In den nächsten Posts schaue ich mir einige von ihnen genauer an.Teil 1 → Katajun Amirpur

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