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Es ist noch gar nicht lange her, da wurde auf die „Boomer“ eingeprügelt – sie hätten die Rente „vermasselt“, sie hätten „zu wenig Kinder“ bekommen.
Ich bin zwar Teil der nächsten Generation, aber ich explodiere demnächst, bei den Forderungen oder Änderungen, die unsere Gesetzgeber jetzt schon wieder planen.
Ich habe vier Kinder. Vier. Nicht, weil es bequem ist. Nicht, weil es sich „rechnet“. Sondern weil ich an Familie glaube. Weil ich wollte, dass meine Kinder nicht allein aufwachsen. Dass sie Geschwister haben. Halt. Leben. Lachen. Streit. Nähe.
Und was war die Realität?
Keine Boomer aber zu unserer Zeit gab es noch kein Elterngeld, keine Elternzeit für meinen Mann. Aber es gab jahrelanges Warten auf einen Kindergartenplatz, aufgefangen werden, konnte das nur durch ein Familienmitglied, das daheim blieb.
Statt Unterstützung: Hürden.
Statt Wertschätzung: Belastung.
Wir haben eben gearbeitet.
Nachts, wenn andere geschlafen haben.
An Wochenenden, wenn andere frei hatten.
An Feiertagen, wenn andere gefeiert haben.
Wir haben gearbeitet. Geschuftet. Gebaut.
Uns etwas aufgebaut. Ohne Erbe, ohne Netz, ohne doppelten Boden. Nur mit Leistung. Nur mit Verzicht. Nur mit Disziplin.
Und während wir Kinder großziehen – also genau das tun, was dieses Land am dringendsten braucht – erzählen uns heute Leute, unser erarbeitetes Vermögen müsse „gerechter“ verteilt werden.
Ernsthaft?
Gerecht soll es sein, wenn das, was wir über Jahre unter größten Opfern aufgebaut haben, am Ende nicht einmal unseren eigenen Kindern gehört?
Ich sage euch, was gerecht ist:
Gerecht ist, wenn jeder, der arbeiten kann, auch arbeiten darf.
Gerecht ist, wenn Leistung sich lohnt.
Gerecht ist, wenn diejenigen unterstützt werden, die wirklich nicht können – nicht diejenigen, die nicht wollen.
Aber was hier passiert, ist etwas anderes.
Dieses Land macht es Familien exorbitant schwer. Es verteuert das Leben. Es erschwert Kinderbetreuung. Es bestraft Eigenverantwortung – und nennt das dann „progressiv“.
Und gleichzeitig wird uns eingeredet, das klassische Familienmodell sei überholt.
Überholt? Fuck you!
Wer zieht denn die nächste Generation groß?
Wer bringt den Menschen bei, Verantwortung zu übernehmen?
Wer sorgt dafür, dass dieses Land überhaupt eine Zukunft hat?
Es sind Familien. Immer noch. Und mehr denn je.
Und jetzt soll auch noch das Ehegattensplitting fallen, eines der wenigen Instrumente, das Familien überhaupt ein Stück Luft verschafft hat.
Und die Partner, die sich für Familie entschieden haben, sollen das in der Krankenkasse auch noch bezahlen.
Nicht uns wird es treffen. Wir kommen klar.
Aber die vielen Familien da draußen – die ihren Job machen. Jeden Tag.
Die Eltern, die sich entscheiden, Zeit in ihre Kinder zu investieren.
Die da sind, wenn ihre Kinder aus der Schule kommen.
Die Hausaufgaben begleiten. Tränen trocknen. Werte vermitteln.
Das sind nicht „Auslaufmodelle“.
Das sind die tragenden Säulen unserer Zukunft.
Und genau diese Menschen werden systematisch geschwächt.
Ich habe lange versucht, diese Debatten sachlich zu ertragen. Aber irgendwann reicht es!
Denn wer Familien schwächt, schwächt die Zukunft. Und wer Leistung bestraft, zerstört die Grundlage dieses Landes.
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