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#NYC #Lebenstraum
Im Juli 2025 habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt: Ich bin für eine Woche nach New York City geflogen.
Schon als Kind war ich von der Stadt und ihren Wolkenkratzern fasziniert. Ich habe die Skyline als Puzzle zusammengesetzt, habe die Bilder im Englischbuch bestaunt und immer gehofft, eines Tages dort zu sein und all das mit meinen eigenen Augen zu sehen.
Meine Frau hat leider große Flugangst, daher wollte/konnte sie nicht mit. Auch sonst hatte im Freundeskreis niemand ein so großes Interesse, dass mich jemand begleitet hätte.
Also bin ich allein hingeflogen. Im Rahmen einer Gruppenreise; die anderen Mitglieder der Gruppe habe ich erst vor Ort im Hotel kennengelernt. Ein seltsames Gefühl: Was für Leute werden das sein? Werde ich mich gut mit ihnen verstehen? Werden da auch Leute dabei sein, mit denen man abends nach dem Programm etwas unternehmen kann?
Dazu kam noch der Flug: Ich fliege sehr selten, privat praktisch nie. Darüber hinaus hatte ich Europa noch nie zuvor verlassen. Jetzt also der Flug über den großen Teich.
Und allein der Flug war viel entspannter als gedacht und dank des Entertainmentangebots verging die Zeit - wortwörtlich - wie im Fluge. In New York angekommen, folgte der Moment, vor dem ich am meisten Bammel hatte: die Passkontrolle. Natürlich hatte ich vorher über die Leute gelesen, denen die Einreise verweigert worden war und die verhaftet worden waren. Es war auch tatsächlich ein paar heikle Minuten. Der Dame am Schalter erschien es seltsam, dass ich zwar ein Mitglied einer Gruppenreise war, jedoch allein vor ihr stand.
Aber schließlich ließ sie mich passieren; es folgte eine weniger schöne Erfahrung: Mein Koffer war nicht da, sondern irgendwo während des Zwischenstopps am Flughafen in London verloren gegangen.
Also fuhr ich ohne Koffer mit der Subway in Richtung meines Hotels. Die New Yorker U-Bahn! Ein Erlebnis für sich.
Mein Hotel befand sich im Financial District, circa 15 Gehminuten vom One World Trade Center entfernt. Als ich die U-Bahn-Station verließ und zum ersten Mal einen echten Blick auf die Stadt hatte, fühlte ich mich wie ... benommen ist wahrscheinlich das richtige Wort. Das alles fühlte sich irreal an. Da stand ich nun, Tausende Kilometer von daheim entfernt, in der Stadt, von der ich so viele Jahre geträumt hatte.
Im Laufe der folgenden Woche war ich viel mit der Gruppe unterwegs (die aus sehr netten Menschen bestand, mit denen man sich gut unterhalten und auch abends gemeinsam in ein Pub gehen konnte). Wir machten einen Ausflug nach Harlem und Brooklyn; wir sind durch Little Italy und Chinatown gelaufen und haben dort gegessen. Wir sind mit der Staten Island-Fähre gefahren, haben zusammen die Aussicht von der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers genossen usw.
Aber ich war auch viel allein unterwegs. Viel zu Fuß, um möglichst viel von Manhattan zu sehen. Ich war bei der Ghostbusters-Feuerwache, habe das Friends-Apartmenthaus gesehen; ich bin durch den Central Park gelaufen. Ich war im Macy's, im Trump Tower, in der Public Library, in der St. Patrick's Cathedral. Ich habe die Aussicht von der High Line und von Little Island genossen. Ich habe am letzten Tag noch einmal über 40 Dollar ausgegeben, um von der Aussichtsplattform von The Edge auf die Stadt schauen zu können. Ich habe New Yorker Pizza und New York Cheesecake gegessen. Ich habe van Goghs Sternennacht und Dalis "Die Beständigkeit der Erinnerung" im MoMA gesehen. Ich bin zum leider eingerüsteten Flatiron Building gelaufen. Ich habe am Union Square zu Mittag gegessen, während zahlreiche Eichhörnchen um mich herumflitzten. Ich stand vor dem UN-Hauptquartier, ich habe über die schiere Größe des Grand Central Terminals und die Schönheit des Chrysler Buildings gestaunt.
Mit einigen anderen Mitgliedern der Reisegruppe bin ich nachts zum Times Square gefahren und stand dort, inmitten von unzähligen Menschen, staunend vor all den leuchtenden Reklametafeln.
Doch das absolute Highlight, diesen Once in a Lifetime-Moment, den habe ich allein für mich gehabt. Vom Hotel aus bin ich zur Brooklyn Bridge gelaufen und bin dort die Promenade entlangmarschiert. Ungefähr bis zur Mitte der Brücke bin ich gelaufen, immer mit dem Blick auf Brooklyn. Erst in der Mitte habe ich mich umgedreht.
Der Blick auf das nächtlich erleuchtete Manhattan, auf die Wolkenkratzer des Financial Disctrics war magisch. Atemberaubend. Unbeschreiblich schön.
Sieben Tage lang war ich dort - und ich habe so viele Eindrücke gesammelt, so viel gesehen und erlebt. Es war eine unglaubliche Erfahrung. Um nichts in der Welt möchte ich das missen. Keine Ahnung, ob ich noch einmal in diese Stadt komme oder nicht. Ich weiß definitiv, dass ich sofort wieder hinreisen würde. Beim zweiten Mal könnte ich mich noch mehr treiben lassen, müsste nicht so viele Punkte abhaken. Aber wenn es nicht klappt, dann wäre das in Ordnung. Dann wird diese Reise eine einmalige Erfahrung bleiben.
Zum Glück habe ich viele Bilder geschossen, die mir auf ewig eine Erinnerungen bleiben werden. Eine Erinnerung an eine einmalige Reise.
Danke fürs Lesen. Ich habe diesen Post geschrieben, weil ich ab dem 7.2. keinen X-Premium-Account mehr haben werde und daher keine langen Posts mehr verfassen kann. Den wollte ich aber noch loswerden. Es folgen Bilder.


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