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@wtftomtom

Philosophie. Politik. Sport. Musik.

Süddeutschland, Deutschland Katılım Mart 2016
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Tom
Tom@wtftomtom·
„Leistung muss sich wieder lohnen.” Der Satz wirkt harmlos, beinahe selbstverständlich. Gerade darin liegt seine politische Bedeutung. Er formuliert keine These, sondern setzt eine Ordnung voraus: dass gesellschaftliche Anerkennung an messbare Leistung gekoppelt sein soll. Diese Voraussetzung bleibt in der Regel unhinterfragt - und genau dadurch wird sie wirksam. Solche Aussagen erscheinen als Ausdruck von Vernunft. Sie beanspruchen, realistisch zu sein, Verantwortung zu übernehmen, das „System” funktionsfähig zu halten. Doch dieser Anspruch ist nicht neutral. Er verschiebt den politischen Konflikt von der Frage, ob eine bestimmte Ordnung legitim ist, zur Frage, wie sie effizient aufrechterhalten werden kann. Ordnung wird nicht mehr begründet, sondern vorausgesetzt. .... Lesenswert 👇 @JohannesSeidelX/die-autoritäre-normalität-b9b74429167b" target="_blank" rel="nofollow noopener">medium.com/@JohannesSeide
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Tom
Tom@wtftomtom·
@PhilippPeyman nachdem du die Beweise "gesichtet" hast, wie lautet deine Begründung für seine Todesstrafe?
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Philipp Peyman Engel
Philipp Peyman Engel@PhilippPeyman·
Der Presserat hat heute einen Kommentar von mir über Anas Al-Sharif gerügt. Unsere Zeitung konnte die von Israel gesammelten Beweise sichten. Deshalb werde ich mir auch weiterhin erlauben, Al-Sharif als »Terroristen mit Presse-Weste« zu bezeichnen 1/3 juedische-allgemeine.de/israel/juedisc…
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Tom
Tom@wtftomtom·
@Julius_Ktxt @NiemaMovassat In der Politik geht es immer um Interessen. Warum soll das hier plötzlich ein Argument gegen seine Forderung sein?
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Julius Kölzer
Julius Kölzer@Julius_Ktxt·
@NiemaMovassat Das mag ja so sein, ich bezweifle bloß, dass diese Position auch so öffentlich und klar vorgetragen worden wäre, wenn man den Einzug doch geschafft hätte. Was ja auch eigentlich nichts Kontroverses ist und sich aus den Logiken des Parteiwettbewerbs erklärt.
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Niema Movassat
Niema Movassat@NiemaMovassat·
Bode Ramelow hat mich bei X blockiert. Ich weiß nicht mal warum. Auch eine genaue Recherche von Grok zeigt: Ich habe Bode Ramelow noch nie (!) bei X kritisiert. Ich frage mich, was das für ein Umgang in der Partei @dieLinke sein soll. Das ganze zeigt wenig politische Souveränität
Niema Movassat tweet mediaNiema Movassat tweet media
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Tom
Tom@wtftomtom·
Du setzt hier Zionismus mit „jüdischer Selbstbestimmung“ und Antizionismus mit deren Ablehnung gleich, ohne das zu begründen. Das ist eine dogmatische Setzung, kein Argument. Selbstbestimmung als kollektives Recht setzt weder einen bestimmten Staat noch eine konkrete politische Praxis voraus – und schon gar nicht eine, die mit der Benachteiligung anderer Gruppen einhergeht. Diese Gleichsetzung von Kritik an politischem Handeln führt dazu, dass ethnische und religiöse Zugehörigkeit instrumentalisiert wird und Juden pauschal für das politische Handeln einzelner Akteure verantwortlich gemacht werden, die im Namen des Zionismus handeln. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Lehren des Holocaust politisch instrumentalisiert werden, um konkrete politische Handlungen gegen Kritik zu immunisieren. Politische Ideologien, staatliche Strukturen und individuelle Haltungen sind analytisch unterschiedliche Kategorien. Wenn man sie vermischt, kann jede politische Kritik als Angriff auf eine gesamte Bevölkerungsgruppe dargestellt und dadurch delegitimiert werden.
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Shahak Shapira
Shahak Shapira@ShahakShapira·
Zionismus = jüdische Selbstbestimmung. Antizionismus = gegen jüdische Selbstbestimmung. Nicht gegen die israelische Regierung, Krieg oder Besatzung. Du kannst nur Antizionist und kein Antisemit sein, wenn du glaubst, dass es gar keine Nationen geben sollte. Am schlimmsten finde ich, dass man direkt von jüdischen Menschen die Rückmeldung bekommt, man bewege sich in eine antisemitische Richtung, und Zustimmung aus dem rechtsextremen Lager, und trotzdem einfach sagt: "Nope". Bei keiner anderen Minderheit ist die Deutungshoheit der nicht-Betroffenen höher. Ich kaufe diesen Leuten nicht ab, dass sie es nicht schaffen, die israelische Regierung zu kritisieren, ohne dabei jüdische Souveränität anzugreifen.
Ulrike Eifler@EiflerUlrike

Die aktuelle Kampagne gegen ⁦⁦@dieLinke⁩ ist abenteuerlich und politisch motiviert. Eine Kritik am Vorgehen Israels in #Gaza, #Teheran oder #Beirut ist kein Judenhass, sondern eine humanistische Position. Die Linke hat KEIN Antisemitismusproblem!

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Tom
Tom@wtftomtom·
Wer Aussagen nicht korrekt erfassen und einordnen kann, verfehlt eine der elementaren Kernkompetenzen journalistischer Arbeit. Was hier als Zuspitzung verkauft wird, ist im Kern ein Qualitätsproblem - und beim Thema Israel im Hause Springer offenkundig kein Einzelfall.
Tom tweet media
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Tom
Tom@wtftomtom·
@janfleischhauer Wer Aussagen nicht korrekt erfassen und einordnen kann, verfehlt eine der elementaren Kernkompetenzen journalistischer Arbeit. Was hier als Zuspitzung verkauft wird, ist im Kern ein Qualitätsproblem - und beim Thema Israel im Hause Springer offenkundig kein Einzelfall.
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Jan Fleischhauer
Jan Fleischhauer@janfleischhauer·
Dank Ulrike Eifler von der Linkspartei sehen wir klarer: Die Juden sind einfach zu blöd, Judenhass zu erkennen. Die Linke hat KEIN Antisemitismusproblem! Wann verstehen das Leute wie Josef Schuster endlich?
Ulrike Eifler@EiflerUlrike

Die aktuelle Kampagne gegen ⁦⁦@dieLinke⁩ ist abenteuerlich und politisch motiviert. Eine Kritik am Vorgehen Israels in #Gaza, #Teheran oder #Beirut ist kein Judenhass, sondern eine humanistische Position. Die Linke hat KEIN Antisemitismusproblem!

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Janni
Janni@HeyImJanni·
"Der an das junge, linke und akademische Milieu gerichtete Antisemitismusvorwurf ist vorschnell - tatsächlich handelt es ich um die am wenigsten antisemitisch einge- stellte Gruppe in Deutschland." uni-mannheim.de/media/Einricht…
Janni tweet media
LUMPENPAZIFISTISCHE AKTION@LUMPENPAZIFIST

Entgegen dem, was einem von Linksliberal bis Rechtskonservativ erzählt wird: Linke, die sich pro‑palästinensisch zeigen, haben laut Studien weniger antisemitische Einstellungen als der Rest der Bevölkerung. Palästinasolidarität ≠ Antisemitismus. Quelle: Uni Mannheim

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Tom
Tom@wtftomtom·
@Hosenmaus1 @Claudiu34933420 Du gehst auf meine Argumente in den Drukos nicht ein. Stattdessen wiederholst du lediglich die Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus, ergänzt sie um Autoritätsverweise und persönliche Beleidigungen. Eine Begründung für diese Gleichsetzung fehlt weiterhin.
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Hosenmaus
Hosenmaus@Hosenmaus1·
@wtftomtom @Claudiu34933420 Israel kein Existenzrecht zuzusprechen ist keine politische Auffassung, sondern Antisemitismus, gemäß Anna Frank und der Leitlinie der weißen Rose, du ungebildeter Nachschwätzer, der keine 5 Minuten hatte, sich einzulesen, was Zionismus ist. Hier: annefrank.org/de/themen/anti…
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Hosenmaus
Hosenmaus@Hosenmaus1·
Ich bin sprachlos. Wer jetzt noch #dieLinke wählt, wählt Antisemiten.
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Tom
Tom@wtftomtom·
Aha, es kommt doch noch etwas Debattentaugliches von dir. Der entscheidende Schritt in deiner Argumentation ist die Gleichsetzung von drei Dingen: der Existenz eines Staates, dem Lebensrecht von Menschen und einer politischen Ideologie. Genau diese Gleichsetzung habe ich kritisiert. Politische Ideologien, religiöse Identitäten und staatliche Institutionen sind analytisch unterschiedliche Kategorien. Wenn man sie miteinander vermischt, wird jede Kritik an einer politischen Ideologie automatisch als Angriff auf eine Bevölkerungsgruppe interpretiert. Darauf habe ich dich bereits mehrfach hingewiesen.
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Christian Ritz Autor@schöningh
Christian Ritz Autor@schöningh@Claudiu34933420·
@wtftomtom @meggi1083720 @Hosenmaus1 tieren, was, nach 1945, in der Konsequenz bedeutet, Juden ein Recht auf Leben abspricht. Damit spricht man Juden zwangsläufig auch ein Recht auf Selbstverteidigung Die Grenzen zwischen Kritik und Antisemitismus sind hier längst aufgelöst.
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Tom@wtftomtom·
@Claudiu34933420 @Hosenmaus1 Dass du einer Argumentation weder folgen noch sie widerlegen kannst und stattdessen nur pauschale Gleichsetzungen ohne jede Begründung wiederholst, hast du hier hinlänglich gezeigt.
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Tom
Tom@wtftomtom·
Du gehst auf keines meiner inzwischen zahlreichen Argumente in den Drukos ein und wiederholst stattdessen nur das Mantra, nach dem unterschiedliche Begriffe und Bedeutungen ein und dasselbe seien. Gleichzeitig unterstellst du mir, antisemitische Verschwörungstheorien zu verbreiten, obwohl ich lediglich die Struktur der aktuellen Debatte analysiere und dabei überhaupt noch keine persönliche Position zum Antizionismus bezogen habe. Soweit zum inhaltlichen Gehalt deines Geplapperes. Kannst du eigentlich nicht selbst denken und argumentieren, statt Autoritäten zu zitieren, die mit meinen Aussagen überhaupt nichts zu tun haben?
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Tom
Tom@wtftomtom·
Das beschreibt eine historische Begründung für den Zionismus, beantwortet aber meinen Punkt nicht. Mein Einwand war, dass „Schutz eines Staates“ keine Definition einer Ideologie ist, sondern ein Ziel, das viele politische Akteure verfolgen. Entscheidend sind die ideologischen Begründungen und die politischen Mittel, mit denen dieses Ziel verfolgt wird und genau diese können Gegenstand politischer und moralischer Kritik sein.
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Christian Ritz Autor@schöningh
Christian Ritz Autor@schöningh@Claudiu34933420·
@wtftomtom @meggi1083720 @Hosenmaus1 Doch. Der ideolog. Kern des Zionismus ist die Idee, dass Juden nicht nur eine relig. Gemeinschaft, sondern eine Nation bilden müssen. D.i. Reaktion auf wachsenden Antisem. im 19. Jhdt. Daraus folgt die Einsicht, dass ein souveräner jüd. Staat der einzige Schutz gg. Antisem. ist.
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Tom
Tom@wtftomtom·
„Zionismus = Streben nach bzw. Schutz eines jüdischen Staates“ ist keine Definition des Zionismus, sondern beschreibt lediglich eines seiner Ziele. Politische Kräfte in nahezu allen Staaten verfolgen das Ziel, ihren Staat zu erhalten oder zu schützen. Daraus folgt jedoch nicht, dass sie dafür dieselben ideologischen Begründungen oder politischen Mittel vertreten. Gerade deshalb können sowohl die Begründungen als auch die eingesetzten Mittel Gegenstand moralischer und politischer Kritik sein.
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Christian Ritz Autor@schöningh
Christian Ritz Autor@schöningh@Claudiu34933420·
@wtftomtom @meggi1083720 @Hosenmaus1 Der liegt genau dort, wo Du Dich an einer Antwort auf einen anderen Post abarbeitest, ohne auf o.g. Argumentation einzugehen. Ich hatte es extra für Dich in einfacher Sprache gehalten. Nochmal: Zionism. = Streben/Schützen eines jüd. Staates. Antiz.: Muss ich das noch formulieren?
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Tom
Tom@wtftomtom·
Ich hatte dir bereits eine Antwort gegeben, die ich hier präzisiere: Politische Ideologien, religiöse Identitäten und staatliche Institutionen sind analytisch unterschiedliche Kategorien. Kritik an einer politischen Ideologie ist daher nicht automatisch Kritik an einer religiösen oder ethnischen Gruppe. Wer den Kommunismus kritisiert, kritisiert nicht die Russen. Wer den Hindu-Nationalismus kritisiert, kritisiert damit nicht Hindus. Wer den Erdoganismus oder die Politik der türkischen Regierung kritisiert, kritisiert nicht Türken. Selbst wenn hinter einer solchen Kritik im Einzelfall eine feindliche Haltung gegenüber einer Gruppe stehen könnte, lässt sich Kritik analytisch nicht allein deshalb als solche abwerten. Andernfalls wäre legitime Kritik an konkreten politischen Ideologien, Bewegungen oder staatlichem Handeln grundsätzlich nicht mehr möglich.
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Tom
Tom@wtftomtom·
@Baerjew @Hosenmaus1 Deine "Argumente" zeugen von einem grundlegenden Unverständnis der Thematik. Wenn du inhaltlich nichts beitragen kannst, lass es lieber und such dir ein anderes Ziel für deine Beleidigungen.
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Bärenjude
Bärenjude@Baerjew·
@wtftomtom @Hosenmaus1 Sie haben keine „Punkte“. Ergo gibt es an diesem zum Weinen peinlichen Gesülze, das sie krampfhaft versuchten schlau klingen zu lassen, auch nichts zu be- oder ergründen.
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Tom@wtftomtom·
Die historische Beschreibung ist weitgehend unstrittig. Dein Schluss daraus ist es aber nicht. Aus der Definition von Zionismus folgt nicht automatisch, dass jede Form von Antizionismus die Existenz Israels negiert. Antizionistische Positionen können sehr unterschiedlich begründet sein und müssen analytisch nicht identisch sein mit der Ablehnung des Existenzrechts eines bestehenden Staates. „Q.e.d.“ setzt hier eine Gleichsetzung voraus, die erst begründet werden müsste.
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Christian Ritz Autor@schöningh
Christian Ritz Autor@schöningh@Claudiu34933420·
@wtftomtom @Hosenmaus1 Z. war das Streben nach einem unabh. jüd. Staat angesichts wachsenden Antisemitismus' im 19. Jhdt. Nach 1948 bedeutet Z. Bewahrung und Verteidigung dieses Staates. Antizionismus bedeutet also, Israel das Recht auf Existenz abzusprechen. Q.e.d.
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Tom
Tom@wtftomtom·
Klassischer Strohmann: Du führst irgendwelche Behauptungen ein und behandelst sie, als wären sie Teil der Argumentation in dieser Debatte. Damit bleibt es bei der ursprünglichen Kritik an der fehlenden Begründung, weshalb Kritik an einer politischen Bewegung automatisch Antisemitismus sein soll.
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Christian Ritz Autor@schöningh
Christian Ritz Autor@schöningh@Claudiu34933420·
@meggi1083720 @wtftomtom @Hosenmaus1 Das machen sie nur, wenn sie zum Frühstück nicht genug Babies essen. All diese Horrorgeschichten haben sich bislang als Lügen erwiesen. Die Richtigstellungen interessieren Euch nicht. Jedesmal das gleiche.
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Tom
Tom@wtftomtom·
Die Existenz von Staaten ist ein politisches und völkerrechtliches Faktum. Wie man ihre Entstehung oder Legitimität bewertet, ist zwangsläufig Gegenstand politischer Debatten. Staaten entstehen historisch durch politische Prozesse, Konflikte, Machtverhältnisse und internationale Anerkennung. Mir geht es dabei nicht darum, mich mit antizionistischen Positionen zu identifizieren. Ich beschreibe lediglich die Struktur der aktuellen Debatte. Wenn politische Positionen oder Ideologien grundsätzlich von Kritik ausgenommen werden sollen, wird eine politische Diskussion durch moralische Zuschreibungen ersetzt. Eine sachliche Auseinandersetzung setzt voraus, Begriffe zu klären, Argumente vorzubringen und unterschiedliche Ebenen, religiöse Identität, politische Ideologie und staatliches Handeln, voneinander zu unterscheiden.
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Tom
Tom@wtftomtom·
@Baerjew @Hosenmaus1 Wenn du meine Punkte für falsch hältst, kannst du sie gern begründen. Bin gespannt.
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