Karsten Mause

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Karsten Mause

Karsten Mause

@KarstenMause

Political scientist, Economist, @Uni_Muenster

Muenster, Germany Entrou em Aralık 2017
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Karsten Mause
Karsten Mause@KarstenMause·
Wo versagt der Markt? Unter welchen Bedingungen sind staatliche Eingriffe in das Wirtschaftssystem notwendig? Dazu ein Beitrag von Christian Müller (Universität Münster) und mir in der 2. Auflage des Handbuchs Politik & Wirtschaft: ➡️doi.org/10.1007/978-3-… #PoliticalEconomy
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Philipp Weber
Philipp Weber@we_philipp·
1/ I am happy to share that my dissertation “Fiscal Policy without Romance: Three Empirical Essays on Fiscal Rules, Public Investment, and Inflation” is now publicly available via the digital archive of the @UniFreiburg freidok.uni-freiburg.de/data/278827
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Karsten Mause
Karsten Mause@KarstenMause·
@Lars_Feld Perfektes Neuerscheinungstiming! Angesichts Sondervermögen, Zweckentfremdungen, Schuldenbremsenlockerungsvorschlägen usw. usf. regt das Buch hoffentlich möglichst viele zum kritischen Nachdenken über die gegenwärtige Finanzpolitik an.
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Lars P Feld
Lars P Feld@Lars_Feld·
Zur Diskussion um die Schuldenbremse verweise ich gerne auf unser Buch „Schuldenwende“. Darin sind die Argumente gegen eine weitere Öffnung der Schuldenbremse aufgeführt. @BerlinReporter
Eucken Institut@EuckenInstitut

Bis 2029 dürfte rund ein Drittel des Bundeshaushalts über Schulden finanziert werden. Eine weitere Lockerung der Schuldenbremse macht auch deshalb keinen Sinn, meint @Lars_Feld in seiner Kolumne "Ordnungsruf" im @handelsblatt. handelsblatt.com/meinung/wirtsc…

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Sabine Döring
Sabine Döring@sabinedoering·
Das Buch ist da.
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Wirtschaftliche Freiheit
Wirtschaftliche Freiheit@wirtschaftfreih·
Gastbeitrag Einkommen, Prestige & Macht Zur Politischen Ökonomie der Politikberatung von Klaus Heine (Uni Rotterdam) und Karsten Mause @KarstenMause (WWU) Angesichts multipler Krisen boomen die Nachfrage nach und das Angebot an wissenschaftlicher Politikberatung.„Top-Ökonomen“ und weniger prominente Wissenschaftler sind als Berater aktiv. Was motiviert sie? wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=4…
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Justus Haucap
Justus Haucap@haucap·
Eine traurige Nachricht: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist Prof. H. Jörg Thieme (HHU Düsseldorf) verstorben. Er war es, der sich maßgeblich für die Gründung des DICE an der HHU stark gemacht hat. Danke für alles, lieber Jörg, RIP. wiwi.hhu.de/aktuelle-meldu…
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Thomas Vierhaus
Thomas Vierhaus@ThomasVierhaus·
Sehr geehrter Herr Mause, die politische Ökonomie der Politikberatung lässt sich m. E. weder auf Zynismus noch auf einen naiven Wahrheitsoptimismus reduzieren. Genau hier liegt der interessante Streitpunkt Ihres Beitrags und der Einordnung von Prro. Dr. Jens Boysen-Hogrefe. Erstens: Der Hinweis auf Reputation statt kurzfristiger Aufträge ist zentral. In vielen beratungsnahen Institutionen fungiert Reputation als eigentliche Währung – nicht das einzelne Gutachten. Das verändert die Anreizstruktur erheblich. Wer primär auf Markenprofil und wissenschaftliche Anschlussfähigkeit setzt, verhält sich anders als ein klassischer „policy entrepreneur“, der von Projekt zu Projekt lebt. Politökonomisch gesprochen: Die Karrierefunktion vieler Berater ist langfristiger diskontiert als im Downs’schen Politikerbild. Zweitens: Gerade deshalb greift eine zu starke Parallelisierung von Politikern und Politikberatern als rein eigennutzorientierten Akteuren zu kurz. Wissenschaftliche Beratung operiert in einem Mehrebenensystem aus Fachcommunity, Medienöffentlichkeit und politischem Auftraggeber. Die eigentliche Disziplinierung erfolgt weniger durch politische Nachfrage als durch innerwissenschaftliche Reputationsmechanismen – auch wenn soziale Medien diese Logik derzeit sichtbar verschieben. Drittens: Der Verweis auf Reproduktionsprobleme ist berechtigt, aber institutionell ambivalent. Methodischer Fortschritt und empirische Orientierung haben die Ökonomik robuster gemacht, zugleich steigt aber der Druck, politisch anschlussfähige Evidenz zu liefern. Daraus entsteht ein Spannungsfeld: Je stärker Beratung politisch legitimierend wirken soll, desto größer wird die Versuchung, Unsicherheit kommunikativ zu glätten. Das ist kein individuelles Versagen, sondern eine strukturelle Folge der Nachfrage nach „entscheidungsreifen“ Ergebnissen. Vielleicht liegt der eigentliche Kern der Debatte daher weniger in der Frage, ob Politikberater eigennützig handeln, sondern wie institutionelle Arrangements mit unvermeidlicher Unsicherheit umgehen. Gute Ordnungspolitik für die Politikberatung hieße dann nicht, Neutralität zu behaupten, sondern Transparenz über Annahmen, Zielkonflikte und Unsicherheitsräume systematisch zu institutionalisieren. Denn am Ende ist wissenschaftliche Politikberatung kein Ersatz für politische Entscheidung – sondern ein Markt für Deutungsangebote unter Wettbewerbsbedingungen.
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Karsten Mause
Karsten Mause@KarstenMause·
@HogrefeJens Vielen Dank für die hilfreichen Kommentare und Anregungen! Können wir gut gebrauchen. Angesichts der 16.000 Zeichen-Grenze konnten wir viele Aspekte nur kurz anreissen. Und über die Thesen kann man natürlich auch diskutieren/streiten.
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Jens Boysen-Hogrefe
Jens Boysen-Hogrefe@HogrefeJens·
@KarstenMause Eines noch: die Wirtschaftswissenschaften haben sich in den vergangenen 30 Jahren deutlich verändert. Empirische Evidenz hat (wegen methodischem Fortschritt) einen ganz anderen Stellenwert. Hilft allerdings nicht bei allen politischen Fragen.
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Karsten Mause
Karsten Mause@KarstenMause·
Klaus Heine (Erasmus University Rotterdam) und ich in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. mit ein paar Gedanken zur Politischen Ökonomie der Politikberatung: ➡️ faz.net/aktuell/wirtsc…
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Sabine Döring
Sabine Döring@sabinedoering·
Letztlich wird hier die folgende provokative Frage gestellt: Wenn wissenschaftliche Politikberatung selbst Anreizen von Einfluss, Prestige und Karriere folgt: Wie unterscheidet sich dann „evidenzbasierte Politik“ noch von strategischer Legitimation, oder @KarstenMause? Spannend.
Frankfurter Allgemeine gesamt@FAZ_NET

Wissenschaftliche Politikberatung folgt ökonomischen Gesetzen. Die Akteure liefern keine neutralen „Wahrheiten“ und verfolgen eigene Interessen an Einfluss und Karriere. Soziale Medien verstärken das. Ein Gastbeitrag. faz.net/aktuell/wirtsc…

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