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@Kryptobagate

Novo Hamburgo, Brasil Присоединился Kasım 2024
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Keir Starmer
Keir Starmer@Keir_Starmer·
Putin is rubbing his hands at the war in the Middle East because he thinks higher oil prices will let him line his pockets. I will always defend British interests at home and abroad, which is why we are taking action against Russia’s shadow fleet today.
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Adrificial John Krypto 🔱
Adrificial John Krypto 🔱@adrificialjohn·
POV: Deine Countdowns sind so ein Dreck, wie kann man so dumm sein und jetzt kaufen. …lol
Adrificial John Krypto 🔱 tweet media
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@abhinavsam4 @0xPolygon @katana Mate i hope und answer :*], why i cant claim my vkat? Ich connec it with my wallet and See my vkat to claim, but dont work... ich have eth and pol to pay the contract, any idea.
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abhinav sharma
abhinav sharma@abhinavsam4·
🚨 Good news for $POL stakers⚔️ • 11% of total KAT supply (1.1B KAT) allocated • 1.4% (140M vKAT) unlocks at TGE, claim starts Mar 18 • Based on POL staked + staking duration (May 1, 2025 → Mar 3, 2026) Remaining 9.6% (960M vKAT) unlocks over 4 years: • Day 1 → 1.4% • Year 1 → +2.4% • Year 2 → +2.4% • Year 3 → +2.4% • Year 4 → +2.4% 💎 Claim your first $KAT and stay ready, many more airdrops for $POL Polygon coming 🚀 @0xMarcB @0xPolygon @katana
abhinav sharma tweet media
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Clemente
Clemente@Chilearmy123·
The average $TAO holder be like
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@Bitcoin_Dani @josedonato__ @YugoBetrug0 Bro was interessiert es dich, wer wie viel nimmt für seine Dienstleistung!? Reg dich lieber über die Horrenden Steuern auf, da haben wir teilweise 0 Mehrwert von. Das ist viel schlimmer also chill und leb dein Leben.
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₿itcoinD₳ni
₿itcoinD₳ni@Bitcoin_Dani·
Es gibt Menschen wie @josedonato__ die aus Leidenschaft sogar ganze Plattformen selbst programmieren um Orderflow Analysen durchzuführen und stellen es kostenlos zur Verfügung. Leute wie @YugoBetrug0 mit langjähriger Erfahrung und einem hohen Maß an Qualität droppen Infos und Tests des eigenen Bots kostenlos zur Verfügung... Und andere wollen mir hier ernsthaft erklären, warum Signal-Gruppen mit horrenden Summen selbstverständlich sind?! Und das sind nur 2 Beispiele von vielen!
José Donato@josedonato__

NY open third attempt at these highs, absorption printing at the tops of the candles $21m in stop orders sitting right above 72k on hyperliquid (see on footprint chart - how cool is that data from hyperliquid node 🤌) do we grab them or reject again?

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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@RobynHD Yes, so sehr lieben die Politiker den Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Sie brauchen Geld für die Welt!
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@KiranKS They're not the brightest; they prefer to buy things and support the country that dropped an atomic bomb on them. 🤣🤣
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Kiran Kumar S
Kiran Kumar S@KiranKS·
Japan is just 43 km from Russia. Russia can supply oil and gas in an hour or two! But Japan hardly buys any Russian energy. Instead Japan buys from the Persian Gulf which is 8300 km of sailing distance. And suffering due to the Strait of Hormuz. Shows lack of independence 🤔
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@FourFaint Manchmal kommt mir der Gedanke, wäre doch besser hätte er die Wahl verloren...
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Fain τ
Fain τ@FourFaint·
Keines meiner zukünftigen Kinder wird mir später glauben das zu meiner Zeit ein Orangener Präsident an der Macht gewesen ist der Call of Duty War Crimes Memes gepostet hat & sein eigenen Memecoin gelauncht & geruggd hat. Weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll 🤣🥲
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The Trader
The Trader@YugoBetrug0·
Longs werden schlecht schlafen heute Nacht 🥵 BTC bei 67.6k, CVD Spot bricht gerade weg, OI fällt. Kein Bounce Signal in Sicht. Nächster struktureller Level: Monthly VAL bei 66.850. Gute Nacht. 🙂
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@dpkostka @FurkanCCTV Gahaha, hast wohl ne booster Impfung zu viel gehabt wa? Mein Beleid und waren up, epstein pedos sind die vom anderen Ufer vom Atlantik mit den Kinderhändlern UA
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
In 10 Tagen erreichen die letzten Gastanker aus dem Persischen Golf ihre Häfen. Schiffe, die vor Kriegsbeginn beladen wurden. Eine einzige Ladung davon geht nach Asien. Einen Kontinent, der 90 Prozent des katarischen Gases abnimmt. Sechs Ladungen gehen nach Europa. Wenn diese Schiffe entladen sind, ist Schluss. Kein nächster Konvoi. Kein Nachschub. Die Uhr tickt. Katar produziert ein Fünftel des weltweit gehandelten Flüssiggases. Seit der Blockade der Straße von Hormuz steht der Export still. Seit den iranischen Raketenangriffen auf Ras Laffan, die größte Gasanlage der Welt, ist ein Teil der Infrastruktur physisch zerstört. Was jetzt noch auf dem Wasser schwimmt, sind Schiffe, die vor Kriegsbeginn beladen wurden. Letzte Reste eines Systems, das nicht mehr existiert. Was danach kommt, zeigt Pakistan. Im Januar hatte Pakistan einen Gas-Überschuss. Die Terminals waren unterausgelastet. Die Regierung bat Katar, 24 geplante Ladungen umzuleiten. Eni aus Italien sollte weitere 11 Ladungen verschieben. Pakistan brauchte das Gas nicht. Acht Wochen später brach der Krieg aus. Pakistan versuchte sofort, die Eni-Ladungen zurückzubekommen. Eni lehnte ab. Pakistan kontaktierte Händler in Europa, den USA, Oman, Aserbaidschan und Afrika. Alle boten Preise an, die Pakistan nicht bezahlen konnte. Der Spotmarkt für asiatisches Flüssiggas hat sich seit Kriegsbeginn verdoppelt, auf rund 23 Dollar pro Million BTU. Im März kamen 2 von 8 geplanten LNG-Ladungen an. Die anderen sechs wurden nie geliefert. Für April erwartet die Regierung, dass 3 von 6 Ladungen ausfallen. Beide LNG-Terminals des Landes laufen auf einem Sechstel ihrer normalen Kapazität. Die letzten Reste der beiden Schiffe, die vor dem Krieg ankamen, werden gestreckt bis Ende März. Der Chef eines der beiden Terminals, Iqbal Ahmed, sagt: "Danach sind wir trocken. Wir wissen nicht, wann die nächste Ladung kommt." Pakistan zahlt trotzdem weiter. 538.000 Dollar pro Tag an die privaten Terminalbetreiber. Rund 16 Millionen Dollar im Monat. Für Anlagen, die kein Gas verarbeiten. Die Verträge laufen auf Take-or-Pay-Basis. Kein Gas, aber volle Rechnung. Gas aus Aserbaidschan wäre eine Alternative. Der Preis: dreimal so hoch wie der bisherige Import. Für ein Land mit einer Armutsrate von 29 Prozent und einem Pro-Kopf-Einkommen von 1.800 Dollar ist das keine Option. Pakistan wird stattdessen auf Schweröl umsteigen. Dreckiger. Teurer. Die einzige Wahl, die bleibt. Der CEO des Terminals fasst es zusammen: "Ich sehe ein sehr schwieriges Jahr vor uns, gefolgt von zwei bis drei weiteren schwierigen Jahren." Pakistan ist der extremste Fall. Aber nicht der einzige. Bangladesch importiert 95 Prozent seines Energiebedarfs. Das Land hat Universitäten geschlossen, Treibstoff rationiert, Klimaanlagen in Regierungsgebäuden abgeschaltet. Vier von fünf staatlichen Düngemittelfabriken stehen still. Das Gas, das noch da ist, wird in Kraftwerke umgeleitet, um Blackouts zu verhindern. Ein Land mit 170 Millionen Menschen, im Dunkeln. Und die reichen Länder? Kaufen sich Zeit. Aber nicht viel. Taiwan bezieht ein Drittel seines Gases aus Katar. Die Regierung hat 22 Ersatzladungen gesichert, genug bis Ende April. Klingt beruhigend. Bis man eine Zahl kennt: Taiwan hat Gasreserven für elf Tage. Im Juli liegt der Stromverbrauch 40 Prozent über dem Februarniveau. Der Atlantic Council warnt vor "schweren Energieengpässen", wenn die Straße von Hormuz geschlossen bleibt. Und Taiwan produziert über 90 Prozent der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter. Wenn dort der Strom knapp wird, betrifft das jedes Smartphone und jeden Server auf dem Planeten. Japan hält sich bei Spot-Käufen zurück. Nur wenige Versorger erwägen überhaupt, auf dem freien Markt zu kaufen. Stattdessen plant Japan die Rückkehr zu Kohle und Atom. Im Januar hat das Land das größte Kernkraftwerk der Welt in Niigata teilweise wieder hochgefahren. Die Energiewende läuft rückwärts. Aber selbst wenn die Straße von Hormuz morgen wieder öffnet, bleibt ein Schaden, der nicht reparierbar ist. Diese Woche hat Katars Energieminister Saad al-Kaabi bestätigt: Zwei der 14 Produktionslinien von Ras Laffan sind zerstört. 12,8 Millionen Tonnen pro Jahr. 17 Prozent der gesamten katarischen Exportkapazität. Reparatur: drei bis fünf Jahre. Die Anlagen haben 26 Milliarden Dollar gekostet. Der jährliche Umsatzverlust liegt bei 20 Milliarden Dollar. Katar wird Force Majeure erklären auf Langzeitverträge mit Italien, Belgien, Südkorea und China. Für bis zu fünf Jahre. Das sind keine kurzfristigen Ausfälle. Das ist ein struktureller Verlust für den Rest dieses Jahrzehnts. Al-Kaabi sagte gegenüber Reuters: Er hätte sich "nie in seinen kühnsten Träumen" vorstellen können, dass Katar so angegriffen würde. Von einem muslimischen Bruderland. Im Ramadan. Die Schiffe, die jetzt noch unterwegs sind, werden in zehn Tagen ihre Häfen erreichen. Die Tanks werden entladen. Das Gas wird verbraucht. Und dann beginnt die eigentliche Krise. In diesen Recherchen steckt eine Menge Arbeit. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim tweet media
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EscapeFromEuWithBtc
EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@loeffeltier @FurkanCCTV Oh mein gott, ich merke du bist Dumm wie Brot. Unser Strom besteht aus 20% aus Erdgas! Ausserdem ist es aktuell nicht möglich das alle im Land mit Strom heizen[alte Häuser] ausserdem wird der Bedarf nach Gas immer bestehen keine Sorge, die Welt ist nicht dein kleines Universum
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EscapeFromEuWithBtc
EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@FurkanCCTV Der troll bist wohl eher du mit einem anonymen troll EU Account, bin Bürger aus S-H und ja ich hasse diese Regierung, da sie auch uns hasst! Für Argumente das es nicht so ist, bin ich offen
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@HugotoCrypto Habe ich ein Denkfehler ? Wieso muss bei einem Krypto Projekt der Token unbedingt ein usecase haben!? Bei Aktien haben die Aktienanteile auch keinen Usecase, sie steigen wenn halt mehr Leute die Aktie kaufen!?
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Smart Money Crypto
Smart Money Crypto@HugotoCrypto·
🚨 RWA — DAS GRÖSSTE NARRATIV MIT DEM GRÖSSTEN DENKFEHLER Die SEC hat tokenisierte Aktien auf der Nasdaq genehmigt. $ONDO verwaltet über 2 Mrd. USD TVL. Und trotzdem steht $ONDO bei $0,26 — 88% unter ATH. Ich will dir zeigen warum das kein Widerspruch ist sondern Logik. Gestern hab ich euch gezeigt wie TradFi Blockchain als Infrastruktur absorbiert. Nasdaq, ICE, Kraken — alle bauen On-Chain. Jetzt schauen wir uns an wer auf der anderen Seite des Tisches sitzt. Ondo Global Markets hat gerade 60+ neue tokenisierte Assets gelauncht. KI, Öl, Biotech, Defense, Quantum, China-Exposure — über 250 Assets auf Ethereum, Solana und BNB Chain. Dahinter steht BlackRock BUIDL als Custodian für die tokenisierten US Treasuries. Binance listet Ondo mit 0% Fees. Chainlink, 1inch, CoW Protocol integrieren. 60% Marktanteil bei tokenisierten Aktien. Die Fundamentals sind brutal stark. Und genau hier liegt die Falle für dich als Token-Investor. Denn wenn Ondo tokenisierte Apple-Aktien auf Ethereum mintet, kauft niemand dafür den $ONDO Token. Die Nachfrage fließt in den Wrapper — in die tokenisierte Aktie selbst. Der Token profitiert davon so direkt wie eine Autobahnaktie vom Verkehr auf der Straße. Infrastruktur wird benutzt, der Token-Preis reflektiert das nicht zwingend. Das gleiche Muster bei #Ethereum selbst. Wenn RWA TVL auf Ethereum auf 2,72 Mrd. USD steigt, heißt das nicht automatisch dass $ETH gekauft wird. Die Assets leben auf der Chain, aber die Kaufnachfrage geht in die tokenisierten Produkte. $ETH steht bei $2.152. Davon hat Ethereum als RWA-Settlement-Layer nichts. Jetzt die Projekte die du auf dem Schirm haben solltest. Centrifuge — hat mit Chainlink und LayerZero die RealFi Alliance gebaut. Der JAAA Fund ist der zweitgrößte tokenisierte Fund überhaupt, AAA-rated CLOs plus Treasuries plus S&P 500. +91% im letzten Monat. Micro-Cap mit 59 Mio. USD Market Cap — hohes Risiko, aber einer der wenigen RWA-Tokens wo der Token tatsächlich im Protokoll-Mechanismus steckt. CoinDesk hat letzte Woche die einzige ehrliche Headline der Woche geliefert: "Wall Street pushes tokenized stocks but institutions aren't eager to trade them." Liquiditäts- und Funding-Risiken. Die Infrastruktur steht, aber die Nutzer kommen langsamer als CT glaubt. Meine Einschätzung: RWA ist real. Die Infrastruktur wird gebaut. Die SEC-Genehmigung für Nasdaq ist ein struktureller Katalysator. Aber wenn du denkst du investierst in RWA indem du den Token kaufst — dann verwechselst du die Straße mit dem Auto das drauf fährt. Schau dir bei jedem RWA-Projekt genau an: Fließt Nachfrage in den Token oder nur durch das Protokoll hindurch? Bei den meisten fließt sie hindurch. Und genau das ist der Grund warum Ondo Rekord-TVL meldet und der Token bei -88% vom ATH steht. Das ist keine Schwäche des Narrativs. Das ist die Struktur.
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EscapeFromEuWithBtc@Kryptobagate·
@FurkanCCTV Deshalb 5 Kubikmeter Holz schon mal besorgt, die Preise dafür gehen 100% mit durch die Decke spätestens Ende Sommer
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Nach der letzten Gaskrise 2022 hat Europa seine Chemieindustrie verloren. Innerhalb von drei Jahren haben sich die Werksschließungen versechsfacht. 37 Millionen Tonnen Produktionskapazität. 20.000 Jobs direkt. 89.000 weitere auf der Kippe. Die Investitionen in neue Anlagen sind um 86% eingebrochen. Von 2,7 Millionen Tonnen neuer Kapazität im Jahr 2022 auf 300.000 Tonnen im Jahr 2025. Fast null. Allein Deutschland trägt ein Viertel aller Schließungen. BASF hat in Ludwigshafen 4.800 Stellen gestrichen und Anlagen dichtgemacht. Und jetzt beginnt die nächste. Schlimmer als die letzte. Gestern hat Katar gemeldet, dass seine Gasanlage Ras Laffan, die größte der Welt, nach erneuten iranischen Angriffen "erheblichen Schaden" erlitten hat. Wann die Anlage wieder läuft, ist unklar. Ob in Wochen oder Monaten, weiß niemand. Jede Woche, die sie stillsteht, verliert die Welt so viel Energie, wie Sydney in einem ganzen Jahr an Strom verbraucht. Morgan Stanley sagt: Ein Ausfall von mehr als einem Monat bringt ein globales Gasdefizit. Mehr als drei Monate wären der größte Ausfall in der gesamten Geschichte der Flüssiggasindustrie. Was diese Krise von der letzten unterscheidet: 2022 ging es um russisches Pipeline-Gas. Europa konnte auf Flüssiggas per Schiff umsteigen. Genau das hat es getan. Der Anteil von Flüssiggas an der europäischen Gasversorgung ist seitdem von 19% auf 45% gestiegen. Das Problem: Diese neue Versorgung läuft über die Straße von Hormuz. Und die ist seit drei Wochen faktisch geschlossen. Aber es gibt ein noch grundlegenderes Problem. Eines, das die meisten nicht kennen. Für Gas gibt es keine strategische Reserve. Beim Öl hat die Welt die IEA-Reserven. 1,5 Milliarden Barrel, verteilt auf 32 Länder. Ein Puffer, der Zeit kauft. Für Gas existiert so etwas nicht. Flüssiggas verdampft langsam bei Lagerung. Spezialtanker, Terminals, Kühlanlagen: alles ist auf pünktliche Lieferung ausgelegt. Wenn das System funktioniert, sieht das effizient aus. Wenn es ausfällt, gibt es keinen Puffer. Kein Polster. Nichts. Und genau das passiert gerade. Ein einziges Gasschiff nach Asien kostet aktuell rund 80 Millionen Dollar. Doppelt so viel wie vor drei Wochen. Vietnam und die Philippinen haben ihre Käufe komplett eingestellt, bis die Preise sinken. Indien musste die teuersten Einkäufe seit Jahren tätigen. Pakistan bezieht 99% seines Flüssiggases aus Katar. Im März sind nur 2 von 8 bestellten Ladungen angekommen. Die Regierung hat die 4-Tage-Woche für Beamte eingeführt, Schulen geschlossen und eine Ausgangssperre für den Energieverbrauch verhängt. Das gleiche Muster überall in Süd- und Südostasien. Länder, die auf Gas als Wachstumsmotor gesetzt haben, stehen vor einer Wahl: Entweder sie zahlen Rekordpreise, die ihre Wirtschaft erdrücken. Oder sie kaufen gar nicht mehr. Und hier kommt die Ironie, die niemand ausspricht. Gas war der Plan. Die Brückentechnologie. Der saubere Übergang von Kohle zu Erneuerbaren. Bezahlbar, flexibel, weniger CO₂ als Kohle. So wurde es der Welt verkauft. Von der Industrie, von Regierungen, von internationalen Organisationen. Was passiert, wenn diese Brücke einstürzt? Die Welt geht nicht vorwärts zu Erneuerbaren. Sie geht zurück zur Kohle. Die Philippinen verhandeln gerade mit Indonesien über zusätzliche Kohlelieferungen. Südkorea hat die Betriebslimits seiner Kohlekraftwerke angehoben. Die durchschnittliche Kohlekraftleistung dort: 20,7 Gigawatt im März, 4,8 Gigawatt mehr als im Vorjahr. Indien erwartet in diesem Sommer Rekord-Kohleverbrennung, um die Stromnachfrage zu decken. Die Brückentechnologie, die den Planeten von Kohle wegführen sollte, treibt ihn genau dorthin zurück. Und Europa? Steht vor dem gleichen Problem wie 2022. Nur diesmal mit leeren Speichern. Die Gasspeicher in der EU waren ohnehin nahe dem saisonalen Tiefstand. Jetzt müssen sie für den nächsten Winter aufgefüllt werden. Dafür braucht Europa LNG-Ladungen. Die gleichen Ladungen, um die auch Asien kämpft. Bank of America warnt: "Wir werden mehr Nachfragezerstörung brauchen, weil es schlicht nicht genug Gas gibt." Das bedeutet im Klartext: Fabriken schalten ab. Genau wie 2022. Nur dass die europäische Industrie diesmal von einem niedrigeren Niveau startet. Die Schließungen haben ja nie aufgehört. Die Gewinner dieser Krise stehen bereits fest. Die USA. Nahezu unberührt von den Preisspitzen, weil sie genug eigenes Gas haben. Jede LNG-Krise steigert den US-Exportumsatz und zieht gasintensive Industrie ins Land. Russland. Chinas neuer Fünfjahresplan enthält erstmals einen Verweis auf die Power of Siberia 2 Pipeline. Bisher hatte Peking das Projekt gebremst. Der Krieg am Golf ändert die Rechnung. Mehr russisches Gas per Pipeline bedeutet weniger Abhängigkeit von Schiffen, die durch Meerengen fahren müssen. Das Muster ist eindeutig: Die Krise schadet denen, die Gas importieren müssen. Und nützt denen, die es produzieren. Europa importiert. Europa verliert Industrie. Europa verbrennt wieder mehr Kohle. Und die Länder, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben, Pakistan, die Philippinen, Bangladesch, zahlen den höchsten Preis. Der schnellste Weg, diese Krise zu lösen, ist gleichzeitig der grausamste: Die Welt muss weniger Gas verbrauchen. Nicht freiwillig. Nicht durch Effizienz. Sondern weil die Fabriken schließen. Weil die Preise zu hoch sind. Weil der Strom ausfällt. Das letzte Mal, dass die Energiewelt einen Schock in dieser Größenordnung erlebt hat, war 2022. Damals hat Europa dramatisch umgebaut: LNG-Terminals, neue Lieferverträge, Speichervorgaben. Es hat funktioniert. Bis die nächste Meerenge dichtgemacht wurde. Die Frage ist nicht, ob Gas eine Brückentechnologie ist. Die Frage ist, ob eine Brücke, die alle paar Jahre einstürzt, überhaupt eine Brücke ist. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim tweet media
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