
Finn Werner
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Wer grün wählt, hat im Vergleich zu Anhängern anderer Parteien die geringste Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen. Das ergab eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der #FAZ
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Ja, das war alles. Absoluter Nothing Burger. Dafür werden die Kippen teurer. Das wird die Wut der Leute bestimmt lindern.

Dario Schramm@darioschramm
Tankrabatt-Gießkanne für alle (auch diejenigen, die höhere Spritpreise verkraften könnten) und eine Prämie, bei der es am Arbeitgeber liegt, ob man sie überhaupt bekommt. Thats all?
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Die Art und Weise, wie Linke und Zentristen die Niederlage Viktor Orbáns regelrecht feiern – obwohl er sich 16 Jahre lang an der Spitze des Landes verdient gemacht, die Niederlage von sich aus eingestanden und seinem Herausforderer gratuliert hat –, zeugt von Niedertracht und einem schlechten Stil. Von rechts wird diese Niederlage hingegen mit großer Bitterkeit und Fatalismus aufgenommen. Kein Wunder: Eine ganze Epoche geht zu Ende, Orbán galt als rechter Pionier.
Für schwarze Pillen habe ich aber keinen Nerv – und ich halte beide Deutungen für verfehlt. Orbáns Wahlniederlage hat nachvollziehbare Gründe: Viele Wähler gewannen den Eindruck, Fidesz habe ein Establishment und eine Art Kleptokratie errichtet (bei den Direktmandaten konnte Tisza 94 von 106 Sitzen erobern können, darunter zahlreiche in der Provinz – ein geradezu verheerendes Ergebnis); es fehlte an überzeugenden wirtschaftlichen Konzepten, insbesondere angesichts des Ausbleibens der EU-Gelder, die für Länder wie Ungarn (oder Polen) wegweisend sind; und die außenpolitische Orientierung wurde von vielen nicht als multipolar, sondern als putin- und trumphörig wahrgenommen. Diese Erkenntnisse sollte man mitnehmen.
Gleichwohl würde ich Péter Magyar nicht als linke EU-Marionette abkanzeln. Seine Positionen zur Ukraine und zur Migration dürften schon bald auf deutlichen Widerspruch stoßen. Bis 2024 war Magyar selbst Fidesz-Mitglied und im Wahlkampf positionierte er sich in vielen Fragen entweder gemäßigt konservativ oder pragmatisch – nicht zuletzt, weil er weiß, dass Ungarn Milliardensummen aus Brüssel erhält, sobald es sich kooperativer gegenüber der EU zeigt. Viele betrachten Magyar als Kandidaten von Soros und der EU (und ich habe meine Bedenken, nachdem von Merz bis von der Leyen ihn loben), doch er hat im Wahlkampf nicht ohne Grund jeglichen Standpunkt zu Kulturkampf-Themen oder einer liberalen Migrationspolitik vermieden, weil ihm dies unmittelbar Wählerstimmen gekostet hätte. Ich glaube also, dass das konservative Wesen Ungarns ihn auch hier maßregeln wird. Hat irgendjemand auch nur eine migrationsbejahende Äußerung von Donald Tusk vernommen, seitdem er in Polen gewählt wurde? Eben, Metapolitik wirkt.
Auch ist Orbáns Erbe durch eine einzelne Wahlniederlage keineswegs zerstört. Vielmehr haben er und Fidesz eine nachhaltige Infrastruktur geschaffen, die konservative, migrationskritische, identitäre und zeitgeistkritische Ansätze vereinen und eine neue Generation heranziehen. Zahlreiche rechte Intellektuelle betrachten Budapest inzwischen als ihre geistige Heimat. Die Stadt hat westeuropäische Metropolen in vielerlei Hinsicht (Migration, Sauberkeit, 5G, Denkmalpflege, Sicherheit) überholt, und es existiert ein breites Vorfeld aus Kulturschaffenden, Medienmachern und Wissenschaftlern, das unter Orbáns Ägide herangewachsen ist.
Kurz gesagt: Es gibt ein Leben nach Orbán. Tiszas Wahlsieg bedeutet weder eine Übernahme durch Brüssel noch das Ende der rechtskonservativen Hochburg in Budapest. Life goes on – und ich hatte die ganze Zeit das irrationale Bedürfnis, die klassische Fußballweisheit »Nach dem Spiel ist vor dem Spiel« zu zu zitieren. Das habe ich gelassen. Oder eben doch nicht.


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Ich habe die leise Hoffnung, dass ich seit dem 23. Februar 2025 in einem bösen Traum lebe und bald aufwache.
Friedrich Merz@_FriedrichMerz
„Die #Bundesregierung wird von uns keine Zustimmung bekommen, wenn sie ernsthaft vorschlagen sollte, die #Schuldenbremse des Grundgesetzes zu lockern. Dafür gibt es keinerlei Rechtfertigung. Die #Ampel muss mit dem Geld auskommen, das im Bundeshaushalt vereinnahmt wird.“ (tm)
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@daniel3liasson @Storch_i @ArminPetschner @Die_Gruenen @GrueneBundestag Ich habe tatsächlich @Storch_i gefragt
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@finnwerner_ @Storch_i @ArminPetschner @Die_Gruenen @GrueneBundestag Damit Rechtsextreme sich aufregen.
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Die Osterwünsche von @Die_Gruenen und @GrueneBundestag sind wohl irgendwie hinten runtergefallen. Nach dem Ramadan-Feuerwerk hatte man offenbar keine Kapazitäten mehr.
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@Storch_i @ArminPetschner @Die_Gruenen @GrueneBundestag Warum, glaubst Du, wünscht Deine Partei keine frohen Ostern?
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@MonikaGruber24 wenn du wüsstest, was wir von der cdu da reingemischt haben 😈
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@TobiasMeiser du wirfst baha eine klingbeil-obsession vor, hast aber mittlerweile eine vergleichbare baha-obsession
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