Rebecca Maskos

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@RMaskos

Schreibt, liest, redet | Über Be- und Enthinderungen, Disability Studies, Ableismus, Inklusion | Journalistisch*wissenschaftlich. Prof. Dr. | Alice Salomon HS

Berlin شامل ہوئے Şubat 2016
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
Wir haben ein Buch geschrieben, @Mareicares und ich: „Bist du behindert, oder was? Kinder inklusiv stärken und ableismussensibel begleiten“. Kommt bald im Familiar Faces Verlag raus! Wir freuen uns. ☺️ familiarfaces.de/shop/buch/bist…
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Christiane Link
Christiane Link@Christiane·
Annton Beate Schmidt 1968 - 2025 Bin unendlich traurig. Sie fehlt mir jetzt schon. Und vor allem wird ihre Stimme gegen die Ungerechtigkeit fehlen.
Christiane Link tweet media
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Corinna Rüffer
Corinna Rüffer@crueffer·
Gestern haben wir im Bundestag den Antrag "Opfer von NS-,Euthanasie' & Zwangssterilisation - Aufarbeitung intensivieren" beschlossen. Damit werden diese Opfer endlich als Verfolgte des NS-Regimes anerkannt. 80 Jahre nach dem Ende des Nazi-Regimes ein längst überfälliger Schritt.
Corinna Rüffer tweet media
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Andreas Hechler
Andreas Hechler@HechlerAndreas·
Von Hunger, Mangel, Kälte, mangelhafter Kleidung und Vorenthaltung von Pflege: keine Spur. Dass das ganze mit "Inklusion" beworben wird, ist erneuter Beleg für das #Gedächtnistheater in #Deutschland, nun auch im Feld der #NSEuthanasie. 6/7
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Erik Marquardt
Erik Marquardt@ErikMarquardt·
Menschen mit asylfeindlichen Vorurteilen müssen jetzt ganz stark sein: Geflüchtete Männer arbeiten 8 Jahre nach der Ankunft mehr als Deutsche. Geflüchtete Männer sind dann zu 86% erwerbstätig, deutsche Männer nur zu 81%.
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Corinna Rüffer
Corinna Rüffer@crueffer·
Der vorgeburtliche #Trisomie-#Bluttest wirft viele Fragen auf, denen wir uns endlich auf einer fundierten Grundlage zuwenden müssen. Dafür braucht es ein Monitoring und Expertengremium. Meine Rede zur Einbringung des interfraktionellen Antrags: youtu.be/UNKd9HGVOCw?si…
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
9. April 24 und es ist zu heiß auf dem Balkon in Berlin. 😳
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Rebecca Maskos@RMaskos·
@LeaStreisand Das ist schon die 3. oder 4. Geschichte von sich völlig im Unrecht befindenen ausrastenden Autofahrern (alle männlich), von der ich höre. Die brauchen alle eine (psychologische) Nachschulung. Mir macht das Angst, ich krieg sowieso schon immer Schnappatmung beim Straßenqueren.
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
Grandioser Essay von @LeaStreisand “Bei Behinderung hört der Spaß auf, da ist die Libido im Keller, Behinderung ist die ultimative Grenze des Begehrenswerten, der Punkt, an dem die Sexualität ausgespielt hat und durch Mitleid ersetzt wird, da wird der Callboy plötzlich zu Jesus”
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Corinna Rüffer
Corinna Rüffer@crueffer·
Hinter der Debatte um vorgeburtliche Bluttests steht die große ethische Fragestellung: Wollen wir in einer Gesellschaft leben, die nur noch gesundes und nicht-behindertes Leben akzeptiert? mdr.de/nachrichten/po…
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
Online-VA! Zitat Ankündigung: ".Wie frei treffen Betroffene die Entscheidung, zu sterben? Können sie das wirklich selbstbestimmt entscheiden? Oder werden sie von anderen Einflüssen dazu gedrängt? Zum Beispiel, wenn es keine Assistenz gibt. Oder wenn die Pflege schlecht ist."
Team Landesbehindertenbeauftragter Bremen@bremen_lbb

Hilfe zum Suizid - Eine Bedrohung für behinderte Menschen? Dienstag, 16. April von 15 bis 17 Uhr im Kwadrat sowie per Zoom Anmeldung und Infos unter behindertenbeauftragter.bremen.de/sh Foto: ©iStock.com/yavdat

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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
@Melktim Als erstes möchte ich eigentlich sagen: Diese Gedanken sind deutlich zu früh! Aber ich kenn sie auch, aus den gleichen Gründen wie bei dir. Allein als Twitter-Aktvist wird man dich schon lebhaft in Erinnerung behalten, und sicher auch in deiner Forschungsarbeit.
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Tim Melkert (he/him)
Tim Melkert (he/him)@Melktim·
CN #Mimimimi #notjustsad Bin in vielem, was ich tue, eigentlich ganz erfolgreich. Trotzdem glaube ich nicht, dass sich 2-3 Jahre, nachdem ich nicht mehr da bin, noch viele Menschen besonders detailliert an mich erinnern werden. 😭
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
@audifono81 Ja, das sagt so viel aus. Zur Geschichte des Rollstuhls gehört allerdings auch, dass Innovationen immer von Rollstuhlfahrer*innen selbst kamen - Farfler war einer der ersten. Ich hoffe dies. Jahr kommt meine Dissertation als Buch raus -mit einem kl. Teil zur Geschichte des R.
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
Seit gestern im Spiegel, gedruckt und online: Eine Kurzversion meines Essays „Unlearn Ableismus“, das am 14. März im Sammelband „Unlearn Patriarchy 2“ bei Ullstein erscheint. 🎉 spiegel.de/kultur/rebecca…
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Rebecca Maskos
Rebecca Maskos@RMaskos·
@audifono81 Das stimmt so nicht ganz, weil es leider noch viel schlimmer war. Die Aktion T4 startete 1940 (nicht 38) wurde aber 1941 abgebrochen. Danach wurde bis kurz nach Kriegsende 1945 weitergemordet, mit anderen Mitteln als Gas. Insgesamt rund 300.000 Opfer (nicht nur tausende).
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Isabel Schayani
Isabel Schayani@isabelschayani·
Warum sind eigentlich verhältnismässig wenige Einwanderer bei den #Demos.(at least in #Köln) Mann aus Iran, seit 3 Jahren hier,sagte eben bei #WDRforyou: Wir haben Angst,dass wir erst demonstrieren und abends kommen sie uns dann holen. (Wie im Iran) Eine afgh. Anwältin erklärte🧵
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Frankyman
Frankyman@DerFrankyman·
Sonntagsgedanken Das Zusammenleben mit meiner Frau wird permanent durch Vorurteile, Diskriminierungen und Ableismus beeinflusst. So war meine Frau im Behindertenwohnheim diejenige, die nachts auf der Kneipenmeile mit meist Nichtbehinderten gefeiert hat und mit einer behindert-nichtbehinderten Jugendgruppe jedes Jahr nach Dänemark gereist ist. Als ich dort Zivi war, gab es im Teamgespräch die Diskussion, warum sie nicht mehr in reinen Behindertengruppen unterwegs ist und dort Ausflüge mitmacht. Dann haben wir uns ineinander verliebt und damit für maximale Verwirrung gesorgt. Ich habe dort übernachtet und gefrühstückt. Mal war ich privat dort, mal Zivi. Die anderen Bewohner*innen hatten ihre helle Freude daran, einige vom Personal auch, andere waren ziemlich irritiert, z.B. auch durch den Gedanken, was wir da hinter verschlossener Tür so gemacht haben. Der Heimleiter fand das alles hervorragend und hat uns maximal unterstützt, u.a. um eine eigene barrierearme Wohnung zu finden. Auch der Pflegegutachter vom MDK war gleich Feuer und Flamme und sorgte im Schnellverfahren für die Anerkennung der Pflegestufe und notwendiger Umbaumaßnahmen und Hilfsmittel für die neue Wohnung. Aber die Geschäftsleitung von Heim und Werkstatt sah ihre Felle davon schwimmen und ließ ein Gutachten erstellen, dass meine Frau ihr Leben lang in eine Einrichtung zwingen sollte und kassierte weiter das Geld für die Unterbringung, als wir schon längst zusammenwohnten. Wir sorgten dafür, dass das aufflog und der Heimvertrag rückwirkend gekündigt werden musste. Auch später erlebten wir immer wieder, dass unsere Beziehung nicht verstanden wurde. Ich wurde nicht als Partner wahrgenommen oder unser Liebesleben war für andere nicht existent oder sehr spannend. Durch das Pflegegeld konnten wir auch reisen. Auch das hat man bei Behörden und Krankenkassen regelmäßig nicht verstanden. Wer pflegebedürftig ist muss ja sehr krank sein, wie geht das dann? Und mit Rollstuhl ins Ausland ist ja angeblich nicht erlaubt, wie uns die AOK mehrfach weiß machen wollte. Wir hatten günstige Ferienhäuser irgendwo abgelegen in Norwegen oder Schweden, überhaupt nicht barrierefrei. So schliefen wir oft auf Matratzen im Wohnzimmer, weil die Zimmer im 1. Stock waren. Es war so schön. Es waren unsere Abenteuer. Später wurden wir besser und achteten immer mehr auf Zugänglichkeit, was sich aber leider auch oft im Preis widerspiegelte. Wir wollten dabei sein, was in Skandinavien auch erstaunlich gut klappte. Kann mich nicht erinnern, dass wir dort irgendwo als Fremdkörper wahrgenommen wurden. So feierten wir in Stockholm im Publikum hinter der Königsfamilie sitzend in einer Fernsehshow den dortigen Nationalfeiertag. 2 Mal. Wir sprachen z.B. mit Björn Jakobson, den Gründer von Baby Björn, über Barrierefreiheit und hatten unzählige weitere positive Begegnungen. Und immer wieder sorgten wir fast nebenbei dafür, dass z.B. fehlende Rampen nachgerüstet wurden. So ist hier vor Ort das jährliche Hafenfest inzwischen weitestgehend barrierefrei, weil wir auf Missstände aufmerksam gemacht haben. Dabei war es gar nicht bewusster Aktivismus, es hat uns einfach nur gestört und geärgert. Später machten wir mehr Tagestouren, insbesondere mit der Bahn, was uns dahin brachte, wo wir jetzt sind, wo wir aktuell was bewirken können und uns auch persönlich wieder finden können. Denn auch jetzt haben wir wieder Abenteuer (wenn auch manchmal unfreiwillig) und Begegnungen. Inzwischen kennen wir uns fast 30 Jahre und passen immer noch nicht in eine Schublade und in Regeln, wie wir gerade wieder erfahren dürfen.
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