doublebogey, die Spritpreisbremse

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doublebogey, die Spritpreisbremse

doublebogey, die Spritpreisbremse

@doublebogey68

Uran schickt keine Rechnung.

شامل ہوئے Ağustos 2018
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Dr. Christoph Canne
Dr. Christoph Canne@ChristophCanne·
Der Absturz der Union in den Umfragen nimmt Fahrt auf; INSA meldet heute 23,5% mit 4,5%p Abstand zur AfD. Bei Forsa sind es sogar nur noch 22% mit 5%p Abstand zur AfD. Und man kann noch nicht einmal sagen, dass dies ungerechtfertigt sei.
Wahlrecht.de@Wahlrecht_de

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • Forsa für RTL/n-tv: AfD 27 % | CDU/CSU 22 % | GRÜNE 15 % | SPD 12 % | DIE LINKE 12 % | FDP 4 % | Sonstige 8 % ➤ Übersicht: wahlrecht.de/umfragen/ ➤ Verlauf: wahlrecht.de/umfragen/forsa…

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Anna Vero Wendland
Anna Vero Wendland@VeroWendland·
@UmweltBW @dpa Gegen die BaWü Staats-Atomangst gibt es ein gutes Gegengift: Fakten
Anna Vero Wendland@VeroWendland

@Forestfox17 @BMWK 200g Wildschweinbraten-Normalportion = 320 Bq, Dosiskonversionsfaktor für Cs-137: 1,3E-8 Sv/Bq, ergibt rund 4 μSv pro Portion auf 50 Jahre. Da die meisten Deutschen nicht mehr als 2 Portionen Wildschwein pro Jahr essen, lass es 8μSv auf diese 50 Jahre sein.➡️

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Deutschland taumelt dem Abgrund entgegen, #Fürstenwalde macht da nach der Bürgermeisterwahl keine Ausnahme.
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thomas woelfer
thomas woelfer@t_woelfer·
Die gilt speziell für Ananas, Bananen und Kiwi.
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Erstaunlich, wie viele Windräder heute trotz der kräftigen Brise stillstehen. Auch drei Jahre nach dem Abschalten der letzten Reaktoren verstopft Atomstrom offenbar immer noch die Leitungen. #AtomkraftJaBitte
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Philipp Straehl
Philipp Straehl@Philipp_Straehl·
SRF2 hat eine tendenziell ältere Hörerschaft. Diese hören oft noch via UKW. SRG stellte UKW ein und erwartete, dass Kunden auf DAB wechseln. Die Konsequenz: Hörerschwund Eine Organisation, welche nicht auf Kundenwünsche eingeht, verliert Kunden. 20min.ch/story/sparprog…
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Gert Wöllmann
Gert Wöllmann@Gert_Woellmann·
Sag mir, dass du keinerlei Ahnung von Wirtschaft hast, ohne zu sagen, dass du keinerlei Ahnung hast!
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Heinz Wäscher
Heinz Wäscher@waescherheinz·
Lassen sich "Grüne" eigentlich lieber in einem OP mit Sonnen-Flatterstrom operieren oder doch lieber mit einem Diesel-Notaggregat ?
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Professor B
Professor B@Professor_0711·
Werde mir in Kürze ein neues Fahrrad kaufen. Wie stehen wir eigentlich zum Thema E-Bike? Bin bisher absoluter Gegner davon.
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@Forstler1 Vielen Dank für die gut verdichteten Informationen. Eine Korrektur habe ich: Der Atomausstieg wurde bereits 2002 durch RotGrün beschlossen und unter Merkel dann zweimal, zuletzt 2011 unter dem Eindruck von Fukushima und der Landtagswahl BaWü, verschoben.
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Forstler
Forstler@Forstler1·
Aufstieg, Zweifel und Renaissance der Kernkraft, 40 Jahre nach Tschernobyl In Deutschland wurde die Kernspaltung entdeckt und die Grundlagen der Kernforschung entwickelt. Gut 60 Jahre später erzeugte man knapp 32% des Bruttostromes durch Kernkraft, das war weltweit gesehen überdurchschnittlich viel. 25 Jahre später war Schluß mit Kernenergie. Generell produzieren alle Länder, die vor 25 Jahren überdurchschnittlich viel Strom aus Kernenergie gewonnen, heute weniger. Die Ukraine hat trotz Krieg mit 55% Kernenergie in diesem Zeitraum massiv zugelegt. Wie auch andere Akteure wie China, Indien, Pakistan, Iran, Südkorea. Heute betreiben 31 Länder insgesamt 421 Kernkraftwerke mit einer installierten Leistung von 367 GW und 2.618 TWH Jahresproduktion, etwa 9% der weltweiten Stromerzeugung. Alktuell gibt es weltweit eine Trendumkehr in der Einstellung zur Kernkraft. Deutschland war vor dem Krieg führend in der Kernphysik. Schon 1938 wurde in Berlin die Kernspaltung entdeckt, es wurde ab 1940 am Physikalischen Institut der Universität Leipzig eine „Uranmaschine“ gebaut, bei der man experimentell den Nachweis der Neutronenvermehrung während des Prozesses erbringen konnte, die Grundlage einer Kettenreaktion. Allerdings produzierte man in Leipzig am 23. Juni 1942 auch den ersten Reaktorbrand der Weltgeschichte. Durch unglückliche Umstände gab es einen Uranbrand als chemische Reaktion, der Brand konnte erst nach 45 Stunden gelöscht werden. Damit war Schluß mit diesen Experimenten. Letztlich wurde die Entwicklung der Kernspaltung als Grundlage für eine neue Waffe verworfen, bis zum Kriegsende wurde eher auf kleiner Flamme Grundlagenforschung betrieben. Ganz anders ging es in den USA zur Sache, in dem man mit nahezu unbegrenzten personellen und finanziellen Mitteln die Bombe aus dem Boden stampfte und im August 1945 noch einsetzte. Militärisch sinnlos, ein Schachzug im beginnenden Kalten Krieg gegen die Sowjetunion. 1945 wurde Deutschland durch die Siegermächte jede Forschung und Betätigung auf dem Gebiet der Kernforschung untersagt. Die Amerikaner waren 1945 auf deutsche Erkenntnisse nicht angewiesen, schöpften aber soviel ab wie möglich, um ihren Stand zu ergänzen und vor allem die Informationen den Russen zu entziehen. Die Briten internierten die Köpfe der Kernforschung. Die Sowjetunion wiederum nahm alles mit, was sie kriegen konnte. Material, Geräte, Laborausrüstungen und mehr als eintausend Techniker und Ingenieure samt Familien, die etwa 10 Jahre in der Sowjetunion festgehalten wurden und maßgeblich an der Entwicklung der dortigen Kerntechnik beteiligt waren. Die erste sowjetische Atombombe, die am 29. August 1949 in Kasachstan gezündet wurde, bestand zu großen Teilen aus Beutematerial. 1955 wurde durch die Pariser Verträge auch das Verbot der Kernforschung in der Bundesrepublik aufgehoben. Bis dahin wurde dieses Verbot restriktiv durchgesetzt, anders als in der DDR. Dort begann bereits 1950 wieder mit der Kernforschung. In Miersdorf bei gründete man das „Institut X“, das Institut für Kern- und Atomphysik. Die sowjetische Besatzungsmacht tolerierte das, aber unterstützte es nicht aktiv, so dass sich dieses Institut nicht so richtig in die Gänge kam und sich dann in eine andere Richtung (Hochenergiephysik) entwickelte. 1955 kam dann auch im Osten die Wende: Die Sowjetunion lieferte einen Forschungsreaktor und ein Zyklotron, der Ministerrat der DDR beschloß ein Programm zur friedliche Nutzung der Kernenergie. Dazu wurde das Zentralinstitut für Kernphysik (ZfK) Rossendorf bei Dresden gegründet. Die TU Dresden entwickelte sich mit seiner neuen Fakultät für Kerntechnik zu dem Zentrum der Ausbildung von Kerntechnikern in der DDR. Das wissenschaftliche Niveau der DDR-Kernforschung war hoch und international anerkannt. Allerdings waren die Randbedingungen im Osten durch die sozialistische Planwirtschaft und Steuerung durch Partei und Staat hemmend. So kam es, dass im Westen Deutschlands das erste Kernkraftwerk (Kahl) bereits 1961 in Betrieb ging, das erste ostdeutsche in Rheinsberg erst 1966. Zur Wende lieferten in der DDR 2 Kernkraftwerke etwa 10% des Strombedarfs, in der BRD 20, die etwa 30% des Strombedarfs deckten. Warum haben wir in Deutschland heute so einen teuren Strom und Kernkraft wird als Teufelszeug angesehen? Warum wurden die Kernkraftwerke stillgelegt? Da spielten sicher neben der Endlagerproblematik die Sicherheitsbedenken und Panikmache eine entscheidende Rolle. Stichwort Tschernobyl und Fukushima. Heute vor 40 Jahren gab es das Reaktorunglück von Tschernobyl. Ein unglaublicher Schaden, weite Gebiete Europas durch den Fallout radioaktiv belastet. Eine ewig glühende Hölle unter einem riesigen Sakophag, der über die Jahrhunderte regelmäßig erneuert werden muss. Dieses Fiasko hatte aber einen unglaublichen Einfluss auf die Entwicklung in Deutschland. Die Deutsche Angst vor dem Atom, befeuert durch panikmachende Medien, ist irgendwie verantwortlich für das verzweifelte Suchen nach alternativer Energiequellen, bei der sich Deutschland heute auf einen Weg begeben hat, bei dem auf Kernkraft verzichtet wird. DA man aus anderen Gründen keine Kohle und eigentlich auch kein Gas mehr will, wird es schwierig. Es funktioniert nicht, die Industrie braucht billigen und sicheren ständig verfügbaren Strom. Der ist nicht da und es ist unklar, wo er herkommen soll. Ich bin in der DDR aufgewachsen. Kernkraft war absolut positiv besetzt. Ich erinnere mich an das Buch „Weltall Erde Mensch“, das jeder junge Mensch zur Jugendweihe geschenkt bekam. Ein Buch voller sozialistischer Zukunftsvisionen. Der Mensch gestaltet die Umwelt, das Wetter, das Klima, es gibt keine Unwetter mehr, keine Überschwemmungen, nachts regnet es und tagsüber schient die Sonne. Die Energie der Zukunft stammt in dieser Lesart eindeutig aus der Atomspaltung, eine saubere und günstige Energie, ohne Naturzerstörung (man denke an die Braunkohlentagebaue in der DDR mit ihren riesigem Landverbrauch), effizient und sauber. Kernkraft als universeller Energieträger. Ich erinnere mich besonders an den berühmten Atomeisbrecher Lenin, der an der Nordküste Russlands und Sibiriens im Einsatz war, ER verbrauchte angeblich pro Jahr den Inhalt einer Streichholzschachtel Kernbrennstoff. Wie das damals berechnet wurde, weiß ich nicht, aber dieser schiefe Vergleich hatte mich als Kind schon sehr beeindruckt. Die friedliche Nutzung der Kernenergie war Synonym für Fortschritt und Wohlstand. Im Westen gelang es wichtigen Akteuren, viele Jahre lang Stimmung gegen Kernkraft zu machen. Eine unsichtbare Gefahr. Irgendwie kam vor 40 Jahren vielen dieser Aktivisten die Katastrophe in der Ukraine gerade recht. Die Gefahr wurde maßlos übertrieben. Als dann in Fukushima ein Tsunami auf deinen ungünstigen Standort am Meer traf, kam es zu dieser Panikreaktion der Bundesregierung, alles abzuschalten. Selbst in der Energiekrise im Ukrainekrieg wurden die letzten KKWs stillgelegt und werden mit Hochdruck zurückgebaut. Damit es kein Zurück geben kann. Tja, wie weiter mit der Energie? Der Wind und die Sonne werden uns nicht retten. Geht es so weiter, wird sich die Industrie an das verfügbare Energieniveau anpassen und sich weiter in andere Länder mit billigem Strom zurückziehen oder aufgeben. Von der Leyen am 10. März 2026: „Diese Verringerung des Anteils der Kernenergie war eine bewusste Entscheidung. Und ich glaube, dass es für Europa ein strategischer Fehler war, einer zuverlässigen, bezahlbaren Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken zu kehren.“ Ob wir in Deutschland die Kraft haben, diesen Fehler zu korrigieren? Zu den Bildern: Oben zwei Fotos von 1984 vom Vereinigten Kernforschungszentrum Dubna, das damalige gemeinsame Forschungszentrum der Ostblockstaaten. Es liegt etwa gut 100 km nördlich von Moskau an der Wolga. Ich war damals eine Zeitlang an diesem Institut. Links das Institutsgelände, rechts ein Wohngebäude mit der eingemauerten Inschrift: "Das Atom ist kein Soldat, es ist Arbeiter." 1956 wurde es das RGW-Institut für Kernforschung, gegründet wurde es aber schon gleich nach dem Krieg. Am Bau der ersten Gebäude wurden deutsche Kriegsgefangene eingesetzt. Links unten das Ufer des Moskwa-Wolga-Kanals, der in Dubna endet. Atom-Folklore am Ufer, besonders witzig der Baum mit dem eingezeichneten Atom. Das Foto ist von 2019, da war ich da noch mal. Das Institut ist immer noch ein internationales, wenngleich sich die Mitgliedsländer geändert haben. Rechts unten macht die Bundesregierung Werbung für die Endlagersuche.
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