Nuklearia e. V.

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Kernkraft für Umwelt, Wohlstand und Versorgungssicherheit. Fakten statt Ideologie! ⚛️🌱

Deutschland Katılım Ekim 2011
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Nuklearia e. V.@Nuklearia·
Heute überschlagen sich die Nachrichten, ausgehend vom World Nuclear Summit in Paris. Der Kernenergie-Gipfel und die Aussage von Ursula von der Leyen macht erneut deutlich, wie isoliert Deutschland mit seinem Ausstieg aus der Kernenergie inzwischen dasteht. Während viele Staaten weltweit auf Kernkraft setzen oder sie ausbauen, verfolgt Deutschland weiterhin seinen Sonderweg. In unserer neuen Pressemitteilung ordnet Nuklearia außerdem die aktuellen Kommentare von Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesumweltminister Carsten Schneider ein: Der Fehler des Atomausstiegs ist nicht nur reversibel, sondern auch zeitnah behebbar. nuklearia.de/2026/03/10/wel…
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Das gesamte Argument, Russland liefere Uran und Brennelemente, ist völlig verlogen. Uran ist weltweit verfügbar und wird in westlichen Ländern mittels der schonenden In-situ-Laugung abgebaut. Die Neuerschließung von Lagerstätten oder die Gewinnung aus Meerwasser war bisher nicht notwendig, da Uran zu günstigen Preisen verfügbar war. Deutsche Kernkraftwerke haben zudem nie Brennelemente aus Russland erhalten, da Russland dafür gar keine Produktionsmöglichkeiten hat. Zudem verwenden sie ein völlig anderes Design. Das in Deutschland verwendete Uran stammte ursprünglich aus verschiedenen Quellen, unter anderem aus Kanada und Australien, aber auch aus Niger, Namibia, Kasachstan und Russland. Für die Anreicherung von Uran und die Fertigung von Brennstäben verfügt Deutschland über eigene Anlagen, die derzeit ihre Kapazitäten erweitern. Auch Frankreich ist in dieser Hinsicht nicht von Russland abhängig. Die Energiewende wurde von der Schröder-SPD mit russischem Gas abgesichert, und auch die Annexion der Krim im Jahr 2014 hat kein Umdenken erzeugt, obwohl dies der Vorbote des russischen Krieges war. Russland ist kein maßgeblicher Exporteur von Roh-Uran. Im Gegenteil: Russland versucht, mit den eigenen Vorräten hauszuhalten und diese durch die Weiterverbrennung von Atommüll bis zum letzten Isotop zu nutzen. Russland hat dafür ein Kernkraftwerk entwickelt, das Atommüll „frisst” und mit dem Verkauf von Strom sogar wirtschaftlich arbeitet. Die Energiewende hat zudem eine neue Abhängigkeit von China erzeugt, da dort etwa 90 % der Solarmodule hergestellt werden. Wind- und Solarenergie benötigen zudem seltene Erden, die aus problematischen Regionen stammen, sowie große Mengen an Kupfer für den erforderlichen Netzausbau aufgrund der Dezentralisierung. Hier stellt sich die Frage nach Bergbauschäden und politischen Abhängigkeiten nicht, obwohl pro Kilowattstunde vergleichsweise deutlich mehr Rohstoffe benötigt werden.
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Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für den Nuklearbereich, macht wiederholt die falsche Aussage, dass Deutschland Uran aus Russland bezogen habe, und niemand korrigiert ihn?! Tatsächlich wurde Uran aus Frankreich, Kanada, den Niederlanden und den USA bezogen.
Maik Kretschmar@jungpionier_

Bundesminister @schneidercar behauptete heute im Bundestag erneut, dass Deutschland Natururan aus Russland beziehe. Dabei kann jeder in der Energiestudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe nachvollziehen, dass das nicht stimmt.👇 bgr.bund.de/DE/Themen/Rohs… (S. 29)

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Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com
Herr Stelter @thinkBTO hat diese Studie der Solar-Lobby über die vermeintlich teure Atomkraft hier gerade schön zerpflückt: "Es gibt viele Studien zum Thema Atomkraft, aber die berühmte Studie, die einem ständig um die Ohren gehauen wird, ist vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Und darin sind die Kosten extrem hoch. Das liegt unter anderem daran, dass sie für neue Kernkraftwerke 9000 Euro pro Kilowatt Kapazität ansetzen. Zum Vergleich: Ein finnischer Prototypreaktor, der seit 18 Jahren gebaut wird und auch sehr teuer ist, kostet nur etwa 6900 Euro pro Kilowatt. Das heißt: Das Fraunhofer-Institut geht schon vom schlechtesten Szenario aus – und macht es noch schlechter. Bei den Kapitalkosten setzen sie zudem etwa 10 Prozent an. Man muss wissen: Das spielt eine riesige Rolle. Wenn Du einen Euro in einem Jahr bekommst und 10 Prozent Kapitalkosten hast, sind das heute 90 Cent. Wenn Du den Euro aber erst in 30 Jahren bekommst, ist er praktisch nichts mehr wert. Sie nehmen also 10 Prozent für Atomkraft an – und 5 Prozent für Wind. Wir wissen aber, dass am Anfang die Kosten zwar hoch sind, wenn das Kraftwerk dann steht, aber kaum noch. Das heißt: Die großen Einnahmen kommen in der Zukunft, je länger das AKW steht. Hinzu kommt die Auslastung: Die Studie unterstellt, Atomkraftwerke würden nur mit 25, 30 Prozent laufen, teilweise sogar nur 23 Prozent. Die Realität ist aber: Deutsche Atomkraftwerke liefen zu etwa 95 Prozent, also fast durchgehend. Wenn Du also hohe Kosten annimmst und dann sagst, die Anlage läuft kaum, dann ist klar, dass sie teuer wird. Das Perfide an der Studie ist aber eigentlich: Warum sollen die in dem Szenario nur mit 25, 30 Prozent laufen? Weil angeblich immer Wind weht und die Sonne scheint. Das heißt: Die Probleme der erneuerbaren Energien – ihre Nichtverfügbarkeit – werden nicht den Erneuerbaren zugerechnet, sondern der Atomkraft. Und dann kommt natürlich raus: Atomkraft ist teuer. Und dieses Mantra wird ständig wiederholt. Nächster Punkt: Muss man so teuer bauen? Früher, als wir in Serie gebaut haben, war das viel günstiger. Heute hast Du Einzelstücke durch massive Regulierung. Jürgen Trittin hat mal gesagt, man müsse die Regulierung so gestalten, dass Atomkraft teuer ist. Wenn ich Regulierung so gestalte, dass es teuer wird, dann ist es eben auch teuer. China macht es mit industriellem Serienbau vor. Auch die Südkoreaner bauen – sogar in den Emiraten, wo es viel Sonne gibt – Atomkraftwerke..." Quelle, die Zusammenfassung des aktuellen MEGA-Podcasts: welt.de/wirtschaft/plu…
Rico Grimm@gri_mm

Grau: Was Atomkraft kostet. Orange: Was Solar+Batterien kosten. Wer heute neue Atomkraftwerke bauen will, muss begründen, warum wir sie bauen sollten und nicht Erneuerbare. Alles andere ist nur Trollerei.

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Maik Kretschmar
Maik Kretschmar@jungpionier_·
Die Abgeordnete @SaskiaLudwigCDU hielt heute eine erfrischend positive Lobrede auf die Kernenergie im Bundestag, wie man sie seitens der CDU seit 2010 nicht mehr gehört hat. So langsam scheint es in der Regierungskoalition anzukommen, dass der Wiedereinstieg unausweichlich ist.
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Nuklearia e. V.@Nuklearia·
@VQuaschning Natürlich sind wir von Öl und Gas abhängig. Solar und Wind liefern ja keine gesicherte Leistung. Mit einer soliden Basis aus Kernkraft wäre das anders.
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Volker Quaschning
Volker Quaschning@VQuaschning·
“Warum haben wir jetzt ein Spritpreisproblem? Weil wir nach wie vor von Öl und Gas abhängig sind. Und die Regierung dreht jetzt die Maßnahmen wieder zurück, sodass wir noch länger Gas verbrennen und noch länger Verbrennerauto fahren.” ardmediathek.de/video/fakt-ist…
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Nuklearia e. V.@Nuklearia·
Dr. Martin Pache, Geschäftsführer von Westinghouse Electric Deutschland, im Interview zu Kernkraft-Wiedereinstiegsszenarien für Deutschland: Eine Reaktivierung von Kernkraftwerken sei weiterhin möglich und sinnvoll, der Atomausstieg aus technischer Sicht keinesfalls irreversibel.
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Nuklearia e. V.@Nuklearia·
@HeinrichDuepman @NicoTechLover Das ist so nicht richtig. Frankreich hat derzeit keinen Reaktor im Bau weil es gesetzlich nicht erlaubt war. Jetzt da es wieder erlaubt ist (Gesetz wurde März 2023 abgeschafft), wissen sie exakt was zu tun ist: 6 EPR2 bauen. Also erst einmal. Danach noch mal 8 weiter.
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Nuklearia e. V.
Nuklearia e. V.@Nuklearia·
Der Münchner Merkur berichtet über den langen Rückbau der Kernkraftwerke, lässt die Überschrift aber so klingen, als müsste der Bürger dafür aufkommen. Dabei haben die Gewinne aus der Atomstromproduktion Rückbaukosten und Entsorgung längst eingespielt. merkur.de/wirtschaft/abe…
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Max Mustermann
Max Mustermann@HansMeissen·
@Nuklearia Und wenn der Kenfo leer ist aber noch viele Kosten offen sind, dann werden die AKW Betreiber nachschießen ?
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csfa.
csfa.@csFraudAnalysis·
@_donalphonso @Nuklearia das wäre mal wieder ein guter Moment gewesen für Don Alphonso, einfach mal die Klappe zu halten.
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Apollo News
Apollo News@apollo_news_de·
Der neue Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr fordert Deutschland und Europa auf, stärker auf Kernkraft zu setzen. „Ich glaube, jetzt ist sehr deutlich, dass der Ausstieg aus der Kernenergie ein Fehler war“, meint er. apollo-news.net/wirtschaftswei…
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Nicole Buettner
Nicole Buettner@nicolebuettner·
Wir müssen aufhören, diese Ammenmärchen zu erzählen, dass wir Knappheit verwalten müssen. Wenn wir Wachstum wollen, dann brauchen wir günstigere Energie. Das heißt auch: Schluss mit dem Nuklearverbot. Und es heißt auch: Ja zu Schiefergas aus Deutschland.
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Andreas Fichtner ☢️ 🇺🇦🗽🐿️
Die Argumentation von Atomkraft-Gegnern. Dabei brauchen wir eigentlich überhaupt kein Endlager für absehbare Zeit. Atommüll ist kein drängendes Problem!! Die Zwischenlagerung ist sicher und kostet weniger als 200 Millionen Euro pro Jahr. Zum Vergleich das von den Betreibern der AKW für die Entsorgung bereitgestellte Geld, der KENFO, wirft 1 Milliarde pro Jahr an Erträgen ab. Wir geben 15 Milliarden Euro staatliches (!) Geld pro Jahr allein für die EEG-Förderung der Erneuerbaren aus - wie soll das im Verhältnis stehen? Außerdem ist abgebrannter Brennstoff zu 99% recyclebar und wird in der Zukunft noch zu einem begehrten Rohstoff werden. Macht wenig Sinn den hunderte Meter unter der Erde zu verbuddeln.
Andreas Fichtner ☢️ 🇺🇦🗽🐿️ tweet media
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Anna Vero Wendland
Anna Vero Wendland@VeroWendland·
. @NinaScheer_SPD ist das Gesicht eines alternden & Status-Quo-besessenen Deutschland: • Will ich nicht • Kann ich nicht • Ich habe Angst • Ich mach die Augen fest zu So hat die SPD erst die Atomkraft zerstört, die sie selber aufgebaut hat, & dann die Arbeiter verloren.
Nuklearia e. V.@Nuklearia

Kann man einer angeschlagenen Regierungspartei, die bei einer wichtigen Landtagswahl nur 5,5 % erzielt hat, überhaupt die Debatte über die Rückkehr zur Kernkraft zumuten? Die SPD sagt: „Brauchen wir nicht, dafür haben wir Nina Scheer.” Ihre Eltern engagierten sich in der Anti-Atomkraftbewegung. Ihre Mutter Irm Scheer-Pontenagel leitete später ein Solarunternehmen und gab eine Solarzeitschrift heraus. Ihr Vater Hermann Scheer war maßgeblich an dem Gesetz mit massiven Subventionen von anfangs über 50 ct/kWh für Solar beteiligt. Heute kommen etwa 90 Prozent der Solaranlagen aus China, wo sie hauptsächlich mit Kohlestrom hergestellt werden. Entsprechend sind die aktuellen Argumente von Nina Scheer zum Vorstoß von Markus Söder zum Bau kleiner Kernkraftwerke: Das geht nicht, denn das ist verboten. Und man könne es auch nicht erlauben, denn es wäre zu teuer und zu langsam. Dass die mit zig Milliarden Euro geförderte installierte Solarleistung von 100 GW uns heute gerade einmal so viel Strom liefert wie die neun am schnellsten reaktivierbaren Kernkraftwerke und noch massive Systemumbauten sowie fossile Ersatzkraftwerke erfordert, muss unbedingt Teil dieser Debatte sein. Eine Debatte, die die SPD am liebsten nicht führen würde, die angesichts der sich verschärfenden Weltlage – auch mit China! – aber nicht mehr zu vermeiden ist.

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Ulrich Graeber
Ulrich Graeber@UlrichGraeber·
ZXX
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Nuklearia e. V.
Nuklearia e. V.@Nuklearia·
»Ulrich Gräbers Einblicke in die Entwicklung der deutschen Kernkraft werden besonders dadurch interessant, dass er sie buchstäblich aus jedem Blickwinkel miterlebt hat:« nuklearia.de/2026/03/16/buc…
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Nuklearia e. V.@Nuklearia·
Jahrzehnte hat der Ingenieur und Manager @UlrichGraeber in der Kernkraft gearbeitet, und seine Erfahrungen jetzt im Buch »Kniefall vor der Unvernunft« verarbeitet. @harksenniels hat es für die Nuklearia gelesen. Link zur Rezension im Kommentar⤵️
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