Florian Blümm

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@tech_for_future

für lösungsorientierten Klimaschutz links-grün versifft 🌱 https://t.co/9dMVjvOFVv

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Florian Blümm
Florian Blümm@tech_for_future·
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Florian Blümm
Florian Blümm@tech_for_future·
@goldie_brigitte @VQuaschning Kohl war übel, Schröder desaströs, Merkel erst vor, dann zurück und Merz macht sowieso nix. Klar ist, dass du für ein Investment, welches auf zig Dekaden ausgelegt ist Planungssicherheit brauchst. Die haste in Deutschland nicht. Mit Endlagern hat das absolut gar nix zu tun.
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BrigitteGoldie
BrigitteGoldie@goldie_brigitte·
@tech_for_future @VQuaschning welche politischen Risiken? Den Schlingerkurs in der Energiepolitik seit Kohl als auch unter Merkel und jetzt Merz? Klar ist, daß Betreiber selbst finanzieren müssen, vllt. gibt es Subventionen für Batteriespeicher, aber nicht für Bau, Endlager oder Risikodeckung/Versicherung
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Volker Quaschning
Volker Quaschning@VQuaschning·
“Warum haben wir jetzt ein Spritpreisproblem? Weil wir nach wie vor von Öl und Gas abhängig sind. Und die Regierung dreht jetzt die Maßnahmen wieder zurück, sodass wir noch länger Gas verbrennen und noch länger Verbrennerauto fahren.” ardmediathek.de/video/fakt-ist…
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Florian Blümm
Florian Blümm@tech_for_future·
@goldie_brigitte @VQuaschning Für politische Risiken will niemand gerade stehen. Mehr als verständlich nach dem bisherigen Schlingerkurs in der Energiepolitik.
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BrigitteGoldie
BrigitteGoldie@goldie_brigitte·
@tech_for_future @VQuaschning Ich dachte es soll technologieoffen vorangegangen werden. Da Betreiber die Profite einsacken, sollten diese dann auch für alle Risiken selbst geradestehen. Vllt findet sich gar eine Versicherung, bei der garantierten Endlagerlösung für 100000e Jahre scheitern diese auf jeden Fall
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Florian Blümm
Florian Blümm@tech_for_future·
@goldie_brigitte @VQuaschning Da regelt eher der Vertrauensverlust in die Politik. Ich würde auch nicht in die Reaktivierung der AKW investieren ohne feste Zusagen über 40+ Jahre Laufzeit mit hohen Strafzahlungen bei Nichteinhaltung.
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BrigitteGoldie
BrigitteGoldie@goldie_brigitte·
@tech_for_future @VQuaschning es gibt kein wieder ans Netz nehmen. Neubauen und keiner der dt Energieversorger hat Interesse so eine Investition oder das Betreiberrisiko zu tragen. Hier regelt Technologieverständnis und die Marktwirtschaft.
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Florian Blümm
Florian Blümm@tech_for_future·
@Meckel94715645 Bin links, würde nie die AfD wählen und wurde trotzdem schwer von Habeck enttäuscht. Klug reicht nicht, wenn man keinen Mut hat.
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Oldbutgold - BÜNDNIS90/GRÜNE - DIE GEFALLEN MIR !
Warum eigentlich flippen die AfD-Gläubigen immer wieder aus, wenn wir Habecks klugen Aussagen posten, die auch heute noch immer wieder zeigen, wie recht er oftmals hatte? Ganz einfach: Es ist Ihnen, größtenteils, zu hoch. Sie schnallen es einfach nicht. x.com/i/status/18947…
Robert Habeck@roberthabeck

Danke für eure Nachrichten, danke für den Zuspruch. Ich will euch sagen: Ihr werdet weiter gebraucht! Bleibt dabei, behaltet den Mut, eure Kraft und Zuversicht. Das braucht unser Land, das braucht die Welt vielleicht mehr denn je. Bis bald. Take care!

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MO -
MO -@MO74294255·
@DerPhysiker21 Ihre Annahme ist, dass es in den 80J keinen GAU in Zentral-Europa gibt und auch keinen Unfall bei der Lagerung der bisher unvermeidlichen Kernabfälle, beides mit unabsehbaren finanziellen Folgen. Ich lebe noch keine 80J, habe aber bereits Tschernobyl und Fukushima erlebt 🤷‍♂️
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Der Physiker 🇮🇱
Der Physiker 🇮🇱@DerPhysiker21·
Als Physiker und Ökonometriker schäme ich mich für die ideologiegetriebene wissenschaftlich und ökonomisch fehlerhafte vielzitierte Frauenhofer-Studie zur Kernkraft. Die drei Kardinalfehler: 1. Angenommene Baukosten 9000 €/kWh, während selbst der finnische Prototypreaktor nur 6000 €/kWh kostet. Mit Skalierung wird das um etwa Faktor 3 billiger (China: 2000-3000 €/kWh, Deutschland 1970er: etwa 2000 €/kWh in gegenwärtiger Kaufkraft). 2. Unrealistischer Zins von 10% bei KKW, realistische 5% bei Wind: Besonders perfide, da das Einnahmeprofil der Kernkraft weit in der Zukunft liegt. Nach 20 Jahren sind bei 10% Zinsen weniger als 14% der Investition übrig. Allein das Zinsdifferential verfälscht die prospektive Kosten-Butzen Relation in 20 Jahren um den Faktor e=2.7 zuungunsten der KKW. 3. Angenommene Auslastung 25-30%, da Fraunhofer natürlich ihre Lieblinge hätschelt. Natürlich läuft Kernkraft in jeder sinnvollen Energiestrategie als Grundlastlaufwerk 90-95% der Zeit. Um die fluktuierende Residuallast können sich dann die fluktuierenden EE, gestützt durch Batterien, balgen. Wie erhalten eine weitere fälschliche Erhöhung der Kosten/Nutzen Relation von KKW zugunsten VRE um mehr als den Faktor 3 zu jeder prospektiven Zeit. Fazit: Drei elementare Fehler, von denen jeder (!) das Verhältnis der Kosten von KKW in Relation zu VRE um den Faktor 2-3 (!) verfälscht. Als Ökonometrie- Masterarbeit eingereicht, hätte ich dem Kandidaten dieses Konvolut um die Ohren gehauen.
Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com@Axel_Bojanowski

Herr Stelter @thinkBTO hat diese Studie der Solar-Lobby über die vermeintlich teure Atomkraft hier gerade schön zerpflückt: "Es gibt viele Studien zum Thema Atomkraft, aber die berühmte Studie, die einem ständig um die Ohren gehauen wird, ist vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Und darin sind die Kosten extrem hoch. Das liegt unter anderem daran, dass sie für neue Kernkraftwerke 9000 Euro pro Kilowatt Kapazität ansetzen. Zum Vergleich: Ein finnischer Prototypreaktor, der seit 18 Jahren gebaut wird und auch sehr teuer ist, kostet nur etwa 6900 Euro pro Kilowatt. Das heißt: Das Fraunhofer-Institut geht schon vom schlechtesten Szenario aus – und macht es noch schlechter. Bei den Kapitalkosten setzen sie zudem etwa 10 Prozent an. Man muss wissen: Das spielt eine riesige Rolle. Wenn Du einen Euro in einem Jahr bekommst und 10 Prozent Kapitalkosten hast, sind das heute 90 Cent. Wenn Du den Euro aber erst in 30 Jahren bekommst, ist er praktisch nichts mehr wert. Sie nehmen also 10 Prozent für Atomkraft an – und 5 Prozent für Wind. Wir wissen aber, dass am Anfang die Kosten zwar hoch sind, wenn das Kraftwerk dann steht, aber kaum noch. Das heißt: Die großen Einnahmen kommen in der Zukunft, je länger das AKW steht. Hinzu kommt die Auslastung: Die Studie unterstellt, Atomkraftwerke würden nur mit 25, 30 Prozent laufen, teilweise sogar nur 23 Prozent. Die Realität ist aber: Deutsche Atomkraftwerke liefen zu etwa 95 Prozent, also fast durchgehend. Wenn Du also hohe Kosten annimmst und dann sagst, die Anlage läuft kaum, dann ist klar, dass sie teuer wird. Das Perfide an der Studie ist aber eigentlich: Warum sollen die in dem Szenario nur mit 25, 30 Prozent laufen? Weil angeblich immer Wind weht und die Sonne scheint. Das heißt: Die Probleme der erneuerbaren Energien – ihre Nichtverfügbarkeit – werden nicht den Erneuerbaren zugerechnet, sondern der Atomkraft. Und dann kommt natürlich raus: Atomkraft ist teuer. Und dieses Mantra wird ständig wiederholt. Nächster Punkt: Muss man so teuer bauen? Früher, als wir in Serie gebaut haben, war das viel günstiger. Heute hast Du Einzelstücke durch massive Regulierung. Jürgen Trittin hat mal gesagt, man müsse die Regulierung so gestalten, dass Atomkraft teuer ist. Wenn ich Regulierung so gestalte, dass es teuer wird, dann ist es eben auch teuer. China macht es mit industriellem Serienbau vor. Auch die Südkoreaner bauen – sogar in den Emiraten, wo es viel Sonne gibt – Atomkraftwerke..." Quelle, die Zusammenfassung des aktuellen MEGA-Podcasts: welt.de/wirtschaft/plu…

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Florian Blümm
Florian Blümm@tech_for_future·
@gri_mm Gut, dass Strom in Deutschland unschlagbar günstig ist und nicht noch viel teurer wird. [Achtung Ironie]
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Rico Grimm
Rico Grimm@gri_mm·
Der dritte Golfkrieg treibt den Ölpreis hoch. Aber mittelfristig macht genau das Öl billiger und unwichtiger. Weil hohe Preise Elektrifizierung beschleunigen. Kurzer THREAD über diese Energieironie 🧵
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Kai Schreiber
Kai Schreiber@KaiSchreiben·
@tech_for_future @VikkysRosenmond Zudem gehst du von einer kurzfristigen Verfügbarkeit der Atomkraftwerke aus, die massiv überschätzt ist, während du gleichzeitig unterschätzt, was die Katar-Reise energiepolitisch eigentlich bezwecken sollte.
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🏳️‍⚧️ 👒Anna Victoria Rose
Primitives Habeck oder Grünen Gebashe wird wortlos von mir blockiert. Wenn ihr geistlosen Bildleser nichts zu melden habt, außer Springerpresse-Attitüden und CDU-Wahnsinn, braucht ihr in meiner TL kein Maul aufreißen. Habeck ist kein Heiliger, aber er war besser als alle anderen.
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Kai Schreiber
Kai Schreiber@KaiSchreiben·
@tech_for_future @VikkysRosenmond Du verknüpfst hier leider zwei völlig verschiedene Energieträger – Strom und Gas – die man so nicht einfach in einen Topf werfen kann.
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S Mueller-Kraenner
S Mueller-Kraenner@sascha_m_k·
Wer nach dieser Woche immer noch glaubt, dass Öl und Gas sichere Energieträger sind, hat den Schuss - wörtlich gesprochen - nicht gehört.
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U.
U.@U71pb·
Small Modular Reactors (SMR) sind technisch machbar. Sind sie konkurrenzfähig? Höchst unwahrscheinlich. Gibt es Serienfertigungen? Nein. Nirgendwo. Wann wären Sie einsatzbereit? Frühestens in den 2040ern. Haben #Söder / #Spahn Ahnung? Nein, nicht im Geringsten.
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Mecklenburgischer Separatist
@tech_for_future @FrankfurtZack @schroeder_k @DIEZEIT Genau dieses "Ja und?" ist eben das Problem aller grünen "Wenden". Kosten spielen keine Rolle. Wind und Sonne verteuern den Strom gleich auf doppelte Weise: 1. verschlechtern sie die Auslastung der KKW, 2. kostet das Backup eben Geld. Und auch das Backup ist dann wegen der noch
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Zacki
Zacki@FrankfurtZack·
@schroeder_k @DIEZEIT Leider sind AKW und EE eben kein gutes Duo. Deswegen sind auch alle EEler gegen AKWs. Problem: AKWs haben hohe Fixkosten und kaum Betriebskosten. EE helfen bei Fossilen, Betriebskosten einzusparen (Ol, Gas, Kohle) AKWs laufen und laufen. Da nutzen EE wenig.
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