Dr. Daniel Stelter

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@thinkBTO

Die unabhängige Stimme.

Berlin Katılım Ağustos 2013
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Wirtschaftliche Freiheit
Wirtschaftliche Freiheit@wirtschaftfreih·
Manuel Frondel (RWI, 2026): "Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind Windparks angesichts des schlechten Nutzen-Kosten-Verhältnisses grundsätzlich zu hinterfragen, besonders Windparks in windschwachen Regionen. Diese erhalten entgegen jeglicher ökonomischen Effizienzlogik, nach der die Energiewende möglichst kostengünstig gestaltet werden sollte, als Nachteilsausgleich 55 % höhere Vergütungen für den Windstrom, damit sie sich rechnen. Für diese Subventionen müssen alle Steuerzahler aufkommen, während nur einige wenige von den Windparks profitieren, vor allem die Windparkprojektierer und die Verpächter der Grundstücke. Dass Anwohner nicht unbedingt gut auf diese zu sprechen sind, ist nur allzu verständlich — nicht zuletzt angesichts der flächendeckenden Beeinträchtigung von Kulturlandschaften. Wenig verständlich ist, warum der Ausbau der Erneuerbaren, und somit auch der Bau von Windparks, durch die Ampelkoalition per Gesetz zu Vorhaben erklärt worden sind, die im „überragenden öffentlichen Interesse“ sind (§ 2 EEG) gegen die kaum Widerstand geleistet werden kann. In Wahrheit sind sie im Interesse lediglich einiger weniger, aber ein großes Ärgernis für sehr viele." wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=4…
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Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com
Herr Stelter @thinkBTO hat diese Studie der Solar-Lobby über die vermeintlich teure Atomkraft hier gerade schön zerpflückt: "Es gibt viele Studien zum Thema Atomkraft, aber die berühmte Studie, die einem ständig um die Ohren gehauen wird, ist vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Und darin sind die Kosten extrem hoch. Das liegt unter anderem daran, dass sie für neue Kernkraftwerke 9000 Euro pro Kilowatt Kapazität ansetzen. Zum Vergleich: Ein finnischer Prototypreaktor, der seit 18 Jahren gebaut wird und auch sehr teuer ist, kostet nur etwa 6900 Euro pro Kilowatt. Das heißt: Das Fraunhofer-Institut geht schon vom schlechtesten Szenario aus – und macht es noch schlechter. Bei den Kapitalkosten setzen sie zudem etwa 10 Prozent an. Man muss wissen: Das spielt eine riesige Rolle. Wenn Du einen Euro in einem Jahr bekommst und 10 Prozent Kapitalkosten hast, sind das heute 90 Cent. Wenn Du den Euro aber erst in 30 Jahren bekommst, ist er praktisch nichts mehr wert. Sie nehmen also 10 Prozent für Atomkraft an – und 5 Prozent für Wind. Wir wissen aber, dass am Anfang die Kosten zwar hoch sind, wenn das Kraftwerk dann steht, aber kaum noch. Das heißt: Die großen Einnahmen kommen in der Zukunft, je länger das AKW steht. Hinzu kommt die Auslastung: Die Studie unterstellt, Atomkraftwerke würden nur mit 25, 30 Prozent laufen, teilweise sogar nur 23 Prozent. Die Realität ist aber: Deutsche Atomkraftwerke liefen zu etwa 95 Prozent, also fast durchgehend. Wenn Du also hohe Kosten annimmst und dann sagst, die Anlage läuft kaum, dann ist klar, dass sie teuer wird. Das Perfide an der Studie ist aber eigentlich: Warum sollen die in dem Szenario nur mit 25, 30 Prozent laufen? Weil angeblich immer Wind weht und die Sonne scheint. Das heißt: Die Probleme der erneuerbaren Energien – ihre Nichtverfügbarkeit – werden nicht den Erneuerbaren zugerechnet, sondern der Atomkraft. Und dann kommt natürlich raus: Atomkraft ist teuer. Und dieses Mantra wird ständig wiederholt. Nächster Punkt: Muss man so teuer bauen? Früher, als wir in Serie gebaut haben, war das viel günstiger. Heute hast Du Einzelstücke durch massive Regulierung. Jürgen Trittin hat mal gesagt, man müsse die Regulierung so gestalten, dass Atomkraft teuer ist. Wenn ich Regulierung so gestalte, dass es teuer wird, dann ist es eben auch teuer. China macht es mit industriellem Serienbau vor. Auch die Südkoreaner bauen – sogar in den Emiraten, wo es viel Sonne gibt – Atomkraftwerke..." Quelle, die Zusammenfassung des aktuellen MEGA-Podcasts: welt.de/wirtschaft/plu…
Rico Grimm@gri_mm

Grau: Was Atomkraft kostet. Orange: Was Solar+Batterien kosten. Wer heute neue Atomkraftwerke bauen will, muss begründen, warum wir sie bauen sollten und nicht Erneuerbare. Alles andere ist nur Trollerei.

Deutsch
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Thorsten
Thorsten@ThorstenFunke2·
@Axel_Bojanowski @thinkBTO So schön kann man sich Atomkraft reden... Wird trotzdem nix. Rechnet sich nicht. Zu teuer, nicht rechtzeitig fertig.
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Georg Zezschwitz
@Axel_Bojanowski @thinkBTO Die Auslastungs-Argumentation ist aber denkbar dünn, wenn man ökonomisch statt moralisch argumentieren will: Was nützt denn die Rückbesinnung auf frühere 95%-Auslastung, wenn es vom Markt schon jetzt nicht mehr verlangt wird? In ~15% der Zeit lag der Börsenpreis in '25 < 30€/MWh
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Torsten Herbst
Torsten Herbst@torstenherbst·
Grüne Vorstellungen von kluger Energiepolitik: Robert Habeck meint, Kohlekraftwerke müssen aus Klimaschutzgründen im System bleiben, bis es ausreichend Gaskraftwerke gibt. Annalena Baerbock will mit gefrorenen Hühnchen in Tiefkühltruhen Netze stabilisieren und Strom speichern.🙈
TheRealTom™ - Trusted Flagger@tomdabassman

Kohle und Gas für den Klimaschutz - Energiewende in zwei Minuten ganz leicht erklärt von Robert und Annalena

Deutsch
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Vincent Geloso
Vincent Geloso@VincentGeloso·
Reviewing proofs for this paper that shows that the "doughnut" model of degrowth can simply be thrown away. It fails to generate its own predictions and fails to provide more explanatory power than "conventional" economics.
Vincent Geloso tweet media
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Andreas Richwin
Andreas Richwin@energiegruppen·
Das ist mal wieder grobe Desinformation: Tatsächlich wird der Strom durch das EEG vor der Einspeicherung im Preis subventioniert. Dazu kommen Verknappungen, weil die Teilzeitdekarbonisierer nicht liefern. Und schon ist das Geschäft profitabel – bezahlt vom Steuerzahler.
Andreas Richwin tweet media
Klaus Steinfelder@Kl_Stone

Öffentliche Gelder sind bei solchen Projekten gar nicht involviert, diese großen Batteriespeicher entstehen durch private Investitionen Sie senken aber die öffentlichen Kosten, die durch Abregelungen und Redispatch entstehen und erhöhen den Nutzen der EE Nutzbarkeit 15-20 Jahre

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Michael A. Arouet
Michael A. Arouet@MichaelAArouet·
Europe used to produce more gas than Russia was exporting. Then the Greens decided they would somehow save the planet by having Europe import gas instead of producing it. Given what has just happened in Qatar, this approach is as devastating as closing nuclear power plants.
Michael A. Arouet tweet media
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Christoph Lütge
Christoph Lütge@chluetge·
„Jürgen Trittin hat mal gesagt, man müsse die Regulierung so gestalten, dass Atomkraft teuer ist. Wenn ich Regulierung so gestalte, dass es teuer wird, dann ist es eben auch teuer.“
Axel Bojanowski axelbojanowski.substack.com@Axel_Bojanowski

Herr Stelter @thinkBTO hat diese Studie der Solar-Lobby über die vermeintlich teure Atomkraft hier gerade schön zerpflückt: "Es gibt viele Studien zum Thema Atomkraft, aber die berühmte Studie, die einem ständig um die Ohren gehauen wird, ist vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Und darin sind die Kosten extrem hoch. Das liegt unter anderem daran, dass sie für neue Kernkraftwerke 9000 Euro pro Kilowatt Kapazität ansetzen. Zum Vergleich: Ein finnischer Prototypreaktor, der seit 18 Jahren gebaut wird und auch sehr teuer ist, kostet nur etwa 6900 Euro pro Kilowatt. Das heißt: Das Fraunhofer-Institut geht schon vom schlechtesten Szenario aus – und macht es noch schlechter. Bei den Kapitalkosten setzen sie zudem etwa 10 Prozent an. Man muss wissen: Das spielt eine riesige Rolle. Wenn Du einen Euro in einem Jahr bekommst und 10 Prozent Kapitalkosten hast, sind das heute 90 Cent. Wenn Du den Euro aber erst in 30 Jahren bekommst, ist er praktisch nichts mehr wert. Sie nehmen also 10 Prozent für Atomkraft an – und 5 Prozent für Wind. Wir wissen aber, dass am Anfang die Kosten zwar hoch sind, wenn das Kraftwerk dann steht, aber kaum noch. Das heißt: Die großen Einnahmen kommen in der Zukunft, je länger das AKW steht. Hinzu kommt die Auslastung: Die Studie unterstellt, Atomkraftwerke würden nur mit 25, 30 Prozent laufen, teilweise sogar nur 23 Prozent. Die Realität ist aber: Deutsche Atomkraftwerke liefen zu etwa 95 Prozent, also fast durchgehend. Wenn Du also hohe Kosten annimmst und dann sagst, die Anlage läuft kaum, dann ist klar, dass sie teuer wird. Das Perfide an der Studie ist aber eigentlich: Warum sollen die in dem Szenario nur mit 25, 30 Prozent laufen? Weil angeblich immer Wind weht und die Sonne scheint. Das heißt: Die Probleme der erneuerbaren Energien – ihre Nichtverfügbarkeit – werden nicht den Erneuerbaren zugerechnet, sondern der Atomkraft. Und dann kommt natürlich raus: Atomkraft ist teuer. Und dieses Mantra wird ständig wiederholt. Nächster Punkt: Muss man so teuer bauen? Früher, als wir in Serie gebaut haben, war das viel günstiger. Heute hast Du Einzelstücke durch massive Regulierung. Jürgen Trittin hat mal gesagt, man müsse die Regulierung so gestalten, dass Atomkraft teuer ist. Wenn ich Regulierung so gestalte, dass es teuer wird, dann ist es eben auch teuer. China macht es mit industriellem Serienbau vor. Auch die Südkoreaner bauen – sogar in den Emiraten, wo es viel Sonne gibt – Atomkraftwerke..." Quelle, die Zusammenfassung des aktuellen MEGA-Podcasts: welt.de/wirtschaft/plu…

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Ben Jamin
Ben Jamin@75Jamin·
Zwei dieser Staaten nutzen 24/7 verfügbare Kernenergie für Ihre Grundlast. Zwei nicht.
Ben Jamin tweet media
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Christian Schemann
Christian Schemann@ChrisSchemann·
@thinkBTO @ronzheimer @YouTube Eine überragend klare, verständliche und inhaltlich-fachlich absolut richtige Analyse des Versagens der deutschen Politik der letzten 10 Jahre in Bezug auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - inklusive der Rezeptur, wie man es besser machen könnte. 10 von 10 Podcast-Punkte!
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Antalyacity
Antalyacity@antalyacityde·
@thinkBTO @ronzheimer @YouTube Es beginnt mit dem Märchen der Reichweite und langen Ladezeiten bei Elektroautos, geht über in "Die Industrie hat nichts verschlafen" und dann habe ich ausgeschaltet. Typisch deutsch: Während der Rest der Welt sich flexibel anpasst, müssen hier erst alle anderen schuld sein.
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Tastenbiene🎹🐝 🇪🇺
@thinkBTO Sie haben immer noch nicht begriffen, dass gerade in der Entwicklung von ressourcenschonenden Technologien ein Wachstumspotenzial steckt.
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