Thomas Apitz

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@as1ap

Der Andere könnte recht haben.

Fürstenwalde, und stolz darauf 가입일 Mayıs 2018
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Thomas Apitz 리트윗함
Lab Rat 🔴
Lab Rat 🔴@LabRat24098·
@makornfeld_ Vielleicht sollte man damit anfangen die "Schuldenbremse" konsequent als Investitionsbremse zu bezeichnen, also nach ihrer Wirkung.
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Thomas Apitz 리트윗함
Mel Aura
Mel Aura@mel__aura·
"Fragen Sie mal ihre Töchter" Was ein verlogenes Pack!
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Thomas Apitz 리트윗함
INFOLUENCER 🆗️
INFOLUENCER 🆗️@infoluencer·
Daraufhin hat sich seine Exfrau und Mutter seines ersten Kindes Antonia gemeldet, die dazu nicht Schweigen wollte...wie konnte sie es wagen /3
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Ulrich Schneider
Ulrich Schneider@UlrichSchneider·
Wir können im September Geschicht schreiben in Berlin. Erstmals eine linke Regierende Bürgermeisterin mit einer linken Agenda für die Stadtpolitik im Roten Rathaus. Werde @dielinkeberlin und @ElifEralpBerlin nach Kräften unterstützen.
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Thomas Apitz
Thomas Apitz@as1ap·
@hennerschmidt @Moehroe @baha_jam Es geht um die Wirtschaft, @hennerschmidt. Und die Wirtschaft ist auf langfristig verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, weil deren Planungshorizont 5 bis 10 Jahre beträgt und nicht nur eine Legislaturperiode von kümmerlichen 4. Die cdu zertrümmert grad diese Verlässlichkeit
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hennerschmidt
hennerschmidt@hennerschmidt·
@Moehroe @baha_jam Es ist ein Teil der Spiegel-Gruppe und in vielen politischen Fragen mit dem Spiegel im Gleichklang. Es "manager" zu nennen, heißt ja nicht, dass es entsprechende Perspektive vertritt.
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🅱️aha
🅱️aha@baha_jam·
Ich würde sagen, niemand muss sich mehr über die Medienkampagnen gegen Habeck beschweren. Die Grünen haben hier ganze Arbeit geleistet.
🅱️aha tweet media
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Thomas Apitz 리트윗함
Storch_i
Storch_i@Storch_i·
Wer diesen Artikel des links-grünen Manager-Magazins über Katherina Reiche liest, liked, kommentiert oder verbreitet, beteiligt sich aktiv an der nächsten GRÜNEN Schmutzkampagne!!! manager-magazin.de/unternehmen/in…
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Stendal, Deutschland 🇩🇪 Deutsch
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Thomas Apitz 리트윗함
Jens-Christian Wagner
Jens-Christian Wagner@JensChristianW1·
Die #AfD radikalisiert sich ständig weiter. Warum eine ernsthafte Prüfung eines AfD-Verbots überfällig ist, habe ich in der heutigen Thüringer Landeszeitung geschrieben.
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Thomas Apitz 리트윗함
Martin Sonneborn
Martin Sonneborn@MartinSonneborn·
Wir schreiben das Jahr 2026. Europa, unendliche Weiten. Wenn Sie selbst in einem von Preisschocks aller Art abgeschirmten, abgehobenen Gehalts-Raumschiff leben, wenn Sie NIE irgendetwas auch nur haben kommen sehen, dann bekämpfen Sie jedes von Ihnen selbst verschuldete Desaster, indem Sie ein „Observatorium“ schaffen. In diesem Fall ein „Observatorium für Treibstoffe“ oder eine „Kraftstoffbeobachtungsstelle“ wie es auf gut Deutsch wohl heißen würde, weil Brüssel bei aller geheuchelten Euphorie für institutionelle Verschlankung noch immer an der Doktrin festhält, dass man jedes selbstgeschaffene Problem notfalls wieder lösen kann, wenn man nur den bürokratischen Aufwand erhöht. Irgendwas mit „Monitoring“ - klingt seriös & geht immer, kostet Geld & bringt nichts. An ihrem (semioffiziellen) Tag der Energiekrise („energy crisis day“, hurray!) tritt die EU mit der Idee in Erscheinung, dass Sie da draußen erheblich kürzer zu treten haben, weit WENIGER, verstehen Sie? EU-Bürger, was geht! Energiekommissar Dan Jørgensen schlägt vor, „öffentliche Gebäude zu schließen“ (wie wär’s mit dem Berlaymont? Smiley!), Geschäftseisen zu streichen (zum EU-Gipfel auf Zypern?) - und rät zur Ausweitung von allem, was irgendwie das Präfix „tele-“ trägt: TELEARBEIT zur Verschärfung Ihres sozialen Unvermögens, TELEMEDIZIN für Ihr gebrochenes Bein und jede Menge TELEVISION, damit Sie - während Sie die neueste Staffel TELETUBBIES weggucken, den Irrsinn aus Brüssel erst gar nicht mitbekommen. Dazu eine TELEPATHISCHE TELEPORTATION zum TELEOLOGEN, falls Ihnen bei all der verordneten Leere der Sinn ausgeht. Und den nächsten Sommerurlaub buchen Sie schon jetzt: als energieschonende TELEREISE zu den lustigsten Ferienzielen der Welt: TELERAN, TELEPOLIS, TELEKOLLEG „Seniorenkreuzfahrt“. Kurz: Sie werden nirgendwohin reisen - und Sie werden glücklich sein! Nachdem vonderLeyen die EU für immer von billigen russischen Brennstoffen abgeschnitten hat, die sie nun teuer über Aserbaidschan & Indien zurückkauft, nach über vier Jahren erbitterten Feld- & Rohstoffkriegs in der Ukraine, nach acht Wochen echsenhaften Starrens auf den Iran & die Straße von Hormus, nach Tagen einer auffälligen Massierung von vernichteter Erdölinfrastruktur weltweit. Nach Wochen ansteigender Tankstellenpreise in der EU, vorhersehbarer Engpässe bei Luftverkehr & Schifffahrt, manifester Benzin- & Kerosinknappheit - und trotz der Existenz einer eigenen EU-Kommissarin für „Vorausschau“ (Roxana Minzatu) - ist Transportkommissar Apostolos Tzatzikikostas JETZT (!) GERADE (!!) eingefallen, dass man ja eigentlich auch mal Kraftstoffvorräte anlegen könnte. Jedenfalls, wenn das Kraftstoffobservatorium erst einmal eingerichtet ist. Die EU im Jahr 2026, unendliche Pleiten. Und ein Apparat, der nichts als Leere produziert und Publikum, um die geschaffene Leere zu validieren. „Eine EU, die schützt!“ - so der offizielle Slogan der Union vor ihrem aktuellen - Orwellschen - Bekenntnis zur „DEMOKRATIE“. Die EU schützt ihre Bürger in Wahrheit schon lange nicht mehr, sie erschwert ihnen das Leben. Und bereichert einen kleinen (äußeren) Kreis von Oligarchen sowie einen aufs Kafkaeskeste selbstbezüglichen inneren Kreis auf Kosten kollabierenden gesellschaftlichen Zusammenhalts & einer zusammenbrechenden Wirtschaft. Energie, Demokratie, Krisenbeobachtungsmanie. Ihre EU, gern geschehen.
Martin Sonneborn tweet media
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Thomas Apitz 리트윗함
Soziale Republik
Soziale Republik@pferdaufmflur·
Soziologismus vs. Biologie: Der Evolutionsbiologe @SwipeWright hat Ende 2025 ein viel diskutiertes Paper zur Frage veröffentlicht, wie viele Geschlechter es gibt (»Why There Are Exactly Two Sexes«): link.springer.com/article/10.100…. Dazu hat er auch dem Skeptiker von der @gwup ein Interview gegeben: gwup.org/skeptiker-arti… Und darin wiederum geht er auf eine Replik von Dana Mahr ein. Das ist jene Person, die rund um die Causa Vollbrecht Vorstellungen der Zweigeschlechtlichkeit mit einem »reaktionären Biologismus« in Verbindung brachte, der einer »faschistoiden« Logik folge. Nun ist es natürlich nicht falsch, dass es insbesondere in rechtsextremen Diskursen biologistische Ideologeme gibt, etwa wenn dort die soziale Rolle von Frauen durch die Biologie determiniert gesehen und damit quasinaturalisiert wird. Oder wenn dort sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten jenseits des Heteronormativen als widernatürlich oder gar abartig begriffen werden. Allein, der durchschnittliche Binaritätsvertreter hat mit Rechtsextremismus wenig bis gar nichts am Hut. Es ist schlichtweg ein universales Prinzip, das je nach ideologischem Kontext ganz unterschiedlich verarbeitet wird, mal progressiv, mal reaktionär. Sonst wären ja quasi alle Völker faschistoid. Zumal hierzulande die meisten binaries doch recht modernen Auffassungen von Geschlecht und Sexualität anhängen, beides zumindest als veränderbar und soziale Rollen oder Identitäten mitunter als sozial konstruiert begreifen. Dass das Ganze dennoch in Vorstellungen der Zweigeschlechtlichkeit (plus intersexuellen Variationen) eingefasst ist, hat nichts mit Biologismus zu tun. Das ist schlichtweg Biologie, kontextualisiert mit modernem, auch soziologischem Wissen über Geschlecht und Sexualität. Ein durchaus aufgeklärter Mix. Und keineswegs reaktionär. Eigentlich ist es andersrum: Die Negation der Zweigeschlechtlichkeit steht für einen esoterischen Soziologismus, der Grundlagen der Biologie attackiert. Er ist das antiaufklärerische Pendant zum rechtsextremen Biologismus, der Grundlagen der Geschlechtersoziologie attackiert. Es spricht für sich, dass die Mahr‘sche Replik auf den biologischen Fachartikel von Wright sich zwar Argumenten aus der Biologie widmet, mit Quellen und Methoden aus der Biologie aber nicht arbeitet. Es ist eine pseudoprogressive Begriffskasperei, die keine Erdung in der materiellen Realität mehr hat. * * * Die Leugnung tatsächlicher biologischer Unterschiede Grundsätzlich ist die Differenzierung von sex und gender sinnig. Um ihren plausiblen Kern nachzuvollziehen, hier eine Metapher: Das Ding, das wir Pferd nennen, gibt es objektiv, als Summe biologischer Fakten. Dass wir es Pferd nennen und nicht zum Beispiel mit Eseln gleichsetzen (also wie wir die Fakten sortieren), ist hingegen sozial konstruiert – und ebenso, welche soziale Rolle wir dem Pferd beimessen, etwa als Reittier, Schönheitsideal oder Freund des Menschen. Letztere Aspekte sind sozusagen das genderder Pferd*innen, ihre soziale Identität. Butler, obwohl eine Inspiratorin dieser Denkweise, ging nun von Anfang an über die Lesart hinaus, die unter queerpolitischen Aktivisten durchaus länger dominant war: nämlich die von cis-und trans- als (Nicht-)Übereinstimmung von biologischem und sozialem Geschlecht bzw Geschlechtsidentität. Denn schon früh postulierte sie, dass auch biologische Kategorien sozial konstruiert seien, dass Geschlechtlichkeit durch Sprachakte erzeugt werde (Performativität). Es erwiese sich nämlich »dieses Konstrukt namens ›Geschlecht‹ vielleicht als ebenso kulturell hervorgebracht wie die Geschlechtsidentität. Ja, möglicherweise ist das Geschlecht (sex) immer schon Geschlechtsidentität (gender) gewesen«. Wir wollen hier nicht diskutieren, ob es eine späte Einlösung des Butler‘schen Postulats darstellt, wenn neuerdings die bloße Annahme einer biologischen Binarität – selbst bei Anerkennung der sozialen Konstruiertheit geschlechtlicher Rollen und Stereotype – als Biologismus diffamiert wird. Festzustellen ist hier, dass Biologie natürlich immer auch insofern sozial konstruiert ist, als menschliche Gemeinschaften biologische Fakten intersubjektiv definieren und begrifflich sortieren. Ein biologisches Phänomen ist dabei stets vielschichtig, so dass es eine Frage geteilter Normen, mitunter des Blickwinkels ist, wo seine Grenzen zu ziehen sind. So unterscheiden wir zum Beispiel weibliche Menschen zweistufig als Mädchen und Frau, wo es theoretisch auch drei, vier Stufen in der Sprache geben könnte. Und zugleich bleibt stets diffizil, woran der Übergang festzumachen ist: zum Beispiel an einer körperlichen Reife, die man an der Menstruation markiert, oder einer geistigen, die man tentativ mit einer Alterszahl veranschlagt. Nichts davon ändert aber etwas an der Tatsache, dass es weibliche Körper (in unterschiedlichen Ausprägungen) gibt. Aus dieser Ambiguität machen die Neolinken eine Arbitrarität, wenn sie eine Summe biologischer Fakten durch neue Konstrukte für beliebig auflösbar halten, wo tatsächlich bloß ihre Konzeptualisierung und Klassifizierung sozial konstruiert ist. Die Kritik am vermeintlichen Biologismus ist im Grunde eine Leugnung von Biologie, ein esoterischer Soziologismus, der materielle Gegebenheiten unter das Primat der Imagination stellt – und damit den Nexus zwischen biologischer Realität und sozialer Wirklichkeit ideologisch überformt. Biologischen Fakten wohnt eben eine normative Disposition inne, mit der soziale Konstruktionen von Körperlichkeit im Einklang stehen müssen, wenn Biologie als Wissenschaft nicht ad absurdum geführt werden soll. Ein Huhn eignet sich kaum als Lastentier wie ein Pferd, ein Wurm nur bedingt als Kompagnon wie ein Hund – egal, welche Sprachakte eine andere Performativität schaffen sollen. Auch ein Pferd, dem Flügel angepflanzt wurden, bleibt ein (modifiziertes) Pferd, so wie ein kastrierter Hengst ein (funktional reduzierter) Hengst oder eine unter Pferden sozialisierte Katze eine (equide) Katze bleibt. Sinnig mag es hingegen sein, Pferd und Esel in einer Oberkategorie aufgehen zu lassen oder Unterkategorien von Pferden und Eseln im sprachlichen Alltag dominant zu machen. Aus einem Pferd einen Esel zu machen, steht aber für einen Neokreationismus, der den esoterischen Glauben über die biologische Realität stellt. Kurz: Sexualbiologie und die queere Genderlehre verhalten sich in etwa so zueinander wie Astronomie und Astrologie. {Marcks & Zimmermann, Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama, Bd. 2, Vertiefung zu Fn. VII.29}
Soziale Republik@pferdaufmflur

Die gefühlten Wahrheiten von Queer & Co.: Noch immer ist im linken Lager die Tragweite der Identitätspoliitik, wie sie etwa im Queerfeminismus verdichtet auftritt, nicht begriffen worden. Ein unterschätzter Aspekt: Es offenbart sich hier eine politische Kultur, die nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben scheint. Der Geschlechterkampf, wie ihn derzeit die Neolinke versteht und praktiziert, ist ja nicht einfach nur »so einfallslos wie der Klassenkampf« (Norbert Blüm); er unterbietet sogar das dichotome Weltbild mancher Vulgärmarxisten. Während die halbe Welt intuitiv begreift, dass die plumpe Rhetorik gegen Männer bzw. weiße Männer ein Feindbild konstruiert, das kategorischer kaum sein könnte, halten sich ihre Anwender auch noch für erhaben. Sie glauben wirklich, dass sie damit sublimer denken als die Rechten, weil es damit ja nicht gegen »die Ausländer« ginge. Dass der migrationskritische Diskurs, von dem man offenbar mit einem alternativen Sündenbock weglenken will, so kategorisch gar nicht strukturiert ist, checkt man da ebenso wenig wie den Umstand, dass man mit so einer maximal undifferenzierten Feindbestimmung noch dümmer als die extreme Rechte wirken kann. Spätestens, wenn Linke groß die Keule »gegen Hass und Hetze« schwingen, zugleich aber offenen Männerhass propagieren und auch Frauen oder Migranten mit Hetze überziehen, wenn sie die eigenen Dichotomien nicht anerkennen, ist das geistige Elend der Identitätspolitik offensichtlich. Wer mit unterkomplexen Mantras wie »Transfrauen sind Frauen«hantiert und bereits die Annahme einer biologischen Zweigeschlechtlichkeit als Ausweis von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit bekämpft, der betreibt nicht nur Kulturkampf und kommunikative Polarisierung, der zeigt auch eine sektiererische Sicht auf die Welt, der nicht zu trauen ist – in keinem Politikfeld. Zurecht: Denn der epistemische Modus der Identitätspolitik steht für die Geringschätzung des Arguments – und macht gefühlte Wahrheiten sogar zum Leitprinzip. * * * Äußerlichkeiten als Kriterium für den falschen Standpunkt Die Abwertung von Stimmen aufgrund von Merkmalen wie Männlichkeit oder Weißsein ist ad hominem at its best: Es werden dabei nämlich die äußerlichen Merkmale einer Person als (Schein-)Argument herangezogen, das keinen Widerspruch erlaubt. Der (einzelne) Angehörige einer Gruppe soll demnach am besten Bescheid wissen aufgrund einer durch den Schleier der wahrgenommenen Essenz gefilterten Identität – auch über komplexe soziale Probleme, die Segmente der Sektionen ganz unterschiedlich betreffen. Das schließt sowohl aus, dass jene Person auch Träger problematischer, ja reaktionärer Denkstrukturen (oder bloß dumm) sein kann, als auch die Möglichkeit, dass Angehörige von Gruppen mit anderer ideologischer Strukturierung, selbst der politische Gegner, in bestimmten Fragen richtige Beobachtungen machen und plausible Argumente haben können, die erkenntnisrelevant sind. Insgesamt werden dadurch das reflexive Korrektiv vermindert und Diskurse inkonsistent; es kommt zum geistigen Sektierertum, das bloß von einem diffusen Kanon moralischer Glaubenssätze zusammengehalten wird – und letztlich zum Abdriften ins Postfaktische. Deutlich sehen wir diese Tendenz bei der in den sozialen Medien aktiven Neolinken, wo die Schubladisierung persönlicher Eigenschaften, aber auch der Verweis auf die richtigen/falschen Kontakte und Referenzen die Sachebene ersetzt hat. Es wird so die ständige und pauschale Ablehnung vermeintlich antagonistischer Inhalte zum Motor der eigenen Meinungsfindung, ja zum sinnstiftenden Moment. Wahrheiten und Definitionen werden dann affektiv und situativ verschoben, so dass die Identität, die auf dem Antagonismus zum angenommenen Bösen gründet, aufrechterhalten werden kann. Die Causa Vollbrecht ist dafür ein Musterbeispiel. Hier ist der Wille queerpolitischer Akteure zur Dämonisierung von sogenannten TERFs deutlich erkennbar und spiegelt sich in zum Teil absurden Narrativen wider, die ad hoc in der Auseinandersetzung entstanden sind. Insbesondere das Verdikt des Rechtsextremismus oder gar Faschismus, für den TERFs stehen würden, ist eine Engführung, die man wissenschaftlich korrekt als Bullshit bezeichnen muss. Dieser ultimative move zur Immunisierung vor Kritik steht sinnbildlich für das durch die Digitalisierung geförderte Polarisierungsproblem, dass die politischen Milieus immer weniger zur Auseinandersetzung mit anderen Argumenten bereit sind. {Marcks & Zimmermann, Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama, Bd. 2, Vertiefung zu Fn. VII.23}

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Thomas Apitz 리트윗함
Soziale Republik
Soziale Republik@pferdaufmflur·
Radikalisierte Queerdenker: Die Dämonisierung kritischer Feministinnen Ob Marie-Luise Vollbrecht, J.K. Rowling oder Kathleen Stock, sie gerieten unter Beschuss, weil sie die Unterordnung von Frauen unter die Queerpolitik kritisieren. Und das, obwohl sie (zum Teil) gar in der Tradition linker materialistischer Theorien stehen, die frauenspezifische, körpergebundene Erfahrungen und reproduktive Aspekte von Gesellschaft als zentral erachten für ein Verständnis geschlechtlicher Ungleichheit. Aus diesen folgt logischerweise, dass die Interessen von Männern, die zum Beispiel nach 50 Jahren Privilegiendasein ihr Frausein erklären, keine Überlappung mit denen von tatsächlichen Frauen aufweisen. Am wenigsten gilt das noch für diejenigen, die einem autogynophilen Fetisch folgen, also nicht einmal geschlechtsdysphorische Motive haben. Dass die Interessen (biologischer) Frauen adäquate Artikulationsformen benötigen, die durch die queerpolitische Diktion stumpfgebogen werden, prallt an den Queerdenkern ab. Denn die Vertreter dieser aus szenelinken Nischen in den Mainstream eingesuppten Ideologie kennen keine Debatte mehr, weil ihre Ideologie in Widersprüchen ertrinkt. Als argumentativen Schutzschirm bleibt so nur die Nuklearoption: die Spaltung des feministischen Kerns. »TERFs einfach deckungsgleich mit Faschisten« lautet zum Beispiel eine besonders schlichte, ja geschichtsrelativierende Formel Annika Brockschmidts, die der Dämonisierung kritischer Feministinnen dient. Diese ultimative Engführung des Diskurses steht sinnbildlich für eine Linke, die keine Theorie, ja keinen Begriff mehr hat – nicht einmal vom Schaden, den sie durch ihr Entgleisungsgeblubber (concept creep) anrichtet. Sie kann sich nur ad hoc in Verabsolutierungen und damit Relativierungen ergehen, sich immer weiter in Widersprüche verstrickend. Letztlich wird durch solch einfältige Interpretationen linker Politik nicht nur ein geistiges Sektierertum geschaffen, sie stellen auch die kognitive Grundlage für eine mindestens latente Gewaltrhetorik gegen TERFs dar. Denn in der linken Semantik meint das Faschismus-Verdikt eben: keine Diskussion – auf die Fresse! {Marcks & Zimmermann, Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama, Bd. 2, Vertiefung zu Fn. VII.26}
Soziale Republik@pferdaufmflur

Soziologismus vs. Biologie: Der Evolutionsbiologe @SwipeWright hat Ende 2025 ein viel diskutiertes Paper zur Frage veröffentlicht, wie viele Geschlechter es gibt (»Why There Are Exactly Two Sexes«): link.springer.com/article/10.100…. Dazu hat er auch dem Skeptiker von der @gwup ein Interview gegeben: gwup.org/skeptiker-arti… Und darin wiederum geht er auf eine Replik von Dana Mahr ein. Das ist jene Person, die rund um die Causa Vollbrecht Vorstellungen der Zweigeschlechtlichkeit mit einem »reaktionären Biologismus« in Verbindung brachte, der einer »faschistoiden« Logik folge. Nun ist es natürlich nicht falsch, dass es insbesondere in rechtsextremen Diskursen biologistische Ideologeme gibt, etwa wenn dort die soziale Rolle von Frauen durch die Biologie determiniert gesehen und damit quasinaturalisiert wird. Oder wenn dort sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten jenseits des Heteronormativen als widernatürlich oder gar abartig begriffen werden. Allein, der durchschnittliche Binaritätsvertreter hat mit Rechtsextremismus wenig bis gar nichts am Hut. Es ist schlichtweg ein universales Prinzip, das je nach ideologischem Kontext ganz unterschiedlich verarbeitet wird, mal progressiv, mal reaktionär. Sonst wären ja quasi alle Völker faschistoid. Zumal hierzulande die meisten binaries doch recht modernen Auffassungen von Geschlecht und Sexualität anhängen, beides zumindest als veränderbar und soziale Rollen oder Identitäten mitunter als sozial konstruiert begreifen. Dass das Ganze dennoch in Vorstellungen der Zweigeschlechtlichkeit (plus intersexuellen Variationen) eingefasst ist, hat nichts mit Biologismus zu tun. Das ist schlichtweg Biologie, kontextualisiert mit modernem, auch soziologischem Wissen über Geschlecht und Sexualität. Ein durchaus aufgeklärter Mix. Und keineswegs reaktionär. Eigentlich ist es andersrum: Die Negation der Zweigeschlechtlichkeit steht für einen esoterischen Soziologismus, der Grundlagen der Biologie attackiert. Er ist das antiaufklärerische Pendant zum rechtsextremen Biologismus, der Grundlagen der Geschlechtersoziologie attackiert. Es spricht für sich, dass die Mahr‘sche Replik auf den biologischen Fachartikel von Wright sich zwar Argumenten aus der Biologie widmet, mit Quellen und Methoden aus der Biologie aber nicht arbeitet. Es ist eine pseudoprogressive Begriffskasperei, die keine Erdung in der materiellen Realität mehr hat. * * * Die Leugnung tatsächlicher biologischer Unterschiede Grundsätzlich ist die Differenzierung von sex und gender sinnig. Um ihren plausiblen Kern nachzuvollziehen, hier eine Metapher: Das Ding, das wir Pferd nennen, gibt es objektiv, als Summe biologischer Fakten. Dass wir es Pferd nennen und nicht zum Beispiel mit Eseln gleichsetzen (also wie wir die Fakten sortieren), ist hingegen sozial konstruiert – und ebenso, welche soziale Rolle wir dem Pferd beimessen, etwa als Reittier, Schönheitsideal oder Freund des Menschen. Letztere Aspekte sind sozusagen das genderder Pferd*innen, ihre soziale Identität. Butler, obwohl eine Inspiratorin dieser Denkweise, ging nun von Anfang an über die Lesart hinaus, die unter queerpolitischen Aktivisten durchaus länger dominant war: nämlich die von cis-und trans- als (Nicht-)Übereinstimmung von biologischem und sozialem Geschlecht bzw Geschlechtsidentität. Denn schon früh postulierte sie, dass auch biologische Kategorien sozial konstruiert seien, dass Geschlechtlichkeit durch Sprachakte erzeugt werde (Performativität). Es erwiese sich nämlich »dieses Konstrukt namens ›Geschlecht‹ vielleicht als ebenso kulturell hervorgebracht wie die Geschlechtsidentität. Ja, möglicherweise ist das Geschlecht (sex) immer schon Geschlechtsidentität (gender) gewesen«. Wir wollen hier nicht diskutieren, ob es eine späte Einlösung des Butler‘schen Postulats darstellt, wenn neuerdings die bloße Annahme einer biologischen Binarität – selbst bei Anerkennung der sozialen Konstruiertheit geschlechtlicher Rollen und Stereotype – als Biologismus diffamiert wird. Festzustellen ist hier, dass Biologie natürlich immer auch insofern sozial konstruiert ist, als menschliche Gemeinschaften biologische Fakten intersubjektiv definieren und begrifflich sortieren. Ein biologisches Phänomen ist dabei stets vielschichtig, so dass es eine Frage geteilter Normen, mitunter des Blickwinkels ist, wo seine Grenzen zu ziehen sind. So unterscheiden wir zum Beispiel weibliche Menschen zweistufig als Mädchen und Frau, wo es theoretisch auch drei, vier Stufen in der Sprache geben könnte. Und zugleich bleibt stets diffizil, woran der Übergang festzumachen ist: zum Beispiel an einer körperlichen Reife, die man an der Menstruation markiert, oder einer geistigen, die man tentativ mit einer Alterszahl veranschlagt. Nichts davon ändert aber etwas an der Tatsache, dass es weibliche Körper (in unterschiedlichen Ausprägungen) gibt. Aus dieser Ambiguität machen die Neolinken eine Arbitrarität, wenn sie eine Summe biologischer Fakten durch neue Konstrukte für beliebig auflösbar halten, wo tatsächlich bloß ihre Konzeptualisierung und Klassifizierung sozial konstruiert ist. Die Kritik am vermeintlichen Biologismus ist im Grunde eine Leugnung von Biologie, ein esoterischer Soziologismus, der materielle Gegebenheiten unter das Primat der Imagination stellt – und damit den Nexus zwischen biologischer Realität und sozialer Wirklichkeit ideologisch überformt. Biologischen Fakten wohnt eben eine normative Disposition inne, mit der soziale Konstruktionen von Körperlichkeit im Einklang stehen müssen, wenn Biologie als Wissenschaft nicht ad absurdum geführt werden soll. Ein Huhn eignet sich kaum als Lastentier wie ein Pferd, ein Wurm nur bedingt als Kompagnon wie ein Hund – egal, welche Sprachakte eine andere Performativität schaffen sollen. Auch ein Pferd, dem Flügel angepflanzt wurden, bleibt ein (modifiziertes) Pferd, so wie ein kastrierter Hengst ein (funktional reduzierter) Hengst oder eine unter Pferden sozialisierte Katze eine (equide) Katze bleibt. Sinnig mag es hingegen sein, Pferd und Esel in einer Oberkategorie aufgehen zu lassen oder Unterkategorien von Pferden und Eseln im sprachlichen Alltag dominant zu machen. Aus einem Pferd einen Esel zu machen, steht aber für einen Neokreationismus, der den esoterischen Glauben über die biologische Realität stellt. Kurz: Sexualbiologie und die queere Genderlehre verhalten sich in etwa so zueinander wie Astronomie und Astrologie. {Marcks & Zimmermann, Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama, Bd. 2, Vertiefung zu Fn. VII.29}

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Thomas Apitz 리트윗함
💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Spanien liefert tagsüber Solarstrom im Äquivalent von 27 Atomkraftwerken. Pumpspeicher und Batterien übernehmen die Nacht. Der Strom ist da. Was fehlt, sind die Speicher – bei uns. Und nein, in Spanien existiert keine Zaubertechnik: Spanien nutzt, was wir seit Jahrzehnten kennen – Wasser tagsüber mit überschüssiger Energie hochpumpen, nachts ablassen. In Deutschland? Frau Reiche streicht die Solarförderung, bremst die Windkraft und Netze, plant neue Gaskraftwerke – bezahlt alles aus dem Klimafonds. Derweil wird an der Straße von Hormus von Trump und den seinen gezockt. Auf, zu, auf, zu – und jedes Mal verdienen andere daran. Die Preise springen. Die Wirtschaft zahlt. Und wir? Hängen weiter an Öl und Gas und machen bei dem Wahnsinn weiter mit, den uns Länder wie Russland, die USA, die Golfstaaten aufzwingen. Wer ist eigentlich naiv? Wer spielt mit unserer Versorgung, unserer Sicherheit, unserer Zukunft? Und wer fährt dieses Land sehenden Auges gegen die Wand? Die, die erneuerbare Energien ausbremsen – in einer Welt, die längst gezeigt hat, dass es anders gehen kann, wenn man nur will.
Chris Meder@EVCurveFuturist

Spain is crushing it ⚡🇪🇸 Solar is delivering the equivalent of 27 nuclear plants during the day. Pumped hydro stores ~3 nuclear plants worth. Batteries already stepping in. This isn’t a generation problem anymore. It’s storage scale. Energy scarcity → energy timing. #BESS

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Thomas Apitz 리트윗함
stern
stern@sternde·
Donald Trump wurde bei einem Anschlag 2024 angeschossen. Nun zweifelt seine MAGA-Basis plötzlich daran. Alles nur inszeniert? trib.al/wdzzAit
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Thomas Apitz 리트윗함
Rico Grimm
Rico Grimm@gri_mm·
Atomkraft-Fans argumentieren gern mit Systemkosten. Die Uni Aalborg hat jetzt nachgerechnet – mit allen Kosten. Speicher? Drin. Netzausbau? Drin. Stabilisierung? Drin. Flexibilisierung? Drin. Erneuerbare: 4 Cent/kWh Atom: 10 Cent/kWh Und die Entsorgung des Atommüll fehlt in der Rechnung sogar noch. golem.de/news/tatsaechl…
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Thomas Apitz 리트윗함
DJ P.R. 🙄
DJ P.R. 🙄@djpr·
Statt auch nur einen einzigen Milliardär fair zu besteuern, schießt die Union lieber den Sozialstaat sturmreif. 108 Seiten, über 70 Kürzungsvorschläge, mindestens 8,6 Milliarden Euro – und gespart werden soll ausgerechnet bei Kindern, Alleinerziehenden und Menschen mit Behinderungen.
DJ P.R. 🙄 tweet media
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Thomas Apitz 리트윗함
LesenUndTeilen©  🌍 🇪🇺
Dann hat die CDU den von Habeck vorgeschlagenen Industriestrompreis also nur aus ideologischen Gründen abgelehnt, obwohl es richtig und wichtig gewesen wäre ihn einzuführen. Die CDU hat also aus Ideologie Deutschlands Wirtschaft jahrelang geschadet. Dann ist das geklärt.
LesenUndTeilen©  🌍 🇪🇺 tweet media
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie@BMWE_

Die Bundesregierung wird für die Jahre 2026 bis 2028 den #Industriestrompreis einführen. "Erstmals überhaupt schaffen wir den Rahmen für einen Industriestrompreis, mit dem wir speziell die für Deutschland wichtigen energieintensiven Industrien entlasten", so Ministerin Reiche.

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Thomas Apitz 리트윗함
0⚡7
0⚡7@0_7_user·
Aber ne Vermögensteuer ist verfassungsrechtlich fragwürdig 🤡
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