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DerAndré
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@moinmoin_Han @sparbuchfeinde Aber natürlich. Ich bin vor 1.5 Jahren nach Dubai umgezogen. Diese Zeit hat mich extrem geprägt und mir stark die Augen geöffnet.
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@AndreN10688 @sparbuchfeinde Danke für deine Meinung! Wo hat es dich hingezogen wenn man fragen darf
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2016 Haus gekauft, Zins bei 1,2%, 10 Jahre Zinsbindung.
2026 läuft die Bindung aus, Refinanzierung, Zins bei 4%.
Realität in Deutschland.
Aktuell noch kein Problem, da die Kaufpreise 2016 relativ niedrig waren und ordentlich getilgt wurde.
Ab 2027, 2028 könnte es zu einem massiven Problem werden.
Ab 2029, 2030 zu einer Katastrophe.
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Eine Immobilie ist eine Liability. Klingt abgedroschen, hat sich bei mir mit meiner Auswanderung ab so bestätigt. Doch schwerer zu verkaufen als gedacht, immer das FA im Nacken zum Thema Schlüsselgewalt und über Grundsteuer und Einbindung in Infrastruktur oder Eigentümergemeinschaft nie frei. In der heutigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland würde ich einen Kauf ablehnen und abwarten. Je nachdem wir hoch die Geschwindigkeit beim Einschlag ist, nimmt man vielleicht lieber das Geld und geht an einen anderen Ort.
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@sparbuchfeinde Habt ihr einen Ratschlag ob man aktuell oder in Zukunft überhaupt Kaufen sollte? Wenn ja, wann, und bricht die Immobilien bubble noch ein in den nächsten 3 Jahren? LG
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„Meine Vorschläge, wie wir auf steigende Energiepreise reagieren können, habe ich gemacht: Übergewinne auf EU-Ebene abschöpfen, dieses Geld den Bürgerinnen und Bürgern zurückgeben und in Deutschland prüfen, wie Preisgrenzen umgesetzt werden können. Ich bin offen für weitere Idee – aber wir müssen handeln.“ – Finanzminister Lars Klingbeil
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Gar nicht, er würde warten bis Deutschland die Steuern noch ein wenig erhöht, die Infrastruktur noch ein bisschen verranzter ist und wenn dann, nur dann, endlich Energie mal Geld kosten würde, dann würde er seine NGO gründen. Oh, es ging um echte wertschöpfende Unternehmen? sorry, schlecht gelesen
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@ladylibertaer Du bist noch jung, die Diskussion um eine Anhebung auf 30% wirst du also noch erleben 🙈
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@Meegochrome @sparbuchfeinde Ohne Eigenverantwortung für immer links 😂
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@sparbuchfeinde Erst wird ausführlich über „die oberen 1 %“ geschwafelt – und plötzlich geht’s um „alle Einkommensschichten“ 😄
Ja: Hohe Einkommen zahlen viel Einkommensteuer – weil sie viel verdienen.
Aber Gesamtbelastung trifft unten oft härter.
Argumentations-Slalom ersetzt halt keine Fakten.
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Weil es gerne in Vergessenheit gerät und uns Linke regelmäßig erklären, dass starke Schultern noch mehr Verantwortung übernehmen müssen:
Die oberen 10 % der Steuerpflichtigen tragen rund 50 % des gesamten Einkommensteueraufkommens.
Die oberen 1 % zahlen etwa 20 % der gesamten Einkommensteuer.
Der Bogen ist bereits überspannt, mehr als 300.000 Deutsche wandern jedes Jahr aus.
Alle Einkommensschichten benötigen dringend Entlastung.
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@TateTheTalisman As a strong, empowered woman leading Europe into a radiant feminist future, I am overqualified for your patriarchal little job opening, because real leadership means dismantling toxic masculinity one unpaid internship at a time.
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@Murgpirat @libertas_HH Job Haus Kinder Vereine kannst überall haben
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Ich hab Job, Haus, Kind, Vereine... alles hier. Ich bin sehr heimatverbunden und will eigentlich nicht weg. Aber sogar ich denke über eine optionale Auswanderung nach, wenn alles wirklich vollends den Bach runter geht. Nicht dass ich die Planung ernsthaft angehe, aber man kann zumindest mal über mögliche Zielländer nachdenken.
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Gestern mit Kollegen gesprochen
Fast alle sagen das Gleiche
Wenn sie könnten würden sie Deutschland verlassen
Viele bleiben nur wegen Job und Sicherheit
Aber der Plan steht bei vielen schon fest
Sobald es finanziell geht sind sie weg
Wie seht ihr das
Habt ihr hier noch Zukunft für euch und eure Kinder
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@shrinkxy @libertas_HH Ich habe ein fucking Leben, die Uhr tickt jeden Tag. Also erkläre mir warum
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@libertas_HH weshalb laufen alle weg? Vielleicht mal das Herz in die Hand nehmen und dabei helfen, dass Deutschland wieder lebenswerter wird?
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@_Ens0815_ Zerstört von denen, die lieber nach unten treten als nach oben zu rebellieren.
Aber generell läuft es in DE noch verhältnismäßig gut. Vor allem im Vergleich zu den Ländern, wo die ganzen Auswanderer ja ihr Paradies sehen.
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@FrankBreuer80 @libertas_HH Was genau hält dich? Ich habe es nicht verstanden?
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@libertas_HH Same here. Seit knapp 20 Jahren in einer Beziehung, 2 Kids (10&5). Beide Partner arbeiten (natürlich).
Würde sofort mit Sack und Pack woanders hin. Leider sehe ich diese Möglichkeit für uns in absehbarer Zeit nicht (finanziell bedingt).
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Wenn ich das eine Firma gründe und das Risiko nehme und Menschen anbiete für eine bestimmte Entlohnung Arbeitsleistung zu liefern und diese das Angebot annehmen und ich mich an die geltenden Gesetze halte, was zum Teufel will ich dann mit einer Gewerkschaft oder einem Betriebsrat. Es kostet Substanz, Performance, Geld zulasten aller. No Go
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Bei Sixt gibt es keinen Betriebsrat. Drei Mitarbeitern, die das ändern wollten, wurde jetzt gekündigt.
Der Prozess ist immer der gleiche bei solchen Fällen: Kündigung, Arbeitsgericht, Abfindung.
Geht für die Arbeitgeber ins Geld (Anwälte, Abfindungen), verhindert aber die Bildung eines Betriebsrats.
Wie seht ihr das Ganze? Cleverer Schachzug oder No-Go?

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@ladylion1974031 @maximal_frei Wo hast du denn deine BILDung her 🤣
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@maximal_frei Beim "Preis" hast Du das Wichtigste unerwähnt gelassen. Zahlen tun hier die Natur und diejenigen, die die unangenehmsten Arbeiten verrichten.
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„Dubai ist teuer und hat keine Seele.“
Bullshit. Ich habe es für einen Monat getestet. Mein brutal ehrlicher Erfahrungsbericht:
Die einen sagen: „Viel zu teuer.“
Die anderen: „Steuerparadies, bestes Leben.“
Beides stimmt.
Und beides greift zu kurz.
Ja, die Mieten sind höher als in Deutschland.
Aber dieser Vergleich ist oft unfair, weil du hier für dein Geld ein komplett anderes Setup bekommst.
Pool im Gebäude, Gym inklusive, Tiefgarage. Dinge, die in Deutschland entweder Luxus sind oder extra kosten, sind dort einfach Standard.
Im Alltag verschiebt sich das Bild weiter.
Auto fahren ist plötzlich kein Kostenfaktor mehr. Benzin liegt bei rund 62 Cent pro Liter, Parkplätze sind fast überall kostenlos.
Während du in Deutschland fürs Stehen zahlst, bewegst du dich hier einfach.
Wenn du dich ein bisschen auskennst, kannst du zusätzlich sparen.
Apps wie Talabat oder Careem geben dir regelmäßig Rabatte auf Restaurants, Cafés und Aktivitäten.
Viele zahlen in Dubai den vollen Preis, weil sie das System nicht verstehen. Apps liefern mit 40-60% Rabatten – ich hab oft für zwei Personen gegessen und gezahlt, was in München ein Salat kostet.
Putzfrau & Kindermädchen sind bezahlbar. Essen und Benzin (!) zu dir nach Hause geliefert.
Und dann gibt es Orte wie „Spinney's Kitchen“, wo du für 5 bis 7 Euro ein leckeres Essen bekommst. Ein Cappuccino kostet um die 3,25 Euro, Wasser im Restaurant ist fast überall kostenlos.
Das sind Kleinigkeiten, aber sie verändern dein Gefühl für Alltag komplett.
Der echte Gamechanger ist aber ein anderer:
0% Einkommensteuer. Brutto ist hier netto.
Und das ist der Hebel, den die meisten komplett unterschätzen. Es geht nicht nur darum, was Dinge kosten. Es geht darum, wie viel von deinem Einkommen überhaupt bei dir bleibt.
Und genau da verschiebt sich das Spiel massiv zugunsten von Dubai.
Auch die Lebensqualität hat mich überrascht.
Die Stadt ist extrem sauber, öffentliche Toiletten sind kostenlos und in einem Zustand, den man aus Europa so kaum kennt. Diese typische „Sanifair-Abzocke“ gibt es hier einfach nicht.
Was aber wirklich hängen bleibt, ist das Thema Sicherheit.
Du gehst abends raus und merkst sofort, dass eine andere Grundstimmung herrscht. Null Anspannung, null Vorsicht. Auch Frauen können nachts alleine spazieren gehen, ohne dieses unterschwellige Gefühl, ständig aufpassen zu müssen.
Die Menschen sind dabei deutlich freundlicher und respektvoller, als viele erwarten. Vieles wirkt strukturierter, ruhiger, weniger konfrontativ.
Und dann dieser Satz, den man ständig hört:
„Dubai hat keine Seele.“
Ich habe das anders erlebt.
Wir haben in Dubai Creek Harbour gewohnt, ein Viertel, das stark von Expats geprägt ist. Überall Familien, Kinder auf sauberen Spielplätzen, gepflegte Parks. Kein Müll, keine kaputten Anlagen, kein Chaos.
Es fühlt sich nicht „kalt“ an.
Eher organisiert. Stabil. Ruhig.
Ich glaube, viele verwechseln „keine Seele“ mit „keine gewohnte Seele“.
Dubai hat nicht diese europäische Altstadt-Romantik oder gewachsene Geschichte. Aber es bietet dafür etwas, das viele Orte verloren haben: ein funktionierendes Umfeld.
Trotzdem wäre es unehrlich, nur die gute Seite zu zeigen.
Diese Sicherheit hat einen Preis. Kameras sind überall. Du bewegst dich in einem System, das sehr stark überwacht und geregelt ist. Du bist selten wirklich unsichtbar.
Dazu kommt: Natur fehlt. Wüste bleibt Wüste. Und im Sommer wird die Hitze so extrem, dass sich dein Leben fast komplett nach innen verlagert.
Auch die Freiheit hat Grenzen. Wenn du als Influencer arbeiten willst, brauchst du eine Lizenz. Unternehmenssteuern sind niedrig, aber nichts ist komplett unreguliert.
Dubai ist kein Ort für „einfach machen und schauen, was passiert“.
Mein Fazit nach 30 Tagen ist ziemlich klar:
Dubai ist kein Paradies.
Aber es ist ein extrem effizientes System.
Wenn du mit einem funktionierenden Setup kommst, kann es dein Leben beschleunigen. Wenn nicht, baust du dir hier einfach ein teureres Hamsterrad.
Am Ende geht es nicht um die Frage, ob Dubai gut oder schlecht ist. Sondern darum, ob dieses System zu deinem Leben passt.
Was mich am meisten überrascht hat, war das Mindset der Menschen. Dubai zieht viele an, die etwas erreichen wollen, die nach vorne denken und Lösungen suchen statt Probleme.
Du spürst weniger Jammern und mehr Optimismus, mehr Fokus, mehr Drive. Und genau das färbt ab.
Dein Umfeld ist kein weicher Faktor, es ist ein Multiplikator. Ich habe gemerkt, wie mich das selbst gepusht hat. Mehr Klarheit, mehr Umsetzung.
Nicht weil Dubai magisch ist, sondern weil die Menschen dort anders ticken.
Und das ist vielleicht der größte Unterschied.
Mein Fazit: Ich werde auf jeden Fall wieder dorthin. Vielleicht im nächsten Winter.




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