Aurelia retweetledi

Die Diskussionen rund um den 8. Mai haben wieder gezeigt: An einer deutschen Erinnerungskultur jenseits von Siegernarrativen und Selbsterniedrigung fehlt es in der BRD.
Was also tun? Als politische Rechte müssen wir uns zunächst unseres Standpunkts versichern und ihn selbstbewusst vertreten. Aber auch daran mangelt es noch, obwohl vielerorts inzwischen die richtigen Akzente gesetzt werden.
Ich arbeite seit meiner letztjährigen 8. Mai-Rede im Landtag Brandenburg an dieser Standortbestimmung. Ausgehend von der Befreiungserzählung, die die späte BRD mit der DDR verbindet, lote ich die ersten Schritte zu einer genuin deutschen Erinnerungskultur aus, die, statt sich selbst zu verleumden, der eigenen Toten angemessen gedenkt, an ihr Leiden und ihre Leistung erinnert.
Aktuell sitze ich an der letzten Durchsicht eines Manuskripts, das in der Reihe Kaplaken des Verlags Antaios erscheinen wird. Kein Debattenbeitrag, sondern eine Kampfansage. Ihr dürft gespannt sein.



Deutsch
































