
Bernhard Hammer
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Bernhard Hammer
@BernhardHam
Ökonom, Freund der Freiheit und Selbstbestimmung. Besessen von der Frage, wie wir Lebensqualität für alle Generationen nachhaltig steigern können.













Lieber Rudi, ich reagiere ja meist gar nicht mehr darauf. Aber vielleicht solltest du doch mal überlegen, wer hier gegen wen hetzt. Man muss in einer Gesellschaft Dialog aushalten, auch mit Menschen, deren Ansichten einen nicht passen. Sonst geht es einfach schief. Dieses Personen diskreditieren ist doch der klare Weg in die Hilflosigkeit. Schönen Tag und viele Grüße, Veronika







Vor ein paar Tagen haben viele Haushalte in Österreich unangenehme Post von ihren Quartiergebern bekommen: Per 1. April werden die Mieten erhöht. Die allermeisten Mieten dürfen seit diesem Jahr nur noch zu diesem Zeitpunkt angehoben werden. Die Schmerzen sind allerdings sehr ungleich verteilt. Wer sich nämlich schon vor vielen Jahren einen günstigen Mietvertrag sichern konnte, wird über ein paar Euro mehr nur müde lächeln. Der Mietadel, der seit mehr als 20 Jahren an derselben Adresse residiert, zahlt im Schnitt etwas über sieben Euro pro Quadratmeter – das Mietvolk mit druckfrischen Verträgen zahlt durchschnittlich über zwölf Euro, wie unsere Grafik zeigt. „Mehr als ein Jahrhundert Mietpreisregulierung hat aus dem österreichischen Wohnungsmarkt ein Casino gemacht,“ moniert Ökonom Jan Kluge. „Es gibt sehr günstige und sehr teure Wohnungen, doch wer darin wohnt, ist weitgehend Zufall. Das ist nicht nur unfair, sondern hat ökonomische Konsequenzen: Leerstand, die Hortung von Wohnraum und die geringe Arbeitsmarktmobilität sind direkte Folgen der günstigen Uraltmietverträge.“ Selbst ein Umzug in eine kleinere Wohnung ist für viele gar nicht leistbar. Das gibt es in keinem anderen Markt. Niemand muss einen Ferrari fahren, weil er sich keinen Fiat leisten kann.





Was so alles möglich ist...













Vor vielen Jahren hat sich Österreich gegen die Nutzung von Atomkraft entschieden. Ich halte es für richtig, dabei zu bleiben. Der Weg der erneuerbaren Energie ist der richtige Weg. krone.at/4079214






