

Herr Bie
64.4K posts

@BieHerr
Kartenhäuser haben die Tendenz einzufallen. Alle Tweets sind natürlich nur Satire! Retweet heißt nicht zwangsläufig Zustimmung! Like heißt zur Kenntnis genommen





Autor: Michael Schliederer Endlich aufgearbeitet? Der „Hockeyschläger“ des IPCC gilt als Ikone der Klimaforschung. Doch geleakte Mails zeigen: Daten wurden abgeschnitten, die mittelalterliche Warmzeit verschwand aus der Grafik. Endlich aufgearbeitet: #Climategate war 2009 der Skandal, der die wissenschaftliche Grundlage der IPCC-Berichte erschütterte. Geleakte E-Mails bezeugten einen manipulativen Umgang mit den eigenen Daten – Widersprüchlichkeiten wurden nicht transparent gemacht und diskutiert, sondern systematisch verborgen. Climategate erzählt jedoch noch viel mehr: Es ist die Entstehungsgeschichte des berühmten Hockeystick-Diagramms, das die mittelalterliche Wärmeperiode kurzerhand aus der Klimageschichte radierte. Wer der Sache heute via Google auf die Spur kommen will, hat kaum eine Chance. Climategate liegt tief unter dem Diskurs-Schutt einer ganzen Armada von „Faktenchecks“. Die Botschaft lautet stets: Es gab nie einen echten Skandal, die Untersuchungskommission habe alles geklärt. Doch das ist Lügen mit Halbwahrheiten. Richtig ist zwar, dass die Kommission (u. a. der Muir-Russell-Report) die beteiligten Wissenschaftler vom Vorwurf vorsätzlicher Täuschung freisprach. Doch sie bestätigte ausdrücklich die zentralen Vorwürfe der Kritiker: Das Hockeystick-Diagramm „war irreführend“, seine Methodik wissenschaftlich unlauter. In Social Media brodelt die Debatte bis heute – User teilen die alten E-Mails mit dem berüchtigten „hide the decline“-Trick, zeigen Replikationen mit Zufallsdaten, die trotzdem einen Hockey-Stick produzieren, und nennen es die „Ursünde der Klimaforschung“. Michael Mann, der Vater des Diagramms, wird regelmäßig „exposed“ – und die alten Vorwürfe leben weiter. Das alles ist in seiner Tragweite kaum zu überschätzen. Der von der UN installierte Klimarat hat nicht nur Lehrbuchwissen revidiert, er hat letztlich Geschichte gefälscht. Noch in den frühen 90er-Jahren tauchte die mittelalterliche Wärmeperiode in IPCC-Berichten auf, eine Epoche, in der es in England Weinbau gab und Wikinger Grönland besiedelten. Im Dritten Assessment Report 2001 war sie plötzlich verschwunden. Stattdessen zeigte das Hockeystick-Diagramm fast 1000 Jahre stabiler Temperaturen, gefolgt von einem abrupten Anstieg im Industriezeitalter. Wie praktisch für ein Narrativ, das natürliche Schwankungen leugnen und die aktuelle Erwärmung als einzigartig und menschengemacht darstellen muss. Die Methodik dahinter war alles andere als sauber. Baumring-Daten zeigten ab den 1960er-Jahren einen Rückgang (das sogenannte Divergenz-Problem – die Proxies passten plötzlich nicht mehr zu den Messwerten). Statt das Problem transparent zu machen, splicete man einfach die realen Temperaturmessungen dran und schnitt den unpassenden Proxy-Rückgang ab, ohne klare Kennzeichnung im Diagramm. Der berühmte „Mike’s Nature trick“ (Phil Jones an Michael Mann) wurde in den geleakten E-Mails offen diskutiert. Kritiker wie der Mathematiker Steve McIntyre scheiterten lange daran, die Grafik nachzurechnen, weil die Rohdaten nicht herausgegeben wurden. Als sie dann doch zugänglich waren, entpuppte sich vieles als statistischer Artefakt: Die Methode minimierte die natürliche Variabilität in der Vergangenheit und erzeugte fast zwangsläufig den gewünschten „Stick“. Der IPCC-Auftrag selbst war nie ergebnisoffen. Schon in den Statuten stand der Fokus auf dem „Risiko eines durch den Menschen verursachten Klimawandels“. Man ging also nicht neutral an die Daten heran, sondern mit einer vorgefassten These. Überall auf der Welt ließen sich Politiker und Entscheidungsträger von diesem orwellesk konstruierten Geschichtsmythos in die Irre führen. Damit das Märchen von der menschengemachten „Klimakatastrophe“ aufgeht, musste das warme Mittelalter getilgt werden, sonst hätte man erklären müssen, warum es damals ohne SUVs und ohne CO₂-Explosion ähnlich warm war. Climategate ist die Ursünde der modernen Klimaforschung. Sie hat das Vertrauen in Institutionen nachhaltig beschädigt und eine Politik ermöglicht, die auf fragwürdigen Grundlagen Milliarden verschlingt. Natürlich: Die Erde erwärmt sich, und CO₂ spielt eine Rolle. Aber die Art und Weise, wie man die Vergangenheit umgeschrieben hat, um eine beispiellose Krise zu konstruieren, wirft Fragen auf – bis heute. Auf Social Media und anderswo fordern immer mehr Menschen eine echte Aufarbeitung statt neuer „Faktenchecks“, die das Problem einfach weiter unter den Teppich kehren. Zeit, die Dinge geradezurücken. Bevor die nächste „Krise“ kommt und wir wieder auf Mythen statt auf vollständige Daten bauen.




