Peter Schmorleitz

12.1K posts

Peter Schmorleitz banner
Peter Schmorleitz

Peter Schmorleitz

@Book_ofSaturday

Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit-Ius vigilantibus scriptum (Das Recht ist nicht für den Schläfer da) Bodensee|Teneriffa|Ägypten|Aquarellmalerei

61250 Usingen Katılım Temmuz 2011
607 Takip Edilen343 Takipçiler
Peter Schmorleitz retweetledi
malca goldstein-wolf
malca goldstein-wolf@WolfMalca·
Und genau hier liegt das Problem: „Ich arbeite Vollzeit und verdiene genug, um meine vier Kinder zu ernähren. Mein monatliches Einkommen liegt über dem Durchschnitt. Ich tauche in keiner Statistik als Problemfall auf. Und doch komme ich finanziell nur aus einem einzigen Grund zurecht: weil ich keine Miete zahlen muss. Vor zwanzig Jahren habe ich unsere Wohnung gekauft und renoviert. Für eine identische Wohnung im selben Komplex zahlte unser Nachbar damals unter 600 Euro Miete. Er hatte einen alten Mietvertrag. Vor zehn Jahren verstarb er. Die Wohnung wurde renoviert, und die heutigen Bewohner zahlen monatlich 1800 Euro. Das könnte ich mir nicht leisten. Der Staat würde es allerdings übernehmen, wenn ich im Sozialsystem wäre. Irgendwie stimmt das Gefüge nicht. (...) Ich habe ausgerechnet, wie [im Transfersystem zu leben] bei mir in Zahlen aussähe. Meine „Bedarfsgemeinschaft“ besteht in dieser Berechnung aus vier Teenagern und mir. Bei einer Miete von 1800 Euro käme ein anerkannter monatlicher Bedarf von 4517 Euro heraus. Diese Summe bekäme ich also, wenn ich keine anderen Einnahmen hätte, vom Staat. Und das ist nur die Basis. Denn zusätzlich gibt es zweckgebundene Mittel für Klassenfahrten, Schulbücher, Sportverein oder Nachhilfe. Setze ich die Höchstsätze für Schulbedarf und angemessene Sätze für etwa Klassenfahrten, Fahrtkosten, Ausflüge und Mittagessen an, komme ich auf eine gesamte Leistung des Staates an mich in Höhe von rund 70.000 Euro jährlich. Das ist netto für kaum einen Erwerbstätigen zu erwirtschaften.“
malca goldstein-wolf tweet media
Deutsch
125
766
3.7K
115.3K
Peter Schmorleitz retweetledi
Marco Junk
Marco Junk@MarcoJunk·
"Es wandert niemand in unsere #Sozialsysteme ein" und die #Steuerschätzung zeigt, "wie sehr uns der Iran-Krieg wirtschaftlich schadet", fallen nur einen Tag aufeinander. Offenbar wächst die Erklärungsnot. Eine funktionierende 4. Gewalt würde alles daran auseinandernehmen.
Deutsch
24
263
1.9K
24.2K
Peter Schmorleitz retweetledi
Libertas 🇩🇪
Libertas 🇩🇪@Libertas2906·
Bärbel Bas: Das personifizierte Scheitern einer Partei ohne Ideen Ich beobachte die deutsche Politik seit einem Vierteljahrhundert. Ich habe Regierungen scheitern sehen, Minister stolpern, Koalitionen zerbrechen. Aber was Bärbel Bas in diesem Kabinett veranstaltet, ist selbst für mich eine neue Qualität des politischen Versagens. Es ist nicht einfach Inkompetenz — das wäre noch irgendwie verzeihlich. Es ist kalkulierte, ideologisch verbrämte Blockade auf Kosten dieses Landes. Und das macht mich, offen gesagt, fassungslos wütend. Diese Frau steht vor Kameras und erklärt allen Ernstes, dass der Streit in der Koalition endlich aufhören müsse. Intern statt öffentlich, bitte schön. Als wäre sie eine unbeteiligte Beobachterin. Als hätte nicht genau sie am 1. Mai vor einer Gewerkschaftskulisse Begriffe wie „zynisch" und „menschenverachtend" in Richtung des eigenen Koalitionspartners gebrüllt. Die Chuzpe, mit der Bas so etwas sagt, ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken — die muss man sich erst mal erarbeiten. Die hat man nicht einfach so. Das ist eine Lebensleistung im Graubereich zwischen Dreistigkeit und Realitätsverlust. Aber reden wir über das eigentliche Desaster: den Reformfriedhof, den Bärbel Bas sich auf dem Schreibtisch des Bundesarbeitsministeriums angelegt hat. Eine Kommission von Fachleuten hat monatelang Vorschläge erarbeitet, wie das Rentensystem im demographischen Wandel überleben soll. Ergebnis? Schubladen-Tod. Kein Gesetzentwurf, kein Impuls, kein gar nichts. Das Bürgergeld wurde so verwässert reformiert, dass im Wesentlichen nur der Name übrig blieb. Das ist kein Regieren. Das ist staatlich finanziertes Nichtstun. Man muss sich die Frage stellen — und ich stelle sie jetzt, laut und ohne Entschuldigung — wie eine Frau für die Reform eines Systems zuständig sein kann, das sie für reformierbar zu halten prinzipiell ablehnt. Sie hat das Wort „Bullshit" benutzt. Nicht hinterm Stammtisch. Als Spitzenpolitikerin über die legitime Problemanalyse, auf der jede ernsthafte Sozialpolitik aufbauen müsste. Das ist keine politische Position mehr. Das ist intellektuelle Kapitulation. Das ist das Ende jedes ernsthaften Diskurses, bevor er überhaupt begonnen hat. Und jetzt das Entscheidende, das, was mich nach 25 Jahren immer noch auf die Palme bringt: Bärbel Bas ist kein Zufallsprodukt. Sie ist das System. Sie ist Bundestagspräsidentin geworden, weil die SPD das Amt mit einer Frau besetzen wollte. Sie ist ins Kabinett Merz gerutscht, weil die Partei eine Frau mit Profil brauchte — und Bas durch das Bundestagspräsidium plötzlich eines hatte, obwohl sie es sich nicht erarbeitet, sondern geschenkt bekommen hatte. Das Ergebnis ist jetzt Regierungspolitik. Oder besser gesagt: das Ausbleiben derselben. Die SPD hat dieses Land jahrzehntelang mitgeprägt. Es gab Zeiten, da hatte diese Partei Ideen. Ernstzunehmende, streitbare, manchmal falsche, aber ehrliche Ideen über die Zukunft der Arbeit, über sozialen Aufstieg, über den Umbau des Staates. Heute hat die SPD Bärbel Bas. Die sagt „Nein". Immer. Zu allem. Und nennt das Haltung. Ich sage: Das ist keine Haltung. Das ist Feigheit in Reinform. Das ist die Angst einer Partei, die längst nicht mehr weiß, wofür sie steht, verkleidet als Prinzipientreue. Keine Antwort auf den demographischen Wandel. Keine Vision für eine Arbeitswelt, die sich gerade fundamental verändert. Keine Idee, wie man Menschen aus Transferabhängigkeit herausholt und in echte, würdige Beschäftigung bringt. Stattdessen: Schreien auf Gewerkschaftsbühnen, Blockade im Kabinett und Phrasen, die schon in den Siebzigern verbraucht waren. Friedrich Merz hat diese Koalition eingegangen — mit all den Kompromissen, die das bedeutet. Man kann darüber streiten, ob das klug war. Aber er hat eine Frau als Arbeitsministerin akzeptiert, die Sozialstaatsreformen für Unsinn hält. Was er geerntet hat, ist exakt das, was er bekommen musste. Eine Bremse. Die lauteste, destruktivste, ideenloseste Bremse, die dieses Amt je gesehen hat. Und am Ende zahlen nicht Merz und nicht Bas die Rechnung. Die zahlt das Land. Die zahlen die Menschen, die in einem Sozialsystem feststecken, das sich selbst überlebt hat und das niemand anfassen will, weil es einer Frau aus Duisburg zu wichtig ist, auf dem nächsten DGB-Kongress als Heldin gefeiert zu werden. Das ist die Wut, die ich fühle. Nicht über eine Politikerin. Über ein System, das genau solche Politiker produziert und belohnt. Das muss sich ändern. Dringend. Sehr dringend. apollo-news.net/die-bremse-brb…
Libertas 🇩🇪 tweet media
Deutsch
100
390
1.4K
44K
Peter Schmorleitz retweetledi
Team Freiheit
Team Freiheit@Teamfreiheit25·
Selbst wenn man alle Ideen der Energiewende-Befürworter für tragfähig hielte (Batteriespeicher, grüner Wasserstoff, u.Ä.) dann müsste man, wenn man bei Verstand ist, MINDESTENS mal einen sofortigen Ausbaustopp bei Solarenergie fordern, bis es die o.g. Lösungen tatsächlich verfügbar sind. Die Tatsache, dass man stattdessen ein blindes „Weiter so!“ fordert entlarvt die Energiewende als die Ersatzreligion, die sie für viele inzwischen ist.
Deutsch
8
19
293
3.5K
Peter Schmorleitz retweetledi
Ingo Weber
Ingo Weber@IngoW·
Fratzscher dreht jetzt vollkommen am Rad… 🤡 Verkauf Goldreserven 🤡 Diesel 3 Euro 🤡 Sonntagsfahrverbot 🤡 Tempolimit Der Mann ist kein Wissenschaftler, sondern ein Hardcore-Lobbyist für links-grüne Träumereien.
Deutsch
256
1.4K
11.1K
79.5K
Peter Schmorleitz retweetledi
Vera Lengsfeld
Vera Lengsfeld@vera_lengsfeld·
Immer wieder hört man das Argument, Politiker müssten besser bezahlt werden, denn in der Wirtschaft würden sie viel mehr verdienen. Wir haben aber inzwischen überwiegend ein politisches Personal, das in der Wirtschaft höchstens Pförtner werden könnte. Ulrich Thurmann deckt auf, wie es dazu kam. vera-lengsfeld.de/2026/04/28/kar…
Deutsch
51
333
1.7K
15.5K
Peter Schmorleitz retweetledi
Katja Adler🗽
Katja Adler🗽@katjadler·
In Krisen zeigt sich nicht nur der wahre Charakter eines Menschen. Auch seine (fehlenden) Kompetenzen offenbaren sich. Das beweist sich immer wieder - sowohl im privaten als auch im politisch-wirtschaftlich-gesellschaftlichen Umfeld. Aktuell kann es an der geplanten irrsinnigen Steuer-, Abgaben- und Schuldenlast gegenüber tatsächlicher Reformansätze abgelesen werden.
Deutsch
8
51
306
3.8K
Peter Schmorleitz retweetledi
Libertas 🇩🇪
Libertas 🇩🇪@Libertas2906·
# Sie plündern Deutschland – und nennen es Demokratie Wenn ein Lars Klingbeil heute mit ernster Miene vor die Kameras tritt und der Union „starke Überschriften ohne konkrete Politik" vorwirft, dann muss man kurz innehalten, tief durchatmen und sich daran erinnern, auf welchem Apparat dieser Mann sitzt, während er solche Sätze sagt. Denn die Frechheit, mit der die SPD inzwischen anderen Parteien moralische Predigten hält, ist nur noch dadurch zu erklären, dass die Genossen ganz offensichtlich davon ausgehen, der Steuerzahler würde es ohnehin nie merken. Oder es würde ihm egal sein. Beides wäre fatal. Denn was die SPD über die letzten Jahrzehnte aufgebaut hat, ist kein normales Parteiumfeld mehr. Es ist auch kein Netzwerk im klassischen Sinne. Es ist ein Selbstbedienungsladen biblischen Ausmaßes, ein lückenlos verzahntes System aus Medien, Vorfeldorganisationen, Stiftungen, Förderprogrammen und Beauftragten, dessen einziger Zweck darin besteht, Steuergeld in das eigene Milieu zu schaufeln und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass niemand von außen das Maul aufmacht. Wer es trotzdem tut, ist „rechts". So einfach ist die Welt geworden. ## Eine Zeitung, die der Partei gehört, druckt selten Schlechtes über die Partei Beginnen wir bei den Medien, weil dort die Schamlosigkeit am offensichtlichsten ist. Die SPD ist über ihre hundertprozentige Tochter Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft an rund dreißig deutschen Tageszeitungen beteiligt. Manche gehören ihr ganz, an anderen hält sie Anteile, die sich gewaschen haben. Damit rangiert die Sozialdemokratische Partei Deutschlands inzwischen unter den Top Ten der größten Verlagsgruppen dieses Landes. Eine Partei. Eine politische Partei. In einem Land, dessen Grundgesetz aus gutem Grund von einer freien und unabhängigen Presse ausgeht. Der eigentliche Hammer aber ist die Beteiligung am Madsack-Konzern. Auf dem Papier hält die SPD dort nur knapp 23 Prozent. In der Geschäftsführungsgesellschaft jedoch, also dort, wo entschieden wird, wo es wirklich langgeht, verfügt sie über vierzig Prozent der Stimmen. Und Madsack betreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland, kurz RND, das sechzig regionale Tageszeitungen mit überregionalem Stoff beliefert. Wenn der Friseur in Cottbus, die Apothekerin in Göttingen und der Lehrer in Kiel morgens ihre Lokalzeitung aufschlagen und dort den Kommentar zur Bundespolitik lesen, dann ist die Wahrscheinlichkeit erschütternd hoch, dass dieser Text aus einem Verlagsumfeld stammt, in dem die SPD mit am Tisch sitzt. Im Impressum steht davon natürlich nichts. Wäre ja auch unhöflich. Eine ehemalige Schatzmeisterin der Partei hat vor Jahren in einer ehrlichen Stunde freimütig zugegeben, dass auch dort, wo die SPD nur dreißig oder vierzig Prozent halte, ohne sie nichts laufe. Man behalte sich Einfluss auf den Wirtschaftsplan vor, auf die Besetzung der Geschäftsführung, auf die Linie. Übersetzt heißt das: Wer dort als Chefredakteur die falsche Meinung vertritt, fliegt. Genau so geschehen vor Jahren bei der Frankfurter Rundschau, als ein Chefredakteur einen Beitrag aus dem SPD-Verlagsumfeld nicht abdrucken wollte. Er war seinen Posten schneller los als man „Pressefreiheit" sagen kann. Und jetzt überlegen wir mal kurz, was los wäre, wenn die CDU oder gar die AfD ein vergleichbares Konstrukt unterhielte. Die Tagesschau würde drei Wochen lang nichts anderes mehr senden. Es gäbe Sondersendungen, Brandbriefe, Abendveranstaltungen mit ergrauten Verfassungsrechtlern, die mit zitternder Stimme das Ende der freien Presse beschwören. Bei der SPD? Schweigen. Wohlwollendes, kameradschaftliches, beinahe zärtliches Schweigen. ## Der Wohlfahrtskonzern als Goldesel Die zweite Säule des Apparats heißt Arbeiterwohlfahrt. Die AWO bekennt sich in ihrer Satzung zum demokratischen Sozialismus, ist seit ihrer Gründung vor über hundert Jahren so eng mit der SPD verbandelt, dass man kaum noch sagen kann, wo die eine aufhört und die andere anfängt, und beschäftigt heute hundertfünfundvierzigtausend Menschen in Altenheimen, Kindergärten und Beratungsstellen. Ein Konzern. Ein riesiger, satter, gut gefütterter Konzern. Allein über das Bundesprogramm „Demokratie leben!" und verwandte Töpfe sind in den vergangenen vier Jahren rund hundertdreißig Millionen Euro Steuergeld in AWO-Strukturen geflossen. Hundertdreißig Millionen. Lassen Sie sich diese Zahl auf der Zunge zergehen, während Sie gerade Ihre Strom- und Gasrechnung sortieren. Auf den Förderlisten taucht die AWO mit ihren Untergliederungen sage und schreibe einhundertvierzig Mal auf. Dazu der DGB, historisch ebenfalls Teil der sozialdemokratischen Familie, einundzwanzig Mal. Eine einzige Jugendbildungsstätte des DGB hat eine glatte Million bekommen. Wofür genau? Für die Demokratie, was sonst. Und während diese Milliarden fließen, kommt aus den AWO-Verbänden eine Schlagzeile nach der anderen heraus, die jedem normalen Steuerzahler die Zornesröte ins Gesicht treibt. In Frankfurt am Main genehmigten sich SPD-nahe AWO-Funktionäre Sechsstelliges plus Dienstwagen, ein Pressesprecher Anfang dreißig durfte gleichzeitig Student sein und trotzdem fürstlich kassieren. In Mecklenburg-Vorpommern leistete sich ein AWO-Kreisverband eine Kita auf Mallorca. Mallorca. Die zuständige SPD-Ministerin Stefanie Drese erklärte daraufhin, das liege „nicht im Landesinteresse". Selten so gelacht. Es liegt vor allem nicht im Interesse der SPD, dass jemand genauer hinschaut. ## Ein Förderprogramm ohne Rechtsgrundlage – aber mit 182 Millionen pro Jahr Das Programm „Demokratie leben!" ist die wohl perfideste Geldverteilmaschine, die je in einem deutschen Ministerium ausgeheckt wurde. Aufgesetzt 2014 von der damaligen Familienministerin und heutigen Mecklenburg-Vorpommern-Regentin Manuela Schwesig. Ausgestattet mit hundertzweiundachtzig Millionen Euro pro Jahr. Verteilt an ein nahezu undurchdringliches Geflecht von Vereinen, Initiativen und Netzwerken, deren Betätigungsfeld sich erstaunlicherweise fast immer im selben Sektor bewegt: dem sogenannten Kampf gegen rechts. Das Ministerium selbst hat eingeräumt, keinen vollständigen Überblick zu haben, wer da eigentlich was bekommt. Der Bundesrechnungshof, die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags und namhafte Staatsrechtler weisen seit Jahren darauf hin, dass das ganze Programm möglicherweise verfassungswidrig ist, weil schlicht und ergreifend die gesetzliche Grundlage fehlt. Man stelle sich das vor: Ein Ministerium pulvert eine Dreiviertelmilliarde Euro über mehrere Jahre raus, ohne dass dafür ein ordentliches Gesetz existiert. In einem Rechtsstaat. In Deutschland. Im Jahr 2026. Wer prüft eigentlich, ob das Geld dort ankommt, wo es soll? Unter anderem das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Dessen Direktor ist SPD-Mitglied. Und AWO-Mitglied. Ein Genosse evaluiert also ein Programm, das von Genossen aufgesetzt wurde, an Genossen ausgezahlt wird und dessen Empfänger nicht selten wieder Genossen sind. Dafür hat das Institut 7,8 Millionen Euro kassiert. Wenn das nicht der saubere Kreislauf einer geschlossenen Gesellschaft ist, dann weiß ich auch nicht. ## Die Antirassismusindustrie Damit nicht genug. Über die Integrations- und Antirassismusbeauftragte Natalie Pawlik, ebenfalls SPD, wurde im vergangenen Jahr ein weiterer Geldsegen über das Land ausgegossen. 21,8 Millionen Euro an 113 NGOs. Die Amadeu Antonio Stiftung allein bekam 1,1 Millionen, ein Rekordwert. Der Bundesverband der Migrantenorganisationen 2,3 Millionen. Die Ablehnungsquote bei Förderanträgen lag im niedrigen einstelligen Bereich. Und die Kontrollen der Mittelverwendung? Nun ja, sagen wir es so: parlamentarische Anfragen haben da Lücken aufgedeckt, die man von der Autobahn aus sehen kann. Das System funktioniert am Ende wie eine perfekt geölte Maschine: Die SPD richtet in den Ministerien Fördertöpfe ein, die SPD besetzt die Beauftragten, die das Geld verteilen, die SPD-nahen Organisationen kassieren, demonstrieren auf Zuruf gegen die politische Konkurrenz, liefern den passenden „zivilgesellschaftlichen" Empörungsapplaus, und am Ende wird mit dieser Empörung wiederum die Notwendigkeit weiterer Förderprogramme begründet. Ein Perpetuum mobile aus Steuergeld und Selbstbestätigung. Wer das kritisiert, bekommt das Etikett „demokratiefeindlich" angeklebt. Und zwar von genau jenen Organisationen, deren Existenz davon abhängt, dass es immer irgendeinen Demokratiefeind zu bekämpfen gibt. ## Stiftungen, Stiftungen, Stiftungen Die Friedrich-Ebert-Stiftung, formal unabhängig, personell aber durch und durch sozialdemokratisch unterwandert, unterhält Büros in über hundert Ländern. Hundert. Ländern. Gemeinsam mit den anderen parteinahen Stiftungen wurden zuletzt allein in einem Jahr knapp 690 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt verteilt. Eine Partei, die bei der letzten Bundestagswahl gerade so über die Zwanzig-Prozent-Marke geschrammt ist, beziehungsweise darunter, finanziert sich auf Kosten des Steuerzahlers eine globale Außenstelle, die in ihrer Reichweite manche Botschaft alt aussehen lässt. ## Und dieser Mann redet von „starker Überschrift" Wenn man all das nebeneinanderlegt, das Medienimperium, die AWO-Republik, die Stiftungswelt, die Beauftragten, die zweifelhaften Förderprogramme, dann wird die ganze Dreistigkeit eines Auftritts wie dem von Lars Klingbeil dieser Tage erst richtig deutlich. Der Mann sitzt auf einem über Jahrzehnte gewachsenen, mit Steuermilliarden gepolsterten Apparat, der in seinem Umfang in keiner anderen Partei der Bundesrepublik auch nur annähernd ein Pendant findet, und beklagt sich über fehlende Substanz bei der Konkurrenz. Das ist nicht nur peinlich. Das ist eine Beleidigung jedes arbeitenden Menschen in diesem Land, der jeden Monat seine Steuern abführt und dann zusehen darf, wie sein Geld an die Vorfeldorganisationen einer Partei verteilt wird, die ihn mittlerweile offen verachtet. Keine andere Partei in Deutschland verfügt auch nur ansatzweise über ein vergleichbares Geflecht. Keine. Und keine andere Partei reagiert so allergisch, wenn jemand danach fragt. Wer im Bundestag mehr Transparenz bei Medienbeteiligungen verlangt, wird als Feind der Pressefreiheit beschimpft. Wer im Impressum die Parteinähe lesen möchte, wird verspottet. Wer die rechtliche Grundlage von „Demokratie leben!" hinterfragt, ist Verfassungsfeind. Und wer all das aufschreibt, ist sowieso rechts. Aber sei es drum. Die Wahrheit muss raus. Diese Partei hat sich in vier Jahrzehnten ein Versorgungssystem gezimmert, das mit normaler parlamentarischer Demokratie nichts mehr zu tun hat. Es ist ein parasitäres Gebilde, das den Staat aushöhlt, die Medienlandschaft schief zieht, den politischen Diskurs vergiftet und am Ende vor allem eines tut: die eigenen Leute durchfüttern. Auf Kosten von Menschen, die jeden Morgen aufstehen und arbeiten gehen. Wer behauptet, die SPD sei eine Partei der kleinen Leute, der hat in den letzten dreißig Jahren entweder nicht hingeschaut oder hat von diesem System persönlich profitiert. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Die kleinen Leute zahlen die Rechnung. Die Genossen kassieren sie ein. Und das Bild, das sich das Land gefallen lassen muss, lautet inzwischen schlicht und ergreifend: Sie plündern Deutschland. Das war kein Wahlkampfslogan. Das ist eine Zustandsbeschreibung. apollo-news.net/starke-uebersc…
Deutsch
65
576
1.4K
36K
Peter Schmorleitz retweetledi
Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
BILD: "ARD Arena mit Söder. Mit 70.000 Euro im Jahr sind Sie für Louis Klamroth schon reich!" Ein köstlicher Moment. Louis Klamroth hält Menschen für reich, die den Spitzensteuersatz zahlen müssen, der in Deutschland ab einem versteuernden Jahreseinkommen von 69.879 € greift. Fazit: Wenig Ahnung, viel Meinung. Eine toxische Mischung.
Deutsch
38
46
736
20.1K
Peter Schmorleitz retweetledi
Ramona Bunse🇩🇪🇺🇲🇮🇱✡✝️
Wer mit dem feinsinnigen, niemals verletzenden und tiefgründigen Humor von Loriot aufgewachsen ist, kann über Personen wie eine Kebekus nicht lachen. Es geht einfach nicht!
Deutsch
174
355
4.1K
32.8K
Peter Schmorleitz retweetledi
Pokey
Pokey@PokeyArcticCirc·
@UlrichGraeber Das mit der Abhängigkeit vom Wind hatten wir schonmal (und bei Sonne ists ja nicht anders).
Pokey tweet media
Deutsch
1
8
23
494
Peter Schmorleitz retweetledi
Jurij Schneider
Jurij Schneider@wswJSchneider·
Wann nimmt man das in Berlin endlich zur Kenntnis?
Deutsch
9
86
235
2.9K
Peter Schmorleitz retweetledi
TheRealTom™ - Trusted Flagger
TheRealTom™ - Trusted Flagger@tomdabassman·
"Eine solche Verdichtung von Herausforderungen habe ich noch nie erlebt." "Wir (Politiker) wollten alle die Elefanten im Raum nicht sehen." "Eine alleinerziehende Frau mit pflegebedürftigem Vater hat Anspruch auf bis zu 12 Sozialleistungen, in der Zuständigkeit von 5 Bundesministerien, von 8 Bewilligungsstellen." Peer Steinbrück (SPD), u.a. Finanzminister 2005-2009
Deutsch
56
147
794
45.3K
Peter Schmorleitz retweetledi
news.de
news.de@news_de·
Schonungslose Kritik an Donald Trump: Ein Politikexperte fordert seinen sofortigen Rücktritt. Der US-Präsident solle gesundheitliche Gründe anführen. Es sei seine letzte Chance, sein Vermächtnis zu retten. #donaldtrump #news #politik
Deutsch
0
1
0
25
Peter Schmorleitz retweetledi
𝙃𝙖𝙜𝙞𝙣𝙝𝙤©
Gönnt euch diesen Rant von Ökonom Daniel Stelter gegen die Studie des Frauenhofer Instituts zur Kernenergie und gleichzeitig gegen die „taz“ Journalistin, Anna Lehmann, deren kompetenzbefreite, aber ideologisch getriebenen Argumente schlichtweg verpuffen. Make Facts Great Again 💪
Deutsch
232
1.6K
7.3K
248.8K
Peter Schmorleitz retweetledi
Ulrich Graeber
Ulrich Graeber@UlrichGraeber·
Es ist unglaublich wie oft man in diesen Tagen Berichte und Kommentare von Energiewende Jüngern/innen liest die fordern die bestehenden Probleme der Energiewende insbesondere bei Dunkelflaute durch einen forcierten Ausbau von PV und Windkraft zu beheben. Leute da kann Euer Glaube noch so stark sein, das wird nicht funktionieren: 10.000 Megawatt mal Null Stunden gibt Null Daran ändert sich auch nichts wenn 100.000 oder 1.000.000 Megawatt installiert sind! Habt ihr alle den Mathe Unterricht geschwänzt? Oder gab es den in den grünen Bullerbü Schulen etwas garnicht? cicero.de/wirtschaft/gru…
Deutsch
57
104
528
18.2K
Peter Schmorleitz retweetledi
Thorsten Alsleben 🇩🇪🇮🇱🇺🇦
Die Ausbildungsplatzabgabe in Berlin zeigt wieder wie praxisfern Politiker sind: Wir bilden seit 3 Jahren aus und suchen gerade neu (Kaufmann/-frau für Büromanagement) - komfortable Arbeitsbedingungen, der scheidende Azubi ist total happy. Über 100 Bewerbungen, 90% wegen fehlender Deutschkenntnisse, Noten von 4-5 bei Mathe/Deutsch oder/und fehlendem Anschreiben von vorneherein ausgeschlossen. Von den anderen stellen sich einige im Gespräch als komplett ungeeignet heraus oder kommen erst gar nicht zum vereinbarten Gespräch oder ghosten einen danach. Absolute Katastrophe. Wir würden auch ein Duales Studium (Training on the job und wir finanzieren privates Studium) machen, wird aber nicht als Ausbildung im Sinne des Berliner Gesetzes anerkannt und wir müssen trotzdem die Abgabe in Höhe von 2.700 Euro/Jahr zahlen (obwohl uns ein solcher Student teurer kommt als ein Azubi). Wir suchen weiter, aber es ist zum Verzweifeln. Ich kann nur jedem Unternehmer/Startup empfehlen: KOMMT NICHT NACH BERLIN!
Deutsch
94
246
1.8K
123.7K
Peter Schmorleitz retweetledi
Georg Pazderski
Georg Pazderski@Georg_Pazderski·
WIE MAN EIN LAND RUINIERT❗️ Deutschland fährt jetzt die Ernte der „dümmsten Energiepolitik der Welt“ (WSJ) ein. Energieintensive Spitzentechnologie flieht aus Deutschland: „Wir investieren in Deutschland keinen Euro mehr!“ Steigende Energiekosten, Fachkräftemangel und explodierende Bürokratie vertreiben die Hightech-Unternehmen aus Deutschland. 25% denken an Abwanderung, 69% der Familienbetriebe denken über Verkauf nach. Und wer den Absprung nicht schafft, geht Pleite.
Georg Pazderski tweet media
Deutsch
13
324
1.2K
13.4K