Michael Demanega

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Michael Demanega

Michael Demanega

@DemanegaMichael

Bauingenieur // Südtirol // Deutschfreiheitlich.

Bozen, Trentino-Südtirol Katılım Temmuz 2016
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@MichlHA @bayer_im_exil Die Frage ist: Wo behaupte ich, Dialekt sei Gefahr? Das ist doch unseriös, so eine Behauptung. Sei mir nicht böse 😉
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
Das sind nicht ganz elegante Verkürzungen. Ich stelle nicht den Dialekt als Gefahr dar, sondern die Weigerung, die Hochsprache zu verwenden. Und das weiß auch der Michael Hillebrand, vielleicht 😉 Und ja, mit ein wenig journalistischer Recherche findet man die Passagen, bei denen Hochsprache als Fremdsprache dargestellt wird.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
Abseits tagespolitischer Positionen muss eine ideelle Ebene gewahrt bleiben: Dialekt ist keine Muttersprache, sondern eine regionale bis lokale Varietät derselben. Die Hochsprache ist keine Fremdsprache! Die Position, Hochsprache sei sinnlos, mag kurzsichtig opportun sein und sogar dem „Mainstream“ innerhalb der Tiktok-„Kultur“ entsprechen, birgt aber für eine deutsche Minderheit enorme Risiken und Gefahren bis hin zum Identitätsverlust. Zurück zur Haltung und hin zu weltanschaulicher Weitsicht statt Enge!
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
Der italienische Marxist Antonio #Gramsci befasste sich nicht nur mit „#Hegemonie“, sondern, in diesem Zusammenhang, mit Sprache und Dialekt. Faktisch stehen die Frage nach der Hegemonie und die Frage nach der Sprache bei Gramsci in einem unmittelbaren Zusammenhang. Die #Nationalsprache sei, so Gramsci, einer der grundlegenden Bausteine im Prozess der Herausbildung des Landes, fähig, die Italiener zu „entprovinzialisieren“, ihren Horizont zu erweitern, ihre Sicht der Welt zu erweitern und – durch Übersetzung – als Kontaktmittel mit den Angehörigen anderer Staaten zu fungieren. Der #Dialekt sei dazu nicht in der Lage, bleibe jedoch das einzige wirklich lebendige Kommunikationsmittel innerhalb eines Landes. Deshalb dürfe er nicht vernachlässigt werden, auch nicht in dem Moment, in dem seine Beschränktheiten vollständig anerkannt werden. Vielmehr muss er erkannt, berücksichtigt und genutzt werden, um – und jetzt kommt der Marxist Gramsci ans Tageslicht – eine „neue Kultur in den großen Volksmassen“ aufzubauen.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@VillagePrisoner Diese Konventionen entstehen sogar in jedem einzelnen Dorf. Wie auch immer, der Standpunkt ist, dass Dialekt ein schlechter Ersatz für Hochsprache ist.
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KadsenKönig
KadsenKönig@VillagePrisoner·
@DemanegaMichael Du kannst mir glauben, dass ich mich damit ein wenig auskenne. Dt. (und nl.) Dialekte sind Differenzierungen im kontinentalwestgermanischen Dialektkontinuum (=eine Sprache). Die neuhochdt. Standardsprache ist vor allem durch Schreibkonventionen entstanden
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@VillagePrisoner Der romantische Ansatz, zuerst gab es die Dialekte und daraus wurde die Hochsprache künstlich geformt, ist falsch. Die Entwicklungen bedingen sich gegenseitig. Ich meine b).
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KadsenKönig
KadsenKönig@VillagePrisoner·
@DemanegaMichael Kommt darauf an, was man unter Sprache versteht: a) Varietäten (z.B. Mundarten) als Subsysteme einer Dachsprache können als "Sprache" bezeichnet werden (die plattdeutsche, bairische usw. Sprache) b) Du meinst mit "Sprache" National- oder Dachsprache (Deutsch, Französisch usw.)
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@VillagePrisoner Kann ein Dialekt, der von Ort zu Ort, ja von Haus zu Haus variiert, „Sprache“ sein? Dann wäre Deutsch die Fremdsprache, und das wäre grundlegend falsch.
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KadsenKönig
KadsenKönig@VillagePrisoner·
@DemanegaMichael Es ist schon klar, was gemeint ist, aber die Begriffe sind hier schief. Natürlich kann Mundart/Dialekt Muttersprache sein. "Muttersprache" hier im Bild meint aber Dach- oder Standardsprache. Südtiroler Mundarten sind sowohl Muttersprache als auch selbstverständlich Deutsch
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Renascentia
Renascentia@Renascenti21388·
@midalthynter141 @DemanegaMichael Natürlich! Wir sprechen alle Deutsch. Aber es gibt eben mehr als nur Hochdeutsch und ich finde es schade, dass immer mehr Dialekte im deutschsprachigen Raum verschwinden.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@BenniTanovic Wenn das so wäre, würde man nicht „Muttersprache“ sagen, sondern „Mutterdialekt“.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@Renascenti21388 @midalthynter141 Die Auswirkungen des Hochdeutsch auf den Dialekt sind weitreichend. Und Dialekt unterscheidet sich von Haus zu Haus. Jeder Staat ist ein künstliches Produkt.
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Renascentia
Renascentia@Renascenti21388·
@DemanegaMichael In der Schweiz ist für uns das Schweizerdeutsch unsere Muttersprache, nicht Hochdeutsch.
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Max
Max@MaxMitterlehner·
@DemanegaMichael Ladinisch muss zur ersten Sprache werden. Allein schon, weil sich meine Tante extrem darüber freuen würde.
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Deichschnepfe
Deichschnepfe@deichschnepfe·
@atlantic720 @DemanegaMichael Ihr Vergleich hinkt, im Elsass wird in staatlichen bilingualen Schulen nur auf Hochdeutsch unterrichtet, das langsame Verschwinden des Dialektes hat andere Gründe
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
In #Südtirol läuft politisch eine völlig verzerrte Debatte. Ich bin dagegen, dass im Landtag und bei offiziellen Anlässen in lokalen Dialekten gesprochen wird, die für viele unverständlich bleiben. Der Dialekt ist keine #Muttersprache, sondern eine Varietät derselben. Wer auf Dialekt besteht und die deutsche Hochsprache sogar als „überflüssig“ darstellt, vergrößert die Kluft zwischen Südtirol und dem deutschen Sprach- und Kulturraum und erweist Südtirol letztlich einen Bärendienst. Es ist wieder mehr Gemeinsinn gefragt. Über die Südtiroler Berge hinaus.
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Saxon
Saxon@Saxon0637228501·
@DemanegaMichael Unterschätzen Sie nicht die Macht der Dialekte. Sie bieten Identifikation und schützen vor Assimilation. Südtirol wurde vor über 100 Jahren besetzt und noch heute lebt dort eine aktive Volksgemeinschaft die den Reichtum unserer Kultur mehrt. Beides ist anzuerkennen.
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Chris Weller
Chris Weller@atlantic720·
@DemanegaMichael Man hat es im Elsass gesehen: Dort hat man versucht, das "Elsässische" als vom Deutschen unabhängige, eigene Sprache darzustellen. Es ist in der Bedeutungslosigkeit angekommen.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@DNVP399166 Der Dialekt wird sehr angepasst gewesen sein. Es gibt auch Südtiroler Dialekte, die kaum verständlich sein werden. Ich lobe in diesem Zusammenhang die Vorarlberger. Und es muss zumindest due Fähigkeit gegeben sein, bei Bedarf Hochdeutsch zu sprechen, keine Weigerung.
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DNVP
DNVP@DNVP399166·
@DemanegaMichael In Wien hat vor ein paar Wochen Gudrun Kofler einen Vortrag gehalten. Zu Beginn betonte sie, in ihrem heimatlichen Dialekt zu sprechen und alle Wiener Zuhörer haben ihre Ausführungen gut verstanden.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@Hetzers_pyra @_Elisa_Fi Es geht schlichtweg um eine verbindende Sprache, die gemeinsam gesprochen wird. Regionale Eigenart ist dadurch nicht beeinträchtigt. Sich von der Schicksalsgemeinschaft auf das Dorf zurückziehen, wird kaum zielführend sein.
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Hetzers Pyramidenverleih
Hetzers Pyramidenverleih@Hetzers_pyra·
@DemanegaMichael @_Elisa_Fi Deutschland macht die Deutsche Kultur eigentlich damit kaputt das sie eben diese Regionalen Einzigartigkeiten mit der "Hochdeutschen" kultur wie ein Bulldozer überfährt. Deutsche Kultur ist und war noch nie Einheitlich und genau das macht die Deutsche Kultur eben aus.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@_Elisa_Fi Meines Erachtens: Dialekt zu Hause und Hochdeutsch in der Schule. Fremdsprachen danach. Wenn wir das Hochdeutsch aufgeben, dann ist das ein Endspiel in 2, 3 Akten. Das wäre leichtsinnig und kurzsichtig.
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Elisabeth Fischer
Elisabeth Fischer@_Elisa_Fi·
@DemanegaMichael Da bin ich ja bei dir. Aber ich habe auch schon von einigen gehört, dass man auch darauf bestehen sollte, dass Zuhause in erster Linie die Hochsprache gesprochen wird. Weil einige Schüler Probleme mit Deutsch haben, wenn sie zuvor meist nur Dialekt gesprochen haben.
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Michael Demanega
Michael Demanega@DemanegaMichael·
@_Elisa_Fi Dass Dialekte überflüssig seien, würde niemand behaupten. Es ist aber die Hochsprache, die verbindet. Und Politiker haben in einem Landtag oder Parlament eine Vorbildwirkung. Für Südtirol steht viel auf dem Spiel, wenn die Verbindung zum deutschen Kulturraum gekappt wird.
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Elisabeth Fischer
Elisabeth Fischer@_Elisa_Fi·
@DemanegaMichael Genauso wie die Hochsprache nicht überflüssig ist, sind es die Dialekte aber auch nicht. Allerdings sehe ich es ebenfalls als sinnvoll an im Parlament in Hochsprache zu kommunizieren.
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