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@Dex_1968

Beobachter des alltäglichen Wahnsinns.

Katılım Kasım 2022
1K Takip Edilen946 Takipçiler
Ulrich van Suntum
Ulrich van Suntum@Pietbull47·
M.E. werden die bundespolitischen Auswirkungen der erneuten SPD-Schlappe in BW gleich Null sein. Diese Leute sind völlig schmerzlos und werden einfach weitermachen wie bisher. Und Merz hat sich so bedingungslos an sie gekettet, dass sie sich das auch leisten können.
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Dex
Dex@Dex_1968·
@Libertas2906 Reformieren reicht nicht und wird auch nicht klappen. Da sitzen ausschließlich Leute, die ihr Dasein als gut bezahlte Hüter der Deutungshoheit mit Zähnen und Klauen verteidigen.
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Libertas 🇩🇪
Libertas 🇩🇪@Libertas2906·
Es reicht. Ich bin es leid, zusehen zu müssen, wie wir mit unseren eigenen Zwangsgebühren die fortwährende Verharmlosung und Romantisierung von Ideologien finanzieren, die unseren westlichen Werten diametral entgegenstehen. Was der öffentlich-rechtliche Rundfunk – in diesem Fall das Format „buten un binnen“ von Radio Bremen – da wieder einmal abgeliefert hat, ist kein Journalismus mehr. Das ist reine, ungenierte Haltungsberichterstattung, weichgespült und verpackt in infantile Wohlfühl-Phrasen. Da wird den Zuschauern allen Ernstes die Konversion zum Islam als eine Art spiritueller Wellness-Trip verkauft. „Ruhe und Frieden“ habe die Protagonistin in der Religion gefunden. Wie rührend. Während überall in Europa die Sicherheitsbehörden vor der wachsenden Gefahr des politischen Islamismus warnen, während auf unseren Straßen offener Antisemitismus skandiert wird und Frauen im Nahen Osten unter Einsatz ihres Lebens gegen den Kopftuchzwang aufbegehren, zeichnet der deutsche Gebührenfunk unbeirrt das Bild einer völlig unpolitischen, fast schon esoterischen Heilslehre. Es ist ein bewusster Schlag ins Gesicht für jeden Bürger, der die realen gesellschaftlichen Konflikte dieses Landes noch mit offenen Augen betrachtet. Ich frage mich ernsthaft: Für wie dumm hält man uns eigentlich? Glaubt in den großzügig subventionierten Redaktionsstuben wirklich noch jemand, man könne die massiven Integrationsdefizite, die sich verfestigenden Parallelgesellschaften und den offenkundigen kulturellen Clash einfach mit ein paar weichgezeichneten Kameraeinstellungen und pastoralem Gerede wegsenden? Diese naive Kuschelpädagogik ist nicht nur ärgerlich, sie ist brandgefährlich. Sie betäubt den kritischen Verstand der Menschen und weigert sich standhaft, auch nur eine einzige kritische Frage zu den dogmatischen und gesellschaftspolitischen Ansprüchen des orthodoxen Islam zu stellen. Von der Unterdrückung der Frau, der grassierenden Homophobie und der Intoleranz gegenüber Andersgläubigen, die in streng gläubigen Milieus an der Tagesordnung sind, will man in Bremen offenbar nichts wissen. Das stört ja nur die schöne Illusion. Wir haben ein verdammtes Recht auf objektive, kritische und schonungslose Berichterstattung. Stattdessen bekommen wir ein links-grünes Erbauungsprogramm serviert, das die Realität komplett auf den Kopf stellt und auf dem Auge der Aufklärung völlig erblindet ist. Wer Freiheit und rechtsstaatliche Prinzipien verteidigen will, darf vor den schleichenden Normalisierungsversuchen autoritärer Weltbilder nicht kapitulieren – und erst recht darf er solchen medialen Kniefällen keine unwidersprochene Plattform bieten. Es wird höchste Zeit, dass dieser intellektuell bankrotte, realitätsblinde Apparat endlich radikal reformiert wird. Ich bin nicht länger bereit, für meine eigene mediale Umerziehung zur Kasse gebeten zu werden. apollo-news.net/ruhe-und-fried…
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Dex
Dex@Dex_1968·
@AlexE1789 Den Mittelstand ruinieren und aus dem Land treiben, um weiter "Wir haben Platz" rufen zu können. Das ist das Ziel aller Altparteien. Nicht so schwer zu erkennen. Sie sind ja "erfolgreich" damit.
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Alexander Jorde
Alexander Jorde@alexander_jorde·
Es gibt nicht die eine Lösung um die SPD wieder auf Kurs zu bringen. Es braucht aber eine eindeutige Richtungsentscheidung und nicht den Versuch jedem zu gefallen und Politik nach Umfragen zu machen. Die SPD muss wieder eigene Themen setzen und für diese kämpfen (wollen).
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Dex
Dex@Dex_1968·
@MatthiasM5 @MelvinMiljkovic Warum, glauben Sie, ist ausgerechnet Frau R. die Lösung? Weil sie 03/22 die abs. Mehrheit kam, nachdem der CDU-Hans ein Drittel der Menschen als "raus aus der Gesellschaft" gebrandmarkt hatte?
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M. M.
M. M.@MatthiasM5·
@MelvinMiljkovic Mit dem Duo Rehlinger/Pistorius könnte man die SPD tatsächlich wieder halbwegs ernst nehmen, auch wenn da - vor allem inhaltlich - noch deutlich mehr passieren müsste. Aber Klingbeil/Bas kann man völlig vergessen.
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Melvin Miljković
Melvin Miljković@MelvinMiljkovic·
Jetzt wird es ungemütlich: Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf fordert einen Rücktritt der Parteiführung. • Anke Rehlinger soll alleinige Vorsitzende der SPD werden • Boris Pistorius soll Vizekanzler werden Richtige Worte. Aber es muss noch lauter werden! #RheinlandPfalz
Melvin Miljković tweet media
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Dex
Dex@Dex_1968·
@_adi_kara Kennen Sie Frau Rehlinger persönlich? Fragen Sie mal nach, warum die saarländischen Eltern jetzt fein extra Schulgeld für ihre Kinder zahlen sollen. Bildungsversprecherin "für alle!", Ihre SPD.
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Adi Kara
Adi Kara@_adi_kara·
Anke Rehlinger hat aus einer Großen Koalition, in der sie Juniorpartnerin war, die absolute Mehrheit geholt. Wegducken ist nicht mehr. Sie sollte gemeinsam mit Boris Pistorius übernehmen.
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Dex
Dex@Dex_1968·
@terran_liberty @ulfposh Es ist viel einfacher. Beide spielen dasselbe, sozialistische, schein-dekursive Spiel. Es gibt keine Niederlage für diese Leute, weil das systemisch ausgeschlossen ist. Alles andere ist nur Theaterdonner.
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Terran Liberty
Terran Liberty@terran_liberty·
Nach dem Wahlsieg der CDU in Rheinland-Pfalz analysiert @ulfposh einen Erfolg mit kurzer Halbwertszeit: Die Union kann durchatmen – muss aber jetzt drei strategische Aufgaben lösen. ➡ Erstens: Osten verstehen. Das starke AfD-Ergebnis zeigt, dass der eigentliche Machtkampf noch bevorsteht. Ohne klare Strategie drohen der CDU dort empfindliche Niederlagen – die Brandmauer bindet sie zusätzlich und stärkt indirekt den politischen Gegner. ➡ Zweitens: Reformen jetzt durchsetzen. Der Sieg verschafft der Union ein kurzes Zeitfenster, um der geschwächten SPD neue Machtverhältnisse aufzuzeigen und strukturelle Veränderungen anzustoßen. Figuren wie Schweitzer stehen noch für eine pragmatische SPD – werden aber seltener. ➡ Drittens: Kulturkampf annehmen. Rot-rot-grüne Deutungsmilieus prägen weiterhin Diskurs und Politik. Ohne programmatische Rückbesinnung auf die ordnungspolitische Linie von Kohl und Erhard bleibt die Union strategisch orientierungslos. ➡ Gordon Schnieder gewinnt als heimatverbundener, katholisch geprägter Kohl-Typus mit einem stillen, landespolitisch fokussierten Wahlkampf und scharfer Kritik an der SPD-Bildungspolitik. ➡ Der Erfolg stabilisiert kurzfristig Merz und Linnemann, verdeckt aber nicht die strukturellen Probleme der Partei. ➡ Rheinland-Pfalz zeigt exemplarisch, wie sich politische Statik durch Migration, Bildungspolitik und kulturelle Machtfragen verschoben hat. ➡ Mit dem Verschwinden der FDP schwindet ein weiterer Pfeiler bürgerlich-liberaler Politik. ☑️ Der Wahlsieg verschafft der CDU Luft – doch ohne klare Strategie für Osten, Reformen und kulturelle Machtfragen bleibt er nur ein taktischer Aufschub.
Terran Liberty tweet media
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Dex
Dex@Dex_1968·
@eckilepsie Sagen wir, wie es ist: Diese Leute nehmen den vollständigen Untergang unserer Heimat in Kauf, um ihre Pöstchen, ihr Einkommen, ihre Macht und ihren Schutz zu bewahren.
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Daniel Eck 🇺🇦
Daniel Eck 🇺🇦@eckilepsie·
Die SPD muss vernünftige Politik für die Menschen machen, die einfach mehr Geld von ihrer Arbeit behalten und nicht ständig vom Staat gepampert werden wollen. Stattdessen will sie ihnen ein Weltbild aufdrücken und ideologische Gesellschaftskämpfe führen. Klingbeil und Bas aber glauben, beides rhetorisch als Doppelspitze überzeugend darstellen zu können. Es geht auch nicht um Programm oder Kommunikation. Es geht um das Selbstverständnis ihrer Funktionäre. Ergebnis: Die linke Funktionärsschicht meint, sie muss die von ihr herbeigeträumte und selbst mit dicker Diät gelebte Welt den Menschen nur besser erklären; die Kommunalen verzweifeln; die Wähler gehen zur AfD.
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Matthias Traenkle
Matthias Traenkle@Matt_Traenkle·
@RABrennecke @cem_oezdemir @Die_Gruenen Vielleicht ist die Grünen Story auserzählt. Eine Partei mit Sympathien für die Hammerbande, eine Partei für Massenmigration und teuerste und Ideologische Energiepolitik der Welt steht zu Recht bei 8%. Ob die Özdemir Bilanz besser ausfallen wird ist offen.
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Carsten Brennecke
Carsten Brennecke@RABrennecke·
Verlust in Rheinland-Pfalz, Tendenz Richtung 5% Hürde, warum wir #Grünen verdient abschmieren und was sich ändern muss: Liebe #grüne Parteikollegen, in Baden-Württemberg war der Jubel groß, jetzt ist der @cem_oezdemir-Effekt verflogen. In Rheinland-Pfalz sind wir @Die_Gruenen mit Verlusten in die Nähe der 5% Hürde abgesackt. Das zeigt, dass das Zwischenhoch in Baden-Württemberg nichts mit der typischen grünen Bundes- oder Landespolitik zu tun hat, sondern dass die guten Ergebnisse dort mit dem Spitzenkandidaten Özdemir und dessen Ausscheren aus typischer grüner Politik hin zu knallharter Realpolitik zusammenhängen. Die Wahl in Rheinland-Pfalz zeigt uns wo wir wirklich stehen: knapp über der 5% Hürde. Dieser Fall in die Bedeutungslosigkeit ist durch die aktuelle Parteiführung hart erarbeitet worden. In deren Fokus stehen nach wie vor linksideologische Träume aus dem Wolkenkuckucksheim, die von der Realität in Deutschland abgekoppelte linke städtische Wohlstandseliten bedienen, deren Hauptlebensinhalt die moralgetriebene Diskussion der Lebensentwürfe anderer ist. Dieser Fokus hat mit unseren realen Problemen, insbesondere den wirtschaftlichen Problemen, nichts zu tun und geht an den Problemen und Sorgen der Menschen in Deutschland weitestgehend vorbei. So lassen sich weder Deutschlands Probleme lösen noch Wahlen gewinnen. Die Lösung: Wir brauchen mehr Realpolitik, mehr Cem Özdemir und einen Wechsel in unseren Führungspositionen. Denn die Schwäche der Grünen hat Namen und zwar die Namen Brantner, Banaszak, Hasselmann und Dröge. Das ist das Führungspersonal, das sich mehr darum kümmert, im Fall Ulmen reichweitenstark nur vermeintliche Probleme zu beatmen, die es bei realitätsnaher Betrachtung gar nicht gibt, nämlich vermeintliche Strafbarkeitslücken zu schließen, die gar nicht existieren, anstatt sich auf die großen Probleme zu fokussieren, die wir in Deutschland tatsächlich haben. Unsere größten Probleme sind Wirtschaft und Inflation, Migration und innere Sicherheit,  Bildung und Wohnungsnot, dysfunktionale Renten- und Krankenversicherungssysteme und da ist unsere aktuelle Parteiführung konzeptionell blank. Zeit für einen Wechsel. Sonst geht's weiter bergab...
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Dex
Dex@Dex_1968·
@RABrennecke @cem_oezdemir @Die_Gruenen Bei allem Respekt: Ich kann nicht verstehen, dass Sie noch einen Pfifferling auf diese Partei setzen. Sie sehen doch, welche Ziele diese Leute seit Jahren mit Erfolg vertreten. Im Sinn des GG KANN das nicht sein.
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FreeSpeech
FreeSpeech@FreeSpeech7000·
@phoenix_de @GordonSchnieder @cdurlp Die Bürger gehen den verschworenen Politik-Eliten am Ars... vorbei. Der eigene Machterhalt ist oberstes Ziel !! Mit einer Linken Politik und der Installation eines digitalen Überwachungsstaates. glauben sie Ihre Macht auf ewig sichern zu können.
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phoenix
phoenix@phoenix_de·
"Ich habe mit den Extremisten nie zusammengearbeitet und werde es auch künftig niemals tun", so @GordonSchnieder, Spitzenkandidat @cdurlp, nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Das Vertrauen der Wähler lasse sich mit Populismus von links und rechts nicht zurückgewinnen.
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Dex
Dex@Dex_1968·
@phoenix_de @GordonSchnieder @cdurlp Jetzt mal nachhaken, liebe Tagesschau: Wer macht in diesem Land extremistische, also gewaltbringende Politik? Wer ist an der Macht? Und wer nicht?
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Dex
Dex@Dex_1968·
@MiRo_SPD Ich finde es immer kurios, wie manche Leute meinen, die SPD stehe heute zu weit rechts. Und andere das genaue Gegenteil feststellen. Die linke Seite verweigert sogar das Gespräch.
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Michael Roth 🇪🇺🇺🇦🇮🇱🇬🇪
Es gibt (junge) Sozis, die mich hoffen lassen. Klar. Kenntnisreich. Hoch engagiert. Leidenschaftlich. Die wissen, dass wir uns bei den Themen Sicherheit, Soziales, Wirtschaft, Migration neu ausrichten müssen. Das tut weh. Ist aber notwendig. Köpfe auszutauschen, reicht nicht.
Henrik Hamann@henhman

Warum ist das heute eine besondere Niederlage? - Die SPD RLP hat sich frühzeitig und bestmöglich auf diesen Wahlkampf vorbereitet. - Alexander Schweitzer ist ein guter Kandidat mit guten Daten. - Das war für SPD-Verhältnisse also die aktuell bestmögliche Ausgangslage, relevant bessere Rahmenbedingungen findet sie bundesweit aktuell nicht vor. Wenn jemand wie Alexander Schweitzer und die SPD RLP sowas nicht mehr gewinnen kann, kann in einem Flächenland aktuell niemand mehr für die SPD gewinnen. - In Niedersachsen steht die SPD vor einer ganz ähnlichen Situation wie in RLP. Auch wenn es für eine Aufholjagd in RLP gereicht hat (man startete ja noch viel schwächer): Das SPD-Konzept der letzten 10 Jahre „Starke Persönlichkeit zieht krankes Pferd den Berg hoch" ist heute so richtig gescheitert. Und zwar gescheitert aus dem Amt heraus und gegen einen unbekannten, unprofilierten CDU-Kandidaten. Der Baum kann gar nicht mehr heller brennen, das ist wirklich der Beginn des Endstadiums. Der SPD-Landesverband RLP erfüllt innerhalb der SPD bedeutende Funktionen, die A-Seite der Länder wurde zu einem ganz wesentlichen Teil aus RLP mitkoordiniert und gestützt. Von Stimmanteilen im Bundesrat mal ganz zu schweigen. Man wird diese Niederlage im SPD-Alltag spüren. Das letzte richtige Powerhouse der SPD ist damit Niedersachsen, ohne das Saarland, Hamburg und Brandenburg schmälern zu wollen. Vielleicht noch MV. Was ist jetzt zu tun? Dazu kann man sicher viel mehr sagen als mir jetzt einfällt. Dennoch: Die SPD muss jetzt endlich Klärungsmomente herbeiführen darüber, welche Partei sie sein will. Sie muss eine Erzählung und klare Positionen zu ganz entscheidenden Fragen entwickeln, die ich jetzt nicht abermals herunterbete. Die offensichtliche Spaltung der Partei muss angegangen werden. Jede Listenaufstellung, jeder Mechanismus muss hinterfragt werden. Wir müssen uns wieder ehrlich anschauen, wen wir nach vorne stellen, welche Themen wir wie gewichten. Und am Ende dieses Prozesses kann auch stehen: Es ist für einige – vielleicht sogar für mich selbst – inzwischen die falsche Partei. Aber im aktuellen Zustand ist diese Partei für kaum jemanden noch irgendetwas. Sie droht nur noch Verfügungsmasse und Mehrheitsbeschaffer zu sein - oder sogar Reformverhinderer. Und auch wenn im Rahmen des Prozesses Personalfragen gestellt werden müssen, darf nicht mehr nur der erste und einzige Reflex sein: Wir tauschen die Führung aus und dann läuft's wieder. Das Problem sitzt viel tiefer und entzieht sich auch dem alleinigen Zugriff durch Parteivorsitzende und Generalsekretäre. Nicht nur einzelne, sondern alle Landesverbände müssen sich dem stellen. Ohne intakte Landesverbände wird es nie gelingen, eine SPD im Bund erfolgreich zu reformieren. Die Landesverbände sind personell oft leer. Gute, engagierte, ausgebildete Leute werden verdrängt. Immer die gleichen Kreise und Personen bleiben vorne. Wir alle kennen die Namen. Es gibt kaum Möglichkeiten, um themenbezogen Expertise und Engagement einzubringen. Frische Leute versauern in Ortsvereinen (wenn es einen aktiven gibt) oder auf blutleeren Feel-Good-Events ohne Ergebnis. Wenns gut läuft, versauern sie halt auf mittelmächtigen Positionen. Die Vereinbarkeit von Engagement und Familie/Beruf ist oft nicht gegeben - Sitzungsbeginn 18 Uhr, online nö. Mandatsträger sind in zig Doppelfunktionen anzutreffen und füllen die wenigen ernsthaften Gestaltungsräume aus. Paradox: Das betrifft vor allem die besonders erfolgreichen Gliederungen und die besonders erfolglosen. Den Mechanismus, wie schlechte Ergebnisse sogar zum Vorteil herrschender Akteure beitragen können, konnte man nach der BaWü erleben. Ich habe einen Großteil meines bisherigen Berufslebens in der SPD oder für SPD-Abgeordnete gearbeitet. Ich war im WBH, beim Berliner Landesverband, im Bundestag, im Landtag. Auch führungsnah. Ich bilde mir ein: Ich kenne diese Partei. Besonders in den letzten 12–15 Monaten führe ich mit Mitgliedern eigentlich nur noch Gespräche mit Sätzen wie: Ich möchte austreten, ich stehe da nicht hinter, was machen wir da für einen Blödsinn. Rente, Haushalt, Steuern, Verkehr, Verschwendung, Bürokratie. Niemand kauft noch die Botschaften, nicht mal die eigenen Leute. Nicht mal ich selbst will das eigentlich alles noch wählen. Die Berliner SPD schon gar nicht. Und da müssen wir wieder rauskommen. Das muss jetzt organisiert werden, und das meine ich mit Klärungsmomenten. Eine Programmatik schaffen, Personal aufstellen, beides verbinden. Auch die Flügel verbinden, die man immer brauchen wird. Aber jetzt etwas schaffen, das man gut oder schlecht finden kann - wo man dabei sein will oder eben nicht. Aber nicht mehr dieses kranke Pferd sein, das den Berg hochgezogen werden muss.

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Dex
Dex@Dex_1968·
@AlexFrankfurt6 @MiRo_SPD @KnonTolo Wieso gelingt es Ihnen nicht, sich in der Partei durchzusetzen? Wieso sind Sie noch in der Partei, wenn die offensichtlich seit Jahrzehnten eine andere Politik machen, als Sie wollen?
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Alexander Lorenz 🇩🇪 🇮🇱
@MiRo_SPD @KnonTolo Wir haben ganz viele davon in einer super Gruppe hier Michael. Wir würden dich gerne auch dort mal sehen. Würde die SPD diese Mitglieder mal hochbringen, würden wir ganz sicher andere Ergebnisse haben. Und das im Positiven.
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Dex
Dex@Dex_1968·
@Cook36080823 @MiRo_SPD Ie Ironie ist ja: da, auf dem Aufsichtsrats- oder sonstigen Sesselposten geht es ihnen finanziell genau so gut. Nur ohne Stress.
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Vince Cook
Vince Cook@Cook36080823·
@MiRo_SPD Vielleicht solltet ihr auch mal aufhören die Wahlverlierer immer zu entschuldigen und ihnen irgendwo einen anderen Posten zu zuschustern.
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Dex@Dex_1968·
@MiRo_SPD Wer denn? Die jungen Sozis, die ich kenne, glauben alle an den Klimahoax und das kommunistische Endparadies. Kann das vielleicht deswegen sein, weil die SPD die Bildungspolitik seit Jahrzehnten praktisch für sich gepachtet hat?
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Lisa 🇩🇪🇺🇦🇪🇺🌍🕊
Ich starre auf die Zahlen: 20 % für die AfD in Rheinland-Pfalz und merke, wie sich etwas in mir zusammenzieht. Nicht Wut zuerst. Eher so eine traurige, müde Fassungslosigkeit. Ich schaue mir an, was in den USA passiert ist, seit Menschen wie Trump die Macht hatten. Die Lügen, die offenen Drohungen gegen Gerichte, die entmenschlichende Sprache gegen Migranten, gegen Andersdenkende, gegen ganze Länder. Und dann die Bilder von zerbombten Orten, von Toten, die niemand mehr zählt. Und ich frage mich jedes Mal: Wie konnte das so schnell normal werden? Und dann schaue ich hierher und sehe, dass sehr viele Menschen genau das Gleiche wählen. Die AfD, die in vielem so redet wie Trump damals. Die gleichen Feindbilder, die gleichen Versprechungen von „endlich wieder Ordnung“, die gleichen Ausgrenzungen. Ich verstehe es nicht. Wirklich nicht. Ich würde so gern glauben, dass die meisten einfach nur wütend sind, enttäuscht, abgehängt und nicht sehen, wohin das führen kann. Aber gleichzeitig habe ich Angst, dass es genau das ist, was wir uns alle erzählen, bevor es wirklich schlimm wird: "Die meinen das doch nicht so." ‚"Das ist nur Wahlkampf." "Bei uns wird das anders." Und doch… wenn ich mir vorstelle, dass das, was jetzt in manchen Köpfen nur ein Kreuz auf dem Stimmzettel ist, später einmal zu Vertreibungen führt, zu Lagern, zu Gewalt, zu Toten...dann fühlt es sich an, als würde ich mitschweigen. Ich weiß nicht, wie man das ändert. Ich weiß nur, dass es mich nicht loslässt. Und dass ich heute trauriger bin als wütend.
Lisa 🇩🇪🇺🇦🇪🇺🌍🕊 tweet media
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Dex
Dex@Dex_1968·
@Lisa_Viaalpina Wo waren Sie während des Jahrhundertverbrechens C? Als 20 Millionen Menschen entmensclicht, entrechtet wurden, weil sie den Kollektivismus als verfassungsfeindlich erkannten und sich dagegen auflehnten?
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