Psarantonis
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@Kurkamp Frühschicht bei uns in der Fabrik von 5 - 13 Uhr. Das heißt 3 Uhr aufstehen 🫠
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Das Einzige was die SZ damit auf den Punkt bringt, ist die Ignoranz der Berliner-Journo-Blase, die genauso wie viele Politiker demokratischer Parteien den Bezug zur Lebensrealität der Mehrheit der Bürger verloren hat.
Ja, es stehen in diesem Land jeden Morgen Millionen Menschen
Michael Bröcker 💎@MichaelBroecker
Man kann für höheren Mindestlohn oder eine faire Rentenreform kämpfen. Aber als zentrale Kampagne den 8-Std-Tag? Ich verstehe die Strategie des @dgb_news im 21. Jh nicht. Die @SZ bringt es auf den Punkt:
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@doppeltfrei Warum ziehst du nicht nach Süd Berlin....da wo die Sonne immer böse lacht
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@minj3ns So krasse Geschichten schreibt nicht einmal das Leben geschweige denn eine KI... Respekt
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@saegesbene Also wenn mir jemand extra DeCecco holt muss ich ihm schon was bedeuten 😍
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@doppeltfrei Jetzt winde dich nicht wie ein Wurm. Team Herbst oder Team Sommer
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@SchlupfSchelle Ab wann kann man eigentlich beurteilen das es ist die große Liebe ist/war? Wenn man auf dem Sterbebett liegt und entgültig resümieren kann? Oder ist man mutig und legt sich schon bei seiner 3. Eheschließung fest?
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@SchlupfSchelle Ist er nicht zu groß? Ein Geheimagent muss klein sein damit er sich gut verstecken kann.
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@LeFloO3 Kirche, Fussball, Swingerclub... irgendwie der gleiche Vibe
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@SchlupfSchelle Ich glaube das die Werbung bei Insta gekoppelt ist mit den Suchbegriffen die man auf Pornoseiten eingibt
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@doppeltfrei Ja boomer Schule war so komplex und anspruchsvoll das sie heute jede Scheiße glauben die auf Facebook steht oder YouTube läuft. Aber Hauptsache Mathe sitzt.
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„Damit zur Kernfrage, die der offene Brief Lüders' nicht ausspricht, aber implizit aufwirft: Ab welchem Punkt wird die Bekämpfung des Antisemitismus selbst zum Mittel der eigenen Profilierung – und kippt damit in ihr Gegenteil?
Büttner hat sein Amt von Beginn an „weit ausgelegt“, wie Lüders höflich formuliert. Er äußerte sich meinungsstark zu Waffenlieferungen, zu UNRWA, zu den Golanhöhen, zur Anerkennung Palästinas. Er übernahm aktivistische Positionen, die mit der gesetzlich definierten Aufgabe – Ansprechpartner für jüdische Mitbürger, für Belange jüdischer Gruppen, für Vorfälle im Land Brandenburg – kaum mehr in Einklang zu bringen sind.
Und nun das eigentliche Problem: Wenn ein angeblich antisemitischer Brandanschlag, der monatelang als Beleg für die Bedrohungslage jüdischen Lebens und seiner Verteidiger durch die Republik geistert, sich am Ende als Tat zweier Geschäftspartner des Beauftragten herausstellt, deren Motiv möglicherweise mit Karriereförderung zu tun hat – dann ist der Schaden enorm. Nicht nur für Büttner. Sondern für jeden tatsächlichen Betroffenen antisemitischer Gewalt in diesem Land.
Wer Antisemitismus instrumentalisiert, um persönliche Aufmerksamkeit, Bundesposten oder mediale Sichtbarkeit zu generieren, verdünnt die Substanz des Begriffs. Er macht jüdische Sicherheit zur Kulisse seiner Inszenierung. Er liefert all jenen Argumente, die ohnehin behaupten, antisemitische Vorfälle seien aufgebauscht oder gar inszeniert. Und er beschädigt die Glaubwürdigkeit eines Amtes, das aus historischer Verantwortung geschaffen wurde.
Bleibt die unbequemste Frage: Wer hat diesen Mann eigentlich auf diesen Posten gehoben? Die Berufung erfolgte 2024 mit den Stimmen einer Mehrheit im Brandenburger Landtag. Die Linke trug ihn als Fraktion, die SPD-geführte Koalition ließ ihn passieren, gewählt wurde er wohl von allen Vertretern der damaligen „Jamaika-Koalition“. Die Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke ist seine oberste Dienstherrin – sie führt nun, wie es heißt, „ein Gespräch“ mit ihm.
Das wird nicht reichen. Eine offene Debatte ist überfällig: Wann müssen Parteien dafür abgestraft werden, dass sie Posten nach innerparteilichen Seilschaften besetzen statt nach Eignung? Wann muss man die Frage stellen, ob bestimmte Bundesländer – und Brandenburg gehört, wie die Vergangenheit zeigt, dazu – strukturelle Bedingungen aufweisen, die solche Karrieren erst möglich machen? Parteien, die solchen Personen eine Bühne bieten, agieren nicht nur fahrlässig. Sie agieren, in der Konsequenz, antidemokratisch – denn sie liefern den Gegnern der liberalen Demokratie Munition, die sich sonst niemand leisten könnte.
Andreas Büttner sieht „keinen Anlass für Rücktritt“, wie er dem Tagesspiegel sagte. Die Brandenburger Bürgerinnen und Bürger, denen Lüders in seinem offenen Brief eine Stimme geben will, dürften das womöglich anders sehen. Sie haben Anspruch darauf, dass Beauftragte des Landes ihr Amt nicht als Plattform der eigenen Karriere, sondern in diesem Fall als Dienst an einer historischen Verpflichtung versteht.
Und Ostdeutschland insgesamt hat – 35 Jahre nach der Einheit – Anspruch darauf, nicht länger als Spielwiese westdeutscher Restlaufbahnen behandelt zu werden. Die Affäre Büttner ist mehr als die Geschichte eines Politikers, der sich verheddert hat. Sie ist ein Symptom. Und sie verlangt eine Antwort, die über Potsdam hinausreicht.“
berliner-zeitung.de/article/branda…
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