Götz Six

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Außenpolitik | Nichts ist wahr, aber alles ist möglich | Free Palestine | #BSW

Frankfurt am Main, Deutschland Katılım Temmuz 2023
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Zehn Jahre Maidan Massaker - Zehn Jahre Ukraine Konflikt Heute ist der zehnte Jahrestag des Maidan Massakers. Dieses Ereignis hat die Krim Annexion ausgelöst und zum Sturz von Janukovich geführt, was wiederum den Bürgerkrieg im Donbass auslöste. Das Maidan Massaker ist somit das zentrale Ereignis, mit dem 2014 der gesamte #Ukraine Konflikt begann. Berge von Beweisen zeigen sehr klar, dass dieses Massaker von rechtsextremen Elementen des Maidan begangen wurde, die zuerst auf die Berkut und dann auf Demonstranten schossen. Trotzdem ranken sich bis heute Mythen um das #MaidanMassaker, was daran liegt, dass dieses Ereignis in der westlichen und ukrainischen #Propaganda entweder verschwiegen oder den Berkut und die Schuhe geschoben wird. Diese Propaganda wirkt, leider. Sie wirkt vor allem bei denjenigen, die es eigentlich besser wissen müssten, nämlich bei Politikern, Journalisten und Experten, also bei Leuten, die in der Lage sein sollten Propaganda als solche zu erkennen. Bizarrerweise sind diese Leute allerdings mehrheitlich nicht dazu in der Lage und so greifen sie in unschöner Regelmäßigkeit mit ihren Darstellungen der Ereignisse von 2014 ins Fake-News-Klo. Allerhöchste Zeit also, am zehnten Jahrestag dieser Ereignisse, den Mythen entgegen zu treten.
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Sevim Dağdelen
Sevim Dağdelen@SevimDagdelen·
Lange vor einem Krieg wird die Wahrheit bewusstlos geschlagen, um den Krieg vorzubereiten: Die New York Times berichtet, dass Israel über den Mossad die gewalttätigen Unruhen im Iran am 8./9. Januar (rund 3000 Tote) mit angestoßen hat, die im Westen als „prodemokratische Proteste“ dargestellt wurden. Ziel war es, den Eindruck eines unmittelbar bevorstehenden Regime-Sturzes zu erzeugen und so Donald Trump zu einem Militärschlag gegen den Iran zu bewegen. Der Mossad habe dies bewusst als Vorboten eines Umsturzes inszeniert, während westliche Medien (u. a. New York Times und Guardian) die Darstellung stützten, Opferzahlen übertrieben und verschwiegen, dass viele Tote von israelisch unterstützten Randalierern stammten. Laut Bericht handelte es sich um eine gezielte psychologische Operation mit Tausenden Toten, deren Hintergründe erst jetzt teilweise bekannt werden. #Iran #Israel #USA #NoToWar #NeinZumKrieg nytimes.com/2026/03/22/us/…
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
@RamsyKilani Achso, ich dachte, dass du vielleicht eine neue Partei suchst. BSW ist allerdings nicht marxistisch oder sozialistisch.
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Ramsy Kilani
Ramsy Kilani@RamsyKilani·
In Nicholas Potters „Die neue autoritäre Linke" werde ich insgesamt elf mal erwähnt (inkl. Fußnoten 17 mal). Hab mir den selbstreferentiellen Circle Jerk für seine Bubble mal angeschaut: Juuuckt? (1/4)
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
@RamsyKilani Es gibt bei BSW auch keine Ramelows und keine Antideutschen 😉
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
@RamsyKilani Hast du eigentlich schon eine neue politische Heimat? Wir sind auch, ähm, "linksautoritär" und möchten gerne zu einer akuten Bedrohung für Staatsräson und Waffenexporte nach Israel werden.
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Mal abgesehen davon, dass man schon glühender Fan der Epstein-Allianz sein muss um die täglich neuen R0xx0r-Strategien für bare Münze zu nehmen, stellt sich mir folgende Frage: Der persische Golf ist eine Sackgasse und Kharg Island ist ganz hinten drin in der Sackgasse. Derzeit halten die amerikanischen Schiffe 700-800 Km Abstand von der iranischen Küste wegen iranischen Anti-Schiffsraketen und chinesischen ISR. Um überhaupt zu sitting Ducks werden zu können, müssten die Enten erstmal hunderte von Kilometern entlang der iranischen Küste durch die Kill-Zone schwimmen. Wenn man da keine Tanker durch eskortieren kann, wie soll eine ARG da durch kommen?
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@BrennpunktUA 🇩🇪🇺🇦
Tip für die nächsten Tage: Wir sind wieder da angekommen wo wir vor dem Krieg waren: Politische Nebelkerzen werden von beiden Seiten geworfen. Fakt ist, 2 🇺🇸 ARG (amphibious ready group) sind auf dem Weg zum Iran 🇮🇷. Die erste ist am Freitag (Börsenschluss) einsatzbereit. Vorher ist jede Aussage BS! Ich bin vor dem 28.02. Wochenlang mit meinen Aussagen sehr gut gefahren sich auf die militärischen buildup Fakten zu fokussieren, habe zwar immer wieder über jedwedes politische Gerede der USA 🇺🇸 und Iran 🇮🇷 informiert, aber gleichzeitig darauf hingewiesen, dass die militärische Sprache eine andere ist. Jeder der den Military Buildup intensiv beobachtet hat war klar, dass es zum Krieg gegen das Mullah Regime kommen wird, und ich wurde nicht müde das zu betonen. Für die nächsten 5 Tage sind wir wieder in der gleichen Position wie vor dem Krieg. Die nächsten Tage werden wir die widersprüchlichsten Aussagen aus beiden Lagern über sämtliche Medien hören. Nicht nur Widersprüche von den Gegnern sondern Widersprüche innerhalb der Lager. Das ist komplett IRRELEVANT — wir befinden uns in einer strategischen Pause, jedoch nicht in einer taktischen oder operativen! Relevant ist die Verlegung von Tausenden von US Marines, was nichts anderes bedeutet als „Boots on the Ground“ zumindest auf einer der Inseln in der Straße von Hormus oder der Insel Kharg. Punkt! — Thanks for your attention to this matter.
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Drop Site
Drop Site@DropSiteNews·
🇮🇶 Iraqi resistance groups agree to a 24-hour ceasefire after a request from the United States and NATO to allow for their withdrawal from Victoria Base in Baghdad, Al Mayadeen reports. ➤ The spokesperson for Saraya Awliya al-Dam resistance faction Abu Mahdi al-Jaafari said Washington and NATO asked Baghdad to secure a pause so forces could withdraw. ➤ Most resistance factions agreed, on the condition that Popular Mobilization Forces (PMF) positions between Samarra and Karbala are not targeted. ➢ “But if you return [to sin], we will return [to punishment]. And We have made Hell a prison for the disbelievers," the spokesman said. ➤ According to al-Jaafari, US troops are now confined to the Kurdistan region, having been pushed out from all other locations by resistance factions. ➤ NATO has now withdrawn all personnel from its mission in Iraq as of Friday, March 20, with several hundred troops from NATO Mission Iraq departing after recent Iranian attacks on Western military bases; spokesperson Allison Hart said the alliance would “adjust its presence” for security reasons, while a source cited by Al Mayadeen said the Italian contingent had fled to Jordan.
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Laith Arafeh 🇵🇸
Laith Arafeh 🇵🇸@ArafehLaith·
‼️DRINGEND: Seit zwei aufeinanderfolgenden Tagen greifen Hunderte bewaffnete Siedlerterroristen ohne Unterbrechung und ohne jegliches Eingreifen der israelischen Besatzungskräfte mehr als zweiundzwanzig wehrlose palästinensische Dörfer im besetzten Westjordanland an. Palästinensische Häuser werden mit Molotowcocktails attackiert, während sich die Bewohner darin befinden. Autos und landwirtschaftliche Flächen werden in Brand gesetzt. Zehntausende Palästinenser leben unter Terror. Seit Stunden versammeln sich Siedler an den Eingängen dieser Dörfer. Die israelischen Besatzungskräfte hätten diese vorsätzlich geplanten und koordinierten Angriffe stoppen können, wenn sie nicht an deren Ermöglichung beteiligt wären. Dies ist ein staatlich unterstütztes Pogrom, das darauf abzielt, das palästinensische Volk aus seinen Häusern zu vertreiben. Dies ist ethnische Säuberung.
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Laith Arafeh 🇵🇸
Laith Arafeh 🇵🇸@ArafehLaith·
Unter dem Deckmantel des Krieges wurden sechzehn wehrlose Dörfer im besetzten Westjordanland gleichzeitig von Hunderten Siedlern angegriffen. Dabei kamen koordinierte Taktiken zum Einsatz: Häuser, Autos und landwirtschaftliche Flächen wurden niedergebrannt, und auf Bewohner wurde geschossen. Die Angriffe dauerten mindestens acht Stunden, während israelische Besatzungskräfte vor Ort waren. Es handelte sich um ein synchronisiertes Pogrom, getragen und unterstützt durch staatliche Strukturen und Ausdruck staatlicher Politik. Dieser Horror nimmt aus einem klaren Grund zu: Straflosigkeit und internationale Untätigkeit.
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Götz Six@GoetzSix

Außenpolitik zu verfolgen ist so ein bisschen wie Fußball, d.h. niemand ist neutral, wir fiebern alle für unsere Mannschaft. Beim Thema Außenpolitik haben alle, die sich dafür interessieren, ein Weltbild, das unsere Sicht prägt und den Umgang mit Informationen massiv beeinflusst. Wenn wir Informationen erhalten, die nichts mit unserem Weltbild zu tun haben, können wir diese recht objektiv verarbeiten. Wenn wir allerdings Informationen erhalten, die unser Weltbild tangieren, lösen diese Informationen Emotionen aus und zwar positive Emotionen, wenn sie das Weltbild bestätigen und negative Emotionen, wenn sie mit dem Weltbild im Konflikt stehen. Viele Menschen können diesen emotionalen Korridor nicht verlassen, sie können Informationen nur gemäß ihres Weltbildes verarbeiten. Das ist zwar sehr angenehm, hat aber den Nachteil, dass vieles, was man glaubt, falsch ist, denn die Realität richtet sich weder nach Emotionen, noch nach individuellen Bedürfnissen. Eine sachliche Herangehensweise erfordert zwangsläufig Emotionskontrolle. Warum schreibe ich das? Weil Ihre Antwort eindeutig emotional ist. Ich habe Ihnen in dieser und der letzten Diskussion massiv viel Geschichte, Kontext und Quellen geliefert. Da Sie das nicht widerlegen können, machen Sie jede Menge neue Baustellen auf und wollen das, was ich geschrieben habe, mit wenig mehr als Ad Hominem und Rhetorik wegwischen. „Gish Gallop“ sei das alles, ich sei „beseelt“ von der Vorstellung, dass ethnische Säuberungen, Besatzung, Landraub, Mord, schwere Kriegsverbrechen, Folter und Apartheid Unrecht seien. So so. Die Behauptung, dass ich die Geschichte dieses Konfliktes eher unterdurchschnittlich gut kennen würde, ist komplett lachhaft. Solche Phrasen entkräften natürlich exakt nichts von dem was ich geschrieben habe. In Ihrem langen Text kann ich nur einen wirklich legitimen Punkt erkennen, nämlich den Hinweis, dass es das Existenzrecht von Staaten doch gibt. Hier lag ich falsch. Sehen Sie, es macht zwar keinen Spaß sowas zuzugeben, aber ein Weltuntergang ist es auch nicht, zumindest wenn man sein Emotionen unter Kontrolle hat. Ansonsten möchte nicht auf alle Punkt von Ihnen eingehen, weil es neue Baustellen oder Ablenkung sind, deshalb nur ein paar. Illan Pappe hat den Ablauf der Nakba recht genau rekonstruiert und dabei vor allem Quellen aus israelischen Militärarchiven verwendet. Es waren systematische ethnische Säuberungen. Niemand hat das je widerlegt. Dass die Palästinenser freiwillig geflohen seien, ist größtenteils ein Märchen. Ich habe Grok gefragt, hier zwei Screenshots aus seiner Antwort, die ganz Antwort war zu lang um sie komplett zu screenshotten.

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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
Tiefenentspannt. Zum fit werden.
U.M. OSINT@ungemeve

Auch wenn Sie zugänglich zu sein scheinen, muss eine Diskussion mit Ihnen (zumal auf X) fruchtlos bleiben. Ich unterstelle Ihnen einen Conformation Bias. Sie haben irgendwann die Meinung verfestigt, dass den „Palästinensern“ Unrecht getan wurde. Dann haben Sie Thesen und Zitate gesucht, die diese Meinung bestätigen. Deshalb hauen Sie ein solches Gish Gallop raus. Weil Sie versuchen, anstatt zu argumentieren, mich mit diesen Anekdoten, die Sie als Evidenzen ansehen, zu überschütten. Basierend auf wenigen Zitaten und Autoren. Beispielsweise nennen sie Aussagen von Hardcore Zionisten oder von dem Pragmatiker Ben Gurion, Jahrzehnte vor dem Teilungsplan. Chaim Weizmann, Brit Shalom? ▶️ Sie bezeichnen Israel als Kolonie. Das mag man beim Westjordanland diskutieren, bei Israel ist der Begriff nach allen Definitionen schlicht und ergreifend falsch. (Kolonie von welchem Staat? Kolonisierung ist nicht Kolonialismus) ▶️ Sie ignorieren vollständig, dass die „Palästinenser“ keinerlei Anspruch auf das Land hatten. Es hat nie einen Staat Palästina gegeben. Sie haben zwar Privatbesitz dort gehabt, aber das Land als Völkerrechtssubjekt oder staatliche Entität hat ihnen nie gehört. Sie haben immer in einem fremden Haus gelebt. ▶️ Und was Sie vollkommen ausblenden, vermutlich ignorieren, ist der Anspruch der Muslime, dass es keinen jüdischen (oder christlichen) Staat in ihrer Sphäre, in ihrem „Kalifat“ geben darf. ▶️ Das vermischen Sie mit effektiven Fehlern. Beispielsweise, dass es im Völkerrecht kein Existenzrecht eines Staates gäbe. Überraschung: das ganze Völkerrecht ist dazu da, die Existenz von Staaten zu sichern. Das Völkerrecht ist ein Recht für Staaten, nicht für Menschen. Unabhängig davon habe ich mir Angewöhnt, bei Menschen wie Ihnen immer erst einmal zu Fragen, ob sie das Existenzrecht Israels anerkennen. Das hat absolut nichts mit Hasbara zu tun – auch so ein Modewort dieser Tage. ▶️ Das kulminiert dann darin, dass Sie implizit rechtfertigen, dass die Araber die Juden angegriffen haben. Das sei ja natürlich. Das folgt dem gleichen Schema wie das aktuell moderne Argument, angebliche Unterdrückung müsse ja geradezu zwangsläufig in Terrorismus enden. Die Juden sind seit Jahrhunderten in den arabischen Staaten unterdrückt worden. Es ist schwer und müßig solche Vergleiche zu ziehen, aber meiner Meinung nach weit schlimmer, als in Europa. ▶️ Auch habe ich nie bestritten, dass „Tausende ermordet und Hunderttausende ethnisch gesäubert.“ Das tue ich hiermit. Die Menschen wurden nicht „ermordet“, sondern höchstens „getötet“. Das ist im Deutschen nämlich ein großer Unterschied. Und wie viele tatsächlich vertrieben wurden – nicht „ethnisch gesäubert“ – kann man gar nicht mehr feststellen. Denn viele sind freiwillig gegangen, weil sie nicht in einem jüdischen Staat leben wollten. Manche sind einfach vor dem Krieg geflohen. Manche sind gegangen, weil arabische Anführer ihnen gesagt hatten, sie könnten in wenigen Wochen zurückkehren, dann habe man Israel zerschlagen. Rechnet man das herunter, gibt es höchstens Nachweise für wenige Dörfer, die tatsächlich „gesäubert“ wurden. (Wie viele Juden leben umgekehrt heute im Westjordanland? Gazastreifen? Damaskus? Bagdad?) ▶️ Ihre Behauptung, in Oslo und Camp David sei keine Zwei-Staaten-Lösung angeboten worden, ist schlicht falsch. In Oslo wurde nur ein Interimsabkommen erreicht, das ist halbwegs richtig. In Camp David 2000 wurden über 90% des Landes und Teile Jerusalems als palästinensische Hauptstadt angeboten. Bei den Taba-Verhandlungen 2001 etwa 97%. Olmert bot 2008 ca. 95% des Landes an, aber mit Landtausch, so dass es nicht zerschnitten ist. ▶️ Sie ignorieren ebenso vollkommen, was auf palästinensischer Seite passiert. In dem Moment, in dem jemand nach vorne geht und irgendetwas annimmt, muss der Staat Israel dadurch zumindest indirekt akzeptiert werden. Und das bedeutet ein Ende des Rückkehrrechtes. Wozu es niemals, wirklich niemals kommen wird. Weil das das Ende Israels bedeuten würde. Derjenige, der so etwas anstrebt, würde aber sehr schnell am nächsten Baukran enden. Das führt zu der häufigen - und meines Erachtens nach richtigen - Verkürzung, dass die Palästinenser gar keinen Staat wollen. ▶️ Zudem sind das Westjordanland und der Gazastreifen eigentlich seit 20 Jahren keine geschlossene Einheit mehr. Die islamistische Hamas haben einen Bürgerkrieg gegen die sozialistische PLO bzw. Fatah geführt. Bis mindestens 2025 gab es häufiger Gefechte im Norden des Westjordanlandes zwischen Palästinensern. Alle Umfragen zeigen, würde heute auf der Westbank gewählt werden, würde die Hamas auch da gewinnen. Und die Hamas wird niemals Israel akzeptieren, sie hat die Vernichtung Israels in ihrer DNA. ▶️ Und nur, weil die Zuwanderung zur Sprache kam, hänge ich Ihnen eine Grafik an, auf der man sieht, dass der Bevölkerungsanstieg von Juden und Arabern nach dem Ersten Weltkrieg recht gleich war. Sie sollten weniger Khalidi lesen, das ist nämlich nicht nur ein Professor, sondern ein ehemaliger Sprecher der PLO. ▶️ Und vielleicht trauen Sie sich sogar einmal, sich mit dem damaligen Anführer zu befassen, dem Großmufti Mohammed Amin al-Husseini, der Mitglied der SS wurde, auf dem Balkan SS-Divisionen zur Judenjagd geschaffen hat und der Ziehvater von Arafat war. Ich verlinke es Ihnen gerne zum Einstieg. Ich möchte Ihnen nicht zu nahetreten. Aber auf mich persönlich wirken Sie, wie ich mir den typischen BSW-Wähler vorstelle. Historisch nicht eher durchschnittlich gebildet, beseelt von dem, was man für das Gute hält, ein zwei Bücher gelesen die das eigene Weltbild bestärken, und dann kommen sie mit einem solchen Scheiß. Bundeszentrale für politische Bildung, Google, Wikipedia, ChatGPT… alle definieren Zionismus so wie ich, Millionen andere und sicher die meisten Juden und Israelis. Die Wenigsten so wie Sie und Die Linke (und vermutlich das BSW). Und selbst wenn es nicht so wäre: Wir beide halten eine Zwei-Staaten-Lösung für die sinnvollste. Ich kritisiere den Siedlungsbau und Netanjahu ständig. Warum ist es nicht ausreichend, die Politik zu kritisieren, oder das Streben von einigen, wenigen fundamental-religiösen Durchgeknallten nach einem Groß-Israel? Warum kann man das nicht vertreten, ohne den Begriff zu verwenden oder zu verwässern? So wird eine weitere Debatte eröffnet, genau wie um den Begriff „Genozid“. Da hat es ja inzwischen Ausmaße bis zu Wikipedia und Amnesty International angenommen, nun läuft der Kampf um die Deutungshoheit auch beim „Zionismus“. Ohne Zionisten zu fragen, freilich. Und dafür wird die Linke abgestraft werden. Ganz sicher. Meiner Wahrnehmung nach haben die Leute mehr und mehr die Schnauze voll davon, was einige als „links“ definieren. Weil die nie wissen und merken, wann genug ist. Der SS-Gruppenführer, der Palästina erfand: steady.page/de/u-m/posts/c…

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Götz Six
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Außenpolitik zu verfolgen ist so ein bisschen wie Fußball, d.h. niemand ist neutral, wir fiebern alle für unsere Mannschaft. Beim Thema Außenpolitik haben alle, die sich dafür interessieren, ein Weltbild, das unsere Sicht prägt und den Umgang mit Informationen massiv beeinflusst. Wenn wir Informationen erhalten, die nichts mit unserem Weltbild zu tun haben, können wir diese recht objektiv verarbeiten. Wenn wir allerdings Informationen erhalten, die unser Weltbild tangieren, lösen diese Informationen Emotionen aus und zwar positive Emotionen, wenn sie das Weltbild bestätigen und negative Emotionen, wenn sie mit dem Weltbild im Konflikt stehen. Viele Menschen können diesen emotionalen Korridor nicht verlassen, sie können Informationen nur gemäß ihres Weltbildes verarbeiten. Das ist zwar sehr angenehm, hat aber den Nachteil, dass vieles, was man glaubt, falsch ist, denn die Realität richtet sich weder nach Emotionen, noch nach individuellen Bedürfnissen. Eine sachliche Herangehensweise erfordert zwangsläufig Emotionskontrolle. Warum schreibe ich das? Weil Ihre Antwort eindeutig emotional ist. Ich habe Ihnen in dieser und der letzten Diskussion massiv viel Geschichte, Kontext und Quellen geliefert. Da Sie das nicht widerlegen können, machen Sie jede Menge neue Baustellen auf und wollen das, was ich geschrieben habe, mit wenig mehr als Ad Hominem und Rhetorik wegwischen. „Gish Gallop“ sei das alles, ich sei „beseelt“ von der Vorstellung, dass ethnische Säuberungen, Besatzung, Landraub, Mord, schwere Kriegsverbrechen, Folter und Apartheid Unrecht seien. So so. Die Behauptung, dass ich die Geschichte dieses Konfliktes eher unterdurchschnittlich gut kennen würde, ist komplett lachhaft. Solche Phrasen entkräften natürlich exakt nichts von dem was ich geschrieben habe. In Ihrem langen Text kann ich nur einen wirklich legitimen Punkt erkennen, nämlich den Hinweis, dass es das Existenzrecht von Staaten doch gibt. Hier lag ich falsch. Sehen Sie, es macht zwar keinen Spaß sowas zuzugeben, aber ein Weltuntergang ist es auch nicht, zumindest wenn man sein Emotionen unter Kontrolle hat. Ansonsten möchte nicht auf alle Punkt von Ihnen eingehen, weil es neue Baustellen oder Ablenkung sind, deshalb nur ein paar. Illan Pappe hat den Ablauf der Nakba recht genau rekonstruiert und dabei vor allem Quellen aus israelischen Militärarchiven verwendet. Es waren systematische ethnische Säuberungen. Niemand hat das je widerlegt. Dass die Palästinenser freiwillig geflohen seien, ist größtenteils ein Märchen. Ich habe Grok gefragt, hier zwei Screenshots aus seiner Antwort, die ganz Antwort war zu lang um sie komplett zu screenshotten.
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@ungemeve Hier der Wikipedia Artikel zu Camp David. Da steht Kreuz und Quer drin, dass Israel keinen souveränen Staat angeboten und die Verhandlungen primär daran scheiterten, dass Israel Ost-Jerusalem nicht rausrücken wollte. en.wikipedia.org/wiki/2000_Camp…
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Des Weiteren haben Sie ein Bild verlinkt, in dem das Bevölkerungswachstum in Palästina zu sehen ist. Wachstum ist aber nicht Migration. Hier die Highlights aus der Antwort von Grok. Die Aussagen von Khalidi sind also richtig. Das bedeutet, dass die Palästinenser schlicht die einheimische Bevölkerung Palästinas sind und natürlich jedes Recht auf das Land hatten. Selbst von den frühen Zionisten wurden sie als Einheimische betrachtet.
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
⏸️ Die Linke: Wie Judenhass salonfähig gemacht wird Man möge mir verzeihen. Ich bin angefasst. Es hat mich aus dem Bett getrieben. ▶️ Die Linke Niedersachsen hat einen zutiefst antisemitischen Antrag angenommen. Dieser Antisemitismus wurde zunächst durch die üblichen Nebelwerfer, die man aus dem linksradikalen Umfeld kennt, verschleiert. Und im angenommenen Beitrag weiter maskiert. Um es verständlich zu machen, muss ich es aufdröseln. ▶️ Am Wochenende fand ein Parteitag der Die Linke Niedersachsen in Hannover statt. Der Geschäftsführende Landesvorstand Erik Uden der „Linksjugend ['solid]“ hat einen Antrag eingebracht, der inzwischen etwas auf Social Media herumgeht. Denn er wurde geleaked. Man war sich wohl bewusst über die Sprengkraft dessen, was Uden da formuliert hatte, und hat den Antrag nachgebessert. Eher „verwässert“. Dieser nachgebesserte Antrag wurde mit 104 von 157 Stimmen angenommen. Nachdem das für einige Aufregung gesorgt hat, war Die Linke Niedersachsen gestern bemüht, möglichst schnell eine Richtigstellung zu veröffentlichen. Trotz der Neigung Inhalte auszuwerten, möchte ich den Text vernachlässigen. Denn das würde zu einer Verschiebung dessen führen, worum es eigentlich geht. Wer Textanalyse betreiben möchte, kann beide Texte leicht finden. Der eigentliche Skandal liegt im Antrag an sich und in der Umdeutung des Begriffs „Zionismus“, der seit Jahren von Linksradikalen versucht wird. Ebenso wie der Begriff „Genozid“, damit er auf Isarel anwendbar wird. 🔠 Antrag: „Wir als Die Linke Niedersachsen stellen uns gegen die Ideologie des Zionismus aufgrund dessen politischer Realität welche folgende ideologische Praxis hervorbringt“ ✅ Beschluss: „Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab.“ 🔠 Antrag: „Aufgrund dieser Ideale sprechen wir uns gegen den Zionismus aus und fordern den Landesvorstand auf die Arbeit zionistischer Zusammenschlüsse weder zu fördern, noch zu bewerben.“ ✅ Beschluss: entfallen 🔠 Antrag: „Des Weiteren bitten wir darauf zu achten, dass die Verbreitung zionistischer Ideologie untersagt wird, da sie unseren Grundsätzen als sozialistischer Partei so fundamental widersprechen.“ ✅ Beschluss: entfallen 🔠 Antrag: - ✅ Beschluss: „Klar ist, Besatzung, Entrechtung und Perspektivlosigkeit führen zu Terror.“ Was ist also der Skandal? 🔴 Zionismus ist der politische Standpunkt, einen jüdischen Staat in der historischen Region Palästina zu schaffen und zu sichern. Mehr nicht. Linksextreme und pro-palästinensische Propaganda versuchen diesen Begriff umzudeuten. Zu einem nationalistischen Streben, in dem ein rechtsradikales Israel versucht, Palästinenser zu vernichten und ein „Groß-Israel“ zu errichten. Erst Mitte des vergangenen Jahres hatte Die Linke einen ähnlichen Versuch vollendet. Die allgemeine und u.a. von der Bundesregierung als geltend festgelegte Definition von Antisemitismus kommt von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), in der bisher 34 Staaten zusammengeschlossen sind. Die Linke lehnt das ab und hat die sog. Jerusalemer Erklärung zum Maßstab gemacht. In der solche Schätze zu finden sind: ▶️ „Beispiele, die nicht per se antisemitisch sind: [12] Kritik oder Ablehnung des Zionismus als eine Form von Nationalismus...“ Auf gut Deutsch: Die Existenz des Staates Israels in Frage zu stellen ist nicht „per se“ antisemitisch. Das ist eine bewusste Ausweitung des Begriffs, um eine politische Feindmarkierung zu erleichtern. Und um zu ermöglichen, Israel das Existenzrecht abzusprechen, ohne dass dies als antisemitisch gewertet wird. Und das ist der Skandal. Die Umformulierungen und Verwässerungen - wie aus der „Ideologie des Zionismus“ (Antrag) einen „real existierenden Zionismus“ (Beschluss) zu machen - dient ausschließlich dazu, etwas wieder sagbar zu machen. Nebelkerzen. Fast überflüssig zu erwähnen, dass der angenommene (!) Antrag einen zweijährigen Genozid im Gazastreifen feststellt und „Hunger als Kriegswaffe“ durch Israel. Und das findet sich dann auch in der öffentlichen Kommunikation wieder. Sie können den eigenen Judenhass nicht verhehlen. Der Kreisverband Osterholz feierte den angenommenen Antrag gestern mit einem Posting mit dem Text: „Die Linke Niedersachsen ist der erste antizionistische Landesverband der Linkspartei!!!“ Korrekter wäre "der erste judenfeindliche Landesverband der Linkspartei". Nach Annahme des Beschlusses ist der Antisemitismusbeauftragte Brandenburgs Andreas Büttner von der Die Linke aus der Partei ausgetreten. „Es geht nicht mehr.“ Er postete dazu gestern auf X „Die Ablehnung des Zionismus ist im Grunde nichts anderes als die Ablehnung des Existenzrechts Israels.“ Erik Uden beantworte das mit „Ich habe den Antrag geschrieben. Kommt und holt mich.“ Aus welchem Weltbild Uden entstammt, lässt sich nur ein Posting weiter erahnen. Die Grünen gratulieren Merz zur Kanzlerwahl und Uden teilt das mit den Worten „Grünfaschismusthese ist keine These mehr“. Wie weit Linksaußen muss man sein, um die Grünen als Faschisten zu bezeichnen? Es fasst mich an, weil ich politisch Links bin. Und das auch vertrete. Aber ein Links der demokratischen Mitte. Ein konservatives Links. Ein Links der Arbeiter, ein Links der kleinen Schere zwischen Reich und Arm, ein Links der flachen Hierarchie, ein Links gegen Faschismus, ein Links gegen ungezügelte Marktwirtschaft. Ein Links, das auch mit einem CDUler ein Bier trinken geht. Ein Links, das in Fragen der inneren und äußeren Sicherheit keine Abstriche aus Ideologie mit rosa Brille macht. Und seit ich in das Projekt U.M. geraten bin, muss ich mich dagegen erwehren, nicht mit diesen Radikalen, Salon-Pazifisten, Schreibtisch-Kommunisten und Palituchträgern (aka. Windelköppe) in einen Topf geworfen zu werden. Diese kognitiv teilmöblierten Hodenkobolde kapieren überhaupt nicht, dass sie die beste Wahlwerbung für die AfD überhaupt sind. Um es deutlich zu sagen: Ich kritisiere ständig die derzeitige israelische Regierung und die Siedlungspolitik. Aber dafür muss ich Begriffe wie Genozid, Antisemitismus oder Zionismus nicht umdeuten. Ich bin zionistischer Goy, und wer das als Beleidigung auffasst, beweist damit seinen Antisemitismus. Es ist kein Wunder, dass Die Linke so einen Zulauf bei jungen Menschen hatten. Pseudopazifisten, denen es nur um den eigenen Arsch geht und die Wehrdienst doof finden. Und die politisch und historisch ungebildet sind. Musste raus. Ich geh mich jetzt wieder um Krieg kümmern.
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Dass das viele Generationen her ist, liegt zwangsläufig daran, dass der Konflikt schon alt ist. Ich denke es ist unumgänglich für das Verständnis des Konfliktes, die Ursprünge zu kennen. Kenne die Geschichte eines Konflikt und du verstehst den ganzen Konflikt. Des Weiteren war Gaza nicht unbesetzt. Israel kontrolliert die Grenzen von Gaza und kann diese nach Belieben abriegeln, mit ägyptischer Hilfe. Vor allem aber hat Israel nie aufgehört Gaza mit Strom, Wasser und Lebensmitteln zu versorgen. Das machen die nicht aus Nettigkeiten, sondern weil es die Pflicht einer Besatzungsmacht ist, die besetzte Bevölkerung zu versorgen. Israel sieht sich also selbst als Besatzungsmacht. Nach außen kommuniziert Israel das allerdings ganz anders. Die behaupten keine Besatzungsmacht zu sein, keine Verbrechen zu begehen und nie ethnische Säuberungen begangen zu haben, ergo nichts zu tun, womit sie sich unbeliebt machen würden. Dass Israel aber so unbeliebt ist, angegriffen und bedroht wird, läge daran, dass alle um sie herum geifernde Judenhasser seien. Diese Botschaften sind Propaganda, in Wahrheit macht sich Israel seit jeher mit seinen Taten unbeliebt. Auch dass Israel 1948 grundlos von den Nachbarn angegriffen worden sei, ist Quatsch. Im Mai 1948 lief die Nakab schon seit Monaten, zu dem Zeitpunkt waren schon Tausende getötet und Hunderttausende vertrieben worden. In Wahrheit haben die Nachbarstaaten ziemlich lange gezögert, bis sie endlich eingegriffen haben.
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Hmm, ich habe aus meiner Erinnerung zitiert. Ich konnte eben entsprechende Aussagen in Khalidis Buch nicht mehr finden. Vielleicht habe ich mich geirrt oder Khalidi hat schlampig gearbeitet. Grok sagt dazu das hier. Wenn man "Besitz" durch "Nutzung" ersetzt, scheint die Aussage aber zu stimmen.
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
Bevor ich antworte, eine Verständnisfrage. 94% gehörten den Arabern? Wie ist das möglich? In Deutschland sind höchstens 60% des Landes in Privatbesitz. Der Rest öffentliche Hand und Körperschaften. Wie können also über 90% des Landes in Privatbesitz gewesen sein? Und wem gehörte der Rest?
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Khalidi beschreibt das ungefähr so: Als der Zionismus aufkam und ich glaube noch bis 1917, lebten in Palästina 94% Araber, denen 94% des Landes gehörten und 6% Juden, denen 6% des Landes gehörten. Dass da irgendwer kürzlich eingewandert wäre, kann ich nicht bestätigen, Araber leben in dem Gebiet seit über 1.000 Jahren, länger als die Israeliten, die gerade mal 600 Jahre lang dort gelebt haben. Zunächst durch zionistische Migration und später noch zusätzlich durch Flüchtling des 2. Weltkrieges, stieg die Anzahl der Juden bis 1947 auf ca. 30% an. Da die Araber allerdings frühzeitig mitbekommen hatten, was die Zionisten vorhatten, verkauften sie den Juden quasi kein Land, so dass sich die Juden in den Städten niederlassen mussten. Zum Zeitpunkt 1947 lebten also in Palästina 30% Juden, denen 7% des Landes gehörten und 70% Araber, denen 93% des Landes gehörten. Israel ist leider in vielen Dingen gut, darunter Propaganda und Lobbyarbeit. Durch Lobbyarbeit bei der UN und weil die UN die Juden für den Holocaust entschädigen wollte, wurde im Zuge des Teilungsplans den Juden 55% des Landes zugeteilt. Das bedeutet 55% des Landes, darunter Tel Aviv und Eilat, für Leute, die 30% der Bevölkerung ausmachten, viele erst kürzlich zugewandert und die 7% des Landes besaßen. Das haben die Araber abgelehnt, nachvollziehbarerweise, wie ich finde. Die Zionisten hatten vorab mitbekommen, dass die Araber ablehnen würden und haben dann demonstrativ angenommen. Ben-Gurion bezeichnete den Teilungsplan als "guten Anfang", aber nicht als, ähm, darf ich "Endlösung" sagen? Sein Groß-Israel Zitat haben Sie ja weiter oben gelesen. Kurz darauf brach der Krieg aus und noch eine Weile später begann die Haganah die Nakba auszuführen. Die Haganah war darauf vorbereitet worden und war, dank üppiger Spenden von reichen Juden, auch gut ausgerüstet. Die hatte 85.000 Soldaten, viele hatten in der britischen Armee gedient, dazu gepanzerte Fahrzeuge, Flugzeuge und Geschütze. Die Araber Palästinas hatten ihre Waffen 1936 verloren und die umliegenden Länder waren gerade erst unabhängig geworden und hatten keine richtigen Armeen. Die einzgen, die eine richtige Armee hatten, waren die Hashemiten, aber die haben mit den Zionisten paktiert um Westbank annektieren zu können. Hätten die Zionisten die Nakba nicht ausgeführt, hätte in ihrem neuen Staat die Bevölkerung zu ca. 50% aus Juden und zu 50% aus Arabern bestanden. Es wäre dann kein jüdischer Staat gewesen.
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
Zumindest da sind wir uns also nahe. Der "Bürgerkrieg" begann 1947 einen Tag nach der Annahme des Teilungsplanes der UN. Nachdem es bereits seit den 1920ern Angriffe auf und Massaker an Juden gegeben hatte. Die Juden nahmen den Teilungsplan an, die Araber und umliegenden arabischen Staaten lehnten ihn ab. Ich hoffe, auf diese einfachen Fakten können wir uns einigen. Nun meine Frage: Mit welchem Recht haben die Araber den Plan abgelehnt und Anspruch auf das Gebiet des geplanten jüdischen Staates erhoben? Das Land hat Ihnen niemals gehört, die Zuwanderung fand im gleichen Maße wie die der Juden statt, Privatbesitz hätten sie behalten können.
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Das ist kein Gish Gallop, sondern einfach nur die wahre Geschichte dieses Konfliktes. Ich habe das hauptsächlich aus den zwei Büchern Die ethnische Säuberung Palästinas von Illan Pappe und The hundred years war for Palestine von Rashid Khalidi. Das sind beides bekannte, renommierte Bücher. Die Frage nach dem Existenzrecht Israels ist mit Verlaub gesagt Hasbara-Quark. Es gibt im Völkerrecht kein Existenzrecht von Staaten. Des Weiteren lehnen alle großen Parteien in Israel das Existenzrecht eines souveränen palästinensischen Staates ab. Teilweise lehnen die das nicht nur ab, sondern versuchen aktiv und mit allen Mitteln einen palästinensischen Staat zu verhindern. Israel hat also weder eine völkerrechtliches, noch ein moralisches Recht für sich ein Existenzrecht einzufordern. Ich beantworte Ihre Frage trotzdem. Meine bevorzugte Lösung wäre eine Zweistaatenlösung in den Grenzen vor 1967, also mit einem jüdischen Staat namens Israel.
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
@GoetzSix Bevor ich weiter in Ihr Gish Gallop einsteige: Erkennen Sie das Existenzrecht Israels an?
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
Stichwort Massaker ab den 1920er Jahren: Die Balfour Declaration wurde 1917 veröffentlicht. Darin steht, dass UK die Errichtung eines jüdischen Commonwealths unterstützt, in dem Palästinenser Bürger zweiter Klasse sein sollten, d.h. ohne politisches Mitspracherecht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Kolonialismus in Europa noch hip und nicht verpönt, dementsprechend offen gingen die Zionisten mit dem Begriff um. Die ersten von Zionisten gegründete Bank hieß „Jewish Colonial Trust“. Gegründet wurde sie 1899, drei Jahre nach dem Erscheinen von Herzls Der Judenstaat.
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Götz Six
Götz Six@GoetzSix·
@FHustede Nicht kleckern sondern klotzen hätte ich gesagt 😉
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