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Harald Wellmann
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Harald Wellmann
@HaraldWellmann
Software-Entwickler, Mathematiker, Musiker | Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Eimsbüttel | Stv. Vorsitzender der AfD-Fraktion
Hamburg Katılım Eylül 2021
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Als jemand, der sich schon Anfang der 1990er in "der schwulen Szene" tummelte, was auch immer das genau sein mag, erlaube ich mir eine Gegenrede.
Ja, Woke macht alles kaputt, aber Woke ist auch nicht an allem schuld. "Woke" gab es in den 90ern noch nicht, aber es gab die "Berufsschwulen", wie wir sie nannten, und die waren immer schon sehr links, sehr jakobinerhaft und sehr laut, aber nicht sehr repräsentativ.
Ja, der Fleischmarkt ist brutal, aber daran sind nicht primär die Woken schuld, sondern alle, die das Spiel mitspielen.
Am Niedergang der schwulen Infrastruktur wie Kneipen, Clubs, Buchläden, Sportvereine, Chöre, der für mich ab ca. 2005 deutlich spürbar war, ist nicht Woke schuld, sondern zum einen das Online-Dating und zum anderen die zunehmende Akzeptanz von Schwulen in der Gesellschaft, so dass die Subkultur überflüssig wurde.
Ganz schlimm fand ich, dass "die Szene, die sich selbst als Inbegriff von Freiheit und Offenheit feiert", zu Corona-Zeiten ganz massiv auf die "2G-Option" gesetzt hat, auch die Älteren, die AIDS-Panik der 1980er noch erlebt haben.
Ich lese zwischen den Zeilen viel Frust aus Andrea Seamans Text. Vielleicht deckt sich das genau mit seinen Erfahrungen in seiner vermutlich eher linken, eher universitären Blase, aber schwules Leben findet eben nicht nur in dieser Blase oder "der Szene" statt.
Wie eine Umfrage vor der letzten Bundestagswahl zeigte, ticken auch Schwule heute nicht mehr mehrheitlich links.
Es bilden sich neue Netzwerke wie @lgbinternationl oder @justgay_ger, die explizit nicht queer und nicht woke sind.
Für meine Generation hatte das Coming Out oft noch erhebliche soziale Kosten. Aber wer sich einmal zu "I am what I am" durchgerungen hat, dem fällt das "Go F*ck Yourself" bei der nächsten Ausgrenzung leichter.
Wenn deine schwulen Freunde dich wegen nicht-linker Ansichten fallen lassen, dann waren es wohl keine Freunde. Ganz einfach 🤷♂️
Ich weiß nicht, ob Andrea hier auf X unterwegs ist, eine weitere Diskussion fände ich jedenfalls sehr interessant. Grüße auch an @NovoArgumente, wo ich den Text schon letzte Woche gelesen hatte.

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Die Schwule Szene im woken Würgegriff
achgut.com/artikel/die_sc… Von Andrea Seaman • In schwulen Kreisen gilt es als unschicklich, Glaubenssätze der Woken anzuzweifeln. Wer nicht auf „LGBTQ+“-Kurs ist, erlebt einen Mangel an Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Damit wird es auch zum „tödlichen“ Wagnis, einen anti-woken Partner zu wählen.

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Dürfen Linke mit Rechten reden?
ostdeutscheallgemeine.com/article/meetin…
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@Kohlrabi82 @17remarque @ProfRieck @IngoW Was schätzt du, wie viele unserer 630 MdBs mit den Begriffen "Git-Repo" und "Diff" irgendetwas anfangen können?
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@17remarque @ProfRieck @IngoW Ich bin eh der Meinung, dass der Gesetzgeber ein öffentliches Git-Repo für alle Gesetzbücher pflegen sollte, wo dann verabschiedete Gesetze direkt als commit draufkommen und diffbar sind. Und gerne Vorschläge als Branches.
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@apollo_news_de Hierzulande dagegen ist man schon froh, wenn der ICE pünktlich kommt, oder wenn er überhaupt kommt 🙄
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Mit der Artemis-II-Mission verlassen Menschen erstmals seit 1972 wieder die erdnahe Umlaufbahn. Die Raumfahrt ist das Symbol überhaupt – und für den oft totgesagten Westen ist genau das das Zeichen, das wir dringend brauchen. apollo-news.net/2-600-tonnen-m…
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Ich füge mal den Wortlaut des § 3 Abs 2 Wehrpflichtgesetz in der Fassung vom 20. Juni 1986 an

Jan von Liliencron@vonLieliencron
@Herr_Wirt Jetzt wurde es doch nun wirklich oft genug erklärt. Die Regelung ist neu. Bislang galt das (nachvollziehbar nur im Spannungs-/Verteidigungsfall). Nunmehr aber immer. Und ja, das ist ein Schock über den es zurecht Empörung gibt.
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@Nordkurier Alle Menschen sind Gottes Ebenbilder, bis auf diejenigen, die AfD wählen. 🙃
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In großer Deutlichkeit hat er sich kürzlich mit einem Hirtenbrief gegen die AfD gewandt: Tilman Jeremias, Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelischen Nordkirche. Benjamin Lassiwe hat zum Osterfest mit ihm gesprochen. nordkurier.de/regional/meckl…

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Das ist schön. Leider hatte nicht jeder so eine Gemeinde in seiner Nähe.
Hamburger Gemeinden schrieben Hygienekonzepte, machten 2G-Gottesdienste, und die Bischöfin hielt Impfen für Nächstenliebe.
Gibt es eine Aufarbeitung, eine Bitte um Vergebung?
Kein Wunder, dass die Menschen die Kirchensteuerkirchen in Scharen verlassen.
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@rosenbusch_ @HGMaassen Jedenfalls stimmt es nicht, was Sie den Christen in der Kirche nachsagen. Ich bin immer noch Pfarrer derselben Gemeinde wie in Corona-Zeiten, und ich darf sagen: In unserer Gemeinde wurde definitiv niemand ausgeschlossen.
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Auch wenn es Ihnen vielleicht schwerfällt: Heute ist Karfreitag. Gehen Sie in die Kirche. Jesus stirbt am Kreuz für unsere Sünden.
Gehen Sie auch zur Osternacht oder am Ostersonntag.
Sollte Ihr Pfarrer oder Pastor in der Predigt politisch indoktriniertes Zeug von sich geben, ertragen Sie es für diesen Moment mit Geduld. Helfen Sie ihm anschließend, das hinter sich zu lassen.
Viele Pfarrer wissen, dass das, was derzeit politisch von ihnen verlangt wird, nicht stimmt. Viele leiden darunter.
Helfen Sie ihnen und uns allen, die Kraft zu finden, diesen Irrsinn hinter uns zu lassen und uns wieder auf das zu besinnen, was uns als Menschen und als Gesellschaft wirklich ausmacht.
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@niusde_ Pilatus spricht zu ihnen: "Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm."
(Johannes 19,6)
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Am Karfreitag liegt es auf der Hand, einen berüchtigten römischen Beamten zum Antisemiten der Woche zu küren, der historische Bekanntheit erlangte, weil er Jesus von Nazareth, einen in Galiläa aufgewachsenen Juden, zum Tode verurteilte. #NIUS nius.de/gesellschaft/a…

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@HaraldWellmann @dieketzer Ich will ja nicht spoilern, aber wir sind als Jugendorganisation genau an dem Thema Unis gerade dran 😅 Mehr erzähl ich nicht zu
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Meine Podcast-Folge bei Ketzer der Neuzeit ist draußen 🔥
Danke für die Einladung @dieketzer 💙
Auf ein nächstes Mal!
youtu.be/OHEJzzJL-MI

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@jeha2019 Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg! Das ist ein Gewinn für Hamburg.
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„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.“
Gestern bin ich auf der nächsten „Stufe“ angekommen, um in Hesses berühmtem Bild zu bleiben. Es ist mir eine große Freude und Ehre, die Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg als Professorin für Strafrecht zu verstärken.
Ein logischer nächster Schritt. Denn als leidenschaftliche Verfechterin des freiheitlichen Rechtsstaats liegt nichts näher als jene (mit)auszubilden, die den Rechtsstaat am unmittelbarsten repräsentieren.
Ein Jahrzehnt habe ich als Rechtsanwältin Menschen verteidigt und erlebt, welch immensen Unterschied es macht, wie Polizeibeamt*innen mit ihrer Amtsgewalt umgehen. Nicht ohne Grund sagt man, dass sich die Güte eines Rechtsstaats an seinem Umgang mit Beschuldigten und Gefangenen bemisst.
Mir ist es ein großes Anliegen, dem polizeilichen Nachwuchs die Stärke, Schönheit, aber auch Zerbrechlichkeit des Rechtsstaats näher zu bringen, den Studierenden ihre besondere Verantwortung spürbar zu machen und Freude am rechtsicheren Handeln zu vermitteln. Ich möchte begreifbar machen, dass der Firnis der Zivilisation sehr dünn sein kann und daher die Rechtsförmigkeit des Strafverfahrens keine „Lästigkeit“ darstellt, sondern ein wesentliches Fundament unseres Staates.
Da die Lehre von Wissenschaft und Praxis profitiert, bleibe ich auch künftig in begrenztem Umfang der Praxis erhalten.
Ich danke allen an der Hochschule und der Akademie für den überaus herzlichen Empfang und freue mich sehr auf die Studierenden, spannende Lehr- und Forschungsprojekte und eine ertragreiche Zusammenarbeit!

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Hm, was ist denn mit all denen, die mit Ü35 erstmals in eine Partei eintreten? Verdienen die keine Förderung?
Unser Bezirksverband hatte einen Vorsitzenden, der Anfang 20 war. Man kann bei Kommunalwahlen kandieren und mit einem Mandat neben dem Job oder Studium politische Erfahrung sammeln, bevor man evtl. für ein Vollzeitparlament kandidiert.
"Jugendorganisation" hat für mich immer etwas von linker Identitätspolitik, hier nach dem Merkmal Alter.
Ich kann ja nachvollziehen, dass man sich gerne auch mal mit Gleichaltrigen austauscht, anstatt als einziger U30 an einem Ortsverbandsstammtisch zu sitzen.
Die Frage ist, ob sich der Aufwand für den organisatorischen Überbau wirklich lohnt.
Vielleicht sollte man sich eher darauf konzentrieren, die linke Meinungshoheit an den Unis zu durchbrechen und dort mehr rechte Studentengruppen zu gründen. Das Thema hattet ihr ja auch kurz im Podcast.
Ist mir natürlich klar, dass das denkbar schwierig ist und zur faktischen Ächtung an der Uni führen könnte.
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@HaraldWellmann @dieketzer Außerdem wächst keine Partei ohne Nachwuchs. Genau der muss gefördert und ausgebildet werden.
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@apollo_news_de Na gut, dann spricht ja nichts mehr dagegen, dass die AfD jetzt den größeren Sitzungssaal im Bundestag bekommt. 🙃
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Ungewohnte Töne von Klingbeil im SPD-Podcast: Im Falle Israels habe man „vieles akzeptiert, was nicht akzeptiert werden durfte“. Er warf den USA vor, sie würden die AfD unterstützen – der Vorwurf von US-Seite, man würde die AfD unterdrücken, sei hingegen „totaler Quatsch“.
apollo-news.net/klingbeil-rekl…
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@welchering Ich habe diesen Faktencheck gefunden, der das Zitat bestätigt.
Der Link darin zu dem Interview-Transkript ist leider nicht mehr gültig.
mimikama.org/spahn-jeder-4-…
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Solche Fragen habe ich immer gern im Vorkurs zu meinem Seminar "Berichten über Studien und Statistiken" behandelt.
Axel Dawson🇺🇸@Axel0__
Who is the faster ??
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