




Moritz Hessel
2.9K posts

@HesselMoritz
Spiegel Bestseller-Autor I Long-Short Investor I Lifelong Learner








"Mr. President, the $SPY is below its 200-day MA line!" Mr. President:



Ob es Verhandlungen gibt oder nicht, spielt keine Rolle (China hat diese während Liberation Day auch verneint). Klar ist: die Schmerzensgrenze wurde erreicht. Trump hat im November Midterm-Wahlen, die er besser gewinnt. Ansonsten wird er seines Amtes enthoben.



Jeder hat Angst vor dem nächsten Trump TACO auf der falschen Seite zu stehen.









Live-Webinar „Meine komplette Marktstrategie für 2026". Sonntag, 22. März 2026 17:00 Uhr Online & kostenlos 👉 Jetzt Deinen Platz kostenfrei sichern! totalreturn-capital.com/webinar



Inflation ist das schleichende Gift für dein Erspartes. 🔥 Wer nicht investiert, verliert sicher. Dieser Podcast zeigt, warum 20 Jahre Börse ohne Verlustjahr mit Strategie und Disziplin machbar sind. Ein echter Weckruf für dein Mindset! 🧠 👇 youtube.com/watch?v=u28VGM…


Südkoreas Aktienindex KOSPI hat erstmals über 5.000 Punkten geschlossen! Damit hat es das Kursziel des Präsidenten erreicht. Der ETF $IKRA hat seit meinem Video im September >55% erzielt & deutlich den $SPY outperformed. Warum? Sehr günstige Ausgangsbewertung. Gleichzeitig haben Südkoreas Schlüsselindustrien viel Rückenwind: • Halbleiter und notwendige Technologien für AI • Robotik, Autos und Elektrofahrzeuge • Wiederaufladbare Batterien • Schiffbau und Offshore-Energie • Verteidigung und hochspezialisierte Industriegüter



Teil 2: Wie sich Privatanleger in einem Crash verhalten können & welche Vorteile ihr gegenüber Profis habt Fazit aus dem ersten Teil 1: Institutionelle Anleger haben die Tendenz in Crash sich defensiv aufzustellen („Safety First“). Das heißt Risiken abbauen, defensive Titel übergewichten oder den Cashanteil aufzubauen. Der Grund liegt darin, dass man eine Underperformance gegenüber der Benchmark vermeiden möchte. Erst wenn die Unsicherheiten an der Börse besser kalkulierbar ist, wird das Risiko erhöht. Genau darin liegt der Vorteil für Privatanleger. Man muss niemanden einen monatlichen (teilweise sogar wöchentlichen) Performancebericht vorlegen. Niemand wird sein Kapital abziehen, nur weil dein Depot kurzfristig fällt. Man genießt absolute Freiheit wie man sein Geld anlegt an der Börse. Rückgänge von 15% bis 20% an der Börse gehören zur Normalität. Deshalb sollte man sich einen Plan zurechtlegen für solche Fälle. Man muss auch wissen welches Spiel man als Privatanleger spielen möchte. Vorneweg: als typischer ETF-Sparplananleger muss man absolut gar nichts machen – einfach den Sparplan weiterlaufen lassen. Vermögen aufbauen Besonders als jüngerer Anleger mit regelmäßigen Einkommen sind solche Phasen großartige Gelegenheiten. Genau dann sollte man das genaue Gegenteil von den Profis machen – nicht defensiv sein, sondern „aggressiv“ den Abverkauf nutzen. Mit einem langfristigen Anlagehorizont kann man etliche Qualitätsaktien einsammeln. Dazu sollte man immer eine aktualisierte Watchliste haben. Natürlich wird man nicht den absoluten Boden bei einer Aktie treffen. Deshalb lohnt es sich die Positionen in Staffeln aufbauen, z.B. -15%, -20%, -30% o.Ä. Dividendeninvestor Jemand der an der Börse zusätzliches Einkommen generieren will, z.B. ein Dividendeninvestor, ist das natürlich auch eine gute Möglichkeit stabile Dividendenwerte mit attraktiven Renditen aufzusammeln. Aber besonders in einem Crash gilt es, auf eine superstabile Bilanz und stabile Cashflows zu setzen. Denn eine hohe Dividendenrendite (z.B. >7%) geht oft mit höheren Risiken wie Dividendenkürzungen einher. Kapitalerhalt Jemand der an der Börse auf Kapitalerhalt und stetige Rendite setzt (z.B.: jemand im fortgeschrittenen Alter und nah an der Rente), sollte ohnehin ein bereits defensiveres Portfolio haben. Ein solches Portfolio besteht beispielsweise aus einem 60% Aktienanteil und 40% Anleiheanteil (natürlich ist dieses Verhältnis auch individuell anpassbar). In einem Crash bieten die Anleiheposition eine gute Absicherung, da Anleihen idR. als eine Art Sicherheitshafen gelten. Wenn man möchte, kann man diesen Anteil bei einem Rückgang stückweise in Aktien umschichten, um von der Erholung zu profitieren. Nur nicht vergessen bei der Erholung den Aktienanteil wieder in Anleihen umzuschichten. Es wäre nämlich sehr ärgerlich, wenn man mit einem 100% Aktienportfolio kurz vor Rente eine 2008-Weltwirtschaftskrise nochmal durchlebt. Fazit Versteht welcher Typ Investor ihr seid & nutzt Rückgänge mit einem langfristigen Anlagehorizont für euch aus. Natürlich kommt es auch auf den Grund für den Abverkauf an. Aber im Durchschnitt fällt der Gesamtmarkt jedes Jahr um 15% und die Gründe hierfür sind oftmals ziemlich banal – z.B. der Yen-Crash im Herbst 2024. Genau diese Phasen sollte man für sich ausnutzen. x.com/HesselMoritz/s…