Rubana

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@JBHMK3890

HBAR

Florida, USA Katılım Haziran 2020
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Im April hat das US-Finanzministerium 344 Millionen Dollar eingefroren. Kein Gericht. Kein Verfahren. Ein Anruf beim Herausgeber genügte, und das Geld war weg. Es gehörte dem Iran. Die Antwort aus Teheran kam jetzt. Ein eigenes Bezahlsystem für die wichtigste Meerenge der Welt, abgerechnet ausschließlich in Bitcoin. Genau weil Washington Bitcoin nicht per Knopfdruck abdrehen kann. Das System heißt Hormuz Safe. Gestartet vom iranischen Wirtschaftsministerium, bestätigt von Bloomberg und der staatsnahen Agentur Fars. Offiziell ist es eine Schiffsversicherung. Schiffe und Fracht, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus fahren, bekommen eine digitale Police. Bezahlt wird in Bitcoin. Die Deckung greift in dem Moment, in dem die Zahlung in der Blockchain bestätigt ist. Faktisch ist es eine Maut. Wer nicht zahlt, fährt ohne Schutz iranischer Streitkräfte durch eine Meerenge, die der Iran seit dem 28. Februar kontrolliert. Die Regierung beziffert die mögliche Einnahme auf über zehn Milliarden Dollar. Beim aktuellen Kurs sind das rund 130.000 Bitcoin. Hormuz Safe steht am Ende einer langen Treppe. Zuerst kam die Tanker-Maut in bar, bis zu zwei Millionen Dollar pro Durchfahrt. Im März verankerte das iranische Parlament das Ganze per Gesetz. Die Revolutionsgarden, die militärische Eliteeinheit des Regimes, betreiben seitdem ein Genehmigungssystem mit Schiffsdaten, Ladung und Crew-Liste. Jetzt kommt die Versicherung obendrauf. Jede Stufe macht den Zugriff Teherans formaler und schwerer rückgängig zu machen. Der eigentliche Grund für den Bitcoin-Zwang steht nicht in der Pressemitteilung. Er liegt drei Wochen zurück. Am 24. April ließ US-Finanzminister Scott Bessent unter dem Programm Operation Economic Fury 344 Millionen Dollar einfrieren. Es war Tether USDT, ein an den Dollar gekoppelter Stablecoin. Zwei Wallets, 213 und 131 Millionen. Tether sperrte sie auf Anweisung der US-Behörden direkt im Programmcode des Tokens. Eine Frage von Sekunden, keine Frage für ein Gericht. Genau hier liegt der Unterschied, den der Iran schmerzhaft gelernt hat. Einen dollargedeckten Token gibt ein Unternehmen aus. Wer ihn ausgibt, kann ihn sperren. Bitcoin hat keinen Herausgeber. Niemand kann eine Bitcoin-Wallet auf Knopfdruck einfrieren. Für einen Staat, dem gerade 344 Millionen verschwunden sind, ist das der einzige Unterschied, der zählt. Die Dimension ist größer als ein einzelnes System. Die Analysefirma Chainalysis schätzt die Krypto-Bestände des Iran für 2025 auf 7,8 Milliarden Dollar. Rund die Hälfte soll bei den Revolutionsgarden liegen. Der Westen hat über das Jahr Stück für Stück zugegriffen, Börsen-Wallets gesperrt, Vermittler sanktioniert. Und der Druck trifft nicht nur Teheran. Reedereien, die über Hormuz Safe zahlen, fallen unter die US-Sekundärsanktionen. Das bedeutet praktisch den Ausschluss aus dem westlichen Bankensystem. Die Vorlage für den ganzen Vorgang ist nicht alt. Zu Beginn des Ukrainekriegs 2022 froren westliche Staaten rund 300 Milliarden Dollar an Reserven der russischen Zentralbank ein. Geld, das im westlich kontrollierten System lag, war von einem Tag auf den anderen unerreichbar. Jeder sanktionierte Staat hat daraus dieselbe Lehre gezogen. Wer Reserven hält, die ein anderer jederzeit einfrieren kann, besitzt sie nur auf Widerruf. Und hier schließt sich die Falle, die der Iran sich selbst gestellt hat. Bitcoin lässt sich nicht einfrieren. Aber jede Transaktion steht für immer öffentlich in der Blockchain. Genau darüber hat Chainalysis die Wallets der Revolutionsgarden überhaupt erst gefunden. Das System, dem Teheran jetzt vertraut, weil niemand es sperren kann, ist dasselbe System, das jeden seiner Schritte für die ganze Welt sichtbar macht. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Aster 🥷
Aster 🥷@Aster_DEX·
[Airdrop Stage 6 Burn & Claim Notice] 620,608.16 $ASTER has been settled as part of the Aster Airdrop Stage 6 distribution, of which 310,304.08 $ASTER has been permanently burned, and 310,304.08 $ASTER transferred to the Aster Treasury Contract. As scheduled, the 50% Immediate Claim window opens at 12:00 UTC, 4 May 2026, and closes at 12:00 UTC, 4 June 2026. Burn Transaction: bscscan.com/tx/0x1d3251cb4… Claim Transaction: bscscan.com/tx/0xc9ae9b2e7… All transactions are verifiable on-chain. Stay informed, stay SAFU.
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Ben Berndt
Ben Berndt@benungeskriptet·
Ich habe bereits mit verurteilten Gewaltverbrechern, potentiellen Mördern und vielen kontrovers diskutierten Personen gesprochen. Aber dieses Gespräch war mein bisher gefährlichstes. Morgen um 18 Uhr könnt ihr es auf allen Kanälen von {ungeskriptet} ansehen und hören.
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Mukul Dekhane
Mukul Dekhane@dekhane_mukul·
This photo was taken in 1946. The guy is Ken Shimizu. He is 35 years old with two children. Shimizu never runs, sleeps late, eats whatever he wants, even drink beer instead of water. He eats dinner with many kinds of food every night. What does Shimizu do to get such a body? Shimizu doesn't have any secrets. Shimizu is the person sitting in the bottom left corner of the photo. . . . . . As for the man standing in the middle, I'm not sure who that is..... 😀😂😀😂😀
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Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht@SWagenknecht·
Das darf doch nicht wahr sein! Während die Bürger an der Tankstelle verzweifeln und mit läppischen 17 Cent abgespeist werden, wollten sich Merz und seine Minister ein gigantisches Gehaltsplus genehmigen. Unfassbare 65.000 Euro mehr pro Jahr für den Kanzler und 52.000 Euro für die Minister waren in einem Gesetzentwurf des Innenministeriums vorgesehen. Auch wenn das geplante Gesetz nach Kritik wieder auf Eis gelegt wurde: Wie abgehoben kann man sein, sich inmitten einer Energiepreiskrise einen Gehaltsbonus einstreichen zu wollen, der mehr beträgt als die meisten Bürger insgesamt pro Jahr verdienen?! Ich finde: Die Regierungsmitglieder sollten ihre ohnehin schon üppigen Bezügen deckeln. Das wäre ein Mindestmaß an Anstand und Demut gegenüber den vielen hart arbeitenden Menschen in diesem Land, denen wegen der verfehlten Regierungspolitik immer weniger Geld im Portemonnaie übrigbleibt. Wir können uns solche Politiker nicht mehr leisten!
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Eric Demuth
Eric Demuth@eric_demuth·
We just launched Bitpanda Fusion fully integrated inside the Bitpanda App. An exchange with the highest liquidity globally across 2,000+ trading pairs. Switch seamlessly between broker and Fusion in one interface. By aggregating order books from the world’s largest exchanges into one unified market, directly on Bitpanda. No routing. No fragmentation. Fully MiCA compliant. Super low fees from 0.02%. PS: API access for AI agent builders and pro traders coming soon.
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Tino Chrupalla
Tino Chrupalla@Tino_Chrupalla·
Ich werde weiter dafür sorgen, dass dieser Skandal aufgeklärt wird. Wer Minderjährige so belästigt, muss zur Verantwortung gezogen werden! Ich fordere die Landesregierung dazu auf, die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Die Schulaufsicht muss mit wachsamem Auge genauer hinschauen. Personelle Konsequenzen sind überfällig. Solche Projekte, die unsere Kinder schädigen, dürfen nicht länger finanziert werden! jungefreiheit.de/politik/deutsc…
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Björn Höcke
Björn Höcke@BjoernHoecke·
Man kann zum Iran stehen, wie man will. Fakt ist aber: Er hat sich als souveräner Staat gezeigt. Es gibt nicht viele souveräne Staaten auf der Welt. Auch die USA und Israel gehören dazu. Leider haben die politischen Führer dieser Staaten ihre Souveränität dazu genutzt, während laufender Verhandlungen den Verhandlungspartner anzugreifen. Die USA taten dies wohl ohne tragfähige Lageanalyse und realistische Kriegszieldefinition. Die bedeutendste Folge dieses Vorgehens ist ein sehr großer Vertrauensverlust in der nichtwestlichen Welt. Hält die Waffenruhe, wird es zu einer massiven Aufrüstung in der Region kommen. Sollte der Iran bisher nicht im Besitz von Atomwaffen gewesen sein, wird er jetzt alles daran setzen, diese zu bekommen. Er wird sich dabei sagen: Papier ist geduldig, und Aug’ um Auge, Zahn um Zahn. Das Regime wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die entfesselten Kräfte des Nationalismus und die gemeinsam ertragenen Leiden des iranischen Volkes gestärkt werden. Nochmal: Dies ist ein Waffenstillstand. Die Welt bereitet sich derweil an den nun noch deutlicher hervorgetretenen Bruchlinien der Kulturen auf einen großen Krieg vor. Wie er zu verhindern ist? Durch einen Rückgriff auf die Prinzipien des Westfälischen Friedens: staatliche Souveränität, territoriale Integrität und die Gleichheit der Staaten. Durch ein Anerkenntniß, daß die Menschheit auf verschiedenen Wegen in die Zukunft geht. Durch ein Verdrängen der Religion aus der Sphäre des Politischen. Durch Staatsmänner, die ihre Länder lieben, aber auf Ausgleich angelegt sind, weil sie selbige nicht zum Nabel der Welt erhöhen.
JUNGE FREIHEIT@jungefreiheit

Die martialischen Drohungen des US-Präsidenten hatten offenbar Erfolg. Nach Trumps Worten sichert der Iran „die vollständige, sofortige und sichere Öffnung der Straße von Hormus“ zu. Er verkündet eine zweiwöchige Waffenruhe. Die will er nutzen. jungefreiheit.de/politik/auslan…

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Masoud Pezeshkian
Masoud Pezeshkian@drpezeshkian·
To the people of the United States of America
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Behindthescenes
Behindthescenes@original_behind·
🤷‍♂️Wenn 18,36 Euro nicht reichen...
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Rubana
Rubana@JBHMK3890·
@teslaxander Der IX3 wird in Unganrn gebaut. Ich kenne jemanden der die Linie aufbaut. Sie sind zurzeit bei einer Stückzahl von 70 bis 100 je Schicht. Vergleicht man das mit Werken wie in Regensburg , ca 400 je Schicht dann kann man sich denken warum das Auto für 26 als ausverkauft gilt
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TeslaXander
TeslaXander@teslaxander·
BMW behauptet, der iX3 neue Klasse sei »ausverkauft«. Derweil stapeln sich nagelneue iX3 in den Autohäusern und setzen dort Staub an. Allein bei Mobile de über 100 Inserate. Ziemlich viel für ein nagelneues Auto, das angeblich jeder haben will. Im Ausland stehen weitere rum. Neuwagen-Besteller müssen tatsächlich bis Ende 2026 oder sogar 2027 warten, die Produktion in Ungarn muss noch hochfahren. Warum verkauft BMW nicht einfach die bereits existierenden Autos an angeblich echte Kunden? Sind >80.000 Euro vielleicht doch zu viel für ein Auto, das man bei Tesla 30.000 günstiger bekommt?! (Fundstück von @LucilleChad )
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Heute haben Gold und Silber innerhalb von drei Stunden zusammen 2 Billionen Dollar an Marktwert verloren. Gleichzeitig hat der globale Anleihemarkt allein im März 2,5 Billionen Dollar an Wert eingebüßt. Der schlimmste Monat seit über drei Jahren. Aktien fallen seit Wochen. Drei Anlageklassen, die normalerweise nie gleichzeitig fallen, fallen gleichzeitig. Wenn Aktien fallen, flüchten Investoren in Anleihen. Wenn Anleihen fallen, flüchten sie in Gold. Wenn alles unsicher wird, steigt Gold. So lautet die Theorie. So hat es Jahrzehnte funktioniert. Gerade funktioniert nichts davon. Alles wird verkauft. Gleichzeitig. Was passiert, wenn es keinen sicheren Hafen mehr gibt? Der Gesamtwert aller Staats- und Unternehmensanleihen weltweit ist im März von 77 Billionen auf 74,4 Billionen Dollar gefallen. Laut Bloomberg ist das der größte monatliche Verlust seit September 2022. Damals erhöhte die US-Notenbank die Zinsen im aggressivsten Tempo seit vier Jahrzehnten. Diesmal ist kein Zentralbankprogramm der Auslöser. Diesmal ist es ein Krieg. Warum fallen Anleihen überhaupt? Normalerweise sind Staatsanleihen der sichere Hafen. Krieg bricht aus, Investoren kaufen Staatsanleihen, Renditen sinken. So war es fast immer. Aber Anleihen zahlen feste Zinsen. Wenn die Inflation steigt, werden diese festen Zahlungen weniger wert. Und genau das passiert gerade. Ölpreise über 100 Dollar treiben die Inflation, und die Inflation frisst den Wert der Anleihen auf. Der sichere Hafen wird zum Verlustgeschäft. In den USA liegt die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe bei 4,37 Prozent. Der höchste Stand seit Juli 2025. Die 30-jährige nähert sich der 5-Prozent-Marke. Die Fed hat vergangene Woche die Zinsen unverändert gelassen, aber ihre Inflationsprognose nach oben korrigiert und die Wachstumsprognose nach unten. BNP Paribas erwartet, dass die Fed im April erstmals öffentlich über Zinserhöhungen sprechen wird, wenn die Energiepreise hoch bleiben. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist laut Marktdaten innerhalb von zwei Wochen von 8 auf 35 Prozent gestiegen. Vor vier Wochen erwartete der Markt Zinssenkungen. Kathryn Rooney Vera, Chefstrategin bei StoneX, bringt es auf den Punkt: Die Märkte beginnen einen stagflationären Schock einzupreisen. Stagflation bedeutet: Hohe Inflation und schwaches Wachstum gleichzeitig. Die Zentralbank kann die Zinsen nicht senken, weil die Inflation zu hoch ist. Und sie kann sie nicht erhöhen, weil die Wirtschaft zu schwach ist. Das letzte Mal, als dieses Szenario Realität wurde, musste die Fed die Zinsen auf über 20 Prozent anheben. Das war in den 1970ern. Es folgte die tiefste Rezession seit der Großen Depression. Aber das Epizentrum liegt nicht in den USA. Es liegt in Großbritannien. Britische Staatsanleihen, sogenannte Gilts, sind auf dem höchsten Renditeniveau seit 2008. Die 10-Jahres-Rendite hat am Freitag die 5-Prozent-Marke durchbrochen. Das letzte Mal, als der britische Staat so hohe Zinsen auf seine Schulden zahlen musste, kollabierten wenige Monate später Lehman Brothers und Northern Rock. Die 2-jährige Gilt-Rendite ist am Donnerstag um 0,30 Prozentpunkte gestiegen. An einem einzigen Tag. In einem Markt, der sich normalerweise in Hundertsteln bewegt, ist das einer der größten Tagesverluste seit Beginn moderner Aufzeichnungen. Seit Beginn des Iran-Konflikts ist die 10-Jahres-Rendite um 0,85 Prozentpunkte gestiegen. Das macht den März zum schlimmsten Monat für britische Staatsanleihen seit der Mini-Budget-Krise 2022. Damals stürzte Premierministerin Truss, weil ihr Haushalt die Märkte schockte. Diesmal ist kein britischer Politiker schuld. Diesmal kommt der Schock von außen. Vor dem Krieg erwartete der Markt zwei Zinssenkungen der Bank of England. Heute preist er vier Zinserhöhungen ein. Eine komplette Umkehr innerhalb weniger Wochen. Was das für den britischen Staat bedeutet: Analysten von Société Générale haben berechnet, dass die höheren Zinsen allein 9,5 Milliarden Pfund des fiskalischen Spielraums vernichten. Von insgesamt 23,6 Milliarden. Dazu kommen weitere 9,6 Milliarden, die durch steigende Inflation wegfallen, weil ein Teil der britischen Staatsschulden an die Inflation gekoppelt ist. Die Finanzministerin Rachel Reeves hatte ihren gesamten Haushaltsplan auf sinkende Zinsen gebaut. Dieser Plan existiert nicht mehr. Die britische Staatsverschuldung im Februar lag bei 14,3 Milliarden Pfund. Die Prognose war 8,5 Milliarden. Das ist der zweithöchste Februar-Wert seit der Pandemie. Der FTSE 100, Großbritanniens wichtigster Aktienindex, ist seit Kriegsbeginn um 11 Prozent gefallen und damit offiziell im Korrekturterritorium. Über eine Million britische Haushalte müssen 2026 ihre Hypothek zu neuen Konditionen verlängern. Viele davon haben ihre Festzinsbindung zu Zeiten abgeschlossen, als die Zinsen bei 2 oder 3 Prozent lagen. Die aktuellen Angebote liegen über 5 Prozent. Für eine Hypothek von 250.000 Pfund bedeutet das hunderte Pfund mehr pro Monat. Und Deutschland? Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe hat die 3-Prozent-Marke erreicht. Das ist der höchste Stand seit Juli 2011. Vor dem Krieg lag sie bei unter 2,5 Prozent. Zur Erinnerung: Noch Anfang Februar lag die Eurozone-Inflation bei 1,7 Prozent. Die EZB sprach von einem „guten Ort". Analysten diskutierten, ob die nächste Senkung im März oder April kommt. Vier Wochen später diskutiert der Markt Erhöhungen. Und es ist kein europäisches Phänomen. In Australien sind die 10-Jahres-Renditen auf dem höchsten Stand seit 2011. In Neuseeland seit Mai 2024. In Japan steigen die Renditen seit Jahren, aber in den letzten Wochen hat sich die Bewegung beschleunigt. Japan hält über 1,2 Billionen Dollar an US-Staatsanleihen. Wenn japanische Investoren anfangen, Geld nach Hause zu holen, weil ihre eigenen Renditen attraktiver werden, trifft das den US-Anleihemarkt direkt. Stephen Jones, Investmentchef bei Aegon Asset Management, nennt die aktuelle Lage eine „unheilige Dreifaltigkeit": Stagflation, fiskalisches Abrutschen und fragile Marktpositionierung. Alle drei gleichzeitig. Trinh Nguyen, Ökonomin bei Natixis, formuliert es noch deutlicher: Höhere Inflation begrenzt die Fähigkeit der Zentralbanken zu helfen. Einige werden gezwungen sein, die Zinsen in einen Abschwung hinein zu erhöhen. In einen Abschwung hinein erhöhen. Das ist der Satz, den man sich merken sollte. Normalerweise senken Zentralbanken die Zinsen, wenn die Wirtschaft schwächelt, um Konsum und Investitionen anzukurbeln. Wenn gleichzeitig die Inflation außer Kontrolle gerät, geht das nicht. Dann muss die Zentralbank die Wirtschaft aktiv bremsen, obwohl sie schon bremst. Das ist der Mechanismus, der in den 1970ern eine ganze Dekade geprägt hat. Das Gesamtbild: 2,5 Billionen Dollar Anleiheverlust. 2 Billionen Dollar Wertverlust bei Edelmetallen. Aktienmärkte in Korrektur. Alle drei klassischen Anlageklassen fallen gleichzeitig. Zentralbanken auf beiden Seiten des Atlantiks stehen vor der Wahl zwischen Inflation bekämpfen und Wirtschaft stützen, und können nicht beides. Der Markt sagt dir seit Wochen, wohin die Reise geht. Nicht in eine einzelne Krise. Sondern in eine Lage, in der die üblichen Sicherheitsnetze nicht mehr funktionieren. Anleihen schützen nicht. Gold schützt nicht. Zinssenkungen kommen nicht. Und die Energiepreise, die das alles ausgelöst haben, hängen von einer einzigen Variable ab: Wie lange die Straße von Hormuz geschlossen bleibt. In diesen Recherchen steckt eine Menge Arbeit. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡 PS: Schau mal auf mein Profil, dort gibt es 20€ geschenkt.
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Precht zerlegt Grünen-Chef – „Putin greift die NATO an“? Totaler Schwachsinn!
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